Aktivitäten in 2010
Dezember
4., 5.
Die traditionellen WSV-Nikolauszüge verkehrten 2010 im
"Dreifachpack". Zugfahrzeuge waren JW 100.4 und 2041.02/s,
die Garnitur umfaßte die Wagen Gw 10007, Di 6493, Bi 3883,
Bi 3890, WRi 3889 und B4ip 3244. Samstags fuhr nachmittags ein,
Sonntags zwei Zugpaare. In der Woche vor dem Wochenende brach der Winter
mit starkem Schneefall auch über das Waldviertel herein, weswegen
die WSV-Mannschaft um Obmann und technischen Leiter extra einen Schneepflug
bauen mußten, um die insbesonders zwischen Aalfang und Langegg
aufgetretenen Schneewächten zu bekämpfen. Zusätzlich
wurden auch bei den rund 60 Eisenbahnkreuzungen entlang der Strecke die
Spurrillen von Schnee, Eis und Streusplitt gereinigt werden. Der als
Reserve am Sonntag Vormittag vorgesehene Zug, der wegen der beiden
ausverkauften Planzüge geführt werden mußte, war,
abweichend von den Planzügen, mit 2041.02/s allein und den Wagen
3890 und 3889 eingesetzt. Aufgrund des düsteren und nebligen Wetters
in Verbindung mit eisigen Temperaturen versagte die Kamera, daher
können vom Sonntag keine Bilder gezeigt werden.
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| Der samstägliche Nikolauszug ist abfahrbereit auf
Gleis 3 im Bahnhof Heidenreichstein
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WSV-Nikolauszug mit 100.4 und 2041.02/s erreicht in
Kürze den Endbahnhof Altnagelberg
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| Krampus und Nikolaus im Dienste des WSV
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Nach umfangreichen Verschubbewegungen in der Eiseskälte
verlassen 100.4 und 2041.02 mit ihrer vollbesetzten Garnitur
den Wendebahnhof Altnagelberg mit Ziel Heidenreichstein
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Zusätzlich zu den WSV-Nikolauszügen betreute der Verein auch das
Speisewagerl in den Zügen von Gmünd zum Fassldorfer Weihnachtsmarkt
in Abschlag auf dem Südast. Auch hier waren die gut besetzten Züge
bei tiefwinterlicher Käte durch das Waldviertel unterwegs. Zum Einsatz
kamen die Dampflok 399.01 und eine Diesellok Rh. 2095, um eine Leerfahrt
zum Umsetzen des Triebfahrzeugs nach Langschlag zu vermeiden, und außerdem
genügend dringend benötigte Heizleistung für die Fahrgäste
zu gewährleisten.
November
27./28.
Das erste Adventwochenende wurde mit voller WSV-Aktion begangen.
Die ÖBB (im Auftrag der NÖVOG) führten anläßlich
des Weitraer Adventmarkts an beiden Tagen des Wochenendes
je vier Zugpaare Gmünd-Weitra und zurück. Neben der
Bewirtschaftung des Speisewagerls 3675 bot ein WSV-Team am und im Bahnhof
Weitra den wartenden Fahrgästen Glühwein und Gulaschsuppe sowie
Kaffee und Kuchen an. Neben Souveniers konnten die Besucher auch mit
ersten Foldern von Veranstaltungen des Jahres 2011 versorgt werden.
Alle Züge verkehrten mit Dampf- und Diesellok, um das Umsetzen
wegen der teilweise kurzen Wendezeiten zu vermeiden.
6.
Am Samstagabend verkehrte ein Familiensonderzug Heidenreichstein -
Altnagelberg und zurück, anläßlich des 70.
Geburtstages des langjährigen Vereinsmitglieds Manfred Wurz.
In der Glasmacherortschaft besuchte die Gruppe die Glashütte
Apfelthaler, wo sich Jubilar und Gäste beim Glasblasen
versuchen mußten. Nach dieser kollektiven Anstrengung
wurden alle Teilnehmer mit Kesselgulasch und Schremser Bier vom
Faß gestärkt. Neben musikalischer Untermalung durch
die historische Drehorgel des WSV-Kassier-Stellvertreters Ernst
Frank gab es für Geburtstagskind und seine Gäste eine
Zaubervorführung, bevor die Retourfahrt nach Heidenreichstein
angetreten wurde.
Die WSV-Garnitur war mit 2041.02/s und 100.4 bespannt, da aufgrund
der Wettervorhersage Regen zu erwarten war, der auch pünktlich
vor Abfahrt eintraf.
2.
Die Reservierung für die Nikolaus- und Weihnachtszüge
des WSV im Dezember ist ab sofort beim Gästeservice in
Heidenreichstein möglich. Kontaktadresse: Tourismus
Info Service Heidenreichstein, z.H. Frau R. Kranner, Stadtplatz 1,
3860 Heidenreichstein. Tel. 02862 52619, oder per
Email.
Die Karten können dann am jeweiligen Fahrttag ab 1 Stunde vor
der Abfahrtszeit am Bahnhof Heidenreichstein beim Schaffner abgeholt
und bezahlt werden.
Zum Download des Programms hier (PDF,
651kB) klicken.
Oktober
23.-25.
Die Waldgeisterzüge des WSV verkehrten am 23., 24. und 25.
Oktober, jeweils um 14.00 Uhr ab Bahnhof Heidenreichstein. Das
Motto war an Zauberlehrlinge (á la Harry Potter und ähnliches),
sowie an den altkeltischen Jahreswechsel Samhain, der in seiner
konsumbetonten Ausprägung auch als "Halloween" bekannt ist,
angelehnt. Während der Fahrt versorgten die WSV-Geister und
-Hexen die Fahrgäste mit Geistercocktails. Am Endbahnhof
Altnagelberg wurde den Fahrgästen Kürbisschaumsuppe mit
gerösteten Kürbiskernen und Kürbiskernö vom
"Hexenkessel" auf der ehemaligen Güterverladerampe
neben dem Schuppen gereicht. Für die Suppe gelangte ein
landwirtschaftliches Produkt aus der Eisenbahnerlandwirtschaft
Brand (Courtesy Th. Neureiter) zum Einsatz, das von I.
Kästner am Hexenherd in Altnagelberg nach altem
(natürlich Hexen-) Rezept bereitet wurde.
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| Der Hexenkessel wartet auf die Fahrgäste des
Waldgeisterzuges
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Hexen und Geister im Dienste des WSV ...
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| Nach Stärkung aus dem Hexenkessel warten
die Fahrgäste auf die Rückfahrt
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Hexe und Zauberer im Dienste des WSV vor dem Kessel
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Alle drei Tage, aber insbesondere der Montag, 25. Oktober, waren
sehr gut besucht, weshalb der Vorstand eine Wiederholung für
2011 ins Auge gefaßt hat (vorgesehen sind 22./23. und 29.-31.
