der Verein

letzte Aktualisierung durch schmalspURBAhN am 2014.02.23.

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Die Gründung des Waldviertler Schmalspurbahnvereines erfolgte am 14.2.1987 nach der Einstellung des planmäßigen Personenverkehrs durch die ÖBB per Ende Mai 1986.

Ziele des Vereines sind die Erhaltung eines zumindest touristischen Personenverkehrs und die Erhaltung technikgeschichtlich interessanter Fahrzeuge und Bauwerke, sowie die Beschäftigung mit Land und Leuten in der Region an der Bahn.


links:
Ortsdurchfahrt Schönau bei Litschau.
399.03 mit GmP Gmünd-Litschau am 15.2.1986

Photo: Karl Seltenhammer

Ab Juni 1987 führte der WSV mit teils angemieteten, teils gekauften Fahrzeugen Fahrten zu den Endpunkten der nördlichen Waldviertler Schmalspurbahnen, Heidenreichstein und Litschau, durch. Bei nahezu allen Fahrten war der Besuch der Waldglashütte Zalto in Neunagelberg mit einer Einweihung in die Kunst der Glasmacherei fixer Bestandteil des Programms.

Bereits im ersten Jahr seines Bestehens veranstaltete der Verein den einzigartigen Silvesterzug - der erste Zug dieses Namens, der seinen Fahrtteilnehmern den Jahreswechsel mit Sekt, Feuerwerk und Dampflok erleben ließ.

WSV-Dampfzug 1987 links:
Sommer 1987
399.03 mit WSV-Garnitur knapp vor Altnagelberg

WSV - Ansichtskarte

Feldbahn 1996 Der erste gravierende Einschnitt erfolgte mit der Einstellung des verbliebenen Güterverkehrs zwischen Altnagelberg und Heidenreichstein Ende Mai 1992: Der WSV mußte, um weiterhin nach Heidenreichstein fahren zu können, die Strecke übernehmen.
Seit damals ist ausschließlich der WSV für die Erhaltung der Strecke von Kilometer 0.259 bis 13.154 zuständig. Da ein großer Teil der Bahntrasse durch dichten Wald führt und von der Straße aus nicht zugänglich ist, mußten für die Streckenerhaltung Fahrzeuge beschafft werden. Erstes Triebfahrzeug war eine Ns2h, "Findling" getauft, mit der die ersten Arbeitsfahrten ab 1994 durchgeführt werden konnten.
Ab 1995 konnten Eigenbauwagen zur Personenbeförderung für den am 25. Juli eröffneten Feldbahnbetrieb in Betrieb genommen werden.
24.8.1996, Heidenreichstein, Einfahrt der Feldbahngarnitur
(Lok 1 und offene Wagen 3001 / 3002)
Photo: Werner Stamberg

Den zweiten Schlag versetzten die ÖBB dem Verein mit der Kündigung des Vertrages per Ende 1996. Seit dem 1.1.1997 ist der WSV mit seinen Aktivitäten auf den Heidenreichsteiner Ast beschränkt (Ausnahme ist der Silvesterzug nach Litschau).

Durch die Überstellung der vereinseigenen Wagen und die Akquisition weiterer Loks und Wagen konnte in der Saison 1997 ein gut besuchter Wochenend - Zugsverkehr durchgeführt werden. Die derzeitige Situation hat den Vorteil, daß einige wenige dem Verein feindselig gegenüberstehende Mitarbeiter der ÖBB-Dienststelle Gmünd die Vereinstätigkeit nicht stören können ...

WSV-Betrieb vor Mitte Juli 1997 Abfahrbereit: Ns2h-1 mit 3883, 3889 und 6493 in Aalfang, anläßlich der Minimesse Heidenreichstein, am 1.5.1997.

