Seite erstellt: 2008.01.05./letzte Aktualisierung: 2008.12.26.


Waldviertler Schmalspurbahnverein
Waldviertler Schmalspurbahnen
Bahnhof Neunagelberg, Nagelbergerstraße 52, A-3950 Gmünd-Breitensee
Telephon +43 680 125 3003, +43 664 35 000 15
email: wsv@erlebnisbahn.at

 
WSVlogo
ÖBBlogo
Jänner | Februar | März | April | Mai | Juni | Juli | August | September | Oktober | November| Dezember

Aktivitäten in 2008

Dezember

24.

Der Waldviertler Christkindlzug verkehrte plangemäß mit der Garnitur 10007, 6493, 3890, 3889, 3883 und 3570, gezogen von Lok 100.4. Ankunft in Altnagelberg und Heidenreichstein war pünktlich, obwohl die Lok aufgrund der Anhängelast bergauf nur im dritten Gang fahren konnte. Die angesagten Schneefälle blieben aus, allerdings waren lokale Regenschauer zu vermerken.

23.

Ein vom ORF Landesstudio Niederösterreich beauftragtes Aufnahmeteam besuchte den WSV, wie bereits mitgeteilt, und portraitierte die vielfachen Vereinsaktivitäten. In den Vortagen herrschte großes Reinemachen auf allen &qout;Baustellen" des Vereines. Das Wetter während der Aufnahmen bot alle Register seines Vermögens, von tiefschwarz verhangenem Himmel über strahlenden Sonnenschein bis zum Schneesturm waren alle Abstufungen vertreten.

Nach der Aufnahme von Spurrillenreinigen der Heidenreichsteiner Eisenbahnkreuzung über Schwellentausch und Schottergabeln wurden einige typische Handbewegungen vor Triebfahrzeuginbetriebnahme, wie Bekohlung der Dampflok, oder Routineüberprüfungen bei der Diesellok, dokumentiert. Der WSV richtete rund um die Dreharbeiten ein kleines außertürliches Bahnhofsfest aus, das auch von Bürgermeister Pichler und Vizebürgermeister Blahusch besucht wurde. Als Höhepunkt und zugleich als Probe für den folgenden Tag verkehrte der (Vor-) Weihnachtszug, zu dem bei der EK Diebsbrücke auch das Christkind stieß.

Aufnahmen im Heizhaus Litschau bei Lok 2091.02 und am Stadtplatz in Heidenreichstein vervollständigten den Drehtag. Das Portrait wird in der Regionalsendung "NÖ Heute" am Dienstag, 6. Jänner 2009 nach 19.00 Uhr auf ORF2 NÖ gesendet werden (und ist auch ab diesem Tag eine Woche lang via Internetstream auf noe.orf.at zu besichtigen).

21., 22.

In Vorbereitung für die vorweihnachtlichen TV-Aufnahmen und den Christkindlzug wurden am Bahnhof Heidenreichstein größere Aufrämungsarbeiten sowie eine Streckenkontrollfahrt nach Altnagelberg (am 22.) durchgeführt. Im Zuge der Retourfahrt wurde das Ladegleis in Aalfang von den dort abgestellten Fahrzeugen temporär befreit (und auf der Strecke in Richtung Langegg untergebracht), um für den Probechristkindlzug am 23. das Umsetzen der Lok zu ermöglichen. Nach Beendigung der Dreharbeiten am 23. wurden die Fahrzeuge wieder auf Ladegleis 3 hinterstellt.

8.

Der ORF Landesstudio Niederösterreich teilte Obmann Schwingenschlögl mit, daß ein Aufnahmeteam am 23. Dezember nach Heidenreichstein kommen wird, um ein Portrait des WSV zur Ausstrahlung im Rahmen der Sendung "NÖ heute - Vereine vor den Vorhang" zu produzieren. Dabei sollen die Arbeiten der Vereinsfreiwilligen festgehalten werden - vom Heizhausdienst mit Vorbereitung der Dampflok über Zugvorbereitung bis hin zur Streckenerhaltung, wie z.B. Spurrillenreinigung, Schwellentausch, usw.

7.

Aufgrund der erfreulich regen Nachfrage im Kartenvorverkauf beschloß der WSV-Vorstand die Führung eines zusätzlichen Nikolauszuges am Vormittag des 7. Dezembers. Damit finden die Abfahrten um 10.00 und um 14.00 Uhr von Heidenreichstein bzw. 11.10 und 15.10 Uhr von Altnagelberg statt. Auf diesem Weg sei der Unterstützung durch die Stadtgemeinde Heidenreichstein mit ihrem Bürgermeister Hans Pichler sowie Romana Kranner vom Heidenreichsteiner Tourismusinformationsbüro gedankt, die für Verein den Kartenvorverkauf abwickelt. In Summe konnten auf den 3 Zugpaaren rd. 250 Fahrgäste begrüßt werden, wobei zumindest der sonntägliche Vormittagszug im frisch gefallenen Schnee winterliches Flair verbreiten konnte.
Einfahrt Altnagelberg Ankunft Altnagelberg
Der 2. WSV-Nikolauszug 2008 mit Lok 170.1 nähert sich dem Endbahnhof Altnagelberg, hier erreicht der Zug die Haltestelle Herrenhaus Soeben ist der Nikolauszug auf Gleis 4 des Bahnhofes Altnagelberg eingefahren
Rettet den Krampus! Dampflok beim Wasserkran
Nikolaus und Krampus werben für die Aktion "Rettet den Krampus!" Dampflok 170.1 beim Wassernehmen bei winterlicher Witterung
Abfahrbereiter Zug in Altnagelberg Abfahrt Dampflok mit Wasserturm
Nach dem Umsetzen ist die Lok an die Garnitur gekuppelt und wartet auf die Abfahrt Eine kräftige Rauchfahne der abfahrenden Dampflok konkurriert mit der kleinen Rauchfahne vom Rauchfang des Wasserturms

6.

Der erste der heuer drei Nikolauszüge verkehrte am Samstag Nachmittag mit voller Besetzung, die Garnitur umfaßte neben Dampflok 170.1 den Generatorwagen 10007, den gerade noch fertig restaurierten Dienstwagen 6493 und die Wagen 3890, 3889 und 3883. Im Gegensatz zum Wochenende 22./23. November ließ sich kein Schnee blicken, laut Wetterbericht wären in den Nachtstunden Schneefälle zu erwarten ...

Abends findet in Altnagelberg eine Vorstandssitzung des Vereins statt, in der die Vorbereitungen für die kommende Saison besprochen und die Werbeaktivitäten 2009 beschlossen werden.

Auch von Gmünd verkehrte heute - wie bereits die Woche zuvor - ein Dampfzug. Um 12.35 Uhr konnte 399.01 beim Bahnschranken zwischen Heizhaus und Schmalspurbahnsteigen und dann vor der Südast-Garnitur beobachtet werden.
Nikolauszug in Altnagelberg Krampus und Nikolaus
Der WSV-Nikolauszug mit Lok 170.1 nach Ankunft in Altnagelberg, erst ein Teil der Fahrgäste ist ausgestiegen. Erinnerungsbild für die Aktion "Rettet den Krampus!": der Schwarze Geselle erhält Unterstützung von seinem Partner Nikolaus
Nikolauszug in Altnagelberg Nikolauszug in Altnagelberg
Während die Zuggarnitur von der Haltestelle Herrenhaus mittels Schwerkraft ihr Abfahrtsgleis 4 im Bahnhof Altnagelberg ansteuert, nimmt die Dampflok 170.1, von den Fahrgästen des Nikolauszuges umschwärmt, Wasser vom Kran Nach dem Abmelden des Zuges beim Fahrdienstleiter Gmünd gibt Zugchef und Obmann Schwingenschlögl der Lokmannschaft den Abfahrtsbefehl

5.

Der Oberbautrupp des Bahnmeisters Schwarzenau bereitet im Bahnhof Altnagelberg den Austausch der Weichenschwellen der Weichen 1, 2 und 3 im südlichen Einfahrtsbereich vor. Im Laufe der ersten Dezemberwoche wurden die neuen Schwellen neben den Gleisen aufgelegt, wie am Nachmittag des Freitag festzustellen war.

