Aktivitäten in 2009
Dezember
31.
Für das bekannte Heidenreichsteiner Möbelhaus Handl verkehrte Nachmittags ein Sonderzug
Heidenreichstein-Aalfang und retour. Die Fahrgäste wurden durch die WSV-Catering Crew
mit Speisen und Getränken versorgt; während des Aufenthalts in Aalfang kümmerte
sich die Kulturinitiative Amaliendorf-Aalfang mit heißen und kalten Getränken um die
Gäste.
Erstmalig betrieb der WSV die beiden auf dem Gerungser Zug mitgeführten Buffetwagen im Rahmen
des Silvesterzugs zum Fassldorf und retour. Nach einem Aufenthalt in Weitra - mit Feuerwerk im Nebel
- kehrte der Zug gegen 1.30 Uhr am Neujahrsmorgen nach Gmünd zurück.
24.
Bei schnell schmelzendem Restschnee verkehrte der ausverkaufte WSV-Christkindlzug planmäßig
zwischen Heidenreichstein und Altnagelberg, gezogen von WSV-Diesellok 100.4.
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| Der WSV-Christkindlzug erreicht den Wasserturm des Bahnhofs
Altnagelberg am Nachmittag des Weihnachtsabends
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23.
Für die Mitarbeiter des Heidenreichsteiner Reisebüros und Busunternehmens Frankbus verkehrte
am Abend ein Sonderzug Heidenreichstein-Altnagelberg und zurück. Die Fahrgäste wurden in
Altnagelberg mit Kesselgulasch vom Lagerfeuer und Getränken versorgt. Diese Art von
Betriebsweihnachtsfeier fand bereits 2001 statt, sie war auch heuer wieder ein voller Erfolg.
5./6.
Die erfreuliche Nachfrage nach den Nikolausfahrten des WSV führte dazu, daß mit der
geplanten Nachmittagsfahrt jeweils Samstag und Sonntag nicht das Auslangen gefunden werden konnte.
Am Sonntag Vormittag verkehrt (Abfahrt 10 Uhr) ein zusätzlicher Zug mit den beiden
Ehrenfahrgästen.
Eine verstärkte Buffetwagenmannschaft versorgte die Fahrgäste der Südast-Sonderzüge
von Gmünd nach Abschlag-Fassldorf und zurück neben heißen Getränken auch mit
Gulaschsuppe. Diese Züge verließen Gmünd jeweils um 13.10 Uhr und kehrten um 18.55 Uhr
wieder zurück. Auch bei diesen Zügen, wie am vergangenen Wochenende, kamen beide Buffetwagen
zum Einsatz.
November
28./29.
Zwischen Gmünd und Weitra verkehrten an beiden Tagen je 4 Zugpaare zum Weitraer Advent, es
kamen dabei fast alle in Gmünd stationierten Personenwagen zum Einsatz. Der WSV betreute die
beiden Buffetwagen.
8.
Der Entwurf des Fahrplans 2010 für die Nordäste der Waldviertler Schmalspurbahnen
wurde bereitgestellt (Fahrttage und -zeiten). Auffällig bei den WSV-Fahrten ist, dass bis
Anfang Juli -mit einer Ausnahme- keine Fahrten des Wackelstein Expreß vorgesehen sind.
Grund dafür sind umfangreiche, notwendige Erhaltungsarbeiten an der Strecke (Schienen-
und Schwellentausch, usw.)
7.
In der Ausgabe 45/2009 der Bezirksblätter (S. 27) ist das Bild der Doppelausfahrt zweier
Dampfloks der ÖBB-Rh. 399 über einem Artikel
betreffend die Finanzierung (JPEG, 175kB) der Waldviertler Schmalspurbahnen durch das Land
Niederösterreich auf Initiative des Landesrates Mag. Heuras zu finden. Unter dem Titel
"100.000 EUR für Eisenbahn - Heuras: Land fördert WV-Schmalspurbahnen" wird
die Wichtigkeit der Waldviertler Schmalspurbahnen fü den Tourismus in der Region betont,
weshalb das Land NÖ ein Fünftel der Kosten übernäme. Allerdings scheint dabei
der Druckfehlerteufel zugeschlagen zu haben, da der Erhaltungskostenbeitrag für 2008
erst im Herbst 2009 genehmigt worden sein soll.