Oktober 2011)
22.
Der WSV-Obmann Schwingenschlögl und ein weiterer WSV-Mitarbeiter
ertappten im Raum von Altnagelberg einen Dieb, der Unterlagsplatten,
die vom Verein für bevorstehenden Schwellentausch vorbereitet
worden waren, mit seinem PKW abtransportieren wollte. Bei der Verfolgung
kam es zu Szenen, die eines Actionfilms würdig gewesen wären,
wobei M. Schwingenschlögl beinahe mit dem KFZ angefahren wurde.
Die Kennzeichennummer wurde der Polizeiinspektion Neunagelberg
mitgeteilt, der Verdächtige konnte noch am gleichen Tag in
Gewahrsam genommen werden.
Zum NÖN-Artikel vom 4.11.
hier (klicken)
20.
Der pensionierte legendäre Gmünder Lokführer und
Eisenbahnphotograph Ernst Haider verstarb am Abend des 17. Oktober
bei einem Autounfall, wie erst
heute bekannt (Artikel aus der NÖN,
JPEG) wurde. Mit ihm verliert der WSV einen langjährigen Freund,
dem der WSV ein ehrendes Angedenken bewahren wird.
Die Beisetzung erfolgte unter reger Anteilnahme am 22. Oktober.
8.-10.
Die Herbsttagung des ÖMT fand heuer beim Verein Bregenzerwald Museumsbahn
in Bezau statt. Eine Abordnung des WSV nahm daran teil.
2.
Auch wenn die WSV-Planfahrten vorbei sind, können die Aktiven des Vereins
die Hände nicht in den Schoß legen: Am heutigen Samstag wurden zwei
Veranstaltungen durchgeführt, die einen wichtigen Beitrag zu den Finanzen
des Vereins liefern – es handelt sich sowohl beim Schmankerl- als auch beim
Whiskyzug um mittlerweile als traditionell zu bezeichnende WSV-Angebote.
Der erste Schmankerlzug fuhr im Juli 1995 (damals noch von Gmünd), der
erste Whiskyzug Ende April 1999.
In der heurigen Saison mußte der Frühsommertermin für
beide Angebote ausfallen, da an der Strecke wichtige Erhaltungsarbeiten nötig
waren, weswegen die treuen Nutzer schon ungeduldig auf die Oktoberfahrten warteten.
Auch deshalb war der Schmankerlzug bereits Mitte September zur Gäze
ausgebucht, und erfreulicherweise nutzte ein Großteil der Schmankerlzug -
Gäste die Möglichkeit, am gleichen Tag eine Whiskyverkostung im WSV-Zug
durchzuführen. Auch hier zeigt sich, dass Freundlichkeit des WSV-Personals
über die Jahre einen treuen Kundenstock aufgebaut hat, der von Jahr zu Jahr
wächst.
Die Speisefolge im heurigen Schmankerlzug brachte als Vorspeise eine auf der
Wieselburger Messe mit der Goldmedaille ausgezeichnete Heidenreichsteiner
Spezialität, einen Rächerkarpfenaufstrich, mit dazu passendem Getränk,
natürlich ebenfalls aus der Region (aus der Brauerei Schrems). Die jahrelange
Zusammenarbeit mit lokalen Gastronomiebetrieben wurde wieder durch köstlichen
Schweinsbraten mit Waldviertler Knödeln oder Waldviertler Karpfen betont, die
im Gasthaus "Poststation" in Langegg serviert wurden. Auch fü die
weiteren Gänge wurden regionale Lebensmittel serviert: der Käsegang
brachte Spezialitäten aus der Käserei
Kretschmer aus Hirschbach, der Dessertgang warb mit einer Mohnobers-Himbeer-Schnitte
für den Waldviertler Graumohn.
Vor Abfahrt des Whiskyzuges begrüßten Dudelsackmusik und ein irisches
Eintopfgericht die Fahrtteilnehmer (bei leider ungünstigem Wetter), bevor die
Strapazen der Verkostung geistiger Getränke ernsthaft in Kauf genommen wurden.
Während des Altnagelberger Aufenthaltes unterhielt der Dudelsackspieler die
Fahrtgäste mit traditionellen schottischen pipetunes, bevor die Rückfahrt
mit dem zweiten Teil der Verkostung angetreten wurde. Trotz teilweise Regenwetters
hatten die Teilnehmer sichtlich Freude und Spaß am WSV-Angebot und bekräftigten
Ihr Interesse an weiteren Angeboten dieser Art.
September
30.
Nach dem letzten der Mittwochzüge von WSV und ÖBB in der Saison 2010
verkehrte heute ein Sonderzug Heidenreichstein-Altnagelberg für die Volksschule
Mauerbach. Während des Aufenthalts in Altnagelberg besuchten die Schüler
das Glasmuseum und die Glashütte Apfelthaler.
29.
Heute Abend gegen 20 Uhr kehrte der letzte Mittwochzug unter ÖBB-"Flagge"
aus Litschau und Altnagelberg kommend nach Gmünd zurück. Damit ist -
mit Ausnahme allfälliger Sonder- oder Kontrollfahrten bis Jahresende -
das Bundesbahnzeitalter auf der "Schmalen" beendet: Mit der Übernahme
des Betriebs von den NÖ Landesbahnen Mitte 1922 (rückwirkend ab 1.1.1922)
und der Übergabe an das Land mit 1.1.2011 enden 82 wechselvolle Jahre.
23.-26.
Im Zeitraum 23. bis 26. September erfolgte in Heidenreichstein ein Arbeitseinsatz
unter Leitung von Hans-Jürgen Rosner, im Rahmen dessen der Aussichtswagen den
Anregungen der Zulassungsbehörde gemaess ergaenzt wurde. Das aktives WSV-Mitglied
aus Dresden verfaßte über die durchgeführten Arbeiten am Aussichtswagen
OC4i/s 5804 folgenden Bericht:
Die vorhandenen Stangen wurden demontiert, befreit vom alten, schadhaften
Lack und mehrfach neu gestrichen. Die vorgeschlagenen weiteren Stangen über
den Längsseiten sind fertig montiert, die Rohrenden müssen noch
verstöpselt werden. Nach dem Auf- und Anbau der Sitze sind die Halterungen
an den inneren Seitenwänden (Lärche 50x75mm) angeschraubt, in der
Höhe mit den vorhandenen Sitzen abgestimmt. Danach erfolgte ein Anstrich.
An den Stirnwänden wurden außen die elektrischen Steckverbindungen
angebaut, der Austausch der Durchgangskabel erfolgt noch. Weitere Arbeiten sind
jedoch noch erforderlich, sie sollen im Dezember erfolgen.
Am Samstag 25.9. verkehrte der letzte ÖBB-Dampfzug Gmünd-Litschau zum 2.
