Seite erstellt: 2012.01.01./letzte Aktualisierung: 2012.12.09.


Waldviertler Schmalspurbahnverein
Gerhard Urban
Nagelbergerstraße 52, A-3950 Gmünd-Breitensee
Telephon +43 680 125 3003
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Aktivitäten in 2012

Dezember

6.

Der niederösterreichische Landtagswahlkampf wirft seine Schatten voraus. In der Gmünder Ausgabe der NÖN findet sich ein Artikel über den geplanten Ausbau des Schmalspurteils am Bahnhof Gmünd im Auftrag der NÖVOG inklusive einer Lageskizze: hier die erste Seite und die zweite Seite.

November

30.

Der seit Anfang Oktober auf Gleis 2 in Altnagelberg hinterstellte NÖVOG-Vierachser 3243 wurde vom WSV abgeholt und nach Heidenreichstein zur Verstärkung der kommenden Fahrten im Dezember (Nikolaus- und Weihnachtszüge) gebracht. Zum Einsatz kamen für die Überstellung WSV-Diesellok JW 100.4 und Dienstwagen 6500.

24.

Gleisneulage Schönau gen Litschau Gleisneulage Schönau gen Gmünd Schwellenlager
Haltestelle Schönau bei Litschau Dorfwirt:
Blick in Richtung Litschau auf das neu
verlegte, noch nicht eingeschotterte Gleis
Blick vom Standort des vorigen Bildes in
Richtung Gmünd. Zum Zeitpunkt der
Aufnahme standen noch ein Großteil
der Stoßschweißungen bevor
In Gopprechts und Altnagelberg wurden Holzschwellenlager zum Einbau als
Ersatz bei mehreren Langsamfahrstellen angelegt. Das Bild zeigt den Stapel
auf dem ehemaligen Holzlager- und Verladeplatz des Bahnhofs Altnagelberg

14.

Die aktuelle Ausgabe der Lokalzeitung Bezirksblätter Gmünd bringt einen Artikel zum Thema Schmalspurbahn-Gleissanierung bei Schönau und auf dem Südast unter dem Titel "Wir glauben an die Waldviertelbahn".

13.

Der Fahrplan der Waldviertler Schmalspurbahnen für die Saison 2013 steht fest und ist in Kürze über die Internet-Fahrplanauskunft von VOR und ÖBB abrufbar. Der Waldviertelbahn-Folder wird zu Beginn des neuen Jahres aus dem Druck kommen (rechtzeitig zu den diversen Messeveranstaltungen).

10.

Beginn der Baustelle km 22.8 Baustelle Schönau
Seit Mitte Oktober wird vor Schönau auf rund 1 Kilometer eine komplette Oberbauerneuerung durchgeführt. Die Halttafel zeigt den Beginn der Baustelle bei Streckenkilometer 22,8 Hinter dem Masten in Bildmitte ist das alte Gleis zu sehen, in Richtung Gmünd erfolgte bereits die Vorbereitung des Planums zum Verlegen neuer Betonschwellen.
Beginn der Baustelle km 22.8 Baustelle Schönau
Blickrichtung Gmünd: vorbereitetes Streckenplanum Die von der NÖVOG beauftragte Gleisbaufirma Porr ist zeitweise mit bis zu 2 schienengängigen Baggern und mehreren LKW im Einsatz
km 23.2 nach Gmünd km 23.3 nach Schönau
Blickrichtung Gmünd: verlegtes Gleis mit Betonschwellen Blickrichtung Litschau: verlegtes Gleis

Oktober

28.

Wintereinbruch in Altnagelberg
Am Nachmittag des 27. Oktober ging der seit Morgen anhaltende
strömende Regen in Schneefall über, die Temperatur ging von morgens
+7 auf Nachmittags -1 Grad zurück. Der am 26. Oktober abends
von seinem Ausflug im Photozug auf dem Südast retournierte 3243 und
die auf Gleis 4 hinterstellten Wagen tragen eine Schneehaube.

26.

Der Waldviertler Herbst als Saisonabschluß wurde am Nationalfeiertag mit dem ersten der heurigen Waldgeisterzüge begonnen. Bei trübem Herbstwetter verkehrte heute die 2091.09 mit 10007, 6500, 3890, 3889 und 3883 von Heidenreichstein nach Aalfang, wo die Fahrgäste mit Kürbissuppe aus dem Kessel verköstigt wurden. Angesichts des feuchtkalten Wetters und dem Abfischfest am Bruneiteich fanden überraschend viele Leute den Weg zum Bahnhof Heidenreichstein und dem WSV-Angebot.

In den Morgenstunden des Nationalfeiertags erreichte NÖVOG 2095.05 mit den Vierachsern 3244 und 5700 den Bahnhof Altnagelberg, um den am Tag zuvor von Heidenreichstein überstellten 3243 abzuholen. Der umfangreiche Verschub dauerte rund 45 Minuten und diente dem Anschein nach auch der Schulung von Personal. Nach 18.00 Uhr erreichte die 2095.05 erneut, diesmal allerdings nur mit dem Vierachser B4ip/s 3243 im Schlepptau, Altnagelberg und hinterstellte den an den WSV verliehenen Wagen wieder auf Gleis 2. Die Lok verließ um 18.29 Uhr den Bahnhof wieder in Richtung Gmünd, alleinfahrend.

23.

Nicht nur auf der WSV-Strecke finden Gleisbauarbeiten statt: sowohl auf dem Südast nach Gerungs, als auch auf dem Litschauer Ast herrscht Hochbetrieb von Baggern und Lastwägen. Im Abschnitt vor Schönau ist auf einem rund 1.000 Meter langen Teilstück der Schienen- und Schwellentausch in vollem Gange, im Einsatz sind zwei Zweiwegebagger der Firma Porr.

15.

Der Fahrplan der Waldviertler Schmalspurbahnen im Jahr 2013 steht nach umfangreichen Konsultationen und Beratungen zwischen NÖVOG und WSV fest. Neu ist heuer, daß die Fahrpläne auch der Waldviertler Strecken im Fahrplanbuch des Verkehrsverbundes Ostregion enthalten sein werden. Die Drucklegung erfolgt Anfang November 2012. Diese Vorgangsweise ist wegen des Wegfalls des gedruckten Österreichischen Kursbuches der ÖBB PV AG seit vergangenem Fahrplanjahr erforderlich.

6.