November

22.

Über Nacht ist der Winter (nicht nur) im Waldviertel eingekehrt. Als Vorbereitung für die kommenden Dezemberzüge wurden - gerade noch rechtzeitig vor dem Einfrieren - bei den unzähligen Eisenbahnkreuzungen (EKs) die Spurrillen von Sand, Schotter und Matsch gereinigt. Der dazu eingesetzte Arbeitszug bestand aus der Diesellok 100.4, dem Wasserwagen P101, dem O/s 306, Di/s 6517 und dem Gerätewagen 11565. Dieser Zug übernachtete im Bf Altnagelberg, um am folgenden Sonntag zur Reparatur der Fernsprechleitung eingesetzt zu werden.
Der Arbeitszug in Heidenreichstein Verschneiter Bahnhof Heidenreichstein
WSV-Arbeitszug mit JW100.4, P 101, O 306, Di 6517 und G3 11656 vor der Abfahrt des EK-Räumungszuges Nach dem Wintereinbruch am 21. November zeigt sich der Bahnhof Heidenreichstein im Winterkleid

11.

Die Planung der Fahrtensaison 2009 ist größtenteils abgeschlossen, auf die Finalisierung einzelner Events wird noch gewartet.

8.

Am Samstagvormittag verkehrte wieder einmal der WSV-Dampfsonderzug von Heidenreichstein nach Altnagelberg, bei Regenwetter. Triebfahrzeug war die 170.1, mit der Garnitur Gw/s 10007, Bi 3890, WRi 3889 und Bi 3883. Die Gruppe auf Betriebsausflug wurde vor der Abfahrt am Bahnhof Heidenreichstein gelabt. Nach Ankunft in Altnagelberg wurde die Glashütte Apfelthaler besucht.

Oktober

27.

Als Vorbereitung auf die alljährliche Streckenuntersuchung durch den Ziviltechniker wurde im Auftrag des WSV eine gleisgeometrische Untersuchung der WSV-Strecke durch ein spezialisiertes Unternehmen durchgeführt.

26.

Am Vormittag des Nationalfeiertages verkehrte ein WSV-Dampfsonderzug von Heidenreichstein nach Altnagelberg, bei herrlich-sonnigem Herbstwetter. Triebfahrzeug war die 170.1, mit der Garnitur Gw/s 10007, Bi 3890, WRi 3889, Bi 3883 und OCi 5804. Die Gruppe - ein Betriebsausflug - wurde vor der Abfahrt am Bahnhof Heidenreichstein mit Kesselwurst und heißen Getränken gelabt. Nach Ankunft in Altnagelberg ging es zur Glashütte Apfelthaler weiter.

25.

Die 20. ordentliche Generalsversammlung des WSV fand im Tennisstüberl Polt in Amaliendorf statt. Die Gemeindevertreter von Heidenreichstein und Amaliendorf-Aalfang nahmen daran teil. Die Neuwahl des Vereinsvorstandes, die aufgrund des Ablebens des bisherigen Kassiers und des Rücktritts des Obmanns erforderlich war, ergab folgende neue Zusammenstellung des Vorstandes:
Obmann: Manfred Schwingenschlögl
stellvertretender Obmann: Gerd Kaller
Schatzmeisterin: Annemarie Trisko
stellvertretende Schatzmeisterin: Christa Fritz
Schriftführer: Ing. Gerhard Urban
1. stellvertretender Schriftführer: Michael Matitz
2. stellvertretender Schriftführer: Stefan Neumann
Technischer Leiter: Thomas Neureiter

24.

Heute abend findet eine Vorstandssitzung in Langegg statt, als Vorbereitung für die am 25. stattfindende Generalversammlung.

Der seit Ende September - nach einmaliger Nutzung durch den WSV - auf Gleis 2 hinterstellte ÖBB Waggon "Langschlag" wurde um die Mittagszeit von der ÖGEG-Dampflokomotive 699.103 nach Gmünd geholt.
ÖGEG 699.103 in Altnagelberg Ausfahrt Altnagelberg
Dampflok 699.103 der ÖGEG holt den vom WSV ausgeborgten ÖBB Verstärkerwagen: nach Wassernehmen und beendetem Verschub Dampflok 699.103 der ÖGEG holt den vom WSV ausgeborgten ÖBB Verstärkerwagen: Ausfahrt des Überstellungszuges nach Gmünd

18.

Die Planung der Fahrtensaison 2009 befindet sich in der Endphase, derzeit findet der Abgleich mit NÖVOG und ÖBB statt. Hauptsächliche Änderungen gegenüber 2008 betreffen die Fahrzeiten der Züge im Anschluß Gmünd in Richtung Wien Franz Josefs-Bahnhof. Grund dafür sind die massiven Einschränkungen im Hauptbahnverkehr wegen des Neubaus der Tullner Donaubrücke zwischen 21. März und 27. September 2009. Die WSV-Fahrpläne für 2009 werden vermutlich Anfang November publiziert werden.

12.

Die Einladungen zur ordentlichen Generalversammlung des Waldviertler Schmalspurbahnvereins wurden zeitgerecht an die Mitglieder versandt. Die Sitzung wird am Samstag, 25. Oktober um 15.00 Uhr in Amaliendorf, Cafe-Restaurant Polt, stattfinden.

4. bis 11.

Der WSV führte in der ersten Oktoberhälfte fünf Dampfsonderzüge, und zwar am 4., 8. und 11. des Monats. Abgesehen von Nebelresten vormittags, herrschte an den drei Verkehrstagen herbstlicher Sonnenschein. Mit einer Ausnahme verkehrten die Sonderzüge im Rahmen von Betriebsausflügen für Unternehmen aus dem Heil- und Pflegebereich. Insgesamt konnten 312 Fahrgäste an Bord der WSV-Züge begrüßt werden.

September

27.

Die ÖBB-Fahrtensaison 2008 auf der Strecke Gmünd-Litschau wurde mit den Fahrten zum Litschauer Bauernmarkt (anstelle des aus unbekannten Gründen auf 2009 verschobenen Erdapfelfestes) erfolgreich abgeschlossen. Das die letzten Wochen vorherrschende schlechte Wetter änderte sich im Lauf des Tages in Richtung sonnige Abschnitte, die niedrigen Temperaturen blieben allerdings bestehen.

Auch auf dem WSV-Abschnitt Heidenreichstein-Litschau verkehrten die letzten Planzüge der Sommersaison 2008 mit der Dampflok 170.1, der Morgenzug um 9.30 Uhr ab Heidenreichstein als Photozug. Nach der Doppelausfahrt mit dem Litschauer Zug setzte die Garnitur wieder in den Bahnhof Altnagelberg zurück, um die für 12.15 Uhr angesetzte Abfahrt für eine Gruppenreservierung (100 Personen) abzuwarten. Am Wahlsonntag, dem 28. d.M., wird der letzte Sonntags-Plan-Dieselzug des WSV verkehren. In den kommenden Wochen verkehren allerdings zwischen Altnagelberg und Heidenreichstein etliche Dampfsonderzüge auf Bestellung.
Altnagelberg WSV 170.1 Wassernehmen
Dampflok WSV 170.1 holt den von den ÖBB ausgeborgten Verstärkungswagen 170.1 beim Wasserfassen

24.

Der letzte Abendzug Gmünd-Litschau und zurück der Mittwochfahrten 2008 verkehrte mit der Dampflok 699.103, wie von seiten der ÖGEG bestätigt wurde. Die Fahrt verlief ohne Probleme, die Lok ist also für zukünftige Einsätze gerüstet. Die Frage der Wagenheizung angesichts der herrschenden niedrigen Temperaturen wurde nicht angesprochen.

23.

Der letzte Mittwochzug der Saison 2008 am 24. September soll nach einer Mitteilung aus dem Umfeld der ÖBB PV in der Relation Gmünd-Litschau und retour mit Dampflok 699.103 der ÖGEG verkehren. Nachdem bisherige Anläufe nicht erfolgreich verliefen, hoffen wir mit den Verantwortlichen, daß morgen alles gut über die "Bühne" geht ...