6.
Nach den Aktivitäten der letzten Tage ist in Heidenreichstein wieder Ruhe eingekehrt, bei
erneut herbstlich-naßkaltem Wetter konnte eine photographische Bestandsaufnahme der nunmehr
vorhandenen Fahrzeuge an den Standorten Heidenreichstein und Aalfang erfolgen.
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| Die auf Gleis 2 hinterstellten Fahrzeuge der WSV-Garnitur: Gw 10007, Di 6493,
Bi 3890, BRi 3883, Bi 3883 und OC4i 5804 (v. vorne nach hinten)
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WSV-Arbeitszugwagen auf Gleis 3: Di 6517, Gw3 11656, O 306 und Jka 6105
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| Die Anwesenheit des 100-Tonnenkrans wurde benutzt, um die Diesellok 100.4 mit
dem Motorvorbau in Richtung Berg zu drehen
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Heimgekehrter Schienenbagger auf Gleis 2, dahinter der Dg 97012
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| Heizhaus Heidenreichstein mit aufgeräumtem Umfeld: 2091.02 und 2091.07 auf
Gleis 1a. Im Gebäude wird derzeit die Diesellok 100.2 generalsaniert.
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Neuzugang auf dem Dieselloksektor: Gehäse einer Lok der Reihe 2190. Das
Antriebsaggregat befindet sich bereits im Heizhaus.
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4./5.
Im Bahnhofsbereich Heidenreichstein waren am Mittwoch bei richtigem Novemberwetter - Nieseln, Nebel
und das bei Temperaturen um den Gefrierpunkt - umfangreiche Verschubarbeiten angesagt: da am
folgenden Tag mehrere Fahrzeuge zur Verladung standen, mußte ein Kranverladeplatz freigemacht
werden. Zur Abholung wurden die Dampfloks 170.1 und 399.05 bereitgestellt. Die 170.1 wird nach Ablauf
der Kesselfrist an ihren Besitzer Markus Mandl in Stainz retourniert, die 399er wurde von ihrem
Besitzer an die ÖGEG ins Steyrtal verkauft. Der technische Leiter T. Neureiter befand sich in
Freiland, wo eine Weiche zum Transport nach Heidenreichstein vorbereitet werden mußte, und fuhr
dann weiter nach Hirschwang, wo am nächsten Tag die Verladung einer Diesellok überwacht
wurde.
Im Gegensatz zu den Vortagen herrschten den gesamten Donnerstag herrlichster Sonnenschein und deutlich
höhere Temperaturen als zuvor. Die erste Aktion war die Verladung des in Aalfang seit Juli 2008
hinterstellten Schienenbaggers auf einen Tieflader und Rückführung nach Heidenreichstein.
Nach dessen Abladung und Eingleisung erfolgte die Verladung der beiden Dampflokomotiven auf zwei
Straßentransporter, mit einem 100-Tonnen Kranwagen. Die Verladung der Diesellok (Rh. 2190) in
Hirschwang dauerte aufgrund Problemen mit dem tiefen Boden länger als geplant, der Transport
traf erst am späten Nachmittag anstelle kurz nach Mittag in Heidenreichstein ein. Erst gegen
20 Uhr waren alle Arbeiten beendet. Die Entladung der 170.1 in Stainz war für Freitag Vormittag
vorgesehen - so endete der zwölfjährige Aufenthalt im Waldviertel.
2.
Bevor der erste Schneefall und die damit verbundenen Straßenstreuungen sowie Dauerfrost zum
Zufrieren der mit Streumaterial verstopften Spurrillen an den Eisenbahnkreuzungen führen, traten
die WSV-Mitarbeiter Gerd Kaller und Erich Stiftner in Aktion. Ein Arbeitszug mit Diesellok 100.4 und
Arbeitszugdienst- und Gerätewagen (6517, 11656) befuhr die gesamte Strecke und reinigte alle
Spurrillen. Für die Abend- und Nachtstunden waren Schneefälle angesagt.
Oktober
29.
