der Verein |
letzte Aktualisierung durch schmalspURBAhN am 2010.06.28. |
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Die Gründung des Waldviertler
Schmalspurbahnvereines erfolgte am 14.2.1987 nach der Einstellung
des planmäßigen Personenverkehrs durch die ÖBB per Ende
Mai 1986.
Ziele des Vereines sind die Erhaltung eines zumindest touristischen Personenverkehrs und die Erhaltung technikgeschichtlich interessanter Fahrzeuge und Bauwerke, sowie die Beschäftigung mit Land und Leuten in der Region an der Bahn. |
links: Ortsdurchfahrt Schönau bei Litschau. 399.03 mit GmP Gmünd-Litschau am 15.2.1986 Photo: Karl Seltenhammer |
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Ab Juni 1987 führte der WSV mit teils angemieteten, teils gekauften Fahrzeugen Fahrten zu den Endpunkten der nördlichen Waldviertler Schmalspurbahnen, Heidenreichstein und Litschau, durch. Bei nahezu allen Fahrten war der Besuch der Waldglashütte Zalto in Neunagelberg mit einer Einweihung in die Kunst der Glasmacherei fixer Bestandteil des Programms. Bereits im ersten Jahr seines Bestehens veranstaltete der Verein den einzigartigen Silvesterzug - der erste Zug dieses Namens, der seinen Fahrtteilnehmern den Jahreswechsel mit Sekt, Feuerwerk und Dampflok erleben ließ. |
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links: Sommer 1987 399.03 mit WSV-Garnitur knapp vor Altnagelberg WSV - Ansichtskarte |
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Der erste gravierende Einschnitt erfolgte
mit der Einstellung des verbliebenen Güterverkehrs zwischen Altnagelberg
und Heidenreichstein Ende Mai 1992: Der WSV mußte, um weiterhin nach
Heidenreichstein fahren zu können, die Strecke übernehmen. Seit damals ist ausschließlich der WSV für die Erhaltung der Strecke von Kilometer 0.259 bis 13.154 zuständig. Da ein großer Teil der Bahntrasse durch dichten Wald führt und von der Straße aus nicht zugänglich ist, mußten für die Streckenerhaltung Fahrzeuge beschafft werden. Erstes Triebfahrzeug war eine Ns2h, "Findling" getauft, mit der die ersten Arbeitsfahrten ab 1994 durchgeführt werden konnten. Ab 1995 konnten Eigenbauwagen zur Personenbeförderung für den am 25. Juli eröffneten Feldbahnbetrieb in Betrieb genommen werden. |
24.8.1996, Heidenreichstein, Einfahrt der
Feldbahngarnitur (Lok 1 und offene Wagen 3001 / 3002) Photo: Werner Stamberg |
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Den zweiten Schlag versetzten die ÖBB dem Verein mit der Kündigung des Vertrages per Ende 1996. Seit dem 1.1.1997 ist der WSV mit seinen Aktivitäten auf den Heidenreichsteiner Ast beschränkt (Ausnahme ist der Silvesterzug nach Litschau). Durch die Überstellung der vereinseigenen Wagen und die Akquisition weiterer Loks und Wagen konnte in der Saison 1997 ein gut besuchter Wochenend - Zugsverkehr durchgeführt werden. Die derzeitige Situation hat den Vorteil, daß einige wenige dem Verein feindselig gegenüberstehende Mitarbeiter der ÖBB-Dienststelle Gmünd die Vereinstätigkeit nicht stören können ... |
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Abfahrbereit: Ns2h-1 mit 3883, 3889 und
6493 in Aalfang, anläßlich der Minimesse Heidenreichstein, am
1.5.1997.
