Seite erstellt: 2014.01.25./letzte Aktualisierung: 2014.12.14.


Waldviertler Schmalspurbahnverein
Gerhard Urban
Telephon +43 680 125 3003
email: wsv@erlebnisbahn.at

 
WSVlogo
Jänner | Februar | März | April | Mai | Juni | Juli | August | September | Oktober | November| Dezember

Aktivitäten in 2014

Dezember

14.

Nach dem Fahrplanwechsel am Wochenende 13./14. Dezember 2014 sind unter anderem auch die Fahrpläne der Strecken der Waldviertler Schmalspurbahnen als PDF abrufbar.
Gmünd-Litschau/Altnagelberg-Heidenreichstein (Fahrplanbild 802)
Gmünd-Groß Gerungs (Fahrplanbild 801)
Auffällig beim Plan für den Nordastverkehr ist, daß die Fahrzeiten zwischwen Gmünd und Altnagelberg in der Saison 2015 gegenüber 2014 erneut gekürzt wurden, und zwar auf 25 Minuten. Die Abfahrtszeiten in Richtung Litschau bleiben gegen&uumml;ber dem Vorjahr unverändert.

13.

Die Gleisbauarbeiten auf dem Nordast zwischen Breitensee und Neunagelberg sowie zwischen Brand und Gopprechts wurden in der vergangenen - kurzen - Woche weiter vorangetrieben. Von der EK mit der LB2 in Neunagelberg aus konnte beobachtet werden, daß das neuverlegte und am Vorwochenende bereits fertig eingeschotterte Gleis mittlerweile durch die am 8.12. in Gmünd gesichtete Stopfmaschine bearbeitet und eingerichtet worden war. Der zweite Abschnitt, der am Vorwochenende noch durch eine rund 50 Meter lange Gleislücke "glänzte, war diese geschlossen worden und der gesamte Abschnitt im von der EK einsehbaren Bereich mittlerweile eingeschottert. Auf dem Ladegleis 3 des Bahnhofes Altnagelberg waren die V5 samt den beiden Schotterwagen abgestellt, wobei für die kommende Woche noch zumindest eine Schottertransportfahrt vorgesehen zu sein scheint.

EK Brand km 15.4 Schotterzug in Altnagelberg
Die Gleisneulage in Brand von der Eisenbahnkreuzung aus gesehen Im Bf Altnagelberg war über das Wochenende die 2095.05/V5 mit den beiden
Schotterwagen abgestellt

6./7.

Im Gegensatz zu den Vorjahren litten die Besucherfrequenzen der Nikolauszüge an der naßkalten Witterung, die etliche der präsumptiven Fahrgäste Erkältungen zum Opfer fallen ließ. Trotz der nahe dem Gefrierpunkt liegenden Temperaturen und teilweise heftigem Niederschlag ließ sich nicht eine Schneeflocke blicken. Den teilnehmenden Fahrgästen gefiel es in den gut geheizten Wagen trotzdem.

November

19.

Mit heutigen Tag wurde von einem in der Szene bekannten britischen Spezialreisebüro die Erreichung der Mindestteilnehmerzahl für eine geplante Wintersonderfahrt Anfang Februar 2015 mitgeteilt. Damit ist auch die unter Umständen erforderliche Schneeräumfahrt am 31. Januar 2015 für Interessenten buchbar. Anmeldungen bitte per Mail an den Verein!

16.

Spendenaufruf des Vorstands: der Verein hätte Gelegenheit zum Erwerb von 3 vierachsigen Güterwagen (2 GG/s, 1 OO/s) von der NÖVOG, Gmünd. Wenn ein Betrag von rund EUR 8.000 durch Spenden aufgebracht werden kann, würde der WSV "zuschlagen", bevor diese Fahrzeuge zur Verschrottung kämen. Eine Nutzung als Fahrradtransportwagen (wie bisher) und als Materialwagen für Hilfszugeinsätze ist gewährleistet.

15.

Der für den Leopolditag vorgesehene WSV-Sonderzug mit Bockbierverkostung verkehrte nicht, da die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wurde. Die nächsten Planfahrten finden zu Nikolaus und zu Weihnachten statt, außerdem wird im Dezember für das Heidenreichsteiner Reisebüro Frank ein Sonderzug mit Programm geführt werden.

7.

Die Gleisbauarbeiten auf dem Nordast nach Litschau gehen ohne Pause weiter. Im folgenden kurze Bildberichte sowohl vom Abschnitt zwischen Breitensee und Neunagelberg, als auch von dem zwischen Brand und Gopprechts.

Breitensee km 7.1 Neunagelberg km 8.1
Aus Richtung Gmünd kommend der Beginn der Neulage in Kilometer 7.1 Vom Bf Neunagelberg aus in Richtung Süden gesehene Neulage in
Kilometer 8.1
Brand HuLst km 15.4 ehem. HuLst Gopprechts km 19
Aus Richtung Gmünd kommend gleich nach der EK enden derzeit die
Schienen. Die riesige Abraumhalde des Altmaterials dominiert das Gebäde
Auf dem Gel&aum;nde der ehemaligen HuLst. Gopprechts in km 19 werden die
Einbau vorgesehenen Gleisroste gelagert und mittels Bagger auf die
Transportwagen geladen
EK km 18.5 Gopprechts und NÖVOG V5 Gleistransport mit V5 bei Gopprechts
Die seit Ende September in Litschau stationierte NÖVOG Diesellok V5
(noch mit ÖBB Flügelrad!) schiebt die WW/s mit Gleisrosten zur Baustelle
Nachschuß: V5 in Fahrtrichtung Gmünd nach Gopprechts

3.

Die Reservierung für die WSV-Nikolaus- und Weihnachtsfahrten ist ab sofort möglich: Anruf oder eMail an das Gästeservice Heidenreichstein genügt. Dankenswerterweise werden die Anmeldungen von Frau Kranner unter Tel. Nr. +43 2862 52619 bzw. Mail entgegen genommen<, die Abholung und Bezahlung erfolgt ab 1 Stunde vor Abfahrt des gewählten Zuges an der Kasse des Bahnhofs Heidenreichstein.

Oktober

27.

Seit Ende September arbeitet die ARGE Instandhaltung NÖ an zwei Gleisneulagen im Zuge der Litschauer Strecke. Hier eine kurze Dokumentation des Arbeitsstandes zwischen Streckenkilometer 15.4 (Brand) und 18.3 (nahe Gopprechts), beispielhaft die Situation an der EK im Kilometer 17.5 (Gopprechtshäuser). Interessanterweise muß das gesamte Abraummaterial der rund drei Kilometer mit Kleinkippern auf der Bahntrasse bis nach Brand transportiert werden, da am Ende der Baustelle bei Gopprechts keine verfügbare Lagerfläche aufgetrieben werden konnte.

EK Gopprechtshäuser km 17.5 EK Gopprechtshäuser km 17.5
Von der EK in km 17.5 gesehen in Richtung Litschau. Das Schotterbett wartet noch auf
Erneuerung.
Von der EK in Richtung Brand und Gmünd gesehen - im Hintergrund der Radlader,
mit dem das Altmaterial von der Baustelle nach Brand zum Zwischenlager transportiert
wird (da in Gopprechts keine freie Lagerfläche verfügbar ist)

25.

Auch das zweite Wochenende der Waldgeisterzüge lief erfolgreich über die "Bühne". Anbei zwei Eindrücke vom etwas sonnigeren Samstag, die Temperatur lag deutlich unter der des Wochenendes davor.

Kirche Altnagelberg mit Kessel Waldgeisterzug mit 2091.09
Kurz vor Ankunft des Waldgeisterzuges lichteten sich die Wolken und
der Suppenkessel über dem flackernden Feuer wird im Hintergrund
von Wasser- und Kirchenturm "bewacht"
Der Zugchef kämpft mit dem Fahrtwind: R. Mauritz begleitet die Diesellok
2091.09 beim Umsetzen zwischen Weiche 1 und Weiche 52 - der Hexenhut hat sich
soeben verselbständigt

18.

Auf dem Nordast des Gmünder Schmalspurbahnnetzes wird nicht nur fleißig gearbeitet, sondern auch brav gefahren - beim WSV verkehren dieses und kommendes Wochenende die beliebten Waldgeisterzüge von Heidenreichstein nach Altnagelberg und zurück. Wie üblich, erwartet die Fahrgäste am südlichen Ende der WSV-Strecke eine hausgemachte Kürbissuppe aus dem Hexenkessel, über offenem Holzfeuer.

Altnagelberg in Richtung Litschau Waldgeisterzug mit 2091.09
Bei strahlendem Sonnenschein veranstaltete der WSV die erste Fahrt
der heurigen Waldgeisterzüge, die Temperaturen waren nahezu als
sommerlich zu bezeichnen. Rechts wartet bereits der dampfende
Kessel mit Atzung für die Fahrgäste
Noch ein Blick auf den einfahrenden Waldgeisterzug mit Diesellok
2091.09 vor Di 6500, Bi 3883, WRi 3889, Bi 3890 und OC4 5804
Zusätzlich zum samstäglichen Waldgeisterzug verkehrt am frühen Abend ein bestellter Sonderzug mit Verkostung von Waldviertler Whiskys und anderen Edelbränden.

11./12.

Auf dem Nordast des Gmünder Schmalspurbahnnetzes wird fleißig gearbeitet - sowohl bei NÖVOG, als auch beim WSV. Der Abbau des Streckengleises zwischen der EK beim Straßengrenzübergang Neunagelberg bis Breitensee war Anfang vergangener Woche laut Artikel in der Gmünder Ausgabe der NÖN sogar durch den Landesrat Wilfing einem Besuch wert. Am Wochenende war neben dem Streckengleis (1) von der EK auf ca. 500 Meter in Richtung Gmünd auch die Weiche 51 zum ehemaligen Ladegleis (3) entfernt. Parallel zu den Gleisabbauarbeiten werkten Aktive des Vereins an der Reparatur eines Teils des Daches, wobei neben der Dachdeckung auch einzelne Teile des Dachstuhls erneuert wurden.