Erdapfelgrätzlfest, wobei sich das Wetter sehr wechselhaft manifestierte.
Den Wagnissen der Witterung zum Trotz (in Litschau bei Ankunft schüttete
es "wie aus Schaffeln") nutzten gut 160 Personen die Anreise mit
quasi-öffentlichem Verkehr. Dabei fielen auch fuer den WSV durch Umsteiger
in Altnagelberg einiges an Beförderungspotential an. Erfreulich ist, dass
nicht nur die Einmalnutzung durch Besitzer der Familienkarte des Landes die
Züge füllt, sondern auch von Jahr zu Jahr immer wieder und immer mehr
bekannte Gesichter auftauchen, die die Gastlichkeit und Freundlichkeit des WSV
und seiner Zugpersonale in guter Erinnerung behalten (haben).
11.
Für ein Schweizer Eisenbahnfreunde-Reisebüro verkehrte zusätzlich
zu den Planzügen ein Sonder-Schmankerlzug für 31 Teilnehmer. Die
deutlich über den üblichen Kapazitäten liegende Teilnehmerzahl
verlangte der WSV-Mannschaft Einiges ab. Dies wurde durch standing ovations
der Teilnehmer für die WSV-Personale und großzügige Spenden
unterstrichen. Aufgrund des Sonderzuges wurde ein vierachsiger Personenwagen
von ÖBB PV angemietet, der mit der 2041.02/s als Planzug verkehrte. Die
erforderlichen Zugkreuzungen erfolgten in Aalfang und Altnagelberg.
August
18.
Die Mittwochzüge von WSV und ÖBB waren ab den frühesten
Abfahrten erfreulich gut besetzt, trotzdem das Wetter sich nicht von
seiner freundlichsten Seite blicken ließ. Allein aus dem
Jausenwagerl des Zugs Litschau-Groß Gerungs konnte bereits
nach Abfahrt aus Weitra berichtet werden, dass alle mitgeführten
vier (!) Kaffeekannen leer waren, und der Betreuer Kaller sehnsüchtig
auf die Ankunft in Gerungs wartete, um seine geschmolzenen Vorräte
auffüllen zu können.
Der abendliche Zug nach Litschau war als "Candle Light
Train" zum Straßenfest unterwegs. Neben der Moorbad
Harbacher Trachtenkapelle (die ihre Instrumente im Güterwagen
15812 transportieren ließ) waren erfreulich viele Nagelberger,
Brander, Finsternauer und Gopprechtser als Fahrgäste am Zug.
15.
Am Langegger Familienwandertag, der diesmal zum 31. Mal
stattfand, war der WSV – nach vielen Jahren wieder einmal – mit
einem Stand vertreten, wobei neben der Verteilung von Vereinsfoldern
auch Souveniers verkauft wurden. Zwei WSV-Jungmänner betreuten
den Stand und konnten für die Vereinskasse mehr als 300 Euro
lukrieren.
14.
Auf den ersten Kilometern der Fahrt Altnagelberg-Heidenreichstein
(WSV Zug 108) bei Streckenkilometer 2.3 erlitt das Triebfahrzeug
JW 100.4 einen Schaden und konnte die Fahrt nicht fortsetzen.
Nach Versorgung der Fahrgäste mußte die 2041.02/s
die gesamte Garnitur wieder zurück nach dem Bf Altnagelberg
schieben, bevor mit den Wagen 3889 und 3890 das letzte Zugpaar
(117/118) wieder verkehren konnte. Die Wagen 6493 und 5804
blieben – wie die Jenbacher 100.4 - in Altnagelberg
hinterstellt. Der Dienstwagen und die untaugliche Lok wurden
am Abend des Samstages mit 2041.02/s nach Heidenreichstein
geholt.
12.
Für eine Gruppe vobn 17 englischen Eisenbahnfreunden
verkehrte ein Dampfsonderzug Gm-GG und zurück.
8.
Die befürchteten Beeinträchtigungen der Litschauer
Strecke bewahrheiteten sich – Gott sei Dank – nicht. Ein
durch Unterspülung zwischen Böhmzeil und Breitensee
umgestürzter Baum konnte noch vor Abfahrt aus Gmünd
durch die Meldung eines lokalen Eisenbahners rechtzeitig
entfernt werden. Die Abfahrt der Züge nach Groß
Gerungs und Litschau mußte aufgrund einer rund
15-minütigen Verspätung auf der Hauptstrecke
mit ebenfalls 15 Minuten plus erfolgen, die bei Ankunft in
Litschau auf 10 Minuten reduziert wurde.
7.
Die Streckenunterbrechung bei Alt Weitra ist behoben worden,
der Samstagzug nach Groß Gerungs verkehrte normal nach
Plan. Die Auslastung war – trotz des kontinuierlichen Regens -
sehr gut.
Auch die heutigen Planfahrten des WSV zwischen Heidenreichstein
und Altnagelberg zeigten sich aufgrund der Nachfrage gut
gefüllt. Der seit Mitternacht andauernde, zum Teil
äußerst heftige, Regen hat zwar bis abends noch
keine Schäden hervorgerufen, allerdings sind die
Entwässerungsgräben und Durchlässe an den
Grenzen ihrer Kapazität angelangt. Die Wiesen und Felder
entlang von Romau und Braunau standen gegen 19 Uhr bereits
knietief unter Wasser, um 22 Uhr dauerten die Regenfälle
noch immer in unverminderter Stärke an.
6.
Beim abendlichen Lokalaugenschein entlang der Strecke nach
Litschau zeigte sich der Wasserspiegel des Reissbachs zwischen
Gopprechts und Schönau mehrmals an der Oberkante des
Schotterbetts. Die für Samstag angekündigten starken
Regenfälle könnten dazu führen, dass die
Sonntagsfahrt einigermaßen feucht wird ...
4.
Die Streckenunterbrechung bei Alt Weitra soll nach Auskunft
des Bahnhofs Gmünd bis Freitag Abend behoben sein, die
Arbeiten sind seit heute Morgen voll angelaufen.
Die als schadenfroh interpretierbaren Meldungen in einem
Forum über geradezu irreparable Streckenschäden
- noch dazu bis Langschlag - entbehren laut Aussage
maßgeblicher Personen von ÖBB Infrastruktur
jeglicher Grundlage.
3.
Ein extremes Gewitterereignis mit verbundenen starken
Regenfällen im Raum Gmünd-Weitra hat in den
Abendstunden des 2. August zu Gleisunterspülungen
und Vermurungen zwischen Alt Weitra und Weitra
geführt. Der Mittwochzug Lischau - Gmünd -
Groß Gerungs ist aus diesem Grund in seinem
Laufweg auf Litschau - Gmünd beschränkt
(Abfahrten: Gmünd um 08:00 und 17:00 Uhr,
Litschau um 09:38 und 18:38 Uhr). Zwischen Gmünd
und Groß Gerungs kommt ein Schienenersatzbus
zum Einsatz.