20.

Der für heute angesagte Schmankerlzug mußte mangels Erreichen der Mindestteilnehmerzahl von 15 Personen abgesagt werden, die bereits Angemeldeten wurden vom Verantwortlichen, S. Neumann, von der Absage rechtzeitig informiert. Aus diesem Grund und wegen der kalt-feuchten Witterung beschloß der Vorstand, anstelle der planmäßigen Dampflokbespannung mit Diesellok geführte Züge einzusetzen, um die Ressourcen des WSV zu schonen.

19.

Eine Gruppe um den Obmann nutzte das kühl-Kalte Wetter, um der WSV-Garnitur eine verdiente Grundreinigung zukommen zu lassen. Alle Bi wurden gereinigt, und die Vorräte aufgestockt, um dem Wochenendverkehr ruhig ins Auge sehen zu können. Die Vereinsmitarbeiter werkten von 15 bis 22.30 Uhr ununterbrochen.

17.

Nach mehreren Tagen Dauerregens hatte der Wettergott ein wenig Erbarmen - aber eben nur ein wenig: Die vorletzte Mittwochfahrt des Sommers 2008 war bereits von Gmünd (rund 15 Minuten verspätet) aus mit rund 100 Reisenden sehr gut besetzt, die Konsumation im Jausenwagerl ließ allerdings, vielleicht auch wegen der frühen Stunde, zu wünschen übrig. Aufgrund der zahlreichen Langsamfahrstellen erfolgte die Ankunft in Litschau rund 20 Minuten verspätet. Um Zuge des Umsetzens konnte ein kleiner Teil der Verspätung aufgeholt werden, die Ankunft in Gmünd erfolgte aber wegen des Zustiegs einer weiteren großen Gruppe in Nagelberg erst knapp vor 11 Uhr, sodaß nach dem Umsetzen auch hier eine verspätete Abfahrt erfolgen mußte. In Gmünd stiegen weitere 70 Personen - ein "Betriebsausflug" der Volksschule Langschlag - zu, für die außerdem während der Anfahrt auf Gmünd die Bestellung einer Verköstigung eintraf. Die versprochene Wetterbesserung im Laufe des Nachmittags hielt sich in Grenzen, bei der Retourfahrt von Litschau - diesmal genau im Plan - begann es wieder zu regnen. Nach einem Tag Litschau-Sightseeing bestand bei der morgens quasi abstinenten Gruppe ein reger Aufholbedarf, sodaß auch die Jausenwagerlmannschaft nach Ende des Fahrttages zufriedenen Blicks in die Kassa heimgehen konnten.

13.

Das Ende des Altweibersommers kündigte sich durch rasant fallende Temperaturen, aber - zumindest im Waldviertel - bei trotzdem strahlendem Sonnenschein an. Obwohl mangels ausreichender Niederschläge die Waldbrandgefahr weiterhin anhielt und sogar durch lebhaften Wind aus Nordost erhöht wurde, konnten auf dem nachmittäglichen Dampfzug erfreulich viele Fahrgäste begrüßt werden. Wegen der Trockenheit wurde eine besondere Brandwache entlang der Strecke eingesetzt, zusätzlich wurde ein generelles Tempolimit von 15 km/h verfügt, wodurch die Fahrzeit der Züge um rund 15 Minuten verlängert wurde.

Am Abend verkehrt der mit Dampflok bespannte WSV-Whiskyzug, der um 19.30 Uhr Heidenreichstein verließ und nach einem kurzen Aufenthalt in Langegg den Endbahnhof Altnagelberg gegen 20.30 Uhr errreichte. Während des Umsetzens, Wassernehmens und Entschlackens der Lok unterhielt ein Dudelsackspieler die Teilnehmer an der Verkostung Waldviertler Whiskies. Die Rückfahrt wurde um 21.15 Uhr angetreten, nach einem Desserthalt in Langegg wurde Heidenreichstein um 22.20 Uhr wieder erreicht.

6./7.

Bei September-untypischer Hitze und strahlendem Sonnenschein konnten in den WSV-Zügen, die aufgrund der Trockenheit mit Diesellokomotive 100.4 verkehrten, erfreulich viele Fahrgäste begrüßt werden.

Im Gegensatz zum sonnigen Samstag brachte der Sonntag von früh an wolkenverhangenen Himmel und deutlich niedrigere Temperaturen, allerdings begann es erst nach 17 Uhr leicht zu regnen, sodaß das Dampflokverbot des WSV aufrecht bestehen blieb.

4./5.

Für die jährlich wiederkehrende Kesseluntersuchung der WSV 170.1 am 5. September wurde die Dampflok vorbereitet, die Kesselfrist kann nach ausführlicher Untersuchung durch den Kesselinspekteur um ein weiteres Jahr verlängert werden.

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit, in Verbindung mit für Anfang September außergewöhnlich hohen Temperaturen, besteht laut
Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik auch im nordwestlichen Niederösterreich erhöhte Waldbrandgefahr, weswegen die WSV-Betriebsleitung die Führung aller Samstagzüge mit Diesellok anordnete. Bei anhaltender Trockenheit können auch die sonntäglichen Züge mit Diesellokbespannung verkehren.

3.

Am letzten Tag der WSV-Mittwochfahrten kann die Bilanz gezogen werden: die Besetzung der mit Diesellok geführten WSV-Züge erreichte die höchsten Fahrgastzahlen seit ihrer Einführung in 2004.

August

31.

Nach dem Lagerproblem der WSV 170.1 konnte wieder am letzten Feriensonntag der Ostregion die legendäre Dampf-Doppelausfahrt aus dem Bahnhof Altnagelberg erfolgen. Bei strahlend schönem Wetter waren sowohl der WSV- als auch ÖBB-Zug sehr gut besetzt, die Photographen umschwirrten beiden am Wasserkran postierten Loks. Trotz Wassernehmen beider Triebfahrzeuge erfolgte die Abfahrt nur gering verspätet um 10.45 Uhr.

Altnagelberg Wasserkran Doppelausfahrt Dampf
Dampfloks WSV 170.1 und ÖBB 399.01 am Wasserkran Altnagelberg Doppelausfahrt in Dampf gehalten

27.

Nach den planmäßigen Sommermittwochfahrten mit Diesellok 100.4 wurde am Abend ein Sonderzug für ein Waldviertler Hochtechnologieunternehmen aus Groß Siegharts, das unter anderem auch für die Luftfahrtindustrie tätig ist, in Verkehr gesetzt. Abfahrt von Heidenreichstein erfolgte um 19.30 Uhr, in Altnagelberg beim Wasserkran wurde eine zünftige Jause eingenommen. Rückkehr nach Heidenreichstein war um 22.45 Uhr, die Mitfahrenden ließen es sich bis dreiviertel ein Uhr morgens bei Getränken aus dem Jausenwagerl gut gehen.

24.

Der sonntägliche ÖBB-Zug mit Diesellok 2095.12 erreichte erstmalig am Sonntag den Bahnhof Altnagelberg (wo bereits ein Busgruppe den Zug erwartete) früher als der WSV-Zug. Grund war, daß die Lokmannschaft die Fahrtdauer streckte, um mit dem reparierten Lager der WSV 170.1 kein Risiko einzugehen. Der Litschauer Zug wartete geduldig, bis die 170er Wasser am Kran genommen hatte und der Verschub des WSV beendet war. Beide Züge verließen um 10.55 Uhr den Abzweigbahnhof, mit zwanzig Minuten plus. Da auf der Fahrt nach Altnagelberg keine abnormen Zustände des Achslagers auftraten, ist zu hoffen, daß die Dampflok für den Rest der Saison zur Verfügung steht.

Bis zum Letzten der Sonntagzüge mit Doppelausfahrt am 7. September werden die Abfahrten von Heidenreichstein um 9.30 und 14.00 Uhr mit Dampflok erfolgen, die Abfahrt um 16.00 Uhr hingegen mit Diesellok, um die äußerst knappe Wendezeit in Heidenreichstein nicht zum "Martern" der Dampflok führen zu lassen.