Neunagelberg in Richtung Litschau Neunagelberg in Richtung Gmünd
Blick auf die Trasse des Streckengleises 1 vom Km 8,35 in Richtung Norden zur EK mit der Bundesstraße 2, links ist der Grenzübergang Neunagelberg situiert. Die Weiche 51 und damit der Anschluß des ehemaligen Ladegleises 3 sind Geschichte Ein Blick in Richtung Süden nach Breitensee zeigt die Trasse mit dem dort abgestellten Bagger. Das dem WSV gehörende Bahngelände wird von einer Gleisbaufirma als Lager benutzt
Bahnhof Neunagelberg Rh 2095 (V5) mit Gleistransportwagen
Das in die Jahre gekommene Dach des WSV-Bahnhofs Neunagelberg muß erneuert werden. Der Querteil ist nahezu vollständig neu gedeckt Da die Litschauer Strecke zwischen Breitensee und Neunagelberg und auch zwischen Brand und Gopprechts wegen Bauarbeiten gesperrt ist, mußte ein Dieseltriebfahrzeug der Reihe 2095 mit 2 zu Gleistransportwagen umgebauten Rollwagen WW/s (noch als ÖBB angeschrieben!) vor Beginn der Abbauarbeiten nach Litschau umstationiert werden. Hier die abgestellten Fahrzeuge am Kulturbahnhof Litschau, neben dem Museumswagen 97012 des WSV

4.

Wie seit mehreren Jahren gebräuchlich, verkehrte der WSV Schmankerlzug auch 2014 am ersten Samstag im Oktober. Auch heuer war dieses WSV-Angebot, das nächstes Jahr ein rundes Jubiläum feiern wird, schon mehrere Wochen zuvor ausgebucht. Im Gegensatz zum Vorjahr spielte das Wetter - typisch für das heurige Jahr - nicht ganz mit: trotz eigentlich freundlicher Wetterprognose für das Wochenende zeigte sich im nördlichen Waldviertel die Sonne nur kurz, und die niedrigen Temperaturen erforderten den Einsatz der Wagenheizung. Abgesehen davon traf aus Sicht der Teilnehmer das Angebot aus der WSV-Küche und dem Gasthaus "Zur Poststation" in Langegg, wo der Hauptgang serviert wurde, die Erwartungen der Geschmacksnerven und verhalf der Chefköchin des Vereins zu standing ovations. Zum Einsatz gelangte neben Lok 2091.09 die aus Di/s 6500, Bi/s 3883, WRi/s 3889, Bi/s 3890 und Aussichtswagen OC4i 5804 bestehende Wagengarnitur.

Schmankerlzug Vorspeise Schmankerlzug Käsegang
Der Vorspeisengang ist bereit für das Servieren: Variationen vom Räucherkarpfen begrüßen die Teilnehmer und bereiten das gastronomische Erlebnis vor Nach der - regional geprägten - Hauptspeise (Schweinsbraten mit Waldviertler Knödel oder Filet vom Waldviertler Karpfen) erwarten eine Auswahl von örtlichen Käsespezilitäten die noch nicht vollständig gesättigten Gäste
Schmankerlzug Dessert Schmankerlzug vor Rückfahrt nach Heidenreichstein
Auch der Dessertgang bot natürlich Waldviertler Geschmack: hausgemachte Mohnschnittchen mit Beerenobst gibt's zum Kaffee Die Fahrgäste des Schmankerlzugs haben noch das Dessert während der Rückfahrt nach Heidenreichstein vor sich - hier die Garnitur nach dem Umsetzen der Lok
2091.09 abfahrbereit Glasmacherort Altnagelberg mit Diesellok
2091.09 vor der Garnitur des Schmankerlzugs wartet auf die Abfahrt aus Altnagelberg Neben der Umgestaltung der Gleisanlage in Altnagelberg hat sich auch das Umfeld komplett geändert: das bisherige Überschwemmungsgebiet des Gamsbachs, das ein buschbewachsenes Feuchtgebiet bildete, wich einer teilweise behördlich angeordneten Landschaftsgestaltung mit drei auch als Auffangbecken konzipierten Teichen, die durch Glas"bäume" einen gefälligen Kontrast zu den Bahnhofsanlagen bilden.
Noch während der Vorbereitungen für den Schmankerlzug verkehrte für eine Gruppe ein Sonderzug mit B4/s 3243 und Di/s 6489 von Altnagelberg nach Heidenreichstein. Die Wagen dieses Sonderzugs wurden vom Schmankerlzug nach Aalfang zur Hinterstellung auf dem Ladegleis mitgenommen.

Wegen nicht ausreichender Teilnehmerzahl wurde die Verkostung von Whiskies und Edelbränden, die für den Abend geplant war, abgesagt. Für die Aktivisten des WSV bedeutete dies aber nicht, daß der Abend arbeitsfrei gewesen wäre: wie in den Vorjahren nahm der Verein an der vom ORF organisiserten Langen Nacht der Museen teil. Für die Besucher wurden Heizhaus und Fahrzeuge zugänglich gemacht, und allgemein verständlich die Grundzüge eines Museumsbahnbetriebs erklärt. Vom besetzten Bahnhof Heidenheichstein verkehrten Pendelzüge zur Bedarfshaltestelle Kleinpertholz Moor- und Torfmuseum, im Bahnhofsrestaurant konnten die Abfahrtszeiten der Züge bei Getränken und kleinen Speisen im Warmen abgewartet werden.

September

29.

Nach dem Ende der Fahrtensaison 2014 am 28.9. veranlaßt die Landesbahn eine Streckensperre zwischen Brand Hu (inklusive) und der ehemaligen HuLSt Gopprechts auf dem Nordast nach Litschau, um über den Winter umfangreiche Gleisreparaturen duerchführen zu lassen. Diese Arbeiten werden durch ARGE Instandhaltung NÖ unternommen werden. Dabei wird u.a. das zweiseitig eingebundene Ladegleis 3 in Brand restlos entfernt, und der Bahnsteig in Richtung Eisenbahnkreuzung mit der Landesstraße L8194 verlegt werden.

Gleisabtrag HuLst Brand 2014
In der ehemaligen Halte- und Ladestelle Brand wurde in den letzten Septembertagen mit dem Abtrag von Haupt- und Ladegleis, inklusive der beiden Weichen 1 und 51, begonnen
Im WSV-Bahnhof Neunagelberg ließ die NÖVOG die Weiche 51 zum vereinseigenen Ladegleis 3 entfernen. Dazu ist anzumerken, daß der Verein seit mittlerweile fast 2 Jahrzehnten für die Erhaltung dieser Weiche durch Begleichung eines namhaften jährlichen Betrags aufkam. Nunmehr ist das Gleis 3 in Neunagelberg Geschichte.

28.

Der letzte Planfahrtag auf dem Nordast der NÖVOG nach Litschau wurde mit der Diesellok 2095.05 und der Zweiachsgarnitur durchgeführt. Auf dem Heidenreichsteiner Ast verkehrte über Mittag der ursprünglich am 12. geplante, dann wegen des Schlechtwetters auf 26. September, und dann erneut auf Sonntag verschobene WSV-Photosonderzug mit beiden betriebsfähigen Loks der Reihe 2091.

21.

Der vorletzte Planfahrtag auf dem Nordast der NÖVOG nach Litschau wurde mit der Dampflok Mh1 und der Zweiachsgarnitur abgehalten. Thema des sonnig begonnenen Tages war "Gulasch". Wie seit mehreren Jahren üblich, wartete eine Crew des WSV am Bahnhof Litschau mit Kesselgulasch am Lagerfeuer auf die hungrigen Fahrgäste. Gegen Mittag verdunkelten schwarze Wolken den Himmel, und ein Gewitter zeigte die Ankunft der von den Wetterprognosen angekündigten Kaltfront an. Im Raum zwischen Schönau und Brand durchfuhr die Garnitur heftige wolkenbruchartige Regengüsse, während in Altnagelberg die Sonne vom Himmel lachte.

Auf WSV-Gleisen verkehrte von Heidenreichstein ein Sonderzug mit Abfahrt 11.00 Uhr für eine Gruppe, wobei auf der als Leerfahrt vorgesehenen Rückführung nach Heidenreichstein mehrere Photohalte zugunsten des Zugpersonals eingehalten wurden.

20.

Im Rahmen einer Feier lud das Geburtstagskind zu einem WSV-Sonderzug von Heidenreichstein nach Altnagelberg und zurück. Zum Einsatz gelangte die Diesellok 2091.09 mit Di 6500, Bi 3883, 3890, Jausenwagerl 3889 und dem Aussichtswagen 5804. Den Fahrgästen gefiel es im Zug so gut, daß der vorgesehene Besuch von Glashütte und -Museum Apfelthaler in Altnagelberg entfiel, und die Retourfahrt gleich nach dem Umsetzen wieder angetreten wurde.

16.-18.

Auf den NÖVOG-Strecken wurde das stabile spätsommerliche Wetter für eine Befahrung mit dem Unkrautspritzzug genutzt. Dienstag und Mittwoch wurde der Südast, am Donnerstag der Nordast befahren. Triebfahrzeug war der Kleinwagen vor dem zu einem Vegetationskontrollwagen umfunktionierten Draisinenbeiwagen. Da an den genannten Tagen zeitweise stürmische Windboen auftraten, und am Mittwoch zudem die Züge nach Litschau und Groß Gerungs verkehrten, konnte die Unkrautbekämpfung nicht in einem Zug, sondern nur mit Unterbrechungen durchgeführt werden. Da die Draisine aufgrund eines Gebrechens (Motoreinspritzung) erst am 16.9. aus der Werkstätte Gmünd nach Altnagelberg zurück kam, konnte kein früherer Zeitpunkt gewählt werden.

14.

Der landesweite "Trachteng'wandsonntag" wurde auf den Strecken der Waldviertler Schmalspurbahnen sowohl seitens der Landesgesellschaft als auch des WSV gewürdigt. Während die Aktivitäten der NÖVOG punktuell auf dem Gelände des neuen Bahnhofs Gmünd stattfanden und durch die lokale Presse als erwähnenswert eingestuft wurden, lag der Vereinsaktität ein revolutionärer Ansatz zugrunde: so konnte das WSV-Angebot in Kooperation mit dem Trachtenoutlet Heidenreichstein im Zuge der Planfahrten des WSV-Wackelstein Expreß im Zug im wahren Sinn des Wortes über die Bühne bzw. den Laufsteg geschickt werden.