Der WSV-Streckenabschnitt Altnagelberg-Heidenreichstein
wurde durch einer Abordnung der technischen Gruppe
kontrollbefahren, wobei keine Beschädigungen
feststellbar waren. Auch auf der Strecke Gmünd -
Litschau konnten keine Blockierungen oder
Unterspülungen ausgemacht werden.
1.
Anläßlich des Sonderzugs Oldtimer auf Schiene und
Straße verkehrte der ÖBB-Dampfzug mit 399.01 nach
Litschau zum Stadtfest.
|
|
| Die restaurierte 2041.02/s des WSV erreicht den
Bahnhof Altnagelberg am 1. August 2010
|
ÖBB 399.01 mit R 19022 im
Bahnhof Altnagelberg am 1. August 2010
|
Juli
19.
Bei der am heutigen Montag durchgeführten amtlichen Prüfung
durch einen Befugten der NÖ Landesregierung konnten acht aktive
Mitglieder des WSV im Rahmen einer Befahrung der WSV-Gesamtstrecke
mit den Lokomotiven 2041.02/s und JW 100.4 die Triebfahrzeugführer-
Prüfung erfolgreich ablegen. Der Vorstand gratuliert allen
erfolgreichen Kandidaten.
18.
Die bereits zwei Wochen andauernde Hitzewelle auch im Waldviertel
wurde am späten Nachmittag des 17. Juli durch eine Gewitterfront
in Verbindung mit Starkregen und teilweise Hagelfall vorerst beendet.
Im Gegensatz zu anderen Teilen des Bundesgebiets gab es aber im
Waldviertel kaum nennenswertes Ungemach. Auf jeden Fall war die
bereits erkennbare Waldbrandgefahr gebannt, die ansonsten den
Einsatz von Dampfloks unmöglich gemacht hätte.
Beim sonntäglichen Zug 19022 Gmünd-Litschau kam es aufgrund
eines umgefallenen Baumes in Streckenkilometer 22.8 zu einem
unplanmäßigen Aufenthalt, bis der Zugchef zu Fuß
in der rund 1.5 km entfernten Ortschaft Schönau bei Litschau
eine Motorsäge organisiert hatte (Bekanntlich wurde Mitte des
letzten Jahrzehnts die erst zwei Jahre davor von Grund auf renovierte
Telefonfreileitung mit Verweis auf den Einsatz wesentlich günstiger
kommender GSM-Telefone komplett abgebaut. GSM-Netzabdeckung besteht
zwischen Brand und Schönau allerdings nicht). Der bereits aufgrund
einer versp&aum;teten Sonderzugankunft in Gmünd rund 10 Minuten
verspätetet Zug 19022 erreichte den Endbahnhof Litschau um 11.45
Uhr.
Der Zug 19016 von Gmünd nach Groß Gerungs verkehrte
ebenfalls verspätet, bis er nahe Alt Weitra ebenfalls durch einen
aufgrund der nächtlichen Unwetter umgestürzten Baum einen
Zwangsstop einlegen mußte.
14.
In der heutigen Ausgabe der NÖN Gmünder Zeitung wurde
ein Artikel über die Gleisbauarbeiten des WSV, mit Bild der
Gleibaumitarbeiter, veröffentlicht.
Zum Artikel (Scan, rd. 420 kB)
hier klicken!
Im Artikel aus der NÖN-Ausgabe vom 2. Juni findet sich
ein Nachruf auf den am 29. Mai 2010 verstorbenen ehemaligen
WSV-Mitarbeiter und ex-Vorstandsmitglied Harold Adensam.
Der Vorstand des WSV kondoliert seiner Witwe Angela und wird
des Verstorbenen gedenken.
Zum Artikel (Scan, rd. 450 kB)
hier klicken.
3.
Das Jubiläum anläßlich 110 Jahre Waldviertler
Schmalspurbahnen wurde mit einem ÖBB-Festzug (Dampflok
399.01) von Gmünd nach Litschau und retour gefeiert, der
WSV führte 2 Zugpaare mit Anschluß in Altnagelberg.
Als Überraschungsfahrzeug des WSV kam die von Thomas Neureiter
in den letzten Jahren wunderbar aufbereitete 2041.02/s (ex-ÖBB
2091.02) zum Einsatz.
Die Fahrt begann mit einer Ansprache des Vizebürgermeisters
Gmünd, Mag. Libowitzky (Bgm. Opelka war aufgrund einer
Dienstreise verhindert), untermalt mit Musik der Eisenbahnerkapelle.
In Altnagelberg sprach Bgm. Freisehner, die Gäste wurden von
der Werkskapelle der ehemaligen Glasfabrik Stölzle unterhalten.
In Litschau begrüßte Bgm Huslich die Ehren- und anderen
Gäste, wobei auch der WSV mit seinen Leistungen für die
Region gewürdigt wurde. Weitere Ansprachen hielten der einzige
anwesende ÖBB-Vertreter DI Fröhlich und der neue NÖVOG-
Geschäftsführer Dr Stindl.
Am Bahnhof Heidenreichstein gab es zur Abwechslung keine Ansprachen,
stattdessen gelang es dem WSV, den Geschäftsführer des
Verkehrsstaatspreisträgers Fa.
EBE-Solution (Wien), Ing.
Paukerl, zur Präsentation des durch die Bundesministerin Doris
Bures gewürdigten Produktpalette ISIS - Warn- und SIcherungssysteme
für Eisenbahnkreuzungen - zu gewinnen.
2.
Sonderzug für die Spender der Schwellenspendeaktion 2009, ab
Heidenreichstein 1400 Uhr.
Aufbau der Anlagen für die Demonstration des durch die
Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie mit dem
Verkehrs-Staatspreis 2009 ausgezeichneten Eisenbahnkreuzungs -
Warn- und Sicherungssystems ISIS (LL, WVZ und AB) am darauffolgenden
3. Juli anläßlich des Jubiläums "110 Jahre
Waldviertelbahn".
Durchführung des zweiten Termins der WSV-Betriebsschulung auf
dem Gelände des Bahnhofs Heidenreichsteins, voraussichtlich
von 1800 bis 2200 Uhr.
Juni
20. bis 27.
Die aufgrund der feuchten Großwetterlage mehrmals verschobenen
Gleisbauarbeiten auf dem Heidenreichsteiner Ast konnten endlich
aufgenommen werden. Tauschschwellen und -schienen waren bereits in
den letzten Wochen ungeachtet des Klimas ausgebracht worden, sodass
eine kleine WSV-Oberbaugruppe mit der schweren, händischen
Arbeit beginnen konnte.
19.