Der traditionelle Schmankerlzug verkehrte heute von Heidenreichstein nach Aalfang, wo die Fahrgäste in den Traktorzug des Traktorveteranenvereins Langegg umstiegen, um zum Hauptgang im Gasthaus "Poststation" und von dort wieder zuruück zur Haltestelle zu gelangen. Den Gästen wurden während der Fahrt wie üblich Vor- und Nachspeisengänge mit Spezialitäten aus der Region angeboten, natürlich mit dazu passender Getränkebegleitung. Auch heuer konnten wieder mehrere Fahrgäste erneut begrüßt werden, darunter auch zwei, die seit dem ersten Schmankerlzug 1995 jedes Jahr dabei waren.

Während des Aufenthalts der Leergarnitur in Aalfang holte die WSV-Diesellok 100.4 die am 4.10. in Altnagelberg hinterstellten Rollwagen gemeinsam mit dem O/s 306 ab. Der Schmankerlzug Aalfang-Heidenreichstein nahm die Wagen mit nach Heidenreichstein, womit er erstmalig als "Schmankerlzug mit Güterbeförderung" unterwegs war.

Der für den Abend vorgesehene Zug mit Verkostung von Waldviertler Edelbränden mußte mangels Erreichen der Mindestteilnehmerzahl abgesagt werden. Dennoch hatte die Mannschaft des WSV keine Ruhepause, da der WSV im Rahmen der vom ORF initiierten "Langen Nacht der Museen" teilnahm. Neben Bahnhofs- und Heizhausführungen wurde auch ein Pendelverkehr zwischen Bahnhof Heidenreichstein und der Bedafshaltestelle Kleinpertholz Moor- und Torfmuseum geboten, um die ebenfalls an der Langen Nacht teilnehmenden Heidenreichsteiner Museen zu verbinden: neben dem WSV nahmen auch das Burgmuseum Heidenreichstein, das Moor- und Torfmuseum Heidenreichstein sowie das Franz-Zeh-Museum in Kleinpertholz teil.

4.

Im Rahmen einer Triebfahrzeugführerprüfung durch den Beauftragten des Landes verkehrte eine Diesellok der Reihe 2095 von Gmünd über Altnagelberg nach Litschau. Im Zuge dieser Fahrt wurden auch zwei Rollschemelwagen WW/s zur Hinterstellung auf Gleis 2 in Altnagelberg verbracht. Die Prüfung verlief dem Vernehmen nach mit positiven Ergebnis.

3.

Der Vorstand des WSV und die NÖVOG konnten eine Einigung über den Fahrplan betreffend die Anschlußsituation im Bahnhof Altnagelberg für die Saison 2013 erzielen. Nachdem seitens ÖBB Personenverkehr AG kein gedrucktes Kursbuch (auch nicht per Download als PDF, wie sonst in Europa üblich) geplant ist, hat sich der VOR (Verkehrsverbund Ostregion) entschlossen, ein Fahrplanbuch, das u.a. auch die Strecken der Waldviertler Schmalspurbahn inkl. der WSV-Strecke Altnagelberg- Heidenreichstein enthalten wird, zu publizieren. Die Drucklegung ist für Anfang November vorgesehen.

September

26.

Der letzte Mittwoch der Saison 2012 in den Zügen nach Litschau und Groß Gerungs bot den Fahrgästen ein neues Buffetwagen"feeling". Die - noch - Litschauer Garnitur gab ihren Jausenwagen 5901 an die Gerungser Garnitur als Ersatz für das nicht heizbare "Waldviertler Speisewagerl" 3675 ab, und erhielt dafür den in Waidhofen/Ybbs nicht mehr einsetzbaren ehemals in Eurofimafarben lackierten Drehgestellwagen 5700, dessen tannengrüne Lackierung allerdings einer Auffrischung über die Wintermonate bedarf. Dieser Wagen kann aus Sicht der WSV-Catering Crew aufgrund des großzügigen Platzangebots für Fahrgäste und Stauraum für Speisen und Getränke eindeutig als Gewinn bezeichnet werden. Vielleicht ist sogar der Einbau einer Kühlmöglichkeit und einer Kochplatte zur Erweiterung des Speisenangebots (z.B. Würstel) möglich?

August

25.

Der WSV wurde 1987 gegründet, feiert heuer also sein 25-Jahr-Jubiläum. 2012 jährt sich auch der 80. Jahrestag der Stadterhebung Heidenreichsteins. Der Verein legt zu diesen Anlässen eine Sondermarke und ein Ersttagskuvert auf, die an den Fahrttagen an der Kassa am Bahnhof Heidenreichstein erhältlich sind - aber nur, solange der Vorrat reicht!

Sondermarke 25 Jahre WSV Ersttagskuvert mit Sondermarke und
       Sonderstempel 80 Jahre Stadt Heidenreichstein
Sondermarke 25 Jahre Waldviertler Schmalspurbahnverein Ersttagskuvert mit Sondermarke 25 Jahre WSV und Ersttagsstempel 80 Jahre Stadterhebung Heidenreichsteins

12.

Der Zug 16926 (Gmünd-Litschau) wurde bei der Einfahrt in den bf. Altnagelberg auf Video gebannt:

8.

Morgenzugpaar 16920/21 verkehrte anstelle von Lok und Klassen mit einer Triebwagendoppelgarnitur, wobei der 5090.013 in Richtung Litschau führte. Grund für die Doppeltraktion war eine Busgruppe, die mit Zug 16921 von Altnagelberg nach Gmünd reiste. Den Fahrgästen wurde eine ambulante Getränkeversorgung durch den WSV geboten.

5.

Die WSV-Fahrten ab Heidenreichstein waren erfreulicherweise gut besetzt. WSV-Mitglieder hatten an diesem Tag Hochbetrieb, zumal auch das Speisewagerl nach Groß Gerungs und der Jausenwagen nach Litschau zu bewirtschaften waren; außerdem stellte der Verein das Catering am Bahnhof Litschau. Die 2091.09 wurde von einer WSV-Mannschaft nach Altnagelberg überstellt, um dort die zwei abgestellten Güterwagen (10008 und 10007) im Rahmen einer "Doppelausfahrt" parallel zum Litschauer Zug bis zur Gabelung zu führen und eine Scheinausfahrt für die Photographen zu bieten. Die Lok wurde danach wieder zurück überstellt, wobei sie in Aalfang den WSV-Zug, dessen Triebfahrzeug 100.4 untauglich geworden war, übernahm und nach Heidenreichstein brachte.