Mehrere Models führten eine Auswahl an Trachtengewändern im Zug vor, die Umkleidung fand im entsprechend adaptierten Dienstwagen 6500 statt. Nach einem regnerischen Tagesbeginn wandelte sich das Wetter in eine sonnig-freundliche Richtung, sowohl Fahrgäste als auch Vorführende hatten ihren Spaß.

13.

Am Samstagnachmittag erreichte ein Sonderzug für ein Reisebüro den Bahnhof Altnagelberg. Der Zug wurde durch die Dieselloks 2091.09 und 2041.02 in Doppeltraktion geführt.

11.

Für eine Klasse der VS Mauerbach, die sich diese Woche auf Schullandwoche in Heidenreichstein aufhielt, wurde, wie bereits in vergangenen Jahren, eine Sonderfahrt nach Altnagelberg mit Besuch der Glashütte Apfelthaler und wieder zurück durchgeführt. Im Einsatz waren JW 100.4 und 3883, 3890 und 3889 in Richtung Altnagelberg, für die Rückfahrt erfolgte die Zuführung der 2091.09, die Jenbacher Lok wurde in Richtung Heidenreichstein geschleppt. Der angekündigte starke Regen begann erst knapp vor der Rückfahrt, sodaß die jungen Fahrgäste nicht komplett durchnäßt wurden.

Der für Freitag 12. September vorgesehen Photosonderzug wurde aufgrund der Schlechtwetterprogose auf Freitag, 26. September verschoben.

10.

In der Ausgabe Woche 37 der NÖN wird über das extrem stark frequentierte WSV-Zugangebot am ersten Septembersonntag berichtet.

Für ein oberösterreichisches Reisebüro wurde ein Sonderzug Altnagelberg-Heidenreichstein geführt, dabei wurden 107 Personen im strahlenden Sonnenschein befördert. Zum Einsatz gelangten 2091.09 mit 6500, 3883, 3890, 3889, 5804 und 3243.

7./8.

Bei allerschönstem Spätsommerwetter beteiligte sich der WSV auch in 2014 wieder am IVV-Wandertag des Wandervereins Altnagelberg. Wie schon bei der erfolgreichen Premiere 2013 pendelte JW 100.4 mit dem Aussichtswagen 5804 am Samstag zwischen 10.15 und 18.30 Uhr, am Sonntag zwischen 8.30 und 13.30 Uhr zwischen den Planfahrten nach und von Heidenreichstein zwischen der Haltestelle Altnagelberg Nord und dem Bahnhof, wobei grundlegend ein 30-Minutentakt gefahren wurde, der bei Bedarf auf 20 Minuten reduziert wurde. Mit dieser Transportleistung zwischen den Labestationen bei der Glashütte Apfelthaler und der Haltestelle Nord konnte die Kasse der Kassierin eine heiß ersehnte Zusatzdotierung (im wahrsten Sinn des Wortes) erfahren.

1.

Der letzte Feriensonntag im Osten Österreichs war für den WSV ein "Großkampftag". Bereits der erste Zug P1 war mit gut 200 Teilnehmern eines Betriebsausflugs eines regionalen Leitunternehmens aus Schrems voll besetzt. Aufgrunddessen mußten alle verfügbaren Personenwagen eingesetzt werden, was wiederum den Einsatz aller drei fahrbereiten Dieselfahrzeuge bedingte. Die Retourfahrt nach dem Firmenwandertag erfolgte mit Zug P4 nach Heidenreichstein. Diese Fahrt aufgrund von Planzugmitfahrwilligen die stärkstfrequentierte des Tages, da auch etliche Umsteiger aus dem Litschauer Zug mitfuhren. Die Ankündigung dieser geplanten Dreifachtraktion in der NÖN ging daneben, erst die Ausgabe vom 10.9. brachte darüber einen Bericht.

Auch Zug P2 war durch den siebzigsten Geburtstag des Zwettlers Rudolf Brandeis (der die Strecken der Waldviertler Schmalspurbahnen im Modell in Größe H0e im Maßstab 1:87 nachbaut, und mit einigen Modulen anläßlich des 25-Jahrjubiläums des WSV in 2012 im Bahnhof Heidenreichstein vertreten war) und seiner rund 50 Gäste sehr gut besetzt. Das Geburtstagskind mit Begleitung feierte im Restaurant des Bahnhofs Heidenreichstein, bewirtet von der WSV-Catering Crew, bis gegen 15.30 Uhr, um mit Zug P5 wieder nach Altnagelberg zurückzukehren.

Die Verstärkerwagen der Garnitur des P1 (neben den Zweiachsern 3883, 3890, 3889 und dem Aussichtswagen 5804 wurden die beiden Vierachser 3243 und 3244 eingesetzt), als Loks die 2041.02, 2091.09 und JW 100.4) und die 100.4 wurden in Altnagelberg bis zur Abfahrt des P4 hinterstellt.

August

28.

Die NÖVOG nutzt die aktuelle Ausgabe Woche 35 der NÖN, um mit einer Replik auf den Leserbrief betreffend die überfüllten Züge auf dem Südast nach Groß Gerungs (NÖN Woche 33) zu entgegnen. In dieser offiziellen Antwort werden gewisse Probleme mit dem Online-Buchungssystem, aber auch eine zu pessimistische Einschätzung des Fahrgastpotentials zugegeben, und Abhilfe zugesagt. Die Sitzplatzkapazität der eingesetzten Zweiachsergarnitur wurde inzwischen von zuvor rund 120 auf nunmehr 180-200 erhöht.

20.

In der aktuellen Ausgabe Woche 34 der NÖN findet sich ein Artikel über die originale Haltestelle Schönau bei Litschau, aus der unter der tatkräftigen Mithilfe des Waldviertelbahnaktivisten und Ortsvorstehers Gerhard Miedler und seines Sohnes Patrick eine Museumshaltestelle für die "Schmale" werden wird. Am 8. September wird der vormittägliche Planzug mit Dampflok Mh1 einen Sonderhalt im "alten"Schönau bei Litschau einlegen.

15.

Der traditionelle Langegger Familienwandertag fand auch heuer wieder mit Beteiligung des Vereins statt. Am an der Haltestelle Schrems-Langegg vorbeiführenden Wanderweg wurde für Fahrten mit dem Wackelstein Expreß und den übrigen Strecken der Waldviertler Schmalspurbahnen geworben.

Die Feiertagszüge zwischen Gmünd und Litschau wurden mit der ebenfalls (siehe Meldung vom 2./4. August) umgezeichneten V 12 (ex-ÖBB 2095.12) geführt. Im Zuge der Umzeichnung wurde auch das ÖBB-Flügelrad an den Stirnfronten als bislang letzter Hinweis auf den Vorbesitzer ÖBB entfernt und durch eine schlichten NÖVOG-Schriftzug ersetzt. Die Lokreihe 2095 wurde unter Bundesbahnverwaltung zwischen 1958 und 1962 beschafft, eine Umzeichnung von Fahrzeugen dieser Reihe fand beim anderen Betreiber Pinzgauer Lokalbahn bereits vor geraumer Zeit statt.

13.

Die aktuelle Ausgabe der NÖN, Woche 33 (JPEG, 68 kB), bringt auf Seite 36 einen Leserbrief eines an der Fahrt mit einem NÖVOG-Zug von Weitra in Richtung Groß Gerungs verhinderten Einheimischen. Grund dafür sei die hohe Fahrgastfrequenz des Zuges gewesen, wobei im besonderen die Unmöglichkeit beklagt wird, Plätze im Voraus zu reservieren, sofern es sich nicht um Gruppen ab 10 Personen handle, was vom NÖVOG-Betriebsleiter Gmünd laut Artikel bestätigt wird. Allerdings wird seitens NÖN auch darauf hingewiesen, daß die Pressestelle der NÖVOG auf die Anfrage der Zeitung nicht reagiert habe, was auf die Urlaubszeit zurückgeführt wird.

6.

Aus der Ausgabe Woche 32/2014 der NÖN Gmünder Nachrichten war zu entnehmen, daß ein frühes Vereinsmitglied im hohen Alter verstorben ist. Stefan Pammer lebte in Amaliendorf und hat den WSV, so lange er gesundheitlich dazu in der Lage war, unterstützt. Wir sprechen seinen Angehörigen Beileid aus und werden seiner gedenken.

2./4.

Nachdem sich bereits vergangenes Jahr (Dampflok Mh 1 = ex-ÖBB 399.01) und zu Beginn der Saison 2014 (Umzeichnung der Personenwagen durch Reduktion der zuvor 4-stelligen auf dreistellige Wagennummern eine Umzeichnung der restlichen Fahrzeuge, insbesondere der Triebfahrzeuge, abzuzeichnen begann, hat die NÖVOG mit Anfang August die Triebwagen 5090.008 und .013, aber auch die beiden Dieselloks 2095.05 und .12 auf "Landesbahnlinie gebracht". Am Samstag konnte der ehemalige 5090.008 als VT 8 bezeichnet im Bahnhof Altnagelberg gesichtet werden, am Montag 4.8. kam der VT 13 zum Einsatz.

Juli

26./27.

Zur Abwechslung verkehrte am Samstag der Triebwagen 5090.008 im Triebwagenumlauf, während am Sonntag die 2095.05 die beiden Zugpaare nach Litschau bespannte. AUf WSV-Seite verkehrte 2091.09 mit der Standardgarnitur 6500+3890+3889+5804.

20.

Wie bereits berichtet, wurde am 6. Juli eine Sonderfahrt des WSV speziell für Photographen veranstaltet. Freundlicherweise stellte WSV-Mitglied Johann Lauterböck eine Auswahl an Bildern dieses gelungenen Tages zur Verfügung.