Da 2095.07 untauglich abgestellt ist, wurde die aus Waidhofen/Ybbs
herangeschaffte 2095.08 als Tf für die Wochenendfahrten, die
bei äußerst durchwachsenem Wetter stattfanden, verwendet.
Die Reservierungslage war trotz des feuchtkalten Wetters extrem
erfreulich, die Fahrgäste freuten sich über warme Speisen
und sorgten dafür, dass die Einnahmen aus dem Speisewagerl
für Freude beim stellvertretenden Schatzmeister sorgten.
18.
Der ursprünglich angesetzte Termin für die amtliche Triebfahrzeug-
Führerprüfung mußte aufgrund eines dringlich eingeschobenen
Termins des Prüfers um ein Monat verschoben werden.
Am Abend fand der erste Termin der alljährlich stattfindenden
Personalschulung in den Bereichen Betriebsvorschrift durch einen
Schulungsbeamten der ÖBB, der sowohl die praktischen als auch die
theoretischen Kenntnisse überprüfte, und kommerzieller Dienst
(Schaffner- und Jausenwagerlpersonale) zwischen 1845 und 2245 statt.
Der wie jedes Jahr vorgesehene zweite Termin wird am Abend des 2. Juli,
nach der nachmittäglichen Sonderfahrt, ebenfalls in Heidenreichstein
stattfinden.
17.
Die durch eine fachkundige Mitarbeiterin der Bezirkshauptmannschaft
Gmünd stattgefundene umfassende Kontrolle aller drei durch den WSV
betriebenen Büffetwägen und der für den Betrieb verwendeten
Lagerräume nach dem Lebensmittelrecht ergab keine Beanstandungen.
16.
Die dritte Mittwochfahrt der Sasion 2010 von Gmünd nach Groß
Gerungs verlief bis zum Endbahnhof ohne wesentliche Ereignisse, dann
allerdings war die Fahrt nach der Halbzeit sozusagen beendet: die 2095.07
wurde aufgrund eines Getriebschadens abgestellt. Da in Gmünd kein
Lokführer verfügbar war, um die Garnitur am selben Tag
zurück zu holen, mußte die Zug- und Cateringmannschaft
mit dem Linienbus wieder heim nach Gmünd fahren.
6.
Der heutige Photozug nach Litschau verkehrte mit 399.01 und 2095.12 wie zu
Planverkehrszeiten (Lok1 + Garnitur1 + Lok2 + Garnitur 2). Dadurch konnten
umfangreiche Photohalte mit Scheinvorbeifahrten durchgeführt werden.
In Altnagelberg wurde der Zug erneut geteilt, um die legendäre
Doppelausfahrt (mit 2095 nach Heidenreichstein, 399 nach Litschau) wieder
aufleben zu lassen. Nach einem weiteren ausgiebigen Photohalt - wider Erwarten
bei sonnigem, wenngleich windigen Wetter, bei Gopprechts wurde Litschau
erreicht, wobei die erprobte WSV-Catering Crew wieder Gulasch und Würstel
im Kessel am Bahnhof zur Labung anbot, nebst der Witterung angepassten
Getränken und einer Nachspeise. Obwohl nur ca. 20 Bestellungen - sicherlich
durch die Umgewißheit über das Wetter hervorgerufen, konnten
mehr als 125 Fahrgäste letztendlich zu dieser Veranstaltung begrüßt
werden.
5.
In Heidenreichstein fanden die Einschulungen der Triebfahrzeugpersonale statt.
Dabei konnten erfreulicherweise einige neue Gesichter begrüßt werden.
Die Teilnehmer übten sowohl die wichtigen Schritte der regelmäßigen
Instandhaltung und Wartung, als auch die der ordnungsgemäßen
Inbetriebnahme und erhielten auch die regelmäßig stattfindende
Unterweisung in den Betriebsvorschriften.
2.
Die Mittwochfahrten von Gmünd über Litschau nach Groß Gerungs
und wieder zurück starteten heute - allerdings durch extrem schlechtes
Wetter in ihrer Inanspruchnahme ein wenig begrenzt.
Mai
31.
Die beiden in Gmünd stationierten Jausenwagerl 5901 und 3675 erhielten
in der Nacht vom 30. auf 31. erneut einbrecherischen Besuch. Da kein Geld
vorhanden war, wurden die Geträkevoräte geplündert. Anzeige
bei der Polizei wurde erstattet.
24.
Im Schmalspurteil des Bahnhofes Gmünd wurden in der Nacht vom 23. auf
24. Mai mehrere Wagen der Groß Gerungser Garnitur durch Wandalen
beschädigt. Zusätzlich wurde in die Speisewagen 3675 und 5901
eingebrochen. Es wurden Hinweise gefunden, daß sogenannte
"Eisenbahnfreunde" Verursacher waren (u.a. wurde ein
Einstiegstrittbrett abgerissen)
23.
Die erste Fahrt der Saison 2010 nach Litschau wurde durch 399.01 und der
Litschauer Garnitur durchgeführt. Dabei wurde im Lauf des Tages dreimal
am mittlerweile wieder voll bestriebsfähigen Wasserkran Altnagelberg
Wasser genommen.
Die Besetzung der Fahrten war angesichts des mehr als wechselhaften Wetters
sehr gut, u.a. konnte eine große Gruppe südtiroler Eisenbahnfreunde
begrüßt werden, die auch am Litschauer Wandertag teilnahm. Der WSV
betreute nicht nur - wie üblich - die Jausenwagen, sondern stellte mit
einer Catering Crew die Bewirtung der Fahrgäste am Bahnhof Litschau
(mit Gulasch aus der WSV-Küche, das nach Aussage einiger Mitreisender
diesmal noch besser als im Vorjahr schmeckte) sicher. Trotz freizügiger
Reserven für zusätzliche Fahrgäste waren die Gulaschkessel
nicht der Nachfrage gemäß gefüllt, sodaß
einige Hungrige an die Litschauer Gastronomie verwiesen werden mußten.
Kurz nach Ankunft des Zuges wurde Sonnenschein durch sintflutartige
Regengüsse abgelöst, die allerdings bis zum Abmarsch der Wanderer
aufhörten.
Beim mittäglichen Kurzzug nach Altnagelberg und retour lichteten sich
die Wolken, sodaß auch die Retourfahrt nach Gmünd wieder im
Sonnenschein erfolgen konnte.
15./16.
Die Fahrten nach Groß Gerungs waren trotz eher feuchten Wetters gut
besucht. Wegen der vergleichsweise niedrigen Temperaturen zeigten sich die
Fahrgäste vom Angebot des WSV im Speisewagerl 3675, das auch heiße
Würstel umfaßte, angetan.
14.