Lomographie: schmalspurURBAhN |
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Ab Mitte Juli 1997 konnte vom Verein "Freunde der Stainzer Bahn" die Lok Nr. 2, "Christa" (Jenbach DM100H14, Baujahr 1969; ehemals Böhler Kapfenberg Inv. Nr. 8002) gemietet und zur Führung der WSV-Züge ins Waldviertel gebracht werden. Der ebenfalls ab Mitte 1997 geplante Einsatz der Dampflok 170.1 mußte wegen undichter Kesselrohre abgesagt werden, die Lok wurde einer Hauptuntersuchung in České Vélenice unterzogen und war ab Ende 1998 wieder betriebsfähig. | WSV 2 "Christa" mit Autoreisezug vor Abfahrt
im Bf. Heidenreichstein.
10.5.1998. Lomographie: schmalspURBAhN |
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Zur 1998er-Auflage des Langegger
Familienwandertages ließ sich der WSV abwechslungshalber wieder
etwas besonderes einfallen: |
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WSV 1 "Findling" und WSV 2 "Christa" vor Abfahrt des ersten Zugs (7.30 Uhr) im Bf. Heidenreichstein. 15.8.1998. digImage © schmalspURBAhN |
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Der WSV benötigt zur Verwirklichung seiner Ziele - und natürlich beinhaltet dies den Erhalt von Fahrzeugen, Strecke und Gebäuden sowie den Betrieb der Lokomotiven und Wagen - zweierlei:
zum ersten Punkt: Sie können den WSV entweder durch Ihre Spende, sei sie noch so klein, oder durch Ihre Mitgliedschaft finanziell "unter die Arme" greifen. Die Einzahlung des Geldbetrages von derzeit EUR 23,- sichert Ihnen die WSV-Mitgliedschaft für ein Kalenderjahr - am besten, Sie fordern noch (unter Angabe von Name und Anschrift!) heute Ihr persönliches Beitrittsformular an - entweder
Die Einzahlung von Spenden erfolgt am schnellsten über das Vereins-Konto bei der
Volksbank Oberes Waldviertel, Heidenreichstein, (BLZ 40170) Konto
Nr. 400 6060 0000 (lautend auf: Waldviertler Schmalspurbahnverein,
Gmünd)
Für Unterstützungen aus dem Ausland empfehlen wir Ihnen die vorige
Kontaktnahme mit dem Webmaster
(Telefon +43 680 1253003, per email: wsv@erlebnisbahn.at
oder an die Vereinsadresse: Bahnhof Neunagelberg, Nagelberger Straße 52, A-3950 Gmünd)
zum zweiten Punkt: es gibt keine Tätigkeit, für die der WSV nicht Verwendung finden würde! Besonders während der Saison (Ende März bis Anfang Oktober), aber auch außerhalb dieser Zeit (Weihnachts-, Silvesterzug!) sind Helfer gern gesehene Gäste. Hauptsächlicher Bedarf besteht natürlich zu den Fahrtterminen, aber auch an den sonstigen Tagen - nach Vereinbarung - kann der Obmann M. Schwingenschlögl Mitarbeiter brauchen. Vielleicht verbinden Sie die Hilfe für den WSV mit einem ein- oder mehrwöchigen Ferienaufenthalt in der REGION AN DER BAHN - wir sind Ihnen gerne bei der Quartiersuche - vielleicht in einem unserer Mitgliedsbetriebe? - behilflich.
Interessenten wenden sich bitte
generell: an den Obmann,
Herrn Manfred Schwingenschlögl
(Bahnhof Neunagelberg, Nagelbergerstraße 52, A-3950 Gmünd
Tel +43.664.3500015)
WSV-Funktionäre per Wahl vom 9. Mai 2009/10. April 2010:
Obmann: Manfred Schwingenschlögl
stv. Obmann: Gerd Kaller
Schatzmeisterin: Annemarie Trisko
stv. Schatzmeister: Ing. Ernst Frank
Schriftführer: Ing. Gerhard Urban
stv. Schriftführer: Stefan Neumann
Technischer Leiter: Thomas Neureiter
Beirat Technik und EDV: Stefan Wurz
Alle erreichbar unter der Adresse: Bahnhof Neunagelberg, Nagelbergerstraße 52, A-3950 Gmünd