Lomographie: schmalspurURBAhN

WSV-Betrieb ab Mitte Juli 1997 Ab Mitte Juli 1997 konnte vom Verein "Freunde der Stainzer Bahn" die Lok Nr. 2, "Christa" (Jenbach DM100H14, Baujahr 1969; ehemals Böhler Kapfenberg Inv. Nr. 8002) gemietet und zur Führung der WSV-Züge ins Waldviertel gebracht werden. Der ebenfalls ab Mitte 1997 geplante Einsatz der Dampflok 170.1 mußte wegen undichter Kesselrohre abgesagt werden, die Lok wurde einer Hauptuntersuchung in České Vélenice unterzogen und war ab Ende 1998 wieder betriebsfähig. WSV 2 "Christa" mit Autoreisezug vor Abfahrt im Bf. Heidenreichstein.

10.5.1998. Lomographie: schmalspURBAhN

Zur 1998er-Auflage des Langegger Familienwandertages ließ sich der WSV abwechslungshalber wieder etwas besonderes einfallen:
mit beiden betriebsfähigen Dieselloks wurde ein Zweizugbetrieb geführt. Aus Belastungsgründen wurden alle Züge zwischen Heidenreichstein und Aalfang mit Lok 1 (Ns2h) gefahren, während nach dem Lokwechsel, der zugleich auch Zugkreuzung war, die JW100.2 "Christa" zum Einsatz kam. Zusätzlich konnte der WSV auch noch einen Souvenierverkaufs- und Informationsstand im Gebäude der FF Langegg einrichten, wo unter anderem eine LGB-Garnitur als Blickfang ihre Runden zog.

15.8.98: Zweizugbetrieb - vor der Abfahrt im Bf H'stein

WSV 1 "Findling" und WSV 2 "Christa" vor Abfahrt des ersten Zugs (7.30 Uhr) im Bf. Heidenreichstein.

15.8.1998. digImage © schmalspURBAhN

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Wie kann man den Waldviertler Schmalspurbahnverein (WSV) und seine Ziele unterstützen?

Der WSV benötigt zur Verwirklichung seiner Ziele - und natürlich beinhaltet dies den Erhalt von Fahrzeugen, Strecke und Gebäuden sowie den Betrieb der Lokomotiven und Wagen - zweierlei:

  1. Geld
  2. Mitarbeiter

zum ersten Punkt: Sie können den WSV entweder durch Ihre Spende, sei sie noch so klein, oder durch Ihre Mitgliedschaft finanziell "unter die Arme" greifen. Die Einzahlung des Geldbetrages von aktuell EUR 30,- sichert Ihnen die WSV-Mitgliedschaft für ein Kalenderjahr - am besten, Sie fordern noch (unter Angabe von Name und Anschrift!) heute Ihr persönliches Beitrittsformular an - entweder

Die Einzahlung von Spenden erfolgt am schnellsten über das Vereins-Konto bei der

zum zweiten Punkt: es gibt keine Tätigkeit, für die der WSV nicht Verwendung finden würde! Besonders während der Saison (Ende März bis Anfang Oktober), aber auch außerhalb dieser Zeit (Weihnachts-, Silvesterzug!) sind Helfer gern gesehene Gäste. Hauptsächlicher Bedarf besteht natürlich zu den Fahrtterminen, aber auch an den sonstigen Tagen. Terminvereinbarungen bitte mit dem Obmann M. Schwingenschlögl! Vielleicht verbinden Sie die Hilfe für den WSV mit einem ein- oder mehrwöchigen Ferienaufenthalt in der REGION AN DER BAHN - wir sind Ihnen gerne bei der Quartiersuche - vielleicht in einem unserer Mitgliedsbetriebe? - behilflich.

Interessenten wenden sich bitte
generell: an den Obmann, Herrn Manfred Schwingenschlögl (Bahnhof Neunagelberg, Nagelbergerstraße 52, A-3950 Gmünd
Tel +43.664.3500015)

WSV-Funktionäre per Wahl vom 22. Februar 2014:
Obmann: Manfred Schwingenschlögl
stv. Obmann: Gerd Kaller
Schatzmeisterin: Annemarie Trisko
Schriftführer: Ing. Harald Herdin
stv. Schriftführerin: Silvia Manhart
Alle erreichbar unter der Adresse: Bahnhof Neunagelberg, Nagelbergerstraße 52, A-3950 Gmünd

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