In den Kursbuchentwurf 2010 wurden auch die WSV-Angebote einbezogen, nach der Behebung einiger
Druckfehler konnte die Korrekturliste wieder retourniert werden.
26.
Mit dem heutigen Tag wurde die Fahrtensaison 2009 mit dem Zug von Groß Gerungs nach Gmünd
bei eisiger Witterung abgeschlossen. Damit hat der WSV-Vizeobmann heuer ziemlich genau 5.800 Kilometer
auf den schmalen Gleisen des Waldviertels, meist als Wirt im Speisewagerl, zurückgelegt.
24.
Abends fand in einem Gmünder Gasthaus eine als "Vorstandssitzung" getarnte Geburtstagsfeier
statt. Der Schriftführer wurde von Obmann, Kassierin und technischem Leiter und einem Vertreter der
Oberbaugruppe anläßlich seines 53. Geburtstags überrascht, der Vizeobmann ließ sich
aufgrund seines langen Diensttages (Bewirtschaftung des Gerungser Zuges) entschuldigen.
23.
Für eine Gruppe englischer Eisenbahnfreunde fand eine Photofahrt zwischen Altweitra und Langschlag
statt. Die von Nová Bystřice kommende Gruppe wurde von der WSV-Catering Crew mit
Lunch-Boxen und Getränken während der Fahrt versorgt.
22.
Der seit längerem erwartete Plan für Fahrten der Waldviertler Schmalspurbahnen in der Saison
2010 langte endlich beim Schriftführer ein, wonach in Absprache mit dem Vorstand die Detailplanung
für den WSV-Fahrplan der kommenden Saison beginnen konnte. Die im Laufe des Sommers gerüchteweise
lancierten Änderungen auf dem Litschauer Ast bewahrheiteten sich nicht: die Fahrzeiten wurden wieder
an jene aus 2008 rückgeführt, da die Planänderungen während des Brückenneubaus in
Tulln mit dem erfolgreichen Abschluß dieser Arbeiten wegfallen (es wurde davon gesprochen, anstelle
der Mittagsfahrt Litschau-Altnagelberg und zurück eine Fahrt Lit-Gm-Lit durchzuführen). Der
neue Fahrplan wird im Laufe des November auf den WSV-Seiten veröffentlicht werden. Um den neuen Plan
noch ins Kursbuch (KBS 802) zu bringen, war es erforderlich, den WSV-Plan bis zum 27.10. vormittags
abzuliefern.
7.
In der aktuellen Ausgabe des Waldviertler Bezirksblatts wurde ein Interview mit dem WSV-Obmann
über die Zukunft der Waldviertler Schmalspurbahnen
veröffentlicht (JPEG, 219kB).
September
30.
Die letzte Fahrt der Saison 2009 auf dem Nordast nach Litschau fand mit der Rückfahrt des
mittwöchigen Schmalspurbahnzuges von Litschau nach 20 Uhr im Bahnhof Gmünd ihr Ende.
Trotz Wirtschaftskrise konnten die Fahrgastzahlen gehalten werden; allerdings war durch bahn-
und straßenseitig bedingte Baustellen (Tullner Donaubrücke, Schremser Auffahrt B2,
Elekrtifizierungsarbeiten zwischen Gmünd und Budweis) das Waldviertel wesentlich schwieriger
erreichbar. Die Fahrten von Gmünd nach Süden finden noch bis zum 26. Oktober statt.
26.
Die Fahrt mit Dampflok ÖBB 399.01 zum Erdapfel-Grätzlfest nach Litschau konnte bei
strahlendem Spätsommerwetter durchgeführt werden, als Besonderheit auf Wunsch der
Stadtgemeinde Litschau gab's im durch den WSV (A. Trisko, G. Urban) bewirtschaftetem Jausenwagen 5901
Waldviertler Erdapfelsuppe vom WSV-Koch S. Neumann. Auch das Heidenreichsteiner Jausenwagerl 3889
mit Chefkoch Neumann führte dampfende Erdapfelsuppe mit Gebäck im Angebot. Nach dem
Wasserfassen der 399.01 am Wasserkran Altnagelberg wurde der Vorratsbehälter im Wasserturm als
Vorbereitung für den Winter abgelassen.