23.

Über die Nacht wurde zwar das Treibachsenlager fertig eingebaut, allerdings stellte sich heraus, daß bei der Luftzufuhr über den Aschekasten noch Schweißarbeiten nötig waren. Damit mußte die geplante Probefahrt um 14.15 Uhr auf 16.45 Uhr verschoben werden. Im Zuge der verschobenen Probefahrt, die in Aalfang unterbrochen wurde, traten leichte Probleme mit erhöhter Lagertemperatur auf, die noch behandelt wurden, bis der Planzug gekreuzt hatte. Die Probefahrt wurde danach weiter fortgesetzt, Altnagelberg wurde gegen 20.30 Uhr erreicht, wo der Tender mit Wasser gefüllt wurde, bevor es wieder heim zum Heidenreichsteiner Heizhaus ging.

Der "Edelseer Expreß" nach Schönau zum Dorfwirtfest im Gasthaus Böhm verkehrte mit der Gmünd-Groß Gerungser Garnitur und Diesellok 2095.12, Abfahrt von Gmünd war um 19.05 Uhr. Dieser Zug war aufgrund von Gruppenbuchungen sehr gut besetzt - manche Stimmen behaupteten, er wäre überfüllt gewesen. Neben den Fahrgästen aus Weitra und Gmünd konnten Reisende aus Neu- und Altnagelberg sowie Brand begrüßt werden. Die Retourfahrt erreichte, von Litschau und Schönau kommend, den Bahnhof Altnagelberg um 2.25 Uhr, rund eine halbe Stunde verspätet.

15.

Die Lagerreparatur der WSV 170.1 konnte noch nicht beendet werden, da ein Teil noch aufgearbeitet werden muß. Damit sind die ab morgen 16.8. vorgesehenen Dampflokfahrten leider noch nicht möglich. Der voraussichtliche Wiederinbetriebnahmetermin verschiebt sich damit auf frühestens Samstag, 23.8.

Der am Marienfeiertag zum 29. Mal veranstaltete Langegger Familienwandertag war mit fast 4.000 Besuchern - trotz Konkurrenz durch die Gmünder 800-Jahr-Feiern am gleichen Tag - der bislang bestbesuchte Wandertag. Der WSV gratuliert den Veranstaltern, allen voran Herrn Gerhard Sautner.

13.

Heute verkehrte der abendliche ÖBB-Zug Litschau - Gmünd als Candle Light Train, mit Rückfahrt ab Litschau 22.30 Uhr (Gmünd an 23.47 Uhr). Grund war das Litschauer Straßenfest. Triebfahrzeug war die planmäßige 2095.12. Die Besetzung war trotz schlechten Wetters mit etlichen Gruppen von Altnagelberg und Brand sehr zufriedenstellend.

6.

Wie in einem Bahnforum bekanntgegeben wurde, sollte der heutige Nachmittagszug Groß Gerungs - Litschau der ÖBB anstelle der Planlok 2095.12 ab Gmünd mit der ÖGEG-Heeres-Feldbahn-Lokomotive 699.103 geführt werden. Obwohl dies wurde von seiten ÖBB Gmünd bestätigt wurde, zeigte sich bei Abfahrt von Gmünd nur die umgesetzte Diesellok.

3.

Wie von mehreren ÖBB-Mitarbeitern übereinstimmend mitgeteilt wurde, sollen (zumindest auf der Nordstrecke der Waldviertler Schmalspurbahnen) in der Saison 2009 die Fahrzeiten der Tourismuszüge deutlich merkbar verlängert werden, so z.B. zwischen Litschau und Alt Nagelberg statt 45-47 Minuten gleich um zwanzig Minuten. Begründet würde dies mit der Notwendigkeit, aufgrund des Streckenzustandes eine generelle Höchstgeschwindigkeit von 10 km/h verfügen zu müssen - einzig die in den vergangenen Jahren vollständig erneuerten Gleisabschnitte sollen im Gegenzug auf eine maximal zulässige Geschwindigkeit von 40 km/h hinaufgesetzt werden.

Abgesehen von längeren Abschnitten zwischen der Anschlußbahn Leyrer & Graf über Breitensee bis nahe Neunagelberg, sowie zwischen der Eisenbahnkreuzung im Streckenkilometer 10.5 bis in den Bahnhof Altnagelberg und einem vierhundert Meter langen Abschnitt vor der ehemaligen Halte- und Ladestelle Brand, wo der Oberbau zwischen 2005 und 2006 vollständig - mit geschweißten Schienen - erneuert wurde, sollen ab 2009 die Züge gut achtzig Prozent (20 von 25 Kilometern) der Strecke als "wirkliche" Erlebnisbahn fahren.

Juli

21.

Der Begräbnisgottesdienst für den WSV-Schatzmeister R. Trisko findet am kommenden Donnerstag, 24. Juli, um 15.00 Uhr in der Pfarrkirche Langegg statt. Der WSV setzt zu diesem Anlaß einen Sonderzug Heidenreichstein-Langegg (und retour) in Verkehr. Abfahrt des Sonderzuges vom Bahnhof Heidenreichstein erfolgt gegen 14.00 Uhr (genaue Abfahrtszeit erfahren Sie bei der Anmeldung unter der Telefonnummer 0664 3500015)

19.

Nach Zerlegung des vergangenen Sonntag heißgelaufenen Achslagers der WSV-Dampflok 170.1 mußte die ursprüngliche Diagnose als bestätigt zur Kenntnis genommen werden. Eine WSV-Gruppe wird heute Samstag die betroffenen Teile ausbauen und zur Reparatur versenden.

Mit der Bestätigung der Schwere des Schadens ist abzusehen, daß die Wiederinbetriebnahme der Dampflok zumindest bis Anfang August verzögert wird. Der WSV ersucht daher um Verständnis, daß die vorgesehenen Planfahrten der kommenden Wochenenden zumindest bis 4. August nur mit Diesellok geführt werden können.

17.

Am Vormittag des 17. Juli erreichte den Webmaster die Nachricht vom Ableben des amtierenden Vereinsschatzmeisters Reinhold Trisko (30.10.1954-17.7.2008) nach längerer, schwerer Krankheit. Der Vereinsvorstand sprach den Hinterbliebenen sein Beileid aus und ersuchte die Mitglieder, das Andenken an "Reini" Trisko hoch zu halten. R. Trisko war das erste WSV-Vorstandsmitglied, das während seiner Amtszeit verschieden ist.

Der Verstorbene wird voraussichtlich in der kommenden Woche im Familiengrab am Friedhof der Pfarre Langegg beigesetzt. Seitens des WSV wird dazu ein Sonderzug Heidenreichstein - Langegg verkehren. Details dazu werden noch in der kommenden Ausgabe der NÖN - Gmünder Zeitung veröffentlicht werden.

16.

Am Juli-Mittwoch verkehrten die ersten WSV-Mittwochzüge (103/104 und 115/116) mit Diesellok 100.4 und der Garnitur 3890+3889+3883+5804. Die Besetzung war mehr als überraschend gut, es benutzten auch mehrere Radfahrer angesichts des schönen Wetters die Bahn, um von Altnagelberg nach Heidenreichstein zu gelangen.

13.

Am Sonntag war durch die Unwetter der vergangenen Nacht die Franz Josefsbahn zusätzlich zu einer geplanten Streckensperre im Bahnhof Ziersdorf (Weichenwechsel) zwischen den Bahnhöfen Vitis und Schwarzenau unterbrochen (massive Schäden an Gleis und Fahrleitung nahe der Hst. Hirschbach durch umgestürzte Bäume). Da zwischen Schwarzenau und Gmünd kein Zugverkehr möglich war, mußte mit Bussen der ÖBB-Postbus GmbH ein Schienenersatzverkehr eingerichtet werden. Da am 13. Juli eine Fahrt von Gmünd nach Litschau und weiter nach Kaproun an der JHMD-Strecke Neuhaus-Neubistritz angesetzt war, zu der 60 Fahrgäste von Wien angemeldet waren, mußte der ÖBB-Schmalspurzug mit Diesellok 2095.12 wegen der Ersatzverkehr-bedingten Verspätung rund 30 später von Gmünd abfahren. Trotz der Ankunftsverspätung in Litschau konnte der Rest der Fahrt gut zu Ende gebracht werden, auch wenn das Wetter wieder nicht mitspielte. Wegen des Schienenersatzverkehrs von Gmünd nach Schwarzenau mit Abfahrt um 17.15 statt 17.35 Uhr mußte die Abfahrt von Litschau um 10 Minuten vorverlegt werden. Bei strömendem Regen kam der Zug wieder rechtzeitig vor der Abfahrt der Schienenersatzbusse nach Gmünd zurück, sodaß die Heimfahrt der Fahrgäste gesichert war.