Bei Wiederinbetriebnahme des ab Ende September konservierten Wasserturms
in Altnagelberg wurde eine zerrostete gußeiserne Steigleitung
festgestellt. Die Reparatur erfolgte bis zum 22. Mai, da geeignetes
Material beschafft werden mußte.
1./2.
Auch 2010 ist der WSV Betreiber aller Waldviertler Schmalspur-Speise- und
Jausenwagerl. Neben der ersten Fahrt am 1.Mai fand am Sonntag den 2. die
offizielle Saisoneröffnungsfahrt mit Teilnahme zahlreicher Prominenz
(vornahemlich des Landes) statt. Als Rahmenprogramm zum von 399.01 und
einer 2095 gezogenen Zug, der beide Gmünder Jausenwagen in Betrieb sah,
fanden Zaubervorführungen, ein Streichelzoo und eine Modenschau (in der
Groß Gerungser Remise) statt.
Bei der erst Ende April von Waidhofen/Ybbs nach Gmünd überstellten
Dampflok 399.01 wurden beim Anheizen vor dem 1. Mai mehrere undichte Steholzen
durch den Oberheizer festgestellt. Die Ursache dafür dürfte darin
gelegen haben, daß der heiße Kessel den Transport von Waidhofen
über Kledering nach Gmünd mit Höchstgeschwindigkeiten bis zu
120 km/h aus thermischen Grüden nicht gut überstanden hat. Eine
angesichts der für den übernächsten Tag angesagten Prominenz
umgehend veranlaßte Reparatur durch Fachleute aus der nahen Werkstatt
ZOS České Velenice konnte das Tfz bis zum Einsatz am Sonntag
betriebsfähig herrichten.
April
30.4. bis 2.5.
Der WSV beteiligte sich an der heurigen Heidenreichsteiner Minimesse mit einem Stand.
Neben der Verteilung noch rechtzeitig fertiggestellten Foldern 2010 wurden
insbesondere die besonderen Veranstaltungen des heurigen Jahres, wie Schmankerl-,
Whisky-, Nikolaus-, Weihnachts- und Herbstzeitzüge beworben.
29.
Vertreter des WSV nahmen an einer ÖMT-Sitzung zum Thema Personalausbildung in
den Räumlichkeiten des ABBV/VVNB in Wien teil.
24.
Vor dem Beginn der Fahrten-Saison 2010 veranstaltete der WSV einen Ausflug nach
Südböhmen, an dem 15 Personen teilnahmen. Das ursprünglich
vorgesehene Fahrtenprogramm mußte aufgrund einer durch bauliche Maßnahmen
bedingten Streckensperre zwischen Abzweigung Jindřiš und Endbahnhof
Nová Bystřice (bis inkl. 30. April) auf die nördliche Strecke
beschränkt bleiben, da kein Teilnehmer auf Nutzung des
Schienenersatzverkehrsangebots Wert legte.
Triebfahrzeug auf allen 3 genutzten Verbindungen (Os208/212/213) war die
"Milka"-Lok T47.019. Im Vergleich zu den originalen Ausführungen der
Reihe T47 (ex-TU 705.9) fällt der wesentlich geringere Lärmpegel, sowohl
der Umwelt gegenüber, als auch auf dem Führerstand, positiv auf.
Andere Triebfahrzeugbesitzer könnten sich angesichts der gelungenen Umsetzung
nach TSI Lärm auch hinsichtlich Arbeitnehmer- und Umweltschutz ein Beispiel
nehmen.
Im letzten Jahrzehnt konnten durch JHMD wesentliche Verbesserungen an der Schienen-
Infrastruktur vorgenommen werden, die Streckenhöchstgeschwindigkeit liegt
auf großen Abschnitten bei 50 km/h. Es sind Anzeichen für die Zunahme
des Güterverkehrs (auf Rollschemeln) zu bemerken.
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| Im Bahnhofsbereich abgestellt war am 24. April die von JHMD neu
aufgearbeitete ehemalige ungarische Mk48, die im blauen Lackkleid als T48.001
eine guten Eindruck hinterläßt
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Ein weiterer Neuzugang ist der ebenfalls im Bahnhofsbereich JH
hinterstellt zu sehende ehemals polnische Triebwagen, nunmehr als M27.001
bei der JHMD inventarisiert. 2 weitere ehemals polnische Triebwagenhüllen
sind in Lovětin und Kamenice zu finden.
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| Um einen Balm/u verstärkter Planzug Os208 mit Umbau-T47,
T47.019, abfahrbereit im Bahnhof Jindřichův Hradec. Dieser Zug fährt
an Werktagen Mo-Fr weiter bis Obrataň, Sa und So/F nur bis Kamenice n.L.
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Bahnhof Kamenitz an der Linde. Beachtlich ist die hohe Auslastung
der JHMD-Züge - hier zeigt sich, dass geeignete Anschlüsse zwischen
Nebenbahn- und Hauptbahnzügen klare Vorteile für Reisende, aber auch
die Bahnbetreiber bietet.
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| Die Endstelle Obrataň der JHMD liegt in Streckenkilometer
46.0, wie das Bildinsert zeigt, vor dem nunmehr unbesetzten Empfangsbeäude
der Staatsbahn ČD. Das Umsetzen der lokbespannten Züge
erfolgt rund 150 Meter davor in einer mindestens zehnminütigen Wendezeit.
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Der abfahrbereite osobní vlak 213 mit TU47.019 in der
Endstelle Obrataň (ehemals Wobratain). Da der ČD-Bahnhof Obrataň
an der Strecke Jihlava-Tabor keinen planmäßigen Kreuzungen aufweist,
können die JHMD-Züge immer nur Anschlüsse in einer Richtung
anbieten.
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10.
Die 22. ordentliche Generalversammlung des WSV fand in Gmünd II statt. Die
zahlreich erschienenen Mitglieder konnten vom Vorstand über die neuesten, auch
den WSV betreffenden, Entwicklungen der letzten Monate umfassend informiert werden.
6.
In der aktuellen Ausgabe der Niederösterreichischen Nachrichten erfolgte erstmalig
die Bekanntgabe des Ergebnisses der Ausschreibung für den neuen
Alleingeschäftsführer der NÖVOG, der im Rahmen einer außerordentlichen
Aufsichtsratssitzung bereits am Nachmittag des 26. März per 1.4.2010 bestellt
wurde. Neuer Geschäftsführer der NÖVOG ist DI. Dr. Gerhard Stindl,
bisheriger GF der NÖSBB in Puchberg, davor Personenverkehrsvorstand der ÖBB,
Geschäftsführer der NÖVOG und Sekretär des Landeshauptmanns Dr.
Erwin Pröll. Über die weitere Funktion des bisherigen Geschäftsführers
DI. Otfried Knoll, der unter anderem große Verdienste um die Erhaltung der
Waldviertelbahn verbuchen kann, im Unternehmen ist im Artikel nichts erwähnt.