Photo-Güterzug Bf Heidenreichstein WSV-Photogüterzug vor Aalfang
Der Photogüterzug des WSV wartet mit Diesellok 2041.02/s auf die
Abfahrt vom Bahnhof Heidenreichstein
Der Photogüterzug vor Erreichen der Halte- und Ladestelle Aalfang in
Streckenkilometer 8.4
WSV-Photozug 2014 in Aalfang 2091.09 nach Aalfang
WSV-Sonderzug mit 2041.02/s wartet in Aalfang auf die Weiterfahrt 2091.09 mit dem Sonderzug für die Photographen im Einschnitt nach
Aalfang
2041.02/2 mit Güterzug bei Aalfang Braunaubrücke
Der Güterzug mit 2041.02/s im Einschnitt bei Aalfang Die aus gedeckten Güterwagen G/s und dem Dienstwagen 6493
bestehende Garnitur des Sonderzuges überquert die technikgeschichtlich
interessante Betonbrücke über den Braunaubach bei Aalfang
2041.02/2 auf der Braunaubrücke Zwischen Aalfang und Langegg
Die Bewölkung riß auf, was eine weitere Aufnahme der Sonderzug-
Garnitur auf der Braunaubrücke erlaubte
Die Garnitur des Sonderzuges für die Photographen wurde zwischen
Aalfang und Langegg, nahe des "Osterhasenbühels", aufgenommen
Güterzug zwischen Aalfang
               und Langegg Altnagelberg Friedhofweg
Der Güterzug ist in Richtung Langegg unterwegs Im Ortsgebiet von Altnagelberg wurde eine Paralleleinfahrt des
Photogüterzugs mit dem NÖVOG-Nachmittagszug von Litschau geboten
Parade in Altnagelberg Photozug in Kleinpertholz
Vor Verabschiedung der Fahrgäste des Photogüterzugs war noch Zeit
für eine Triebfahrzeugparade: von links nach rechts sind die
Bahnmeisterdraisine, Dampflok Mh1 (399.01), und die WSV-
Triebfahrzeuge 2091.09 und 2041.02 postiert
Die Garnitur des Sonderzuges kehrte vereint als GmP zurück nach
Heidenreichstein. In der Abendsonne führen 2091.09 und 02 den aus
den Wagen 3244, 6500, 6493 und drei G/s (11656, 10007 und 10008)
zusammengestellten Zug vor Kleinpertholz in km 11.5 zurück in den
Endbahnhof Heidenreichstein

19./20.

In hochsommerlichem Schönwetter kam der nach einem Brand wieder reparierte Triebwagen NÖVOG 5090.013 auf dem Samstag-Umlauf P16926/16925 nach/von Litschau zum Einsatz. Am Sonntag verkehrte der Dampfzug mit den Zügen P16926/7/8/9 nach Litschau.

16.

Die NÖVOG sorgt dafür, daß der WSV in die Zeitung kommt: WSV-Catering-Chefin Anni Trisko blickt im Artikel der NÖN aus dem Fenster des Jausenwagerls 901. Der Inhalt des Artikels hat aber ansonsten mit dem WSV gar nichts zu tun.

Laut Artikel geht es nämlich um Gerüchte, daß sich die Landesbahngesellschaft von überzähligen Fahrzeugen zu trennen gedächte, darunter das klassische "Waldviertler Speisewagerl" Nummer 3675. In diesem Zeitungsartikel (JPEG, 168 kB) wird seitens des niederösterreichischen Landtagsabgeordneten Hofbauer klargestellt, daß "kein Fahrzeug-Ausverkauf stattfinden wird", was allerdings umgehend von der NÖVOG-Pressestelle relativiert wird: Pressesprecherin Pongratz schließt nämlich einen Fahrzeugverkauf - allerdings wäre es zur Zeit noch nicht spruchreif - im Gegensatz zum Landespolitiker nicht ausdrücklich aus.

Warum allerdings die in früheren Jahren bis zu 280 Sitzplätze bietenden Wagengarnituren auf dem Südast nach Steinbach und Groß Gerungs seit der heutigen Saison nur rund 120 Plätze anstelle der im Artikel angeführten 180 (!) aufweisen können, ist im Zusammenhang mit dem zuvor zitierten Zeitungsartikel, insbesondere auch die Diskrepanz zwischen Landespolitischer und Betreiberseitiger Aussage betreffend, nicht schlüssig erklärt.

12.

Nach einem regnerischen Tagesbeginn erreichte der Eröffnungszug P1 des WSV mit dem Triebfahrzeug 2091.09 und den Wagen 6500, 3890, 3889 und 5804, besetzt von etlichen Fahrgästen, fast pünktlch um 10.14 Uhr den Endbahnhof Altnagelberg. Dabei wurde erstmals die neue Weiche W1 zur Umfahrung der auf dem Gleis 4 abgestelltenfand Zugsgarnitur über Gleis 2 benutzt. Durch diesen Umbau kann der Zeitbedarf für das Umsetzen der Lok wegen des Wegfalls des Schwerkraftverschubs wesentlich verringert werden, zusätzlich fällt das bislang aus Sicherheitsgründen erforderliche Verlassen der Garnitur durch die Fahrgäste bei jedem Wetter fort.

Eine 15 Personen umfassende Gruppe konnte nach ausgiebigem Photographieren in die Garnitur des Zuges P2 einsteigen, einige Umsteiger erwarteten die Ankunft des Triebwagenzuges P16926 aus Gmünd nach Litschau, die leicht verfrüht erfolgte. Auch dieser Zug war äußerst gut besetzt, alle Umsteigenden fanden Platz. Beide Züge verließen den Bahnhof pünktlich um 10.30 Uhr. Das bis über Mittag weitgehend sonnige Wetter schlug nach 14 Uhr in einen intensiven Regenguß um, der erst knapp vor Eintreffen des mit dem nach Brand wieder reparierten 5090.013 geführten NÖVOG-Zug P16925 und des WSV-Zuges P3 gleichzeitig um 14.33 Uhr endete. Der Triebwagen fuhr nach Plan in Richtung Gmünd weiter. Erst nach dessen Abfahrt erfolgte das Umsetzen der WSV-Lok. Die restlichen WSV-Züge verkehrten exakt nach Plan.

neue Gleislage Bf Altnagelberg Einfahrt erster WSV-Planzug 2014
Blick in Richtung Gmünd nach Süden nach der Fertigstellung des Umbaus
im Bahnhof Altnagelberg und dem Abbau der Gleissperren 5 und 6
Der erste WSV-Planzug der Saison 2014 zweigt über Weiche 52 nach Gleis 4 ab,
im Vordergrund sind die Fahrwegende-Tafeln der Gleise 2 und 4 zu sehen
Erster WSV-Planzug 2014 in Altnagelberg 2091.09 erstmals im Wendegleis 2a
Der erste Planzug der Saison 2014 ist auf Gleis 4 im Bahnhof Altnagelberg
angekommen
2091.09 erwartet das Signal des Weichenstellers zum Fortsetzen des Verschubs auf
Gleis 2a
NÖVOG 5090.013 erreicht Altnagelberg P16926 und P2 in Altnagelberg
Mittlerweile hat NÖVOG 5090.013 als P16926 die EK mit der Landesstraße 62 erreicht Großer Bahnhof auf schmaler Spur: auf Gleis 1 wartet der Landesbahnzug P16926,
auf Gleis 4 der Vereinszug P2 auf die Abfahrt nach Norden

9./10.

Durch die Umgestaltung der Gleisanlage des Bahnhofes Altnagelberg (siehe Bericht vom Juni 2014), mit der eine potentielle Gefährdung des Betriebs der NÖVOG-Züge durch Ausbau der bisherigen Weiche W1 am südlichen Bahnhofskopf und Schaffung eines parallel zum Hauptgleis (1) der Strecke Gmünd-Litschau gelegenen Ausziehgleises (2a) beseitigt wurde, wurden die bisher in den Bahnhofsgleisen 2 und 4 eingebauten, 2004 von Aalfang dorthin transferierten Gleissperren obsolet. Im Zuge der Vorbereitungsarbeiten für die alljährliche ziviltechnische Begutachtung am 10. Juli wurden die Gleissperren daher ausgebaut (und sollen wieder an ihren ursprünglichen Ort in der Halte- und Ladestelle Aalfang zum Einsatz gelangen). Am gleichen Tag erfolgte die Vermessung der Gleisgeometrie der gesamten Strecke und der durch den Verein benutzten Bahnhofsgleise zwischen Heidenreichstein und Altnagelberg.

In der aktuellen Ausgabe Woche 28 der NÖN (JPG, 129kB) kommt der örtliche NÖVOG-Betriebsleiter zu in einem Internetforum verbreiteten Gerücht hinsichtlich von für die Diesellok der Reihe 2095 zu kleinen Heizhaustüren zu Wort. Diese als dem Unternehmen nicht dienlich eingestuften Gerüchte dürften dadurch entstanden sein, daß die beiden in Gmünd stationierten 2095er meistens unter dem Flugdach über der Tankstelle abgestellt sind.

7.-9.

Zwei aus ehemaligen Fahrzeugen der Lokalbahn Wien-Baden umgebaute Wagen (ex-WSV-Nummern 3348 und 3349), die seit Ostern 2008 abgestellt waren und seither wechselweise in Altnagelberg, Heidenreichstein oder - zuletzt - in Aalfang ihres Verkaufes harrten, konnten nach längerem Angebotszeitraum vom Besitzer verkauft werden. Der Abtransport der beiden Fahrzeuge, denen der jahrelange, ungeschützte Aufenthalt im rauhen Waldviertler Klima deutlich anzusehen war, wurden vergangene Woche mittels Straßentransport nach Criscior in Rumänien verbracht und sollen dort die Fahrzeugflotte verstärken. Dazu ist allerdings eine umfassende Revision, Neulack und Reparatur erforderlich.

6.

Die Fahrgäste des Dampfzuges zum Litschauer Schrammel-Klangfestes staunten nicht schlecht, als sie bei der Einfahrt in den Bahnhof Altnagelberg einer Masse an Photographen gewahr wurden, die den Dampfzug zwar einigermaßen zur Kenntnis nahmen, aber ihre Aufmerksamkeit in erster Linie in Richtung des Heidenreichsteiner Gleises richteten. Der Grund dafür wurde bald klar, als eine Zuggarnitur des WSV mit der Diesellok 2091.09, dem Vierachser 3243 und dem Dienstwagen 6500 auf Gleis 4 bereitgestellt wurde.