Der erste WSV-Zug (Z 101) verkehrte mit Dampflok 170.1, die eine verspätete Doppelausfahrt (11.00 Uhr statt 10.35 Uhr) mit der ÖBB 2095.12 abwarten mußte. Im Zuge der Parallelfahrt stellte die Lokmannschaft ein heißgelaufenes Lager an der Hinterachse links fest, worauf die Heimfahrt bis Heidenreichstein defacto im Schrittempo zurückgelegt werden mußte (Ankunft in Heidenreichstein mit +60 um 12.20 Uhr). Danach mußte 170.1 abgestllt werden, die restlichen WSV-Züge des Tages wurden mit Diesellok in Verkehr gesetzt. Dem Vernehmen nach muß das Lager zunächst ausgebaut und dann neu gegossen werden. Dies wird zumindest zwei Wochen in Anspruch nehmen, sodaß vermutlich während des gesamten Monat Juli kein WSV-Dampfzug mehr verkehren wird.

12.

Der Planbetrieb mit dem WSV-Hochsaisonfahrplan konnte mit Zug 101 (ab Heidenreichstein 9.30 Uhr) geführt von Diesellok 100.4 aufgenommen werden, im Streckenabschnitt 8.9 bis 9.3 wurde eine Langsamfahrstelle (10 km/h) neu in den Buchfahrplan aufgenommen. Alle Fahrten am Samstag verliefen nach Plan, leider verschlechterte sich am Nachmittag das Wetter: es herrschten gegen Abend Gewitter mit starken Regenfällen.

11.

Der WSV-Arbeitszug, bestehend aus Diesellok 100.4, Schienenbagger, Dienstwagen 6715 und Gerätewagen 11656, kam auf dem Weg zu einem Arbeitseinsatz nahe Langegg heute Nachmittag bei Streckenkilometer 9,2 zu Schaden. Aus nicht geklärter Ursache entgleisten der Schienenbagger mit beiden Achsen, der nachfolgende Dienstwagen mit der hinteren Achse. Personenschäden waren nicht zu beklagen, auch traten keine umweltschädlichen Flüssigkeiten aus.

Rund 90 Minuten nach dem Zwischenfall waren mehrere Hilfsfahrzeuge der freiwilligen Feuerwehren Langegg, Aalfang, Brand und Süssenbach sowie ein Polizeifahrzeug vor Ort anwesend. Die Bergungsarbeiten werden aufgrund der beengten Verhältnisse am Unfallort noch einige Zeit andauern.

Update (12. Juli): Die Bergungsarbeiten mit dem Eingleisen des Schienenbaggers und Dgi 6715 waren bis 18.30 Uhr beendet. Ab 19.50 Uhr konnte mit dem Wiederherstellen der Gleislage begonnen werden, die bis 1 Uhr am darauffolgenden Samstagmorgen beendet waren.

Bild der Webseite der FF Brand vom 12.7.2008 (ca. 68kB)

9.

Der Mittwochabendzug (Groß Gerungs-) Gmünd-Litschau und retour verkehrte heute als "Candle Light Train", weshalb der Zug 19021 um 18.37 leicht verspätet Litschau verließ, um in Schönau bei Litschau einen längeren Aufenthalt anläßlich des Dorfwirtfestes des GH Böhm einzulegen.

Frühzug vor Altnagelberg Candle Light Train in Schönau
Frühzug mit 2095.12 vor dem Bahnhof Altnagelberg Candle light train Z 19021 vor Abfahrt von Schönau bei Litschau
Triebfahrzeug war 2095.12 mit aus folgenden Wagen zusammengesetzter Garnitur: Bi 95 918-4 (Litschau), 95 917-8, B4iph 3205, BRi 05 901-9, B4iph 3167-9, 03 281-8 (Kinderspielwagen) und Di 95 921-8.

6.

Anläßlich des Schrammel.Klang.Festivals wurde im sonntäglichen ÖBB-Planzug Gmünd-Litschau musiziert: das 3 Mann starke "Trio Wien" versorgte die zahlreichen Mitreisenden mit einem Teil ihres Repertoires während der eineinhalb Stunden dauernden Fahrt. Lok 399.01 führte die Garnitur.

Nachruf: Zufällig erhielt der Webmaster vom Ableben eines langjährigen Vereinsmitgliedes und Freundes, Dr. Markus Klenner (30.11.1969-18.5.2008), Kenntnis. Markus Klenner verfaßte seine Diplomarbeit über die Entstehung der Waldviertler Schmalspurbahn-Nordäste am Institut für Geschichte der Universität Wien (1996). Der jetzige Obmann, Manfred Schwingenschlögl und damalige Schriftführer Gerhard Urban standen mit Auskünften zu bahnspezifischen Details als Kontaktpersonen für M. Klenner bereit. Klenner war nach Abschluß seiner akademischen Ausbildung (Dissertation "Eisenbahn und Politik 1758 - 1914 : vom Verhältnis der europäischen Staaten zu ihren Eisenbahnen") an der Universität Wien in 2002 in Stockholm tätig, wo er am 18. Mai 2008 plötzlich im 39. Lebensjahr verstarb.

Familie und Freunde gedachten des Verstorbenen anläßlich einer Fahrt mit der Waldviertler Schmalspurbahn von Altnagelberg nach Litschau und retour, wobei die Urne mit den sterblichen Überresten durch einen mitfahrenden Priester eingesegnet wurde. Der WSV-Obmann sprach der Familie sein Beileid aus; der Verein trauert um einen Freund.

Juni

28.

Der heutige Nachmittagszug (Heidenreichstein ab 14.00/Altnagelberg ab 15.00 Uhr) verkehrte planmäßig mit Dampflok 170.1, die Nutzung war trotz Ferienende im Osten Österreichs, wechselnden Wetters und bevorstehendem Ende der Fußballeuropameisterschaft relativ stark.

26./27.

Erste Tranchen des vom technischen Leiter M. Schwingenschlögl bestellten Gleisschotters wurden jeweils am Vormittag des 26. und 27.6. mittels LKW in Heidenreichstein angeliefert. Jeweils am Nachmitttag wurde die gelieferte Menge in mehreren Fahrten auf die gesamte Strecke ausgebracht, wobei der Schotterwagen 1 verwendet wurde. In den kommenden Tagen müssen einige kleinere Gleisverwerfungen ausgerichtet und der Schotter gepackt werden.

21./22.

Die WSV-Planzüge verkehrten plangemäß (Samstag mit Dampf-, Sonntag mit Diesellok).

18.

Der heutige zweite Planzug (Gmünd ab 17.05/Altnagelberg ab 17.40 Uhr/Litschau an 18.22/ab 18.33 Gmünd an 19.50) wurde als Dampfzug mit ÖGEG 699.103 gefahren, um die wieder hergestellte Lok probezufahren. Zugleich verkehrte zwischen Heidenreichstein und Altnagelberg (und retour) ein Sonderzug mit Dampflok 170.1, sodaß in Altnagelberg seit längerer Zeit auch unter der Woche zwei Dampfer zu sehen waren. Der WSV-Sonderzug verließ Altnagelberg erst gegen 21.30 Uhr.

15.

Der heutige Planzug (Heidenreichstein ab 14.00/Altnagelberg ab 15.00 Uhr) entfiel aus betrieblichen Gründen.

14.