Im mit Diesellok 2095.12 bespannten Groß Gerungser Zug wurde im Waldviertler Speisewagerl 3876
und der Kuenringer Taverne von G. Kaller die Erdapfelsuppe zur Speisung hungriger Mitfahrender
gereicht. Die Ankunft des samstäglichen Zuges vom Süden her wurde für den
WSV-Vizeobmann zu einem großen Empfang, inklusive Presse, vertreten durch S. Hawlicek, und
eine kleine Delegation der Austrian Railway Group, vertreten durch das Ehepaar John und Joan
Atkinson.
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| Ankunft des Samstagzuges von Groß Gerungs auf dem Bahnsteig 21 des Bahnhofs
Gmünd NÖ in der Abenddämmerung des 26. Septembers 2009
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WSV-Präsident Manfred Schwingenschlögl und Vizepräsident
Gerd Kaller
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Präsident Manfred Schwingenschlögl überreichte seinem Stellvertreter eine von
I. Kästner gebackene Torte, die zur Erinnerung an die bemerkenswerte Leistung des
Vizeobmanns mit einem Bild des Wagens 3876 und der Aufschrift "5.000 Kilometer" auf die
oftmalige Befahrung der Waldviertler Schmalspurbahnen Kallers in der Saison 2009 als Wirt in
einem der durch den WSV bewirtschaftetem Speisewägen Bezug nahm. Die Ehrung schlug sich
auch in einem Artikel in der NÖN-Gmünder Zeitung
nieder (Ausgabe vom 7.10.09, JPEG, 156kB).
25.
Die ÖBB-Dampflok 399.01 ist einsatzbereit und wird den morgigen Zug zum Litschauer
Erdapfel-Grätzl-Fest führen. Per 23.9. waren von den verfügbaren rd. 250
Plätzen bereits die Hälfte gebucht. Auch für den Mittagszug nach
Groß Gerungs liegen bereits erfreulich viele Buchungen vor.
19.
Untypischerweise war am Samstagnachmittag das letzte WSV-Zugpaar wesentlich stärker
gebucht als die herkömmlicherweise starke besetzte Fahrt um 14 Uhr ab Heidenreichstein.
Dies paßte allerdings auch zum Wetter: noch vor Abfahrt des ersten Zuges war
Heidenreichstein in dichten Nebel, trotz vergleichsweise angenehmen Temperaturen,
verhüllt. Erst nach 15 Uhr begann sich die Nebeldecke zu lichten, sodaß die
restlichen Züge dann im Sonnenlicht fuhren.
16.
Der Mittwochzug der ÖBB war wieder - nachdem das angesagte Schlechtwetter sich
verspätete - recht gut besucht: insbesondere ab Gmünd in Richtung Groß
Gerungs waren wegen Gruppenreservierungen nur mehr Restplätze verfügbar.
13.
Die beiden WSV-Züge Heidenreichstein - Altnagelberg und zurück waren trotz der
ungünstigen Wetterprognose nicht so schlecht besucht, der Nachmittagszug wurde -
ca. 15 Minuten später als Planzeit - bei der Durchfahrt in der Haltestelle
Altnagelberg Nord photographiert.
Die für den heutigen Sonntag geplante Sonderfahrt mit Doppeltraktion 399.01 und 699.103
Gmünd - Altnagelberg und zurück wurde abgesagt - sie hätte allerdings aufgrund des
Lagerschadens an der 399.01 ohnehin nur mit der Steyrtalbahnlok stattfinden können.
12.
Der WSV-Schmankerlzug war seit 31.8. mit nahezu 30 Anmeldungen praktisch ausgebucht.
Neben einer Geburtstag feiernden Gruppe konnten auch mehrere dem WSV-Schmankerlzug
bereits seit 1995 langjährig die Treue haltende Kunden wieder begrüßt
werden. Alle Teilnehmer äußerten sich geradezu enthusiastisch über
das WSV-Angebot, einige bedauerten, aus zeitlichen Gründen nicht auch die am
Abend angesetzte Fahrt des WSV-Whiskyzuges mitmachen zu können.
Die abendliche Malt Whisky Verkostung im WSV-Zug konnte planmäßig
durchgeführt werden und verlief ohne Überraschungen.