Auch aus dem Litschauer Zug kamen 14 Fahrgäste des vollbesetzten Photozuges, der gemeinsam mit dem von der Mh1 geführten Dampfzug pünktlich um 10.30 Uhr den Bahnhof Altnagelberg verließ. Diese Doppelausfahrt erfolgte bis zur Gabelung in Streckenkilometer 1.8 bzw. 13.1, wo aus beiden Zügen die Photographen ausstiegen und mehrere Gelegenheiten für Scheinanfahrt- und Scheinvorbeifahrt-Photos und -Videos eifrig nutzten.

Während der Weiterfahrt nach Heidenreichstein trafen die Sonderzugmitreisenden auf einen in Aalfang wartenden Photogüterzug, der mit der "heimgekehrten" grünen Schwesterlok 2041.02/s bespannt war. Beide Züge verkehrten weiter in Richtung Heidenreichstein, in Verbindung mit weiteren Photohalten. Die Mittagspause wurde am Bahnhof Heidenreichstein mit vollem Einsatz der bewährten WSV-Catering Crew unter dem strengen Kommando Anni Triskos eingehalten, bevor die Sonderfahrt mit weiteren Gelegenheiten für die Photographen wieder zurück nach Altnagelberg führte.

4.

Der bis 2009 als Rechnungsprüfer des WSV tätige Litschauer Gemeinderat Franz Koller aus Reitzenschlag, der erst im Juni 2014 als Vizebürgermeister angelobt wurde, verstarb heute infolge eines tragischen Unfalls im Rahmen seiner landwirtschaftlichen Berufsausübung. Der Verein verliert damit nach dem früheren Litschauer Bürgermeister Huslich einen weiteren, immer hilfsbereiten und gutgelaunten Freund und Mitstreiter f&¨r die Waldviertler Schmalspurbahnen. Der Vorstand spricht den Hinterbliebenen sein Mitgefühl aus und wird ihm immer ein ehrendes Angedenken bewahren. In der Ausgabe Woche 28 der NÖN fand sich dazu ein Artikel (JPG, 148 kB).

Juni

23.-27.

Der Umbau des Bahnhofs Altnagelberg konnte in der Woche vor dem Beginn der Sommerferien erfolgreich abgeschlossen werden. Das noch fehlende Stumpfgleis 2a im Anschluß an die versetzte Weiche 1 wurde durch die Gleisbaufirma eingebaut und eingeschottert. Im Anschluß kann der WSV die nun nicht mehr benötigten Gleissperren 5 und 6 aus- und in der ehemaligen Halte- und Ladestelle Aalfang wieder einbauen.

Umbau Gleisanlage Altnagelberg Umbau Gleisanlage Altnagelberg
Blick in Richtung Süden auf die Altnagelberger Bahnhofsausfahrt gen Gmünd,
neu ist der Prellbock als Gleisabschluß 2a
Weiche 1 mit Gleis 2a und Prellbock
Umbau Gleisanlage Altnagelberg Einfahrt Z 16926 in Bf Altnagelberg
Der neugestaltete Südkopf Altnagelberg mit den Weichen 1 (links) und 3 (rechts) Am letzten Junisonntag erreicht 2095.12 mit dem Zug 16926 (Gmünd - Litschau)
den Bahnhof Altnagelberg.

26.

Die grüne 2041.02/s, die die letzten Jahre "auf Besuch" bei der Pinzgauer Lokalbahn in Krimml verbrachte, wurde auf der Straße wieder ins Waldviertel überstellt. Der Transport erfolgte mit dem Tieflader der "Press" Preßnitztalbahn und wurde vom Eigner Thomas Neureiter und dem Betriebsleiter der PLB, Walter Stramitzer, begleitet. Nach Abladung in Gmünd erfolgte die Überstellung nach Altnagelberg nicht aus eigener Kraft, sondern - eigenartigerweise - im Schlepp einer Lok Reihe 2095, obwohl das Fahrzeug, wie alle WSV-Fahrzeuge, aufgrund der Zulassung durch die Landesregierung in ganz Niederösterreich legal fahren dürfte. Von Altnagelberg bis in die neue alte Heimat Heidenreichstein verkehrte die Lok mit eigener Kraft und wird voraussichtlich am Wochenende 5./6. Juli einen Gütersonderzug führen.

16.-19.

Der seit längerem angekündigte Umbau eines Teils des Bahnhofs Altnagelberg wurde in der Woche vor Fronleichnam ernsthaft angegangen. Zwischen den NÖVOG-Zügen am Sonntag und den Mittwochfahrten wurde die Weiche 1 am Südkopf ausgebaut und ein entsprechender Gleisrost eingefügt. Als nächstes wurde die ehemalige Weiche 3 aus dem Bahnhofsgleis 2 ausgebaut und die Verbindung der Gleise 2 und 4 (also der dem Heidenreichsteiner Verkehr zugeordneten Seite) durch die alte neue Weiche 1 hergestellt, die nunmehr auf gleicher Höhe wie die weiterhin zum Ladegleis 3 führende Weiche 2 liegt.

Umbau Gleisanlage Altnagelberg Umbau Gleisanlage Altnagelberg
Blick in Richtung Süden auf die Altnagelberger Bahnhofsausfahrt gen Gmünd. Im
Stammgleis (Gleis 1) liegt die Weiche 2, auf gleicher Höhe links davon im Gleis 2
(Heidenreichstein) die Weiche 1
Im Umbau befindlicher Südkopf des Bahnhofs Altnagelberg, gesehen aus dem
Heidenreichsteiner Gleis (2) in Richtung Eisenbahnkreuzung mit der Litschauer
Straße L62
Nach dem Fronleichnamstag war nur noch der Stutzen (vermutlich als Gleis 2a, parallel zum Einfahrtsgleis aus Richtung Gmünd) zu verlegen, der Gleisabschluß zu montieren, zu schottern und stopfen, sowie die Abmontierung der Gleissperren Nr. 5 und 6 zu veranlassen.

9./10.

Das "Arbeitspferd" des WSV, die Jenbacher Diesellok 100.4, erlitt am Pfingstmontag im Bauzugeinsatz auf der Strecke Heidenreichstein-Altnagelberg einen Achsstummelbruch, der eine Entgleisung mit einer Achse zur Folge hatte. Personenschäden traten keine auf. Am folgenden Tag wurde das Triebfahrzeug wieder eingegleist und nach Heidenreichstein mit eigener Kraft überstellt.

Neben den noch ausstehenden Streckenarbeiten müssen nun noch Arbeiten zur Wiederherstellung dieser Lok eingeplant werden, da sie spätestens in der zweiten Augusthäfte dringend benötigt wird. Der Obmann rechnet mit Reparaturkosten im Ausmaß von etwa 6.000 Euro.

8.

Bereits um 5.30 Uhr nutzte die ARGE Instandhaltung die morgendliche Kühle, um das am Ort der Verwerfung befindliche geschweißte Gleis wieder in die Normallage zu bringen. Die sonntäglichen Planzüge konnten - unter Einhaltung einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 25km/h - praktisch ungehindert passieren.

7.

Erstmalig verkehrten am Pfingstsamstag 2014 2 Züge vom neuen Bahnhof in Gmünd: um 13.15 Uhr der Dampfzug 16903 mit Mh1 nach Groß Gerungs, und um 15.00 Uhr der Sonderzug 16940 nach Brand zum Pfingstfest der FF Brand. Dieser Zug wird als 16941 von Brand um 21.00 Uhr wieder retour fahren.

Bereitstellung Mh1 in Gmünd Einfahrt Sdz 16941 in Altnagelberg
Dampflok Mh 1 wird für den Z 16903 nach Groß Gerungs bereitgestellt Sonderzug 16940 mit Triebwagen 5090.008 erreicht den Bahnhof Altnagelberg
[Update 10.5.] Der Triebfahrzeugführer des Z16940 stellte im Bereich der ehemaligen Haltestelle Breitensee im Streckenkilometer 5.9 eine Gleisverwerfung aufgrund der vorherrschenden hohen Temperaturen fest. Da die Mitarbeiter der ARGE Instandhaltung NÖ einen Betriebsausflug mit der Bahn nach Groß Gerungs unternahmen, konnte auf kurzem Weg die Behebung des Schadens veranlaßt werden.

1.

Die Saisoneröffnung der NÖVOG für die Litschauer Strecke konnte nach rechtzeitiger Beendigung der Gleisneulagen planmäßig stattfinden. Dampflokomotive Mh1 (ehemalige 399.01) kam vor der Zweiachsergarnitur mit dem Buffetwagen 5901 zum Einsatz. Sowohl Ankunft als auch Abfahrt erfolgten auf die Minute genau. Im Gegensatz zu den vergangenen Tagen zeigte sich das Wetter von seiner freundlichen Seite. Entgegen der ursprünglich im Buchungssystem als ausgebucht angezeigten Dampfzugfahrten wies die Garnitur sichtlich noch Platzkapazitäten auf.

Ausfahrt Z16926 Altnagelberg Ausfahrt Z16926 Altnagelberg
Der Z16926 verläßt nach dem Wassernehmen am Kran pünktlich um 10.30 Uhr
den Bahnhof Altnagelberg (links)
Zugfahrzeug Mh1 erreicht nach Einfahrt den Wasserkran (rechts)

Mai

30.

Am letzten Freitag im Mai konnten die Gleisbauarbeiten zum größten Teil abgeschlossen werden, allerdings müssen die derzeit provisorisch gelaschten Stöße noch geschweißt werden. Diese Abschlußarbeiten sollen in der ersten Juniwoche durchgeführt werden. Um ca. 14.30 Uhr verließ die Gleisstopf- und Richtmaschine Altnagelberg, um den erneuerten Abschnitt zwischen km 10.55 und 9.8 zu vermessen und dann nach Gmünd aufzubrechen. Gegen 17 Uhr fuhr der Gleismeister mit dem Kleinwagen X625 von Altnagelberg aus in Richtung Litschau, um die Geschwindigkeitsbegrenzungstafeln auszubringen.

Altnagelberg ERGO-Kindlinger X625
Der Kleinwagen X625 mit dem Gleismeister durchfährt die WSV-Haltestelle
Altnagelberg Nord (ERGO-Kindlinger) auf dem Weg nach Litschau

29.