Die am Samstag planmäßig verkehrende Dampflok mußte aus betrieblichen Gründen durch Diesellok 100.4 ersetzt werden. Die Zugfahrt war - bei strahlendem Sonnenschein - mit 2 Busgruppen restlos ausgebucht.

6.

Aufgrund des Nichterreichens der Mindestzahl an Anmeldungen je Termin gibt der Vereinsvorstand bekannt, daß folgende Fahrten im Juni nicht durchgeführt werden:
7.6. Photozug Heidenreichstein-Altnagelberg und zurück
14.6. Schmankerlzug
21.6. Whiskyzug
Der Vorstand ersucht um Verständnis und verweist auf die entsprechenden Fahrten im September dieses Jahres - Anmeldungen dafür werden natürlich jederzeit gerne entgegengenommen (per
Email oder telefonisch unter 0680 1253003).

Der bisherige WSV-Obmann, Ing. Siegfried Rott, erklärte aus persönlichen Gründen seinen Rücktritt als Präsident des Vereines. Bis zur nächsten ordentlichen Generalversammlung wird der bisherige 2. Vizeobmann, Manfred Schwingenschlögl, als interimistischer Obmann tätig sein. In den administrativen Vereingeschäften wird er vom 1. Vizeobmann, Gerd Kaller, unterstützt.

3.

Gemäß der Mitteilung eines ÖGEG-Verantwortlichen ist die am 25. Mai wegen einer Undichtheit am Waschverschluß untauglich gewesene 699.103 wieder längst repariert und steht für Einsätze zur Verfügung.

1.

Der am Vorabend bereitgestellte Arbeitszug verließ gegen 7 Uhr morgens den Bahnhof Heidenreichstein und erreichte nach 7.45 Uhr Altnagelberg, wo die Wagen O/s 306 und P 101 auf Gleis 2 hinterstellt wurden. Der Wasserwagen P 101 wurde mit Wasser gefüllt und wird im Laufe der Woche den Vegetationskontrollzug versorgen. Die restlichen Fahrzeuge (Draisinenwagen, Gw3 und Dih) verließen mit 100.4 den Bahnhofsbereich zur Gleisverwerfung im Ortsgebiet Altnagelbergs. Der Oberbautrupp bestand aus Schwingenschlögl, St. Wurz, Neureiter, Neumann und Urban. Nach dem Ausrichten mittels "Fuchs" und Wiederherstellen der kurvengerechten Überhöhung konnte das Schottern und Unterstopfen rechtzeitig bis 12.30 Uhr abgeschlossen werden. Der Saison-Eröffnungszug des WSV kann damit planmäßig verkehren.

WSV-Wasserwagen P 101 Gleisverwerfung
Der WSV-Wasserwagen (Privatwagen G. Reisser) P 101 beim Füllen am Wasserkran Altnagelberg Im Streckenkilometer 1.2 (AltN-Heid) brachten Hitze und Schottermangel das Gleis vom richtigen Weg ab ...
Gleisverwerfung Gleisverwerfung
... hier die Verwerfung von Norden Einrichten der Kurvenüberhöhung

Mai

31.

Die Hitze der letzten Woche führte in Verbindung mit Schottermangel zu einer Gleisverwerfung bei km 12.5/1.2, die durch den WSV-Oberbautrupp bis zum ersten Zug der Sommersaison am Nachmittag des 1. Juni behoben sein muss. Der ursprünglich vorgesehene Arbeitseinsatz am Abend des Freitags mußte aufgrund beruflicher Verpflichtung der Akteure abgesagt werden.

Am Abend des 31. Mai wurde die Arbeitszuggarnitur bestehend aus JW 100.4, O/s 306, P 101, Dih/s 6715, Gw3/s 656 und einem Kleinwagenanhänger durch den Verschub bereitgestellt, die Überstellung der Garnitur nach Altnagelberg konnte mangels bereitstehendem Triebfahrzeugführer nicht mehr durchgeführt werden.

25.

Aufgrund Wagenmangels bei ÖBB Personenverkehr AG in Gmünd wird heute die WSV-Garnitur mit Dampflok 170.1 nach Altnagelberg zugeführt, wo die ÖGEG-Lok 699.103 vor den Wagensatz zur geplanten Fahrt nach Heidenreichstein und zurück gespannt wird. 170.1 soll in Altnagelberg die Ankunft aus Heidenreichstein abwarten und wird die Rückführung der WSV-Garnitur übernehmen.

Update: Obwohl die ÖGEG-Lok 699.103 bereits vor der Zuggarnitur stand, erfolgte die Abfahrt nur mit 399.01 bespannt: die 699er war davor zu Reparaturarbeiten in einer westlich gelegenen Werkstatt, allerdings trat (noch vor der Abfahrt) eine Undichtheit kurz vor der Abfahrt auf der Lokführerseite am Waschverschluß des Kessels auf, sodaß aus Sicherheitsgründen der Ausflug nach Litschau für 699.103 bereits vor der Abfahrt aus Gmünd zu Ende war. So kam die eigentlich zur Statisterei bestimmte WSV 170.1 zu einer weiteren Doppelausfahrt in Altnagelberg. Zufälligerweise wurden bei 170.1 noch am frühen Morgen des 25. Mai durch den technischen Leiter des WSV, Schwingenschlögl, die Bremsklötze an der Dampflok getauscht.
399.01 699.103
Bereitstellung der ÖBB 399.01 am Gmünder Bahnsteig 22. Die ÖGEG 699.103 wird ebenfalls bereitgestellt. Allerdings wird sie den Bahnhof an diesem Tag nicht verlassen. Kurz nach diesem Bild mußte die Lok wegen Undichtheiten in der Feuerbox ...
Doppeltraktion WSV 170.1
... - trotz eines soeben erst absolvierten Werkstattaufenthalts - untauglich abgestellt werden. Hier noch einmal beide Loks. Das Rätsel des erst auf Hinweis in einem Forum erkannten blauen Zylinderkastens ist aber bis heute unbekannt ;-) Die für die Zuführung der WSV-Wagen zuständige 170.1 konnte heute "einspringen" - statt der mehrstündigen Warterei in Altnagelberg fährt sie nach Heidenreichstein.
Ankunft in Altnagelberg Doppelausfahrt
Im Bahnhof Altnagelberg warteten bereits viele Fahrgäste auf die berühmte Doppelausfahrt. Soeben erreicht der Gmünder Zug den Anschlußbahnhof. Die beiden Dampfloks rechts und links vom Altnagelberger Wasserkran. Bald werden beide Loks zur Doppelausfahrt "pfeifen".

24.

Für die Maturafeier der Klasse des ehemaligen WSV-Obmanns H. Golitschek und des amtierenden Vizeobmanns G. Kaller verkehrte ein Dampfsonderzug Kleinpertholz nach Altnagelberg und zurück mit Tf 170.1, den Zweiachsern 3890, 3889 und 3883 sowie dem Aussichtswagen OC4i 5804. Nach dem Wassernehmen am Kran verließ die Fahrt Altnagelberg, um in der WSV-Haltestelle Brand Süd für eine kleine Stärkung der Fahrgäste einen einstündigen Aufenthalt einzulegen.

Am Nachmittag wurden im Bahnhof Heidenreichstein für die am Sonntag Mittag stattfindende WSV-Fahrzeugschau die Fahrzeuge photographengerecht postiert.

23.

Als Vorbereitung zum kommenden Wochenende - eine Dampfzugsonderfahrt am 24. Nachmittags und die ÖBB-Fahrt am 25. Mai - mußten in Heidenreichstein umfassende Verschubarbeiten geleistet werden, zusätzlich dazu waren zwei Überstellfahrten nach Aalfang erforderlich.

Streckenkilometer 8.4 Überstellfahrt
Eine der erwähnten Überstellfahrten war für ein aufgeschemeltes Normalspurgüterwagenfahrgestell notwendig. Hier verläßt Zugfahrzeug WSV 100.4 den Wald, um in Kürze die ehemalige Halte- und Ladestelle Aalfang zu erreichen. Die zuvor erwähnte Fahrt mit Tfzf St. Wurz und Beimann Schwingenschlögl bei der Eisenbahnkreuzung Hüttenweg.