11.
Das Grabenreinigungsprogramm entlang der Heidenreichsteiner Strecke wurde unter
Aufsicht und Mithilfe des Obmanns nach einer arbeitsbedingten Unterbrechung
wieder aufgenommen. Mit Hilfe eines Baggers wurden beide seitliche
Entwässerungsgräben zwischen Streckenkilometer 5 und 6.9 (um die
Hst. Langegg) komplett ausgehoben und dabei auch die Durchlässe von Blockaden
geräumt.
5./6.
Auch am letzten Ferienwochenende der Ostregion (Bundesländer Wien,
Niederösterreich, Burgenland) wurde die wochentägliche Hitze
durch einen Wochenend-Kälte- und Niederschlagseinbruch abgelöst.
Die drei Samstagfahrten von/nach Heidenreichstein waren im Großen und
Ganzen annehmbar besetzt, Sonntags ließ die Nachfrage gewohnterweise
zu wünschen übrig. Obwohl auf dem Südast nach Groß
Gerungs wesentlich höhere Beförderungszahlen als zwischen Gmünd
und Litschau bzw. Heidenreichstein zu vermerken sind, ist interessanterweise die
Konsumationsintensität auf den Jausenwagerln der Nordastfahrten wesentlich
höher. Dieser erstmalig in der Saison 2008 bemerkte Trend hält weiter
an bzw. hat sich seither noch verstärkt.
1.
Die 2009er WSV-Fahrplanfolder sind da! Leider ist das Druckwerk, dessen
Gültigkeitszeitraum - abgesehen von Nikolaus- und Weihnachtszügen
- noch bis Ende September reicht, etwas spät in den Umlauf gelangt.
August
30.
Nach einem verregnetem Samstag ließ sich am Sonntag - nach Auflösung der
dichten Morgennebel die Sonne wieder blicken, bei allerdings im Vergleich zur Vorwoche
wesentlich niedrigeren Temperaturen. Die bereits aufgrund eines Lagerschadens
"totgesagte" ÖBB 399.01 nahm zwar den Waldviertler Semmering in
Angriff, mußte aber zuletzt doch wegen des Lagerschadens abgestellt werden.
Es ist derzeit nicht bekannt, ob die Behebung mit den Mitteln der Werkstätte
vor Ort möglich ist. Der letzte Litschauer Fahrtsonntag in 2009 verlief mit der
2095.07 problemlos, wobei die zufriedenstellende Auslastung vor allem durch die
mittägliche Fahrt Litschau - Altnagelberg und zurück zustande kam. Der
Heidenreichsteiner Ast war - sonntagtypisch - eher schwach besetzt.
29.
Rechtzeitig zum Wochenende wurde das heiße Hochsommerwetter durch einen
Kälte- und Regeneinbruch abgelöst. Auf die Fahrgastzahlen der Tagesfahrten
hatte dies weniger Auswirkungen als auf den Event "Sturmheurigenzug":
bis zum Anmeldeschluß lagen nur 2 Anmeldungen vor. Als auch zur plakatierten
Abfahrtszeit keine weiteren Fahrgäste eintrafen, wurde das Zugpaar ausgelegt.
22./23.
Nach den vergangenen heißen Sommertagen traf in der Nacht zum Samstag
eine Kaltfront mit heftigen Regenfällen auch im Waldviertel ein. Den
ganzen Samstag über beeinträchtigte das feuchte Wetter die
Fahrgastzahlen, mangels Bedarf genehmigte der Obmann den Ausfall
des letzten Zugpaares (Vormittags- und erster Nachmittagszug waren noch
annehmbar besetzt).
Am Samstagabend verkehrte der zweite Candle Light Train der Woche nach
Schönau bei Litschau - im Gegensatz zum Mittwochzug witterungsbedingt
allerdings leider nur schütter besetzt - zum Dorfwirtfest (Gmünd
ab 19.15/Schönau an 20.33, ab 23.30/Gmünd an 0.50). Triebfahrzeug
war die 2095.12
Der Sonntagmorgen begann zwar noch etwas bedeckt, im Laufe des Tages wichen
die Wolken immer mehr der Sonne, wodurch auch die Fahrgäste wieder
verstärkt sowohl WSV- als auch ÖBB-Züge frequentierten. Hier
zeigte sich, dass der Frühschoppen beim Dorfwirtfest in Schönau
Busgruppen aus Oberösterreich, die mit dem Zug die "letzten
Meilen" überwanden, anzog.