Die Litschauer Züge 16926/27/28/29 waren mit der Litschauer Garnitur und der 2095.12 im Einsatz. Vor Abfahrt von Gmünd wurden die Fahrgäste des ÖBB-Oldtimerbusses mit einem Frühstück versorgt. Der 16926 wurde im gesamten Streckenverlauf durch eine große Zahl an Oldtimer-Automobilen begleitet, die sich in Litschau einer Jury präsentierten, um den "schönsten" Wagen zu küren. Der WSV bot den Fahrgästen Verpflegung in fester und flüssiger Form an (Gulaschsuppe, Kesselwurst; Getränke, Kuchen).

Die Fahrt des 16927 nach Gmünd verlief bis knapp vor Neunagelberg ereignislos. Der exakt nach Plan verkehrende Zug bereitete bereits seinen Aufenthalt im dortigen Bahnhof vor, als ein (österreichischer) LKW-Sattelzug unter Mißachtung der örtlich geltenden Verkehrsvorschriften die Eisenbahnkreuzung im Zuge der B2 trotz der abgegebenen Warnsignale der 2095.12 die Gleise überquerte - vor den Augen eines Polizeiorgans(!). Den zahlreichen im Zug Mitreisenden erschien es, daß die Zugmannschaft die Polizeiaufsichtsperson auffordern mußte, gegen den gefährdenden LKW-Lenker einzuschreiten (was natürlich nicht stimmte). Zusätzlich erschien, gerade als der Tfzf den Kreuzungsbereich frei machen wollte, ein Pulk Radrennfahrer, die trotz Abgabe des Signals Vorsicht vor der Lok die EK querten. Hier wäre die Frage zu stellen, ob die Routenführung des Radrennens gerade zu den veröffentlichten Fahrzeiten der Schmalspurbahn im Sinne der Öffentlichen Sicherheit gerechtfertigt war. Der Fahrt Richtung Gmünd wurde aufgrund des Zwischenfalls mit 9 Minuten Verspätung fortgesetzt - ob der Begriff "Erlebnisbahn" hier angebracht ist, bleibt offen.

Das zweite Zugpaar 16928/29 verkehrte nach Plan. Insgesamt war die Auslastung aller Züge, auch angesichts der herrschenden Hitze, hervorragend.

4.

Dem heißen Wetter zum Trotz waren sowohl die Heidenreichsteiner WSV-Züge als auch der Südastzug Richtung Gerungs äußerst gut besetzt.

Presseschau:
Zur Erinnerung an die vor 110 Jahren erfolgte Eröffnung der Strecke von Gmünd Lokalbahnhof (heute České Velenice) nach Steinbach - Groß Pertholz erschien in der aktuellen Ausgabe der NÖN Gmünd vom 1.8.2012 ein Artikel (Ausgabe 31/2012, Seite 18).

Das vergangenes Jahr in Insolvenz geratene Eisenbahnreparaturwerk ŽOS in České Velenice hat laut einem Artikel in der Ausgabe 31/2012, Seite 22 der NÖN neue Eigentüer und soll ausgebaut werden.

Ausblick auf die kommenden Highlights auf den Strecken der Waldviertler Schmalspurbahnen bringt die aktuelle Ausgabe mit Hinweisen auf die sonntägliche Oldtimerfahrt als Begleitung des Zugs nach Litschau, und auf den Candle Light Train am Mittwoch den 15.8 nach Schönau. Zum Artikel.

Der Heidenreichsteiner Helmut Krammer errichtet derzeit in einem Zubau zur evangelischen Kirche an der Waidhofener Straße sein persönliches Paradies in Form einer Modellbahnanlage. Die Fertigstellung ist für 2014 geplant, eine Kooperation mit dem WSV wird angestrebt (Artikel auf Seite 24 der NÖN-Ausgabe 31/2012).

Ebenfalls Modellbahnbezug hat der Artikel unseres Mitglieds Stefan H. über ein Kleinserienmodell des Wiener Herstellers Leopold Halling. Der seit Ende Mai auf den Gmünder Schmalspurstrecken im "Himmelstreppen"-Design der NÖVOG verkehrende Triebwagen 5090.013 ist beim Unternehmen im Maßstab 1:87 (H0e) erhältlich.

3.

Zeitig in der Früh startete - im strömenden Regen - die Unkrautbekämpfung auf der Strecke Gmünd-Litschau. Ein nicht identifierter ex-ÖBB-Kleinwagen mit Kleinwagenanhänger, auf dem Vorratstanks und Sprühaggregat montiert sind, unterbrach seine vegetationsbeeinträchtigende Tätigkeit in Altnagelberg, um die flüssigen Vorräte ergänzen zu lassen.

Spritzmittelauffüllung Spritzzug auf der Heimfahrt
Der für die NÖVOG verkehrende Unkrautzug ergänzt zu früher Morgenstund' im nassen Altnagelberg seine Vorräte, bevor es weiter auf die Strecke nach Litschau geht Nach getaner Arbeit geht's retour nach Gmünd - nunmehr im Sonnenschein und großer Hitze.

1.

Der erste Tag des neuen Monats war durch äußerst dichten Verkehr auf dem Nordast der Waldviertler Schmalspurbahnen geprägt. Noch vor dem Morgengrauen brachte die 2095.05 der NÖVOG die wegen Kesselschadens abgestellte Dampflok 399.01 von Gmünd nach Litschau - geschoben, um ein Umsetzen am Ende der Fahrt zu vermeiden. Abfahrt erfolgte nach Plan um 4 Uhr, die Ankunft in Litschau erfolgte um 6 Uhr, als Beginn der Verladearbeiten auf den Straßentransporter der Preßnitztalbahn war 8 Uhr vorgesehen. Die Diesellok fuhr nach Abschluß der Zustellung um 6.30 Uhr ab und erreichte um 7.40 Uhr Gmünd.

Das nächste Zugpaar nach Litschau bestand aus den Regelzügen 16920/16921, bespannt mit 2095.12 und den Wagen der Litschauer Garnitur (Gmünd ab 8.00, Litschau an 9.15/ab 9.30, Gmünd an 10.45).

Kurzfristig erfolgte die Bekanntgabe eines Sonderzugfahrplans anläßlich einer Presseveranstaltung von Land NÖ und NÖVOG in Form eines Umlaufs einer Doppelgarnitur 5090 (neben dem seit Anfang Juni nach Gmünd umstationierten 5090.013 befindet sich der 5090.008 seit 30.7.2012 ebenfalls in der Grenzstadt). Das Triebwagenduo verkehrte mit dem 013 in Richtung Litschau führend nach ff. Fahrplan: Gm ab 12.45/Lit an 13.55/ab 15.15 Gm an 16.25 und konnte bei Durchfahrt in Altnagelberg auf der Retourfahrt abgebildet werden.