Auch am Feiertag - bei strömendem Regen - wird am Nordast nach Litschau gearbeitet. Nachdem am 28. Mai ein Stopfzylinder der Gleisstopf,aschine defekt wurde, konnten nach Herankarren eines Ersatzteiles aus Deutschland und Reparatur am Morgen die Richt- und Stopfarbeiten wieder aufgenommen werden. Die Abschnitte vor und in Altnagelberg sind großteils fertiggestopft, auf dem Abschnitt vor Schönau wurde mit den Arbeiten begonnen. Hier fährt die Matisa Metrolino B20-75C neben der Altnagelberger Haltergasse in Richtung Bahnhof.

Altnagelberg Matisa B20-75C
Im Auftrag der NÖVOG: Metrico Gleisstopf- und Richtmaschine B20-75C kehrt vom
Einsatz zwischen km 22.4 bis 22.7 und vor Litschau zurück nach Altnagelberg

24.

Alle drei Gleisabschnitte auf dem Nordast zwischen Neunagelberg und Schönau sind neu verlegt. am Samstag wurde der Abschnitt vor Altnagelberg fertig gestopft (mit zwischen 750 und 1.000 mm Weite umspurbaren Gleisbaufahrzeugen vom Hersteller Plasser & Theurer - Stopfmaschine Metrolino B 20-75C und Schotterpflug PBR 205 - der Leonhard Weiss-Tochter Metrico, eingestellt beim EVU Preßnitztalbahn). Die Einrichtung des Gleises erfolgte dabei mit Satelliten und Laserrichtstrahl (System NEMO von LW). Am Freitag 23. erfolgte die Schotterung des Abschnittes ab km 12.4 in Richtung Norden, dabei kamen wieder die 2095.05 und diesmal beide dreiachsigen Schotterwagen (91206 und 91207 zum Einsatz. Erwähnenswert ist, daß alleine am Freitag 36 LKW-Fuhren Schotter zum Zwischenlager neben dem Bahnhof Altnagelberg angeliefert wurden, es standen zwei Bagger zur Beladung der Wagen bereit.

21.

[Update] Heute starb der Litschauer Bürgermeister Otto Huslich unerwartet im 65. Lebensjahr. Damit hat der WSV einen guten Freund und Unterstützer beim Vereinsziel Erhaltung der Waldviertler Schmalspurbahn Nordäste verloren. Wir werden seiner humorvollen Unterstützung und seiner Entschlossenheit Andenken bewahren, und fühlen mit seiner Familie mit.

Das Begräbnis ist für den 28.5.2014 in Litschau angesetzt.

Altnagelberg mit 2095.05
NÖVOG 2095.05 im Bauzugeinsatz stattete am 23. Mai dem Bahnhof Altnagelberg
einen Besuch ab, mit einem der beiden dreiachsigen Schotterwagen im Schlepptau.
Im Hintergrund auf dem Gleisstutzen (3a) ist die Draisine X625 (Type BM100)
mit einem Anhänger abgestellt. Der Schotter wird auf dem neuverlegten Gleis
ab Streckenkilometer 9.8 ausgebracht


19.

Auf der Internetpräsenz des Verkehrsverbundes Niederösterreich-Burgenland (www.vvnb.at) können unter dem Auswahlpunkt "Fahrpreise" die Kosten für beliebige gewählte Verbindungen innerhalb des Verbundes angezeigt werden. Interessanterweise ist für die (Bus-) Verbindung zwischen Heidenreichstein (Tarifzone 2213) und Altnagelberg (TZ 2200) ein Fahrpreis (Erwachsene) von € 5,20 bzw. eine Tageskarte um € 10,40 ab 1.7.2014 gültig (bis 30.6. noch € 5,0 bzw. 10,0).

VVNB Fahrpreis Heid-AltN bis 30.6.2014 VVNB Fahrpreis Heid-AltN ab 1.7.2014

Das Preisangebot des Waldviertler Schmalspurbahnvereins in der selben Relation (korrekterweise zwischen 12. Juli und 8. September jeden Mittwoch, Sams-, Sonn- und Feiertag) ist damit - ohne Inanspruchnahme von Steuermitteln (!) durchaus konkurrenzfähig, da auch in 2014 die Hin- und Rückfahrt zwischen den beiden Orten im WSV-Zug nur € 10,- kostet.

Fahrplan AltN-Heid 16.7.2014

Abb.: zum Vergleich mit dem WSV-Fahrplan ein Auszug für den Busfahrplan am Mittwoch, 16.7.2014 - mit mind. einmal umsteigen, auch die Zeiten mit dem WSV-Zug liegen zum Teil deutlich unter denen der Busse! Ich schlage daher als Slogan "Wenn's schneller sein muß, dann mit der Bahn!" vor.

17.

Mit der Schließung der seit Ostern bestehenden Lücken im Gleisstrang zwischen Neunagelberg und Schönau bei Litschau wurde in den vergangenen Wochen durch das Gleisbauunternehmen GLS begonnen. Auf dem Abschnitt zwischen Streckenkilometer 9.8 und 10.55 (EK mit L 62) liegt bereits das Gleis, auf Betonschwellen, allerdings sind die Schienen noch nicht verschweißt. Im Abschnitt Altnagelberg wurde von der EK mit der L 62 im km 13.4 mit dem Verlegen des neuen Gleises begonnen, wobei in Richtung Gmünd gearbeitet wird. Bei der "Gabelung" (km 13.1) waren am 17.4. zwei Bagger der GLS abgestellt.

Die Draisine mit dem Kleinwagenanhänger war am 16.4. weiterhin im ehemaligen Bahnhof Neunagelberg abgestellt.

10.

Am Samstag wurde die Eröffnung des neuen Gmünder Schmalspurbahnhofes gefeiert. In die Festivitäten - unter reger Beteiligung von Landes- und Lokalpolitikern - wurde die Abfahrt des samstäglichen Dmpfzuges nach Groß Gerungs eingebettet. Den Anwesenden - lokale Medien nennen rund 1.800 Besucher - spielten mehrere Blasmusikkapellen aus Gemeinden entlang der Strecken der Schmalspurbahn auf, neben volksfestartigen Darbietungen fand auch eine Modenschau im Rahmen der Werkstätte statt. Nicht zuguterletzt gab's natürlich auch zu Essen und zu trinken.

In der NÖN (Ausgabe 20/2014) waren der Rückschau 2 Seiten (1, 2) gewidmet, in den Bezirksblättern (Ausgabe vom 14./15.5.) eine Seite.

2./3.

Auf dem Heidenreichsteiner Ast des WSV herrschte an den beiden Fenstertagen anläßlich der Heidenreichsteiner Minimesse (die heuer nicht mehr so bezeichnet wird) auf den rund 2 Kilometern vom Betriebszentrum des WSV am Bahnhof Heidenreichstein bis zum Waldbeginn bei Km 10.8 hinter der Frotteefabrik Framsohn (Amstetter) Hochbetrieb. An beiden Tagen verkehrte zwischen 9 und 18 Uhr ein Pendelverkehr im Halbstundentakt von der temporären Haltestelle hinter der Fabrik bis Heidenreichstein. Am Freitag verkehrte wegen des frühlingshaften Schönwetters die 2091.09 mit dem Aussichtswagen 5804 (in Richtung Heidenreichstein geschoben, am Samstag wegen Käteeinbruchs und Regenschauern die Komposition 2091+3883+3890-JW 100.4

Aufgrund der kurzen Fahrzeiten (8-10 Minuten je Richtung) wurde auf Mitnahme des Jausenwagerls 3889 verzichtet, stattdessen hielt die Bahnhofsrestauration in Heidenreichstein durchgehend geöffnet, neben Getränken wurden auch kleine Speisen angeboten.

Zwischen 9.00 und 17.30 Uhr verkehrten die Pendelzüge vom Bahnhof Heidenreichstein, zwischen 9.15 und 17.45 Uhr vom Endpunkt bei der Firma Framsohn, alle 30 Minuten.

1.

Vom neugebauten NÖVOG-Bahnhof Gmünd verkehrte zur Saisoneröffnung 2014 der erste Zug nach Groß Gerungs mit den beiden Triebwägen Reihe 5090 in Doppeltraktion. Trotz größtenteils schönen Wetters entschlossen sich allerdings keine Menschenmassen zur Mitfahrt, offensichtlich, weil die Teilnahme am Maiaufmarsch traditionell doch etwas höher attraktiv eingeschätzt wurde, oder vielleicht, weil die offizielle Eröffnung erst für den 10. Mai angekündigt war? Der als P 16902 pünktlich um 16.10 Uhr auf Bahnsteig 1 einfahrende Triebwagenzug entließ rund 30 Fahrgäste auf den in der Halle gelegenen Mittelbahnsteig. Da der Bahnhof zwischen Abfahrt und Ankunft von Zügen sichtlich abgesperrt und kein NÖVOG-Mitarbeiter anwesend ist, ist die erste Tätigkeit des Lokführers nach dem Abbremsen der Garnitur vor dem Gleisabschluß das Aufsperren der Ausgänge, dicht gefolgt von den Passagieren.

Der vor der Halle und bis zur Werkstätte ausgedehnte, nahezu 100 PKW fassende Parkplatz war am davor liegenden Werktag wesentlich stärker ausgelastet als am Staatsfeiertag, an dem sich knapp 10 Fahrzeuge darauf "verloren". Die Gleisanlagen sind vollständig massiv eingezäunt und erlauben dem Publikum den Zutritt nur über den als Kundencenter bezeichneten Eingangsbereich, der neben barrierefrei zugänglichen Toiletten und einer großzügigen Informations- und Verkaufstheke immerhin Speise- und Getränkeautomaten für die Selbstversorgung der Fahrgäste aufweist. Die mehrheitlich verkehrenden Triebwagenzüge weisen trotz nahezu zwei Stunden Fahrzeit bis Groß Gerungs keine Bordrestauration auf, nur in den lokgeführten Zügen (Mittwoch und Samstag) wird ein durch den WSV bewirtschafteter Buffetwagen mitgeführt.