Die Dampftraktion des Waldviertels erlebte am 23. August ihr Waterloo:
nachdem die ÖBB 399.01 wegen eines Lagerschadens die kommenden Tage
außer Gefecht gesetzt ist, mußten Vorstand und technische Gruppe
des WSV im Zuge des Anheizens der WSV 170.1 die Untauglichkeit der Lok
feststellen. Nachdem sich die Kesselfrist dem Ende ihrer Gültigkeit
(Dezember2009) nähert, werden vorerst keine Reparaturen mit ungewissem
Ausgang durchgeführt. Über die weitere Vorgangsweise wird der WSV-Vorstand
gemeinsam mit dem Eigner in den nächsten Wochen zu entscheiden haben.
Dies bedeutet allerdings auch, dass die noch vorgesehenen WSV-Züge der
Saison 2009 zur Gänze mit Diesellok geführt werden.
21.
Die regelmäßige ziviltechnische Begutachtung von Fahrzeugen und
Strecke des WSV erfolgte am Vormittag, der Besichtigungszug verkehrte mit
Diesellok 100.4 und Bi 3883, Abfahrt um 10.00 Uhr vom Bahnhof
Heidenreichstein bis nach Altnagelberg. Besonderes Augenmerk fanden dabei
der Gleiszustand und die Kunstbauten, insbesondere die Brücken über
Gamsbach und Braunau. Aufgrund anstehender unternehmens- und politischer
Entscheidungen betreffend die niederösterreichischen Schmalspurbahnen
werden für 2010 einige Änderungen, die auch den WSV betreffen
können, erwartet.
Am Abend fand im Gasthaus Poststation in Langegg der zweite Termin für
die Betriebsschulung des WSV unter reger Beteiligung der Aktiven statt. Neben
der Vorstellung der auch den Betrieb des WSV betreffenden Änderungen
in den Dienstvorschriften V2, V3, V5 und V7 wurden auch Schulungsvideos
zum generellen Thema Betrebssicherheit vorgeführt.
19.
Alle Mittwochzüge - ÖBB und WSV - waren aufgrund des
Schönwetters bestens besetzt. Der Litschauer Abendzug verkehrte zum
Straßenfest, auf der Rückfahrt als Candle Light Train, mit mehr
als 350 Fahrgästen.
13.
Im Gegensatz zum Vortag, dessen Sonnenstunden erst gegen den späten Nachmittag durch
sintflutartige Regenfälle abgelöst wurden, hatte die Gruppe englischer Eisenbahn -
Freunde, die einen Dampfsonderzug Gmünd-Groß Gerungs und retour charterten,
wenig Glück: den ganzen Tag (Abfahrt Gmünd 10:30, Ankunft 17:05 Uhr) schüttete
es "aus allen Schaffeln". Trotz der Umstände gelang es dem
WSV-Jausenwagerlbetreuer Kaller nicht, seine liebevoll vorbereiteten Speisen und Getränke
für einen britischen High Tea an den Mann zu bringen.
12.
Die beiden Mittwochzugpaare des WSV waren erfreulicherweise vollbesetzt, was von den
Wochenendzügen aufgrund des oftmals schlechten (kalt und regnerisch) Wetters leider
nicht immer behauptet werden kann.
Während die beiden Mittwochzüge von ÖBB (nach Groß Gerungs) und WSV (nach
Heidenreichstein) unterwegs waren, tauchte gegen 12.30 Uhr der ÖBB-Unkrautspritzzug auf,
er war mit der Diesellok 2095.07 bespannt, die einen auf einem Rollwagen aufgebockten
Normalspur-Draisinenbeiwagen zog. Auf dem Kleinwagenbeiwagen sind Tanks, Aggregat, Pumpe
und Spritzausleger angebracht.
8.