Letzte Fahrten des Tages waren wieder die Planzüge 16922/16923 mit dem 5090.013

verladene NÖVOG 399.01 5090.008/013 in
               Altnagelberg
Die bereits auf Straßentieflader verladene NÖVOG Dampflok 399.01 wurde am 1.8.2012 vor der Abfahrt ins Reparaturwerk Meiningen (Deutschland) von Landesrat Wilfing, Landtagsabgeordneten Hofbauer, Litschauer Vizebürgermeister Hirschmann und NÖVOG Geschäftsführer Stindl "verabschiedet" Ebenfalls für die Medien wurde ein Familienzugang auf dem Sektor dieselmotorbetriebener Fahrzeuge inszeniert: Triebwagen 5090.013 brachte seinen "älteren" Bruder 008 nach Litschau, nachdem der in Waidhofen/Ybbs ebenfalls die gold-graue Lackierung des Landes erhalten hatte. Das Bild zeigt die beiden Triebwagen auf der Rückfahrt nach Gmünd bei der Durchfahrt in Altnagelberg

Juli

Aufgrund des Ausfalls einer der beiden in Gmünd stationierten Dieselloks Rh. 2095 mußten während des Monats Juli mehrere Züge an Wochenenden nicht mit Lok und Klassen, sondern mit Triebwagen gefahren werden. Dabei kam der 5090.013 an Wochenenden außertourlich sowohl nach Litschau als auch nach Groß Gerungs. Die rund 60 Sitzplätze der Garnitur reichten meistens gerade noch aus. Allerdings ist der Reisekomfort angesichts der meist vorherrschenden hohen Temperaturen mangels Klimatisierung wohl beschränkt.

31.

Für eine Gruppe von 170 Bikerinnen verkehrte ein Sonderzug mit Rh. 2095 und der Gerungser Garnitur zwischen Altnagelberg und Litschau.

14.

Mit weitgehend hochen Temperaturen startete die Sommersaison des WSV mit jeweils 3 Planfahrten jeden Mittwoch, Samstag und Sonntag zwischen Heidenreichstein und Aalfang. Parallel dazu wurde eine Gleisneulage nahe dem Waldbeginn hinter der Firma Amstetter begonnen. Diese Baustelle ist auch Inhalt eines Artikels in der NÖN 30/2012.

2.

Die nach mehreren Fotosonderzügen in Altnagelberg hinterstellte 2091.09 wurde wieder in das Heizhaus Heidenreichstein gebracht.

1.

Der erste NÖVOG Planzug der Hochsaison verkehrte in Richtung Litschau mit einer - gutbesetzten - Zweiachsergarnitur, geführt von Diesellok 2095.12.

Juni

30.

Der NÖVOG Triebwagen 5090 013 durchfuhr um 10.55 Uhr Altnagelberg Bf in Richtung Litschau mit einem - vollbesetzten - Sonderzug. Die Rückfahrt als Lp erreichte um 12.55 Uhr Altnagelberg.

5090.013
               bei Durchfahrt in Altnagelberg 2091.09 in
               Altnagelberg
Am 30.6.2012 verkehrte vormittags für eine Gruppe ein Sonderzug Gmünd - Litschau. Die Rückfahrt erfolgte als Leerpersonenzug und durchfuhr den in der Mittagssonne brütenden Bahnhof Altnagelberg knapp von 13 Uhr Die NÖVOG veranstaltete am 30.6. eine verspätete Fahrt zum Sonnwendfeuer nach Schönau und Altnagelberg, wobei der Triebwagen an diesem Tag zum zweiten Mal zum Einsatz kam. Nach dem Entzünden des Brauchtumsfeuers und Warten auf den Triebwagen konnte Diesellok 2091.09 mit ihrer "Triebwagenersatz - Garnitur" im Widerschein der Flammen eingefangen werden
Am Samstagabend verkehrte der im NÖVOG-Fahrplan angesetzte "Sonnwendzug" Gmünd - Litschau und zurück über Altnagelberg. In Schönau fand das "Dorfwirtfest" statt, beim Aufenthalt in Altnagelberg wurde mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Steinbach eine Sonnwendfeier veranstaltet. Der tatsächliche Fahrplan: Gmünd ab 17.00/Altnagelberg ab 17.33/Brand ab 17.45, Schönau an 18.10 Uhr. Retourfahrt ab 21.45, Aufenthalt in Altnagelberg 22.20 bis 22.50, Gmünd an 23.25 Uhr.

24.

NÖVOG und WSV kooperierten am sonnig-heißen letzten Sonntag vor Beginn der Sommerferien, um einen Güterzug mit Personenbeförderung (GmP) als Reminiszenz an die Planzüge nach Heidenreichstein und Heidenreichstein in den Siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts im Rahmen einer Fahrt für Eisenbahnphotographen nachzubilden. Die Überstellung der WSV-Wagen 10008 und 10007 nach Altnagelberg erfolgte mit der in WSV-Obhut befindlichen NÖVOG 2091.09, wo noch der abgestellte C4i 3448 angekuppelt wurde, um eine GmP-Garnitur für die Doppelausfahrt gegen Norden zu bilden. Nach Photohalt bei der "Gabelung" der beiden Zweige wurde nach Altnagelberg zurückgeschoben, und den Photographen ein Verschubmanöver geboten, um die beiden Gw/s des WSV an die NÖVOG-Garnitur zu bringen. Dazu befuhr die Garnitur mit 2095.12 die seit Einstellung der Nordäste nur mehr selten befahrene Weichengruppe 55/53 am Nordkopf des Bahnhofs, um die WSV-Wagen als Verstärkung zu übernehmen.

2091.09
               beim Umsetzen in Altnagelberg Herrenhaus 2091.09 erreicht
               Bahnhof Altnagelberg
Diesellok 2091.09 setzt in der WSV-Haltestelle Herrenhaus um, bevor die beiden Gw/s in den Bahnhof geschoben werden Ein Blick aus der Lokführerperspektive: 2091.09 schiebt Gw 10008 und Gw 10007 in den Bahnhof Altnagelberg, Gleis 4
2095.12
               und GmP erreichen Altnagelberg 2091.09 und
               2095.12 abfahrbereit
Der mit 2095.12 bespannte GmP aus Gmünd erreicht den Bahnhof Altnagelberg Zur Doppelausfahrt stehen 2091.09 mit GmP nach Heidenreichstein und 2095.12 mit GmP nach Litschau bereit
Weichensteller 2095.12 beim Verschub
Die Weiche 55 wird für die Verschubfahrt nach Gleis 4 gestellt, 2091.09 wartet auf dem Heidenreichsteiner Gleis 2095.12 mit erweitertem GmP nach Litschau verläßt den "WSV-Teil" des Bf Altnagelberg

21.