17./18.

Das Fähnlein der Aufrechten WSV-Mitarbeiter trotzte den Verlockungen des frühsommerlichen Schönwetters und vertrieb sich die Zeit mit dem Tauschen von Schwellen bei Streckenkilometer 2.0 (neben dem ERGO-Werk). Schwingenschlögl, Neumann, Stiftner, Mauritz, zeitweise Neureiter und Urban, arbeiteten am Gleis. Alles in allem konnten gegen 20 Stück getauscht und geschraubt werden.

Streckenkilometer 2 WSV-Arbeiter an der Strecke
Im ERGO-Bogen bei Streckenkilomter 2.0 mußten mehrere Schwellen getauscht und die Spurweite angepaßt werden. Die WSV-Gleisbaustelle mit den Arbeitern in km 2.0. Von links nach rechts: Stiftner, Mauritz, Schwingenschlögl, Neumann.

11.

Der erste ÖBB-Zug nach Litschau wurde bei strahlendem Sonnenschein von Dampflok 399.01 geführt. Da einige ÖBB-Zweiachser noch in Aufarbeitung stehen, setzte sich die Garnitur des Nordastzuges neben dem Dienstwagen 97921, dem Kinderspielwagen 3281, einem - nicht betafelten - Zweiachser und dem Jausenwagen 5901 aus zwei von der Mariazellerbahn ausgeliehenen (seit 10. April in Gmünd anwesenden) Vierachsern zusammen. Die erfreulich hohen Fahrgastzahlen lassen für die kommende Sommersaison Gutes erwarten (Bild: Ankunft der Rückfahrt nach Gmünd im Bahnhof Altnagelberg, zum Wassernehmen)

399.01 erreicht den Altnagelberger Wasserkran
Die erste Fahrt nach Litschau am Muttertag verlief bei strahlendem Sonnenschein trotz mehrerer, in Summe 3 Kilometer umfassender, Langsamfahrstellen vollkommen nach Plan und kann angesichts der Fahrgastzahlen als Erfolg verbucht werden.

5.-9.

Auch dem WSV-Fuhrpark wurde (Arbeits-) Aufmerksamkeit zuteil: T. Neureiter, M. Schwingenschlögl und E. Stiftner arbeiteten am (ehemals ostdeutschen) Schienenbagger, dessen Hydraulik instandgesetzt, und der auch mit vier neuen Bremszylindern versehen wurde.

Zusätzlich wurden die Metallteile des Dienstwagens 6493 vollständig von Farbschichten befreit, und die Holzteile abgeschliffen (Bild vom 8.5.: schmalspURBAhN)
Dienstwagen Di/s 6493 im Mai 2008
Der Dienstwagen 6493 wird derzeit in Heidenreichstein aufgearbeitet. Am 8. Mai entfernten T. Neureiter, E. Stiftner und G. Urban alte Lackschichten von Metall- und Holzteilen

1.-4.

Anfang Mai fanden Arbeitseinsätze des Vereines zur Gleiserhaltung statt. Dabei wurden folgende Abschnitte bearbeitet: km 12.9 (Bogen beim ehemaligen Anschlußgleis der Firma Eisert (jetzige MKE) und im Bereich der Haltestelle Langegg (km 6.55).

April

29.

Die Waldviertler Schmalspurbahnsaison 2008 wurde offiziell durch ÖBB und NÖVOG mit einem Sonderzug für Vertreter der lokalen Gastronomie eröffnet. Dampflok 399.01 verließ Punkt 13.30 Uhr den Schmalspurbahnsteig in Gmünd und fuhr zunächst bis Altnagelberg, wo die Fahrgäste der Glashütte Apfelthaler einen Besuch abstatten konnten, währenddessen die Dampflok am WSV-Wasserkran ihre flüssigen Vorräte auffüllte.

Nach etwa 1 Stunde Aufenthalt brach der Sonderzug weiter nach Norden auf, um im Endbahnhof Litschau durch Vertreter der Gemeinde empfangen zu werden. Seitens des Waldviertler Schmalspurbahnvereins nahmen u.a. R. Mauritz und M. Schwingenschlögl teil. (Bilder von Mauritz)
Ankunft in Litschau Teilnehmer der Sonderfahrt
ÖBB 399.01 hat den Endbahnhof Litschau erreicht Gruppenbild der Sonderfahrt-Teilnehmer

März

22.

Die WSV-Fahrtensaison 2008 wurde mit den mittlerweile traditionellen Osterhasen- Zügen eröffnet. Wie bereits berichtet, waren beide Abfahrten bereits seit längerer Zeit vollständig ausgebucht, was für die Saison als gutes Omen gewertet werden konnte.
Punkt 13.30 verließ Diesellok 100.4 mit dem erst vergangene Woche aus Altnagelberg geholten Bi 3571 und einer Ladung voll "Osterhasen" die Einsteigstelle an der EK Eisertweg und machte sich auf die Fahrt zum "Hasenbühel" zwischen den Stationen Aalfang und Langegg. Kurz nach 14 Uhr verließ Dampflok 170.1 mit dem ersten vollbesetzten Zug den Endbahnhof (Zugzusammensetzung Lok 107.1, Generatorwagen 10007, Dienstwagen 6493, Vierachser 3448, Zweiachser 3890, 3889 und 3883, am Zugschluß Vierachser 3449) und erreichte gegen 14.25 die ehemalige Halte- und Ladestelle Aalfang, wo für die letzte Etappe die Lok umgesetzt wurde.

Vor-Osterhasenzug hinter Anstetter WSV 100.4 und 3571 durchfahren Aalfang
Die Osterhasen werden mit einem eigenen Zug zum Einsatzort gebracht. Hier ein Nachschuß beim Passieren der Fabrik Amstetter Der Vor-Osterhasenzug passiert die ehemalige Halte- und Ladestelle Aalfang
Osterhasen auf dem Weg zum Einsatz 100.4 erreicht Langegg Haltestelle
Einige Osterhasen auf der hinteren Plattform des 3571 Nach dem Einsatz geht's zur Jause: der Vor-Osterhasenzug knapp vor der Haltestelle Langegg, von wo es zur Poststation und einer zünftigen Jause ging
Osterhasenzug 2008, Heidenreichstein Einfahrt in Aalfang
Dampflok 170.1 verläßt Heidenreichstein, hier bei der EK Eisertweg Osterhasenzug 2008 erreicht Aalfang. Gut zu sehen die geänderten Straßenverkehrszeichen vor der Eisenbahnkreuzung: verschwunden sind die "Stopp"-Schilder, ersetzt durch 50 bzw 30 km/h-Begrenzungen
Osterhasenzug 2008, Hasenbühel Exodus von Aalfang
Der WSV-Zug beim Hasenbühel: hier warteten die Osterhasen auf die Kinder. Von hier geht's wieder zurück nach Heidenreichstein ... Hier einige "Opfer" des Osterhasenzugs - die normalerweise auf Gleis 3 in Aalfang hinterstellten Güterwagen wurden (gesichert) nach der Haltestelle Langegg aufgestellt
Nach der Begrüßung der mitreisenden Kinder durch die "Osterhasen" (herzlichen Dank an die Mitglieder der Laienbühne Heidenreichstein) und der Verteilung der Geschenke ging's gegen 15 Uhr wieder zurück nach Heidenreichstein. Die Osterhasen wurden zur Überbrückung der Wartezeit - obwohl zeitweise die Sonne schien, herrschten durch böigen Wind niedrige Temperaturen - mit Diesellok 100.4 im 3571 nach Langegg gebracht, um dort ihre wohlverdiente Jause einzunehmen. Knapp vor der Einfahrt in den Endbahnhof, nach der EK Eisertweg, fand die Fahrt ein abruptes Ende: der als drittletzter Wagen gereihte 3448 entgleiste mit beiden Drehgestellen. Die letzten drei Wagen wurden abgekuppelt, und die etwas gebeutelten, aber ansonsten unverletzten Fahrgäste konnten mit den restlichen Wagen (3449, 3883, 3889 und 3890) die letzten Meter in den Bahnhof gebracht werden. Da die Strecke blockiert war, mußte der zweite Zug um 16 Uhr kurzfristig abgesagt werden, die Fahrgäste erhielten den bereits bezahlten Fahrpreis rückerstattet. Als kleinen Trost für die um die Erlebnisfahrt umgefallenen Kinder erhielten sie die vorgesehenen Geschenke am Bahnhof in Heidenreichstein ausgehändigt.