Das Bahnsteiggleis 2 liegt nördlich des Mittelbahnsteigs in der Hallenkonstruktion, am 1. Mai war dort die Garnitur des erstmalig am Samstag 3. Mai verkehrenden P 16903 abgestellt. Die zweite Wagengarnitur mit dem vierachsigen Buffetwagen ist auf dem außerhalb der Halle in Richtung zur Emmerich Berger-Straße gelegenen Stumpfgleis im Freien abgestellt. Südlich außerhalb der Halle, vom Parkplatz durch den Metallzaun abgetrennt, liegt Bahnsteig 3, der am westlichen Ende einen Wassserkran für die Dampflok aufweist. Die 3 Bahnsteiggleise vereinigen sich, um sich erst nach rund 30 Metern in die beiden Streckenäste aufzuspalten. Aus diesem Grund sind die sonn- und feiertäglichen Abfahrtszeiten um eine Viertelstunde versetzt, da die seit 2005 geübte Praxis einer Doppelausfahrt aus Gmünd nicht mehr möglich ist.

Einfahrt 5090-Tandem Gmünd Ankunft Gmünd
Der erste Planzug der Saison 2014 Groß Gerungs-Gmünd
fährt pünktlich in die Neubauhalle der NÖVOG ein
Die beiden Triebwagen als P16902 nach der Ankunft am Bahnsteig 1
in der Halle Gmünd NÖVOG
Blick vom Bahnsteig in das Kundencenter Wagengarnitur in der Halle
Erster Eindruck des Ankommenden vom Ausgang des Mittelbahnsteigs Der Wagensatz des samstäglichen P16903 am Bahnsteig 2
Bei Betrachtung der Wagen fiel auf, daß die Wagennummern durch den Betreiber
geändert wurden (z.B. wurde aus Bi 95913 neu angeschrieben Bi 913)
Das bekannte Gmünder Gleisdreieck wurde zum größeren Teil erneuert, es ist allerdings noch nicht zur Befahrung freigegeben. Damit können die Fahrzeuge bei Bedarf gewendet werden. Der Bahnschranken an der Eisenbahnkreuzung mit der Weitraer Straße wurde nach Beschädigung im Zuge der Bauarbeiten abgetragen und durch eine neue Lichtzeichensignalanlage ersetzt.

Gleisdreieck West Neue Lichtsignalanlage
Der Gleisabschluß des Gleisdreiecks, in Richtung tschechischer Grenze. Nur die
Weiche C und ihre Schwellen verblieben vom Original, der Rest ist Neulage
Anstelle des bisherigen vom (ÖBB-) Bahnhof Gmünd ferngesteuerten Schrankens
an der Kreuzung mit der Weitraer Straße errichtete die NÖVOG im Zuge der
Neugestaltung eine zuggesteuerte Lichtsignalanlage

April

29.

Auf dem NÖVOG-Streckenteil zwischen Gmünd und Groß Gerungs lagen in der Woche nach Ostern die Arbeitsschwerpunkte. Die Arbeiten am neuen Bahnhof für die Schmale gehen angesichts des bevorstehenden Saisonbeginns am 1. Mai in die Zielgerade. Seit Dienstag nach Ostern ist die Anbindung des nunmehr leerstehenden alten Heizhauses Gmünd mit der ortsbedienten Eisenbahnkreuzung Geschichte. Alle Schmalspurfahrzeuge sind nunmehr im NÖVOG-Bahnhofsgelände hinterstellt, die beiden Triebwagen und ein Teil der Wagengarnitur in der Halle, Dieselloks unter Dach bei der neuen Tankstelle, die Dampflok im Heizhaus.
ehemalige EK Gmünd Heizhaus ehemaliges Heizhausgleis
Die ehemalige EK des Gleises vom Heizhaus zum Schmalspurteil Gmünd Auf dem Gleisrest ist ein Teil der Wagen, mit dem vierachsigen Buffetwagen
und dem abgestellten Speisewagerl 3675, hinterstellt.
Triebwagen in der Halle Die Ausfahrt aus dem neuen Bahnhof
Die beiden Triebwagen Rh. 5090 sind auf dem straßennäheren Hallengleis abgestellt,
bereit für die Saisoneröffnung am Tag der Arbeit. Eine Wagengarnitur mit dem Buffetwagen
(5)901 steht auf dem hinteren Hallengleis.
Die Ausfahrtgleise des neuen Schmalspurbahnhofs Gmünd: interessant, daß
alle drei Bahnsteiggleise zusammenlaufen, die Verzweigung in Nord- und Südast
erfolgt erst danach. Damit ist eine parallele Ausfahrt der Züge nach Litschau und
Groß Gerungs nicht mehr möglich.
In der Karwoche wurde das ehemalige Ladegleis in der HuLSt. Alt Weitra abgebaut. Heute erinnern nur noch die verbliebenen Rillenschienen in der EK mit der Straße nach Unserfrau und die Rampe an das ehemalige Aussehen. Im Bahnhof Weitra hat sich bislang noch nichts am Gleisbild geändert, dort war am Dienstag der Schmalspur-Spritzzug auf Gleis 1 abgestellt.

Die Unkrautbekämpfung wurde in der Nacht vom 29. auf den 30. April von Weitra nach Groß Gerungs, und zurück über Gmünd bis Neunagelberg durchgeführt. In Richtung Litschau kann die Vegetationskontrollfahrt erst nach Gleisneulage der drei Abschnitte zwischen Neunagelberg und Altnagelberg, sowie vor Schönau erfolgen. Am Vormittag des 30. April war die Spritzzuggarnitur in Neunagelberg abgestellt.
neue Tankstelle beim Heizhaus ehemalige HuLSt Alt Weitra
Die beiden Diesellok 2095 unter dem Flugdach vor dem Heizhaus. Nunmehr
kann die Betankung der Dieselfahrzeuge wieder an einer Tankstelle erfolgen,
seit dem Abtrag der Tankstelle Gmünd der ÖBB mußten die
Schmalspurloks vom Tanklastkraftwagen aus betankt werden
Ein Blick auf das verbliebene Streckengleis in der Haltestelle Alt Weitra. Das
Ladegleis 3, dessen Rillenschienen in der EK noch verblieben, wurde entfernt, um die
teure Erhaltung der Weichen (sic!) einzusparen. Nur noch die Güterrampe
ist im Hintergrund sichtbar.
Vegetationskontrollzug Park & Ride Parkplatz
Der Unkrautspritzzug wartet im Bahnhof Weitra auf den nächtlichen Einsatz, abgestellt
auf Gleis 1. Links vor dem ehemaligen Güterschuppen ist das Waagenhäschen
zu sehen. Ein ähnliches Gebäude in Altnagelberg wurde in den frühen
Neunziger Jahren dem Erdboden gleich gemacht
Skurriles Überbleibsel aus der Aera der Bundesbahnen: einige Parkplätze am
Bahnhof Weitra sind auch im April 2014 noch als "Park & Ride-Parkplatz - nur
für Bahnkunden" bezeichnet. Anscheinend haben die Saubermacher des jetzigen
Betreibers diesen historischen Rest übersehen

19.

Analog zu den Vorjahren verkehrten die traditionellen Osterhasenzüge des WSV am Karsamstag dreimal vom Bahnhof Heidenreichstein über Aalfang bis zum "Hasenbühel", wo die WSV-eigenen Osterhasen auf die jungen und etwas weniger jungen Fahrgäste lauerten und sie mit kleinen Geschenken überschütteten. Die Züge waren voll besetzt, die Abfahrt um 14 Uhr sogar mit Plätzen im Dienstwagen befüllt. Nach einem neblig-kalten Morgen traute sich die Sonne gerade zur Ankunft des ersten Zugs heraus.
Osterhasenzug Fahrgäste
Diesellok 2091.09 mit Garnitur (Di 6505, Bi 3890, 3883, WRi 3889 und B4ipüh 3243)
bei der Pause in der Mittagssonne
Menschenmassen nach Ankunft des zweiten Zuges in Heidenreichstein

17.

Wie bereits beschrieben, wurde bis Anfang dieser Woche an der Litschauer Strecke der Gleisabbau fortgesetzt.
nahe Schönau Gleisabbau
In der Nähe von Schönau bei Litschau wurde der Abschnitt zwischen
Streckenkilometer 22.4 und 22.7 abgebaut
Gleisrest bei km 22.7 - ab dort bis zur Haltestelle Dorfwirt erfolgte 2013 die Neulage
mit Betonschwellen

15.

Die Regionalzeitung NÖN Gmünd berichtet in ihrer Ausgabe Woche 16/2014 über die Gleisbauarbeiten im Auftrag der NÖVOG, mit einem Bild des Abschnitts Neunagelberg - Altnagelberg und einem Bild des Landesrats.

Am 10. Mai findet die Eröffnung des Neubaubahnhofs in Gmünd statt, wie dem hier (JPG) abrufbaren Plakat entnommen werden kann.

7.-12.

In der zweiten Aprilwoche begannen die Gleisreparaturen zwischen Neu- und Altnagelberg. Wie auf den folgenden Bilder ersichtlich, wurde zwischen Streckenkilometer 9,8 und der EK im Km 10,55 der Gleiskörper samt Schwellen entfernt.
Gleisabbau Gleisabbau
EK km 10,55 in Richtung Neunagelberg Gleisverlauf in Richtung Neunagelberg
Sogar am Samstag 12.4. waren die Abbrucharbeiten im Gange: die folgenden Bilder zeigen den Bagger an der Arbeit, und zwar zwischen Streckenkilometer 12,4 (Nähe nichtöffentliche EK hinter dem Sportplatz) und 13,4 (vor der EK mit der Landesstraße nach Litschau). Ebenfalls für eine Neulage abgetragen werden rund 300 Meter im Bereich Schönau direkt anschließend an den in 2013 erneuerten Abschnitt vor der Haltestelle Schönau Dorfwirt. Dies bedeutet, daß vor Saisonbeginn Anfang Juni in Summe rund 2 Kilometer Gleis neu verlegt werden.
Gleisabbaubagger am Vormittag Gleisabbaubagger am Nachmittag
Der Abbaubagger ist auch am Samstag Vormittag an der Arbeit Bis zum Arbeitsende hat er sich gut 200 Meter weitergearbeitet
EK 12,6 nach Litschau EK 12,6 nach Gmünd
Blick von der EK Haltergasse in Richtung Litschau So sieht's aus von der EK Haltergasse in Richtung Gmünd

Februar

22.