In der aktuellen Ausgabe des Bezirksblatts Gmünd wird auf Seite 12 vom Remisenfest in Groß Gerungs vom Sonntag 17. Juni berichtet, allerdings nur am Rande. Hauptinhalt ist die vom zuständigen Landesrat Wilfing referierte Investition in Höhe von 12 Mio. Euro für die Waldviertler Schmalspurbahnen durch die NÖVOG, davon der größte Teil für ein Bahnzentrum in Gmünd samt angeschlossenem Betriebszentrum. Die Bauarbeiten sollen noch in 2012 beginne, und bis 2014 abgeschlossen sein.

20.

Der abendliche Mittwochzug Gmünd-Litschau und zurück mit NÖVOG Triebwagen 5090 013 wurde vor Erreichen der Haltestelle Brand bei der Eisenbahnkreuzung mit der Straße Brand-Langegg Opfer eines automobilen Rowdies. Der junge Kraftfahrzeuglenker aus dem Bezirk Gmünd war unter Mißachtung der örtlich verordneten Geschwindigkeitsbegrenzung von 15 km/h vor der EK und der vom Triebfahrzeugführer vorschriftsgemäß abgegebenen Warnsignale aufgrund überhöhter Geschwindigkeit nicht in der Lage, sein Fahrzeug rechtzeitig zum Stillstand zu bringen. Das KFZ erfaßte den Triebwagen zwischen hinterem Drehgestell und Führerstand, wobei am Triebwagen nur die Befestigung eines der Druckluftbehälter brach. Das Auto wurde schwer beschädigt, Verletzungen (weder Auto- noch Zuginsassen) wurden keine bekannt. Sichtraumeinschränkung für den Lenker des KFZ bestand nicht.

16./17.

Für eine Gruppe von Eisenbahnfreunden führte der WSV einen Güterzug mit Personenbeförderung (GmP) als Reminiszenz an die vormittäglichen Züge nach Heidenreichstein der Siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Am 16. Juni erfolgte die Überstellung der Fahrzeuge von Heidenreichstein nach Altnagelberg, wo die GmP-Garnitur zusammengestellt wurde. Der von NÖVOG geliehene B4/s 3243 ("110-Jahr Jubiläum Nordäste") wurde ebenfalls zur Rückgabe auf Gleis 2 hinterstellt.

NÖVOG 2091.09
               mit GmP in Altnagelberg NÖVOG 2091.09
               mit GmP in Altnagelberg
Diesellok 2091.09 wird mit GmP (3890, 6700, 10007 und 306) als GmP für eine Photo-Sonderfahrt von Altnagelberg nach Litschau bereitgestellt Die GmP-Garnitur wartet auf die Abfahrt aus dem Bahnhof Altnagelberg. NÖVOG 2091.09, Bi 3890, Di 6700, Gw 10007 und O 306
Die Sonderfahrt als "GmP" erfolgte am Sonntag 17. leicht verspätet um 8.45 Uhr. Schuld daran waren allerdings keine Probleme mit den Eisenbahnfahrzeugen, sondern die Straßenverkehrsverhältnisse, die den anreisenden Eisenbahnphotographen zu schaffen machten.

15.

Die alljährliche Betriebsschulung der WSV-Mitarbeiter erfolgte am Bahnhof Heidenreichstein durch einen Schulungsbeamten der ÖBB Infrastruktur.

9.

Die NÖVOG führte mit dem Dieseltriebwagen 5090 013 den ersten Sonderzug der Saison 2012 für eine Hochzeitgesellschaft von Schönau nach Litschau und retour.

NÖVOG Triebwagen
               5090 013 erreicht Altnagelberg NÖVOG Triebwagen
               5090 013 in Schönau b. L.
Tw 5090 013 erreicht als Lp für eine Sonderfahrt von von Schönau bei Litschau den ehemaligen Bf Altnagelberg Der NÖVOG-Triebwagen abgestellt in der Haltestelle Schönau, die Hochzeitsgesellschaft feiert beim Dorfwirt.
Abfahrt des Lp erfolgte gegen 9.30 Uhr (Durchfahrt Altnagelberg 9.58), die Rückkehr nach Gmünd gegen 15.00 Uhr (AltN durch 14.25).

6.

Die sommerlichen Mittwochzüge von Gmünd über Litschau nach Groß Gerungs und zurück verkehren ab der Saison 2012 in drei Teilen, unabhängig davon, daß die Fahrten Litschau-Gmünd-Groß Gerungs und v.v. jeweils eine Zugnummer aufweisen. Der Morgenzug nach Litschau und zurück nach Gmünd verkehrt mit 2095, Dienstwagen und 5 Klassen (inklusive Jausenwagerl) der Litschauer Garnitur, ab Gmünd nach Süden und retour kommt ebenfalls 2095, allerdings mit der Gerungser Garnitur, zum Einsatz. Für den letzten Teil Gmünd nach Norden und zurück wird der Triebwagen 5090 verwendet.

Grund für diese eigenartig anmutende Vorgehensweise ist die Einführung des Zugleitbetriebs auch in Richtung Süden seit Beginn der Saison 2012. Da die Abfertigung nicht mehr durch den (ÖBB-) Bahnhof Gmünd erfolgt, ist eine Zugfahrt vom Litschauer Bahnsteig 22 in Richtung Weitra (bzw. vom Gerungser Bahnsteig 21 in Richtung Böhmzeil) aus betrieblichen Gründen nicht mehr möglich.

Rudi Mauritz/WSV begleitete als Speisewagerlbetreuer das Zugpaar 16921/16922 im Abschnitt Gmünd-Groß Gerungs-Gmünd und stellte einige Bilder zur Verfügung.

NÖVOG 2095.05 in Weitra NÖVOG R16921 
               in Steinbach - Großpertholz
Zug R 16921 mit 2095.05 abfahrbereit in Weitra NÖVOG 2095.05 mit R16921 in Steinbach - Großpertholz
R16921 in Groß
               Gerungs R16922 mit 2095.05
               in Groß Gerungs
Soeben ist NÖVOG 2095.05 mit Zug R16921 in Groß Gerungs angekommen - noch ist es bewölkt Der Gegenzug R16922 wartet im nachmittäglichen Sonnenschein auf die Abfahrt nach Gmünd

3.

