last updated: 2007.12.27. by schmalspURBAhN - zurück zum Index

REGION AN DER BAHN

Litschau

Schönau bei Litschau

Gopprechts

Brand

Karte der Region an der Bahn' Heidenreichstein

Kleinpertholz

Aalfang

Langegg

Altnagelberg

Neunagelberg

Breitensee

Böhmzeil

Gmünd NÖ

(České Velenice)

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Heidenreichstein

Heidenreichstein ist erst seit 1932 Stadt, wenngleich der Ort bedeutend älter ist. Das wohl bekannteste Wahrzeichen der Stadt ist die mittelalterliche Wasserburg. Sie wurde, wie jene in den benachbarten Orten Litschau, Landstejn und Raabs, als Grenzburg des deutschen Reiches gegen feindliche Einfälle aus dem Norden gegen Ende des 12. Jahrhunderts erbaut, und im Lauf der Zeit immer wieder umgebaut und erweitert. Die auch heute noch bewohnte Burg (Familie Kinsky) ist während der Monate April bis Oktober täglich außer Montag im Rahmen einer fachkundigen Führung zu besichtigen.

Burgführungen um 9, 10, 11, 14, 15 und 16 Uhr. Dauer: ca. 45 min. April bis Oktober täglich ausgenommen Montag

Eine weitere Sehenswürdigkeit findet sich auf dem idyllisch gelegenen Hauptplatz: der mittelalterliche Pranger.
Stadtführungen werden nach vorheriger Anmeldung (im Gästeservice am Stadtplatz) durchgeführt.

Direkt an der Bundesstraße nach Waidhofen/Thaya liegt, bereits etwas außerhalb der Stadt, das Naturschutzgebiet Gemeindeau mit einem Moorlehrpfad.
Ganztägige Moorführungen werden gegen rechtzeitige Voranmeldung bei der Tourist Information Heidenreichstein veranstaltet und führen über Brand (Rottalmoos), Aalfang, Kleinpertholz (Moor- und Torfmuseum) nach Heidenreichstein.

Burg Heidenreichstein
Photo: Wolfgang Ermes, 1997.05.24.

Moorlehrpfad Gemeindeau.
Lomographien by schmalspURBAhN © 1998.01.11.
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Gasthof-Restaurant Nöbauer
Schremser Straße 28
Tel. +43-2862-52237-0

Kleinpertholz

... ist ein Ortsteil von Heidenreichstein, mit Dorfcharakter und großteils bäuerlicher Struktur. Neben Ferien am Bauernhof im Mitgliedsbetrieb Dorfwirt (Kleinpertholz 9) oder einem Reiturlaub laden Heimat- und das 1991 mit einem Europäischen Museumspreis ausgezeichnete Moor- und Torfmuseum zu einem Besuch. (Öffnungszeiten: Mittwoch, Samstag und Sonntag 14.00 bis 16.00 Uhr für einen Besuch, außerhalb dieser Zeiten empfiehlt sich die Anmeldung in der Tourist Information Heidenreichstein, Stadtplatz 1)

Dorfwirt (A. & J. Weinstabl) - Kleinpertholz 9, 3860 Heidenreichstein
Tel. 02862-53455, Fax 02862-53455-10.
WSV-Haltestelle: Kleinpertholz GH Weinstabl - 20 Meter vom Haus

Moor- und Torfmuseum, Kleinpertholz
Lomographie schmalspURBAhN (10.5.1998)
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Aalfang

Der Tag der Arbeit 1997: WSV 1 mit Zug
zur Minimesse Heidenreichstein.
Photo: Florian Wurz

Aalfang besitzt noch ein - allerdings mittlerweile verändertes - aus der Anfangszeit der NÖ
Waldviertelbahn stammendes originales hölzernes
Abortgebäude. Lomographie: schmalspURBAhN

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Langegg

WSV 1 mit Zug in der Haltestelle
Langegg. Lomographie: Gerhard
schmalspURBAhN, 17.11.1997

Gasthof Poststation (G. Schmidt), 3872 Langegg 30
Gebäude aus dem 13. Jh. Tel & Fax 02853-77457
WSV-Haltestelle: ca. 500 Meter in Richtung Kiensaß

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Altnagelberg - "Heimat der Doppelausfahrt"

25. September 1992: Doppelausfahrt mit "Gastlok" CSD U47.001 (mit Zug nach Litschau) und WSV 399.03 (nach Heidenreichstein)
nahe Friedhofweg, Altnagelberg. Photo: Archiv WSV / Sepp Stiger, Graz

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Bahnhof Neunagelberg

2095.012 mit Holzzug in Neunagelberg Bf. Neunagelberg von Süden

Der von der NÖ Waldviertelbahn A.G. errichtete Bahnhof Neunagelberg besaß neben dem Restaurant auch den Sitz des Bahnmeisters, der gemeinsam mit seiner Frau für Kartenverkauf, Restaurantbetrieb, Erhaltung von Oberbau und Gleiskörper zwischen Gmünd und Altnagelberg, Schneerämung, usw, zuständig war.
In der Frühjahrs-Arbeitswoche 1996 (1.-5. April) konnten die geplanten Streckenerhaltungsarbeiten aufgrund des schweren Wintereinbruchs nicht durchgeführt werden. Stattdessen wurde mit der Renovierung der westseitigen Fenster des WSV-Bahnhofs Neunagelberg begonnen.

In dichtem Schneegestöber führt ÖBB 2095.012 einen Holzzug von Litschau nach Gmünd. Neunagelberg im Mai 1998 (Florian Wurz)

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Gmünd

Gmünd ist seit 1909 Bezirkshauptort, die Stadterhebung erfolgte etwa Mitte des 12. Jahrhunderts. Der Ortsname dürfte auf das "Gemünde", den Zusammenfluß von Lainsitz und Braunau, zurückzuführen sein. Lange Zeit war Gmünd die größte Stadt des gleichnamigen Bezirkes, erst in den letzten Jahren wurde sie von der nahen Stadt Schrems an Einwohnern "überholt". Überragende Bedeutung gewann die Stadt durch die Eröffnung der Kaiser Franz Josephsbahn und der Ansiedlung des Ausbesserungswerkes der KFJB im damaligen Vorort Böhmisch Wielands, dem heutigen České Velenice. Die Stadt ist unter anderem für das Ausflugsgebiet Blockheide und dem Beginn der Waldviertler Schmalspurbahnen nach Litschau, Heidenreichstein und Groß Gerungs über Weitra bekannt.

Hotel-Restaurant Goldener Stern Hotel-Restaurant Goldener Stern

Das Hotel-Restaurant Goldener Stern ist das erste Haus Gmünds und wurde im Jahr 2006 vollständig renoviert.


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der ehemalige Lokalbahnhof Gmünd (heute: České Velenice)

Drehscheibengrube im alten Lokalbahnhof

Ein letzter erkennbarer Rest der NÖ Waldviertelbahn
auf tschechischem Gebiet: die Drehscheibengrube im
Gelände des ehemaligen Lokalbahnhofes.
Photo: Karl Seltenhammer, September 1993

Am 20. März 1999 fand die Exkursion vom Bahnhof Gmünd NÖ über den Grenzübergang Bleylebenstraße nach Česke Velenice und zurück über Böhmzeil statt, um die noch verbliebenen Spuren der "A.G. Niederösterreichischen Waldviertelbahn" aufzufinden und zu besichtigen.

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