Die 26. ordentliche Generalversammlung des WSV fand im vollbesetzten Warteraum des WSV-Bahnhofs Heidenreichstein statt. Obmann Schwingenschlögl konnte dieses Jahr 30 Teilnehmer begrüßen. Nach den Rekordbeteiligungen der Jahre 2012 und 2013 konnte die Beteiligung auch 2014 um dritten Mal in Folge erneut gesteigert werden.

Ein Rückblick auf das schwierige Jahr 2013, in dem die Wiederbefahrbarkeit der Gesamtstrecke durch den aufopferungsvollen Einsatz der kleinen Gruppe von Oberbaumitarbeitern bis Alt Nagelberg erreicht werden konnte, bildete den ersten großen Programmpunkt. Fahrzeug-, Gebäude- und Streckenerhaltung wurden durch den Obmann und den ehem. technischen Leiter Neureiter dargestellt.

Schwingenschlögl betonte, daß ohne die Wiedereröffnung bis Altnagelberg und der damit verbundenen massiven Steigerung der Fahrgastzahlen (=Einnahmen) die finanzielle Situation des Vereins trist ausgesehen hätte. Dies wurde durch den Bericht der Schatzmeisterin Trisko untermauert, die eine Steigerung der Umsätze im Vergleich zu den Vorjahren 2011 und 2012 und einen deutlich positiven Kassaabschluß präsentieren konnte. Im Rechnungsprüfungsbericht wurden die Leistungen auf finanziellem Gebiet besonders positiv hervorgehoben, die trotz einer rückgängigen Entwicklung beim Standbein "Betrieb der Jausenwägen auf den Strecken nach Litschau und Groß Gerungs" und massiven Ausgaben für die Streckenerhaltung zu verbuchen waren. In den entsprechenden Abstimmungen wurden sowohl die Kassaführung als auch der Vorstand ohne Gegenstimmen oder Enthaltungen entlastet.

Die Funktionsperioden der meisten Vorstandsmitglieder laufen aktuell bis März 2015, unterjährig zogen sich der stellvertretende Schatzmeister Frank und der Jugendreferent Redl aus ihren Funktionen zurück. Mit Ende der 26. oGV legte auch der langjährige Schriftführer Urban seinen Vorstandssitz zurück, sodaß dieser Posten neu zu besetzen war. Der Vorschlag des Vorstands wurde in der Abstimmung ohne Gegenstimme gewählt, Herdin erklärte sich mit der Wahl einverstanden. Dem Vorstand gehören bis zur 27. oGV 2015 nunmehr folgende Personen an: Obmann Manfred Schwingenschlö, Vizeobmann Gerd Kaller, Schatzmeisterin Annemarie Trisko, Schriftführer Ing. Harald Herdin und Schriftführer-Stellvertreterin Silvia Manhart.

Im Tagesordnungspunkt Allfälliges gab der Obmann bekannt, daß seitens der Landesorganisation mehrere Bahnhöfe durch infrastrukturelle Maßnahmen betrieblich vereinfacht würden. Diese Maßnahmen umfassen den Ausbau von Weichen und Abbau nicht mehr für den Betrieb benötigter Gleise, um die Instandhaltungskosten zu reduzieren. Ein zeitlicher Horizont ist noch nicht bekannt.

Nach dem offiziellen Teil zeigte Mitglied Rupert Wurz einen professionell gestalteten Film über die Arbeiten am Oberbau in der Saison 2013, zwischen Aalfang und Langegg - das Video ist auch auf DuSchlauch hochgeladen. Ein gemütliches Zusammensitzen in der Gaststube des Bahnhofsrestaurants bildete den Ausklang der Versammlung.
WSV-Vorstand 2014 Plasser & Theurer Stopfmaschine
Der neugewählte Vorstand des Waldviertler Schmalspurbahnvereins nach der
26. ordentlichen Generalversammlung, die am 22. Februar 2014 am Bahnhof
Heidenreichstein stattfand, und zwei Unterstützer.
Nicht zu sehen ist aufgrund Verhinderung Vizeobmann Kaller.
Ein Standbild aus dem Gleisbauvideo von Rupert Wurz, das im Anschluß an den
offiziellen Teil der Jahresversammlung vorgeführt wurde. Es zeigt die Zufahrt der
Schmalspurstopfmaschine von Altnagelberg in Richtung Heidenreichstein im Sommer
2013, nördlich von Aalfang.


Am Vormittag im Zuge eines Abstechers nach Gmünd wurde nach längerer Zeit dem Areal des zukünftigen Schmalspurbahnhofs der NÖVOG wieder ein Photobesuch abgestattet, um den Baufortschritt dokumentieren zu können. Laut Medienberichten liegen die Arbeiten zeitlich im Plan.
NÖVOG Bahnhof Gmünd NÖVOG Bahnhof Gmünd
Straßenansicht des Hallenneubaus der Waldviertler Schmalspurbahn Ansicht der Ausfahrtseite, rechts das Dampfzuggleis
NÖVOG Bahnhof Gmünd NÖVOG Bahnhof Gmünd
Blick in Richtung EK Weitraer Straße-links die Werkstätte Innenansicht mit den zwei Hallengleisen

20.

Mit Ing. Franz-Ronald Pfeffer ist heute ein lieber Freund und Mentor nach schwerer Krankheit von uns gegangen. Ronny hat mich mit meinen dem WSV gewidmeten Internetseiten seit 1996 unter die Fittiche genommen und als alter EDV-Hase in die Feinheiten des Webpublishing eingeweiht. Er hatte sich dem Bekanntmachen der Mariazellerbahn und anderer Bahnen verschrieben und gründete dazu den Verein "Voller Zug - Freunde der Mariazellerbahn", der nach Übernahme dieser Bahn durch die NÖVOG und dem Wegfall der unmittelbaren Gefahr einer Einstellung aufgelöst wurde.

12. - Blick über den Zaun

Von der "Schwesterbahn" Jindřichohradecké místní dráhy a.s. (JHMD) wurden dieser Tage Neuigkeiten vom Umbau der aus Polen angeschafften Triebwagen bekannt. Diese bei JHMD als 805.90x (M 27.00x) bezeichneten Fahrzeuge wurden bei FAUR Bukarest für die Schmalspurbahnen der PKP nach Polen geliefert - in Ausführungen für 1.000 mm und 750 mm Spurweite, ihre Typenbezeichnung lautet MBxd2 (siehe auch Wikipedia). Der M27.001 stand seit einigen Jahren am Bahnhof Neuhaus abgestellt, weitere Exemplare waren u.a. in Kamenice n.L. hinterstellt. Nunmehr wurde mit dem Wiederaufbau begonnen, wobei ein Triebwagen einen äußerst eigenwilligen Wagenkasten erhielt.
JHMD M27.002 Kamenice n.L. JHMD M27.002 innen
Der umgebaute und umgespurte Triebwagen M27.002 im Bahnhof Kamenice
nad Lipou, aufgenommen in der ersten Februarhäfte 2014
Ein Blick ins Innenleben des M27.002: interessante Sitzaufteilung, die an die
des Vierachsers Ci/u 351 der JHMD erinnert
JHMD M27.002 Beschriftung JHMD M27.002 en face
Detail der Beschriftung: Vmax 50 km/h, 38 Plätze, LüP 15,9 m Dienstgewicht 26 t,
Heimatbf Neuhaus
Das wenig abwechslungsreiche "Gesicht" des Triebwagens - ob ein wenig Kontrast
nicht besser für die Sichtbarkeit wäre?
Im Gegensatz zu den farbenfrohen Lackierungen der Umbauloks der Reihe TU47 erscheint die grau-silberne Farbgebung wenig einfallsreich und könnte sich bei Treffen mit Automobilen an einer der zahlreichen technisch nicht gesicherten Eisenbahnkreuzungen fatal erweisen. Die Gestaltung der Fenster als "Bullaugen" ist eine deutliche Abkehr von der traditionellen Gestaltung, nimmt aber auf die Sitzteilung wenig Rücksicht. Über den Zeitpunkt der Inbetriebnahme ist hierorts noch nichts bekannt, aber wir bleiben am Ball. Trotz des ungewohnten Anblicks ist es dennoch erfreulich, daß sich bei den nördlichen Nachbarn hinsichtlich neuer Fahrzeuge etwas tut - die im Planverkehr eingesetzten Balm/u Wagen sind auch nicht mehr die jüngsten.

1.

Die Vorbereitungen für die kommende Generalversammlung des WSV sind im Laufen, ebenso die Planungen für die Streckeninstandhaltung, wobei der Schwerpunkt einerseits auf dem Abschnitt Km 8.8 bis 9.3, andererseits bei Mexiko liegen wird.

Jänner

31.

Der Wendeplatz beim nunmehr als Infrastrukturlager für die Waldviertler Schmalspurbahnen fungierenden ehemaligen Holzverladeplatz am Ende der Bahnhofstraße in Altnagelberg wurde im Zuge dieser Woche mit Schotter befestigt. Den Zuständigen ist dafür namens der Anrainer Dank auszusprechen.

26.

Die 26. ordentliche Generalversammlung des Waldviertler Schmalspurbahnvereins findet am Samstag, 22. Februar 2014 statt, Beginn ist um 14.00 Uhr, am Bahnhof Heidenreichstein. Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen.

24.

Die feucht-kalte Witterung im nördlichen Waldviertel bewirkt in Verbindung mit einem erhöhten Transportaufkommen (Schwellentransporte vom Infrastruktur-Zentrallager in Altnagelberg zur Bahnhofsbaustelle Gmünd) stark störende Verschmutzungen auf der Zu- und Abfahrt in der Bahnhofstraße. Wie seitens der ARGE Infrastruktur als Pächter des ehemaligen Verladeplatzes bekannt wurde, soll noch vor dem Winterende der Umkehrplatz hinter dem ehemaligen Güterschuppen applaniert werden, um auch in der Sommersaison adequate und witterungsunabhängige PKW-Abstellplätze für Fahrgäste der Waldviertler Schmalspurbahnen bereitstellen zu können.


Konzept und Umsetzung: schmalspURBAhN
Dank Unterstützung von: Ronny
Webspace: erlebnisbahn.at