Der Mittagszug Nr. 108 war besonders gut gebucht, der WSV konnte in Altnagelberg das deutsche
Reisebüro Hütter aus Windelsbach mit einer Busgruppe zur Abfahrt um 12.00 Uhr
begrüßen.
Während der Wende von Zug 113 auf Zug 114 wird Dampflok 170.1 abgeschmiert, zugleich
wird der Tender am Wasserkran befüllt. Nach mehreren verregneten Wochenenden des
Sommers 2009 ist dies das zweite im August, an dem zumindest großteils die
Sonne schien ...
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| Der WSV-Dampfzug mit 170.1 wendet im Bahnhof Altnagelberg von Zug Nr. 113 auf 114,
170.1 befüllt den Tender am Wasserkran, während Heizer Schwingenschlögl die Lager schmiert.
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WSV 170.1 und Zug 114 mit den Wagen 5804, 3889, 3890 und 6493 wartet auf die Abfahrt
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5.
Zwischen den Mittwoch-Vormittags- und Nachmittagszügen 103/104 und 117/118 des WSV verkehrte ein
Sonderzug für den Verein Grenzüberschreitende Musikkultur.
2.
Unter dem Motto "Feuer und Dampf" verkehrte ein äußerst erfolgreicher ÖBB-
Dampfzug von Gmünd nach Litschau und zurück. Dieser Dampfzug wurde auf der Hinfahrt von
einer Vielzahl historischer Feuerlösch- und weiteren Feuerwehrfahrzeugen begleitet. Aufgrund der
durch viele Fotohalte späten Ankunft in Litschau fiel das mittägliche Zugpaar nach
Altnagelberg und zurück aus.
Der durch Wagen aus der Groß Gerungser Garnitur verstärkte Litschauer Zug bot 350 Sitzplätze,
von denen 348 besetzt waren.
Juli
15.
Am ersten Mittwoch-Fahrtag des WSV im heurigen Somnmer verkehrte zusätzlich am Abend ein Sonderzug
für ein Niederösterreichisches Hochtechnologieunternehmen aus Groß Siegharts, die
Mitfahrenden waren Kunden aus Großbritannien, die mit Waldviertler Schmankerln und - natürlich
- Getränken versorgt wurden.
5.
Die Sommersaison 2009 hat heute begonnen, es verkehrten auf dem WSV-Ast von Heidenreichstein
die Diesellok 100.4 mit Dienstwagen 6493, den Zweiachsern 3890 und Jausenwagerl 3889, sowie
Aussichtswagen 5804. In Altnagelberg traf dieser Zug auf den ÖBB-Zug von Gmünd nach Litschau,
der mit 399.01 bespannt war.
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| Der ÖBB-Dampfzug mit 399.01 fährt in den Bahnhof Altnagelberg ein
und wird gleich vom Wasserkran den Tender füllen. Die Wartenden fahren nach Schönau
zum Dorfwirtfest
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Der ÖBB-Zug vor der Eisenbahnkreuzung Altnagelberg
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4.
Am heutigen Tag ist nicht nur der 109. Jahrestag der Eröffnung des Betriebs der
Waldviertler Schmalspurbahnen, sondern auch ein runder Geburtstag: der Obmann des
Waldviertler Schmalspurbahnvereins, Manfred Schwingenschlögl, feierte seinen
vierzigsten Geburtstag. Aus diesem Grund wurde von einigen Mitgliedern am Abend nach dem
samstäglichen Vorsaisonbetrieb (mit Diesellok JW 100.4) eine kleine Feier vorbereitet.
Juni
6.
Am ersten Tag der WSV-Saison 2009 verkehrten die nachmittäglichen Planzüge
Heidenreichstein-Altnagelberg und zusätzlich vormittags der WSV-Schmankerlzug
und abends der Malzwhisky-Dampfzug.
Während der Schmankerlzug die bodenständigen Lebensmittel aus der Region
betonte, die in bewährter Manier von den Fachleuten der WSV-Catering Crew den
begeisterten Teilnehmern gereicht wurden, konnten die Fahrgäste am abendlichen
Dampfzug mit Malt Whisky Verkostung erlesene Höhepunkte aus dem schottischen
und irischen Kulturkreis unter der fachkundigen Leitung von Komm.Rat Dr. Mario Prinz
vom Verein für Kulturaustausch und dem Pot Still (beide Wien) "ertrinken".