Wie im Vorjahr wurde auch 2012 ein "Westernzug" nach Litschau geführt. Die nach einem Schaden reparierte 2095.12 kam dabei mit der Litschauer Zweiachser-Garnitur samt Jausenwagerl 5901 zum Einsatz. Während des Aufenthalts in Brand wurde der Zug von Bewaffneten überfallen, die auf Bares und Schmuck aus waren, und auch eine Geisel nahmen. Dank der Großzügigkeit der NÖVOG konnte die "Entführung" mit einem Sack Goldmünzen sowohl für die Gun Men als auch für die Geisel gütlich beigelegt werden, ohne die Exekutive bemühen zu müssen. Eine Bestattungsunternehmerin, die sogar vorsorglich einen Sarg mitbrachte, mußte unverrichteter Dinge wieder die Heimkehr (mit dem Zug!) antreten.

Die Darsteller von der Bühne Heidenreichstein begleiteten im Jausenwagerl die Fahrgäste nach Litschau und ließen sich nach ihrer anstrengenden Tätigkeit den von der FF Reitzenschlag servierten Schweinsbraten gut schmecken.

Sargträger in Litschau NÖVOG 2095.12
               abfahrbereit in Litschau
Die gun men der Bühne Heidenreichstein tragen den blumengeschmückten Sarg zum Dienstwagen NÖVOG-Diesellok 2095.12 wartet mit R16927 auf die Abfahrt nach Gmünd

Mai

26., 27. 28.

Die NÖVOG führte mit dem Dieseltriebwagen 5090 013 (auch als 5090-013 angeschrieben) den ersten Zug in der Saison 2012 am Pfingstsonntag nach Litschau. Lokführer war der bisherige Streckenbetreuer M. Böhm, dem der WSV gerne zur bestandenen Triebfahrzeugführerprüfung gratuliert.

In Litschau erwartete die Fahrgäste ein von der bewährten Cateringgruppe des WSV serviertes Gulasch aus dem über offenem Feuer platzierten Kessel, sowie einer Reihe flüssiger Erfrischungen. Eine kleine Photoausstellung zum Thema Triebwagenreihe 5090 bei ÖBB, PLB und NÖVOG auf den Strecken der Ybbstal- und Waldviertelbahn, der Krumpe und im Pinzgau erwartete die Fahrgäste und Bahnhofsbesucher ebenso wie ein Diorama des Bahnhofs Litschau (von G. Miedler), Modellbahntriebwägen Rh. 5090 der Firma Leopold Halling in den verschiedenen Lackierungen ihrer bisherigen Laufbahn, sowie einer Buchpräsentation auf dem Stand des Rail-Media-Group Verlages: "Die Waldviertler Schmalspurbahnen / Nordast" ist ab sofort auch beim WSV erhältlich. Dieser Bildband hat ausschließlich - zum größten Teil historische, bislang unveröffentlichte - Farbphotos zum Inhalt, ein kurzer historischer Abriß ist neben deutsch auch in englischer, tschechischer und polnischer Sprache verfügbar.

NÖVOG Triebwagen
               5090 013 in Litschau NÖVOG Triebwagen
               5090 013 vor Altnagelberg
Der neu nach Gmünd zur Verwendung auf den Waldviertler Schmalspurstecken überstellte Triebwagen 5090-013 in seiner an das Aussehen der als "Himmelsstiege" bezeichneten neuen Triebwagen der Mariazellerbahn angelehnten Farbgebung in gold-grau wartet am Pfingstsonntag 27. Mai auf die mittägliche Abfahrt vom Bahnhof Litschau in Richtung Gmünd Neu lackierter Triebwagen 5090 013 mit dem Nachmittagszug Gmünd-Litschau knapp vor Erreichen des Bahnhofs Altnagelberg
Weitere WSV-Aktivitäten umfaßten am gesamten Pfingstwochenende die Betreuung des Speisewagerls 3675 in den Zügen von Gmünd nach Groß Gerungs.

23., 24., 25.

Die niederösterreichische Landesverkehrsgesellschaft NÖVOG gab in einer Presseaussendung vom 23. Mai den Einsatz des neu mit gold-grauer Farbgebung versehenen Triebwagens der ehemaligen ÖBB-Reihe 5090 bekannt und verwies auf den ersten Einsatz in der Saison 2012 am Pfingstsonntag nach Litschau.

Am Donnerstag, 24., fand die erste Ausfahrt des nunmehr in Gmünd stationierten Triebwagens auf den Waldviertler Schmalspurstrecken statt: die Probefahrt führte nach Litschau, ebenso wie die am folgenden Freitag durchgeführte Prüfungsfahrt für neu ausgebildete Triebfahrzeugführer.



19.

Die WSV-Strecke Heidenreichstein-Altnagelberg wurde bei strahlendem Sonnenschein durch den vereinseigenen Vegetationskontrollzug befahren, um dem Vormarsch des gleisbettbeeinträchtigenden Pflanzenbewuchses Einhalt zu gebieten. Zum Einsatz kamen die JW 100.4 mit Arbeitszug, bestehend aus Kesselwagen P101, Gerätewagen 11656 und Dienstwagen 6715. Der Kesselwagen mit angebauter Spritzleiste und per Aggregat betriebener Pumpe wurde nach Befüllung am Wasserkran Altnagelberg in Richtung Heidenreichstein geschoben.

17.-20.

In Heidenreichstein eröffnete die Firma Käsemacher mit Firmensitz in Vitis ihre "Käsemacherwelt" mit Schaukäserei, Verkauf und Restaurant am ehemaligen Gelände der Anderswelt in der Litschauerstraße 18. Der Landesrat Stefan Pernkopf eröffnete in Vertretung von Landeshauptmann Erwin Pröll den neuen Standort, an dem die beliebten Rotschmierkäse aus Schaf- und Ziegenkäse erzeugt werden.

Vom 18. bis 20. Mai wurde die Eröffnung des Andersweltnachfolgers durch besondere Aktionen (ermäßigter Eintritt und Rabatt auf Firmenerzeugnisse) jeweils zwischen 9.30 und 20 Uhr gefeiert. Im Sommerhalbjahr bis Ende September ist die Käsemacherwelt mit Verkauf und Restaurant jeweils täglich, im Winterhalbjahr (Oktober bis Ostern) jeweils Mittwoch bis Sonntag, zwischen 9.30 und 16.30 Uhr, geöffnet. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, daß der WSV seit 1995 und dem allerersten Schmankerlzug Kunde der Käsemacher ist.