NÖN-Artikel vom 6.4.2010 (301 kB, PDF)
3.
Die Saison auf dem Heidenreichsteiner Ast wurde mit den Osterhasenzügen für
die Kinder eröffnet. Bei meist sonnigem Wetter konnten die beiden ausverkauften
Zugpaare je rund 140 Fahrgäste zum Hasenbühel und den Osterhasen bringen.
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| Der vormittägliche WSV-Osterhasenzug mit WSV 100.4 passiert
die Bedarfshaltestelle Kleinpertholz GH Weinstabl auf dem Weg zum Hasenbühel
und den Osterhasen bei strahlendem Sonnenschein
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Derselbe Zug erreicht die ehemalige Halte- und Ladestelle Aalfang
in Streckenkilometer 8.1, bevor er den letzten Kilometer zum Bestimmungsort in
Angriff nimmt. Garnitur: 100.4+6493+3890+3889+3883+5804.
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März
31.
Die aktuelle Ausgabe der NÖN-Gmünder Zeitung (Woche 13/2010) beinhaltet
einen Artikel zum kommenden Jubiläum "110 Jahre Waldviertelbahn
Gmünd-Litschau und Heidenreichstein". Die Festakte sind an folgenden
Orten für den Samstag, 3. Juli (dem Tag der feierlichen Eröffnung in
1900) geplant: Gmünd, Altnagelberg, Litschau und Heidenreichstein.
Artikel über die Jubiläumsfeierlichkeiten
(167kB, PDF), NÖN 13/2010, Seite 9.
28.
Nach der grundlegenden Wiederaufarbeitung der dieselelektrischen Lokomotive
(ehemals ÖBB) 2091.02 durch den technischen Leiter Neureiter und dem
Straßentransfer von Litschau nach Heidenreichstein erfolgte eine
Probefahrt mit der WSV-Grundgarnitur (10007, 6493, 3890 und 3889) in
Richtung Langegg bis zur Braunaubrücke. Bei der Rückfahrt wurde
dieser Zug durch die Jenbacher 100.4 gezogen, die im Blockabstand folgte.
Noch ausständig ist der Ersatz eines der zwei Fahrmotore (zur
Zeit ist nur ein E-Motor betriebsfähig), der im Laufe des 2. Quartals
erfolgen soll.
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| Bereitgestellter Probefahrtzug des WSV mit der 2041.02/s.
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Die Probefahrt verläßt den Bahnhof Heidenreichstein
und quert die gedeckte Eisenbahnkreuzung Altmannserstraße
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| Kurzer Halt in der Bedarfshaltestelle Kleinpertholz GH Weinstabl
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| Der Sonderzug nächst der Frotteewarenfabrik Amstetter
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2041.02/s erreicht in Kürze die Braunaubrücke
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27.
Im Heizhaus Heidenreichstein wurden die Schienenbefestigungen an der Putzgrube
erneuert.
26.
Die ursprünglich für Jänner dieses Jahres geplante
Besichtigung durch das Amt der niederösterreichischen Landesregierung
anläßlich der Verlängerung der Betriebsstättengenehmigung
mußte aufgrund der hohen Schneelage verschoben werden. Zum neu
angesetzten Termin war es dennoch erforderlich, an den Vortagen die
gesamte Strecke zwischen Heidenreichstein und Altnagelberg vom Schnee
zu räumen.
Für die aus verschiedenen Fachleuten aus der Landesregierung NÖ besetzte
Kommission wurde ein Sonderzug mit allen für den Planbetrieb eingestetzten
Fahrzeugen gebildet und in Verkehr gesetzt. Im Zuge der Fahrt wurden neben
dem Gleiszustand auch alle baulichen Einrichtungen besichtigt. Erfreulicherweise
konnte seitens des WSV-Obmanns berichtet werden, daß abgesehen von einigen
kleineren erforderlichen Änderungen am Aussichtswagen 5804, dem für das
2. Quartal ohnehin geplanten Schwellentausch einiger Abschnitte und Anmerkungen
hinsichtlich abgestellter, nicht vereinseigener Triebfahrzeuge keine
Beanstandungen erfolgten.
In der heutigen Ausgabe der Tageszeitung "Die Presse" erfolgt Kritik
am zuständigen Landesrat wegen der nahezu vollständigen Einstellung
der (schmalspurigen) Ybbstalbahn. Die Finanzierung des Betriebs der neuen
Landesbahnen - neben den tourismusorientierten Strecken (Mariazeller Bahn
Bergstrecke, Waldviertler Schmalspurbahnen sowie Retz-Drosendorf -
"Reblaus Expreß") der für den Pendlerverkehr
unabdingbaren Talstrecke der Mariazellerbahn - ist laut LR Heuras noch
in Ausarbeitung.
NÖ: Ein Bundesland als Bahnunternehmen
aus: Die Presse, 26.3.2010, Wirtschaftsteil
21.
Der WSV erkennt die Wichtigkeit einer gediegenen Ausbildung seines Betriebspersonals an.
Mehrere Vereinsangehörige absolvierten in den vergangenen Tagen einen Teil ihrer
Triebfahrzeugführererausbildung bei der
Museumsbahn Schönheide in
Deutschland und konnten die Prüfung des gegenständlichen Moduls erfolgreich
ablegen.
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| Fünf WSV-Mitglieder konnten den erfolgreichen Abschluß
ihrer Ausbildung zum Dampfkesselwärter feiern (Foto: J. Lauterböck)
|
16.
In Litschau fand am Nachmittag ein internationaler Workshop zum Thema
"Interregionale Mobilität - grenzenlos mobil" statt,
veranstaltet vom Regionalmanagement Waldviertel. Neben Vertretern des
WSV und der Anrainergemeinden der Waldviertelbahnnordäste nahmen
auch Vertreter der tschechischen Schmalspurbahn JHMD a.s. und des BMVIT teil.
Der Workshop war eine Folgeveranstaltung der Mobilitätskonferenz
vom 18.
November des Vorjahres.
Nachtrag: Artikel aus der NÖN - Gmünder Zeitung zum
Workshop
Ausgabe 12/2010, Seite 29
... und noch ein Artikel aus der NÖN betreffend Neues hinsichtlich
der ersten Streckenübernahmen, des Entwurfs der EKVO-Novelle,
Ausschreibung der NÖVOG-Geschäftsführung und der
Personalfrage der neuen Landesbahngesellschaft
Niederösterreichteil der NÖN
vom 14.3.2010
14.
Die 22. ordentliche Generalversammlung des WSV findet am Samstag, 10.
April, um 14.00 Uhr in Gmünd II statt. Die Einladungen an die
Mitglieder werden in den nächsten Tagen versandt.
8.