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| Der Dampfzug Z 121 ist soeben im Bahnhof Altnagelberg angekommen, die
Fahrgäste verlassen die Garnitur
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Die erste Whiskyverkostung 2009 wurde von Dr Mario Prinz geleitet, der
auch vor Abfahrt in Heidenreichstein und nach Ankunft in Nagelberg mit den Tönen
des traditionellen schottischen Duselsacks die Mitfahrenden erfreute
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| Vor dem Start der Verkostung: 10 edle Malts aus Irland und Schottland
warten auf ihre Verkoster
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3.
Am Mittwoch nach Pfingsten verkehrten die Waldviertler Schmalspurbahnen dank Unterstützung
durch das Land Niederösterreich (über die NÖVOG) erstmalig wieder auf beiden
Streckenästen. Zum Einsatz kamen die 2095.12 und die Litschauer Garnitur, deren zweiter
Vierachser über den Winter in Tannengrün, passend zu den anderen Wagen, lackiert
wurde.
Mai
31.
Die erste Planfahrt auf dem Nordast nach Litschau wurde mit ÖBB-Diesellok 2095.12
und der Litschauer Garnitur aus Zwei- und Vierachsern geführt. Anbetracht des äußerst
schlechten Wetters war die Besetzung bei Abfahrt aus Gmünd nicht besonders stark.
Dies änderte sich bei auf dem Abschnitt Altnagelberg-Litschau, der wie in den Vorjahren
je Richtung zweimal befahren wird, und der an diesem regnerischen Pfingssonntag mit den von den
Freunden der Mariazellerbahn gewählten Slogan "Voller Zug!" treffend beschrieben
werden kann. Interessanterweise ist im Vergleich zu den Zügen des Südastes die
Besetzung der Litschauer Züge in beiden Fahrtrichtungen in etwa gleich verteilt. In den
Zügen nach Groß Gerungs werden im Gegensatz dazu auf der Hinfahrt wesentlich mehr
Fahrgäste als bei der Rückfahrt befördert.
24.
Am ersten Tag der Fahrten auf dem Nordast nach Litschau verkehrten die ÖBB-Dampflok
399.01 in Doppeltraktion mit der ÖGEG 699.103 und einer gemischten Garnitur aus
Zweiachsern und zwei vierachsigen gedeckten Güterwägen als Sonderzug für
eine Linzer Bahnfreundegruppe der ÖGEG. In Altnagelberg wurde die 699.103 der vom
WSV bereits früh am Morgen leer hinterstellten Zweiachser-Personenwagengarnitur (3889,
3883, 3890 und 6493, verstärkt um den Zweiachsgüterwagen 10007, den Dreiachser
11656, den Kesselwagen P101 (3 Achsen) und den zweiachsigen offenen Wagen O 306) vorgespannt
und eine Scheindoppelausfahrt bis zum Streckenkilometer 13.1 bzw. 1.8 (Gabelung)
durchgeführt.
Danach wurde in den Bahnhof zurückgeschoben, und die 699.103 sollte nunmehr vor die
399.01 gesetzt werden und die Führung übernehmen. Da es Probleme mit dem
Kuppeln gab, mußte die ursprüngliche Reihung wieder hergestellt werden, nach
weiteren Photohalten in Brand, Gopprechts und Schönau wurde Litschau stark
verspätet erreicht, wo die WSV-Mitarbeiter bereits auf die Stärkung
der mittlerweile stark ausgehungerten Mitreisenden mit Kesselwurst und Kesselgulasch
aus der Manufaktur des WSV-Kochs S. Neumann vorbereitet waren.
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| Dampfdoppelbespannung 399.01 und 699.103 mit Photo-GmP erreicht den
Bahnhof Altnagelberg, um die erste Doppelausfahrt der Saison 2009 durchzuführen.
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Die beiden GmP verlassen Altnagelberg am 24.5.2009 mit der ersten
Doppelausfahrt des Jahres 2009
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| Konzept und Realisation: schmalspURBAhN
|
| Dank Unterstützung von: Ronny
|
| Webspace: Freunde der Mariazellerbahn |
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