9.

Die NÖ Nachrichten bringt in ihrer Ausgabe 19/2012 vom 9. Mai einen Artikel über eine Presseveranstaltung der NÖVOG mit 10 Bürgermeistern der Bezirke Gmünd und Zwettl über den aus Sicht der Gesellschaft erfolgreichen Abschluß von Kooperationsvereinbarungen zur Betreuung der Haltestellenanlagen. Download hier (rd. 720 kB).

5.

Die offizelle Eröffnungsfahrt auf dem Südast der Waldviertler Schmalspurbahn der NÖVOG erfolgte am heutigen Samstag, bei großteils strahlendem Sonnenschein, aber weit niedrigeren Temperaturniveau als noch zu Ende April.

2.

Unbestätigten Informationen zufolge soll Infrastrukturverwalter und -betreiber NÖVOG durch Verkauf aller nicht nicht momentan für den Fahrbetrieb benötigten Grundflächen versuchen, finanzielle Mittel abseits vom Betrieb der Tourismuszüge einzubringen. Wie weit dies auch Anlagen an der Strecke nach Litschau betrifft, ist nicht bekannt.

1.

Die erste Fahrt der neuen Saison fand am Staatsfeiertag mit Diesellok von Gmünd nach Groß Gerungs und zurück statt. Bei strahlendem Wetter und extrem hohen Temperaturen wurde der vom WSV betriebene Jausenwagen 3675 von den zahlreichen Fahrgästen geradezu gestürmt.

Die Minimesse Heidenreichstein war zwischen 28. April und 1. Mai ge&oouml;ffnet und konnte bei herrlichem Frühsommerwetter und Hitzewelle einen Besucheransturm verzeichnen. Der WSV war mit einem Informationsstand vertreten. Das vorbereitete Informationsmaterial reichte nicht einmal über das Wochenende, so stark war das Interesse an den Vereinsaktivitäten.

April

30.

Um den neuen, aber auch den bereits vergangenes Jahr eingesetzten, Lokführern die vorschriftengemäße Streckenkunde zu vermitteln, fand am 30. April die 2095.05 Verwendung: gegen 10.45 Uhr passierte die Lok mit den Triebfahrzeugführern den Bahnhof Altnagelberg in Richtung Litschau. Die Retourfahrt passierte gegen 12.30 Uhr Altnagelberg. Aufgrund der rekordverdächtigen heiß letzten Aprilwoche besteht in der Region höchste Brand- und Entzündungsgefahr, sodaß ein Dampflokeinsatz selbst bei Vorhandensein einer betriebsfähigen 399.01 undenkbar gewesen wäre.

Schulungsfahrt mit 2095.05
Die Diesellok 2095.05 mit einer Ladung von Lokführern auf Streckenkunde-Fahrt für die Sommersaison 2012 bei Durchfahrt in Altnagelberg.

14.

Auf den Haltestellentafeln entlang der Nordasthalte der Schmalspurbahn hat die NÖVOG die Fahrpläne der Saison 2012 angebracht. Interessant fällt dabei auf, daß der Eröffnungszug nach Litschau (27. Mai, Pfingstsonntag) mit Dieseltriebwagen Rh. 5090 ex-ÖBB geführt werden soll - ob das Platzangebot (54 Plätze) bei schönem Wetter ausreichen wird?

Die Wochenendfahrten finden am 3. und 24. Juni (Achtung - geändert!), sowie jeden Sonntag zwischen 1. Juli und 16. September statt. Am Samstag 30. Juni verkehrt ein Zug zum Sonnwendfeuer nach Schönau bei Litschau, wobei aus eigener Erfahrung fraglich ist, ob die frühe Abfahrt in dieser Jahreszeit (21.45 Uhr) ein richtiges Sonnwend-Erlebnis aufkommen läßt. Letzter Wochenendzug der Litschauer Nordast-Saison ist ein "Streichelzoo im Zug" am 7. Oktober. Laut Plan sollen abwechselnd Diesel- und Dampflok zum Einsatz kommen - was angesichts der berichteten Feuerboxschäden und der kolportierten Reparaturdauer äußerst ambitioniert erscheint.

Zwischen Anfang Juni und Ende September verkehren die gewohnten Mittwochzüge zwischen Gmünd, und Litschau nach Groß Gerungs und zurück, neu dabei ist, daß der letzte Fahrtabschnitt am Abend (Gmünd-Litschau und retour) nicht mit Lok und Klassen, sondern mit Triebwagen geführt werden soll - also in Gmünd umzusteigen ist. Aus dem Fahrplan zum "Candle Light Train" am 15. August ist es unklar, ob Triebwagen oder Wagengarnitur zum Einsatz kommen: nach Norden ist der Triebwagen vorgesehen, von Litschau nach Gmünd die Wagengarnitur. Zusätzlich sollen neu jeden Donnerstag im Juli und August Triebwagenzüge von Gmünd über Weitra nach Litschau und v.v. fahren. Es wird abzuwarten sein, wie diese Fahrten - vor allem angesichts der nur geringfügig zu öffnenden Fenster - bei heißem Sommerwetter von den Reisenden angenommen werden. In Eisenbahnfreundekreisen wird über die Farbgebung der zwei für das Waldviertel vorgesehenen Triebwagen bereits gerätselt: ob es die "Himmelsstiegenlackierung" analog zur NÖ Wachauerbahn (Krems-Emmersdorf) sein wird, werden wir ja bald sehen.

Fahrpläne zu den NÖVOG-Fahrten auf dem Litschauer Ast finden sich hier.

11.

Die aktuelle Ausgabe 15/2012 der Niederösterreichischen Nachrichten enthät mehrere bahnrelevante Artikel, die folgende Themen behandeln:
- WSV-Osterhasenzüge, mit Photo, in dem die erfreulich rege Beteiligung im Sinn der Erhaltung der Waldviertler Schmalspurbahnen recht positiv dargestellt wird: sowohl im touristischen als auch im regionalen Kontext sind die WSV-Aktivitäten unverzichtbar für den Bestand der Bahn.

- Einladung zur Ausstellungseröffnung am 19. April in České Velenice, im Dachboden des Hotels Konsul: Galerie und Museum (Geschichte der Städte České Velenice und Gmünd, sowie zum Thema Bedeutung der Eisenbahn für České Velenice. Nachdem die ÖBB-Züge von Wien fast vollständig nach České Velenice durchgebunden sind, lohnt sich anläßlich eines Wochenendbesuchs im Waldviertel auf jeden Fall auch ein Blick über den Zaun!