Auf der Webseite der Niederösterreichischen Nachrichten erschien
in der Rubrik Verkehr ein weiterer Artikel, der sich - eher spekulativ
- mit einzelnen Fragen zu Betrieb diverser Strecken, der Frage nach (dem oder den)
NÖVOG-Geschäftsführer(n) und der Reaktion der weiteren, im
Landtag vertretenen Parteien (SPÖ, FPÖ und Grüne)
befasst.
Internetartikel "NÖN"
vom 1.3.2010 (25 kB, PDF)
3.
Die aktuelle Ausgabe des Bezirksblatt Gmünd berichtet unter dem
Titel "Nebenbahnen: Kahlschlag befürchtet" über
Details aus dem Grundsatzvertrag zwischen Bund und Land
Niederösterreich.
Artikel "Bezirksblatt"
vom 3.3.2010, Seiten 6/7 (1 MB, PDF)
Ein weiterer Artikel, der deutlich auf den niederösterreichischen
Wahlkampf (Gemeinderatswahlen 14.3.2010) verweist, erschien am gleichen
Tag in der "Niederösterreich Zeitung". Beachtenswert der
daneben stehende Hinweis auf die Erneuerung der Wieselbusflotte.
Artikel NÖ-Zeitung vom
3.3.2010, Seite 17 (1 MB, PDF)
Februar
25.
Die Tageszeitung Die Presse bringt in der heutigen Ausgabe ein Zitat des
Landeshauptmanns Pröll aus einer Sitzung des NÖ Landtags:
"Wer möchte, dass Züge in die Peripherie fahren, wird
künftig dafür aufkommen müssen" und will die
Gemeinden an den Strecken verstärkt in die Finanzierung einbinden.
Artikel "Die Presse" vom
25.2.2010, Seite 15 (65 kB, PDF)
19.
In den Niederösterreichischen Nachrichten erschienen in Ausgabe
7/2010 zwei Artikel, einer davon mit direktem Bezug zum WSV, im zweiten
ein Interview mit Landesrat Heuras.
Artikel "Bahnübernahme
läuft", NÖN 7/2010, Seite 31 (221 kB, PDF)
Interview LR Heuras
NÖN 7/2010, Seite 36 (229 kB, PDF)
Die Jännerausgabe der Zeitschrift "Kommunal" enthält
neben einem Artikel über die Nebenbahnübernahme durch das
Land eine Warnung des Gemeindebund-Präsidenten Mödlhammer
über die Auswirkungen des zur Zeit zur Stellungnahme ausliegenden
Änderungsentwurfs zur Eisenbahn-Kreuzungsverordnung (EK-VO
Änderung) auf die Gemeindebudgets.
"Kommunal", 1/2010,
Seite 29 (1 MB, PDF)
"Kommunal", 1/2010,
Seite 10 (1 MB, PDF)
10.
Die Tageszeitung Der Standard äußerte in der heutigen Ausgabe
unter dem Titel "Frostige Aussichten für Nahverkehr in
Niederösterreich" (Wirtschaft, S. 21) Zweifel an einer
nachhaltigen und gesicherten Finanzierung des öffentlichen
Nahverkehrs im Land. Allerdings wird vermerkt, dass die numehr
an das Land übergebenen Schmalspurbahnen (Mariazellerbahn,
Waldviertler Schmalspurbahnen und Schneebergbahn) zumindest bis 2030
weiterbetrieben werden.
Artikel "Der
Standard" vom 10.2.2010, Seite 21 (775 kB, PDF)
8.
WSV-Obmann und -Vizeobmann hatten heute ein Treffen mit dem für
Verkehrsangelegenheiten zuständigen Landesrat Mag. Heuras. Die
behandelten Themen umfaßten unter anderen die für den WSV
zu erwartenden Änderungen aufgrund des Besitzübergangs der
Strecke 78 (AltN-Heid) von ÖBB Infrastruktur AG auf das Land
Niederösterreich per 31. März 2010. Das Gespräch wurde
von Obmann und Obmannstellvertreter als konstruktiv bezeichnet, weitere
Ergebnisse werden zunächst in der kommenden Sitzung am 13.2. dem
Leitungsgremium des Vereins mitgeteilt.
5.
In den Tageszeitungen Kurier und Wiener Zeitung erschienen mit heutiger
Ausgabe Stellenausschreibungen für einen
Alleingeschäftsführer der
Landesverkehrsorganisationsgesellschaft NÖVOG. Als
Tätigkeitsdefinition wird unter anderem "... die
Gesellschaft um das Geschäftsfeld Eisenbahnunternehmen zu
erweitern, 28 Eisenbahnstrecken vom ÖBB-Konzern zu übernehmen
und die Voraussetzungen für einen tragfähigen
öffentlichen Eisenbahnbetrieb zu schaffen." genannt.
Stellenausschreibung Wiener Zeitung 5.2.2010 (208 kB,
PDF)
Jänner
29.
Wie bekannt wurde, erfolgt die Übernahme der Bahnstrecken durch das Land NÖ in
drei Tranchen, und zwar zum 31.3., 31.8. und 31.12.2010. Die Strecke 78 (AltN-Heid) sowie
alle weiteren "Z"-Strecken im Land NÖ werden zum ersten
Stichtag von ÖBB Infrastruktur AG an die NÖVOG als Vertreter des Landes
übergeben.
15.
Die für Montag, 18.1.2010 angesetzte Besichtigung von Strecke und Vereinsfahrzeugen
durch die Landesregierung wegen Verlängerung der Betriebsstättengenehmigung
wurde aufgrund der Witterungsverhältnisse auf Freitag, 26. März verschoben.
14.
Seit heute Vormittag ist es amtlich (PDF, 8kB): Zwischen
dem Bund und dem Land Niederösterreich wurde ein seit langem erwarteter Grundsatzvertrag
abgeschlossen. Die Unterzeichnung erfolgte durch Verkehrsministerin Bures für den Bund,
ÖBB-Holding Vorstand Klugar, Landeshauptmann Pröll und Verkehrslandesrat Heuras. Dieser
Vertrag beinhaltet neben Grundsatzregelungen über die Finanzierung des Pendler- und Nahverkehrs
auch den Eigentumstransfer mehrerer Bahnstrecken im
kolportierten Ausmaß von rd. 620 Kilometern, darunter auch die beiden Äste der
Waldviertler Schmalspurbahnen mit Stichtag 1. Jänner 2011.
Hier eine kleine Auswahl an Pressemeldungen zum Thema:
Artikel im Standard vom 15.1.
Kommentar zum Standard-Artikel vom 15.1.
Artikel im Kurier (Abendausgabe) vom 14.1.
Artikel in der Presse (Abendausgabe) vom 14.1.
ORF Niederösterreich vom 14.1.
Artikel in der NÖN-Gmünder Zeitung vom 20.1.
Artikel in der landesweiten NÖN-Beilage vom 20.1.
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