Durch einen Einsatztrupp der Polizeizentrale Schrems wurde der Zwischenfall aufgenommen, da Fremdverschulden anhand der lokal vorgefundenen Anzeichen nicht auszuschließen ist. Nach dem Ende der polizeilichen Ermittlungen wurde mit dem Wiedereingleisen des Personenwagens gegen 17 Uhr begonnen, die Arbeiten dauerten bis weit nach Einbruch der Dunkelheit an, konnten aber bis ca. 21 Uhr abgeschlossen werden.

19.

Die bei Streckenkilometer km 11.9/0.7 blockierten Gleise der beiden nördlichen Waldviertler Schmalspurstrecken nach Litschau und Heidenreichstein waren am Nachmittag passierbar, als eine WSV-Streckenkontrollfahrt mit WSV 100.4, Gw/s 10007 und Arbeitszugdienstwagen 6517 den Bahnhof Altnagelberg erreichte. Nach einem wärmenden Häferl Kaffee für die Mannschaft (Schwingenschlögl und Stiftner) ging die Fahrt wieder retour nach Aalfang, wo es zum Treffen mit der probefahrenden Dampflok 170.1 kam. 170.1 und 100.4 setzten dann vereint ihre Rückfahrt zum Heimatheizhaus fort.

16.

Die beiden Blockaden bei km 9.6 und 10.4 nach Sturmtief "Emma" waren zu diesem Wochenende bereits (durch ÖBB Infrastruktur Betrieb AG?) beseitigt, während die umgestürzten Bäume bei km 11.9/0.7 noch immer die Gleise belegten.

10.

Die beiden Osterhasenzüge am Karsamstag 22. März sind seit heute Nachmittag vollständig ausverkauft. Damit werden mit den ersten Fahrten der Saison 2008 rund 400 Fahrgäste befördert werden - ein hoffentlich gutes Zeichen!

8.

Nachlese zu "Emma": Entlang der bahnparallelen Haltergasse in Altnagelberg waren bei einem Spaziergang am 8.3. die Straße blockierende umgestürzte Bäume entfernt worden, in den angrenzenden Waldstücken blieb aber stellenweise kein aufrechter Baum übrig.

2.

Am Sonntag entsprach im Norden Österreichs die Stärke des Sturmtiefs nicht mehr ganz den Warnungen der Meteorologen. Nichtsdestotrotz sind die Schäden zum Teil beeindruckend: zwar sind die Bahnstrecken im Bereich von Brand-Nagelberg weitgehend von Beschädigungen verschont geblieben, etwas weiter westlich zur tschechischen Grenze hin zeigen sich immer wieder die Spuren der Zerstörung.

1.

Das durch die Meteorologen präzis vorhergesagte Sturmereignis "Emma" verursachte am Wochenende 1./2. März in einem Großteil Nord- und Mitteleuropas schwere Schäden an Gebäuden, Verkehrsinfrastruktur und Wäldern. In Österreich war die Westbahn nach Medienberichten mehrfach unterbrochen, der Wiener Südbahnhof durch einen umgestürzten Baukran ab Samstagmittag vom ÖBB-Netz abgeschnitten.
Im Raum Altnagelberg traf "Emma" um 10.55 Uhr ein, der orkanartige böeige Sturm war von einem Wintergewitter mit intensivem Hagel- und Schneefall begleitet. Die Temperatur sank von zuvor 10 Grad Celsius binnen kurzem auf 1-2 Grad ab. Die größten Windspitzen dauerten etwa eine halbe Stunde lang an, erst in der Nacht auf Sonntag beruhigte sich die Lage. Gegen Sonntag Mittag frischte der Wind erneut auf.

Im Gegensatz zum Streckenabschnitt Neunagelberg-Altnagelberg waren am Sonntagmittag in Richtung Brand (Litschau) und Brand Süd (Heidenreichstein) keine Blockierungen durch umgestürzte und entwurzelte Bäume festzustellen. Unterbrechungen durch Windbruch lagen bei den Streckenkilometern 9.6, 10.4 und 11.9/0,7. An letzterer Stelle lagen mehrere Stämme über beide Streckengleise. Die im Ortsgebiet Altnagelbergs etwa 50 Meter westlich zur Bahn parallel verlaufende Haltergasse war zwischen Brunnenweg und Friedhofweg durch umgebrochene Bäume mehrfach unterbrochen.

Blockade bei km 11.9/0.7 Blockade bei km 11.9/0.7
Von der EK Brunnenweg in Richtung Gmünd gesehen Blockierte Streckengleise im Ortsgebiet Altnagelberg
Blockade bei km 11.9/0.7 WSV-Haltestelle Herrenhaus
Die Blockade der beiden Streckengleise von der EK Friedhofweg aus gesehen Abgebrochener Baumwipfel bei der WSV-Haltestelle Herrenhaus
Blockade in km 9.6 Blockade in km 10.4
Zwischen Neu- und Altnagelberg: Windbruch bei km 9.6 Blockiertes Streckengleis vor Altnagelberg - km 10.4


Februar

29.

Am nächsten Morgen traf der Straßentransport in Heidenreichstein ein. Mit tatkräftiger Unterstützung des Staplers der MKE AG (Danke!) - mangels einer Rollbockgrube in Heidenreichstein - konnte das Güterwagenfahrgestell vom LKW auf die frühmorgens mit WSV 100.4 aus dem Bahnhof Altnagelberg geholten Rollböcke aufgeschemelt werden.

LKW mit Güterwagen Abladen
Güterwagen auf Stapler Güterwagen auf Stapler
Güterwagen vor Aufschemeln Güterwagen nach Aufschemeln


Im Zuge der Fahrt am Morgen konnte bei der Eisenbahnkreuzung mit der Landesstraße Brand-Langegg im Streckenkilometer 4.1 eine gebrochene Schienenschweißstelle festgestellt werden.

EK Brand Schienenbruch
Die Brander EK in Richtung Heidenreichstein gesehen. Nahaufnahme der gebrochenen Schweißstelle


28.

In Salzburg bei der Lokalbahn war ein original-SLB Güterwagen-Untergestell "zu haben". Diese Gelegenheit ergriff WSV-Mitglied Neureiter beim Schopf und organisierte die Überstellung ins Obere Waldviertel.

Güterwagen vor Verladung Güterwagen vor Verladung
Das SLB-Güterwagenuntergestell ... ... vor Verladung in Salzburg.
Güterwagen bei Verladung Güterwagen nach Verladung
Mit Stapler erfolgt die Verladung auf LKW Der verladene Güterwagen


25.

Thomas Neureiter werkte heute im Heidenreichsteiner Heizhaus, er arbeitete zwei der originalen Waldviertler Rollböcke auf.

Rollbock Rollbock
vorher ...
Rollbock Rollbock
... und nachher


Jänner

11.

Das Neue Jahr begann mit einer Ehrung für den WSV. Der Obmann, S. Rott übernahm im Rahmen des Neujahrsempfanges des Heidenreichsteiner Bürgermeisters Hans Pichler die Silberne Ehrennadel der Stadt Heidenreichstein für Verdienste des Vereines um die Erhaltung der Waldviertler Schmalspurbahnen.

In der Gmünder Ausgabe der Niederösterreichischen Nachrichten vom 16.1.2008 auf Seite 33 erschien darüber ein Bericht mit Bild von der Ehrung (zum Zeitungsbericht als JPEG bitte
HIER klicken).

Konzept und Realisation: schmalspURBAhN
Dank Unterstützung von: Ronny
Webspace: Freunde der Mariazellerbahn
Diese und alle anderen Seiten wurden privat erstellt und erheben keinen Anspruch auf offiziellen Status.