- Modellbahnverein in Weitra: über eine Modelleisenbahnanlage in der ehemaligen "Jäger-Fabrik". Die Besichtigung kann bei einer Fahrt mit der Schmalspurbahn nach Weitra mit eingebunden werden, um die Zeit bis zur Rückfahrt gut nutzen.

- ein Bericht über ein positives Erlebnis einer Waldviertler ÖBB-Pendlerin. Leider kommen solch positive Erfahrungen sehr leicht im allgemeinen "ÖBB-Bashing" im Sinn des Wortes "unter die Räder".

7.

Am Karsamstag verkehrten die ersten WSV-Züge der Saison 2012, der Jahreszeit angemessen als Osterhasenzüge. Triebfahrzeug war dabei die Diesellokomotive 2091.09, die der WSV über den Winter geschützt abstellt, wartet und als Gegenleistung für einzelne Zugfahrten einsetzen darf. Die 115 Plätze umfassende Garnitur bestand aus den Fahrzeugen 6500, 3883, 3890, 3889 und 3243, sie war bei beiden Zugpaaren voll besetzt.

Die Osterhasenfamilien wurden mit einem Vorzug (JW 100.4 und 3570), der den Bahnhof Heidenreichstein um 9.30 Uhr verließ, zum Hasenbühel gebracht. Die Rückfahrt erfolgte gemeinsam mit dem letzten Osterhasenzug. Da gegenüber dem Vormittag eine Wetterverschlechterung mit kurzem Graupelschauer auftrat, erfolgte nachmittags die Verteilung der Ostereier im Bereich der Haltestelle.

Die Fahrkartenausgabe erfolgte erstmalig im der Usprungsausführung nachempfundenen ehemaligen Restaurantzimmer, dessen gewöhnungsbedürftige Wandbemalung anhand der bei der Entfernung von Farbschichten der letzten 112 Jahre entdeckten originalen Farbenaufteilung rekonstruiert werden konnte. Dieser Raum kann aufgrund der Ausstattung mit Sitzbänken u.a. auch als beheizter Warteraum und für kleinere Veranstaltungen genutzt werden. Für die komplett barrierefreie Ausgestaltung ist noch die Zustimmung des Gebäudeeigners erforderlich.

Heidenreichstein Warteraum Innen Heidenreichstein Warteraum Innen Heidenreichstein Warteraum Innen
Innenansicht, Warteraum Bf. Heidenreichstein Innenansicht Deckenansicht Warteraum

März

28.

Die NÖN berichtet in ihrer Ausgabe 13/2012 über den Abschluß eines Vertrages zwischen NÖVOG und der Stadtgemeinde Gmünd zur Betreuung der Bahnhöfe Gmünd Schmalspur und Neunagelberg (!) durch die Gemeinde. Neunagelberg liegt gerade noch auf dem Gemeindegebiet Gmünds. Bemerkenswert insoferne, als der Bahnhof Neunagelberg im Eigentum des WSV steht. Betreffend die ursprünglich berichtete Nichtbedienung der Haltestelle Breitensee-Kinderwerkstatt wurde seitens NÖVOG hingewiesen, daß diese Haltestelle nach Bedarf, ebenso wie Neunagelberg, Brand und Schönau, bedient werden.

Waldviertel ohne Dampflok

21.

Die NÖN berichtet in ihrer Ausgabe 12/2012 über die 24. ordentliche Generalversammlung des Waldviertler Schmalspurbahnvereins und garniert den Artikel mit einem Bild des neuen Vorstands, allerdings ohne den terminlich verhinderten Vizepräsidenten Kaller.

10.

Die 24. ordentliche Generalversammlung des Waldviertler Schmalspurbahnvereins begann am frühen Nachmittag im Saal des Gmünder Gasthauses "Zum Schachner" gleich neben dem Bahnhof. Der Vereinsvorstand konnte eine bislang unerreichte Anzahl an Mitgliedern begrüßen, die Zahl verfügbarer Sitzplätze reichte gerade noch aus.

Mit Ausnahme der stellvertretenden Schriftführerin und des stellvertretenden Kassiers standen die Funktionen Obmann, Obmannstv., Schatzmeister und Schriftführer zur Wahl an. Da keine weiteren Wahlvorschläge eintrafen, wurde der des Vorstandes zur Abstimmung gebracht. Die bisherigen Funktionsinhaber wurden bestätigt, neu in den Vorstand aufgenommen wurde Gregor Redl als Jugendbeauftragter. Mitglieder können das Protokoll der Versammlung unter diesem Link downloaden (Gruppenmitgliedschaft erforderlich).

Februar

1.

Die Landesbahngesellschaft NÖVOG hat begonnen, mit den Anrainergemeinden der Waldviertler Schmalspurbahnen Verträge über die Verpflichtungen der Gemeinden (Grasmahd, Verschönerungsaktionen, Pflege der Gebäude, usw.) abzuschließen. Mehrere Gemeinden haben diese Verträge bereits in ihren Gemeinderäten zum Beschluß gebracht (zB. Weitra, Brand-Nagelberg (NÖN 11/2012)). Die Südastgemeinde St. Martin unter Bgm. Höbarth (VP) weigerte sich jedoch, dem unterbreiteten Vertragsentwurf zuzustimmen, da "die Gemeinde nur mit sechsmonatiger Frist aus dem Vertrag wieder aussteigen kann, während die NÖVOG jederzeit ohne Angabe von Gründen den Vertrag beenden kann" (sinngemäßes Zitat Bgm. Höbarth).

Interessanterweise haben die Anrainergemeinden des Heidenreichsteiner Astes der Schmalspurbahn (Schrems-Langegg, Amaliendorf-Aalfang und Heidenreichstein) keine Verträge betreffend die Bahn erhalten. Ob dies mit der politischen Ausrichtung (alle Gemeinden stehen unter SP-naher Verwaltung) oder damit, daß der WSV auch nicht im NÖVOG-Prospekt 2012 vertreten ist, entzieht sich der Kenntnis des Chronisten.

Januar

1.

In den Bezirksblättern erschien Mitte Dezember ein Artikel, der auf einer Presseaussendung des zuständigen Landesrates K.W. beruhte, und in der der Erfolg der landeseigenen Schmalspur hervorgehoben wurde. Zum Artikel geht es hier (JPEG, ca. 150 kB).

Konzept und Realisation: schmalspURBAhN
Dank Unterstützung von: Ronny
Webspace: Freunde der Mariazellerbahn