Seite erstellt: 2007.02.25./letzte Aktualisierung: 2008.01.04.


Waldviertler Schmalspurbahnen
Bahnhof Altnagelberg, Bahnhofstraße 59, A-3871 Altnagelberg
Telephon +43 680 125 3003
email: urban@erlebnisbahn.at

 
Logo
Jänner | Februar | März | April | Mai | Juni | Juli | August | September | Dezember

Aktivitäten in 2007

Dezember

31. Dezember/1. Jänner

Wie die vorangegangenen Dezemberzüge des WSV war auch der Original Waldviertler Sylvesterzug des Vereins mit rd. 100 Fahrgästen ausverkauft. Bei klirrender Kälte und leichtem Schneefall bespannte auf der Fahrt nach Altnagelberg die Jenbacher Diesellok 100.4 die bewährte Garnitur (10007, 6493, 3890, 3889, 3883, 3448), die Dampflok 170.1 verließ das schützende Heizhaus Heidenreichstein erst gegen Mitternacht, um die Bergfahrt heim gemeinsam mit der Diesellok anzutreten.

... der letzte Zug aus 2007 im Bahnhof Altnagelberg
Die Leergarnitur wendete im Bahnhof Altnagelberg (Bild), und wurde im km 1.8 zur Retourfahrt bereitgestellt.

Nach leicht verspäteter Ankunft in Altnagelberg ERGO-Kindlinger (km 1.8, um 20.30) wurden die Fahrgäste mit heißem Punsch gelabt, bevor mit Fackeln zum Volksheim marschiert wurde. Nach Abendessen, Unterhaltung, Tanz und Feuerwerk ging's wieder zur Haltestelle, wo als Labung eine Gulaschsuppe für die jahreswechselnden Gäste bereitstand. Die Rückfahrt verließ Altnagelberg gegen 1.30 Uhr am Neujahrsmorgen.

24.

Rechtzeitig zum WSV-Christkindlzug lag ein wenig Schnee, außerdem gab es schon seit mehr als einer Woche sehr niedrige Temperaturen, soda&szlg; keine Gefahr von Tauwetter auftrat. Auch dieser Zug war wieder ausverkauft, womit der Verein dringend benötigtes Geld für die Triebfahrzeuginstandhaltung einnahm. Als Garnitur kamen Generatorwagen 10007, Dienstwagen 6493, die Bi/s 3890, 3889 und 3883 sowie der Vierachser 3448 zum Einsatz. Um keinen "Liegenbleiber" zu verursachen, leistete die Jenbacher 100.4 der Dampflok 170.1 Vorspann.

Diesellok unter Volldampf Altnagelberg - Endstation!
Der WSV-Christkindlzug 2007 erreicht die Haltestelle Herrenhaus. Für den schnellen Blick macht die JW 100.4 ziemlich viel Dampf ... Christkindlzug 2007 ist im Endbahnhof angekommen. Mehrere Fahrgäste trotzen der Käte und besichtigen die beiden Loks.
Wasser! Winterdampf in Altnagelberg
Die beiden Lokomotiven warten neben dem Altnagelberger Wasserkran, bevor sie sich an die Zuggarnitur setzen werden. Bevor die Vorspannlok 100.4 angekuppelt wird, stehen Dampflok 170.1 und ihre Weihnachtszuggarnitur auf dem Altnagelberger Bahnhofsgleis 4.

23.

Seit der letzten Streckenfahrt durch die Nikolauszüge 1. und 2. Dezember waren schon gut 3 Wochen verstrichen, weshalb vor dem Christkindlzug eine Kontrollfahrt notwendig wurde, damit keine unvorhergesehenen Hindernisse den Zug aufhalten. Der Sonntagnachmittag war der erste und einzige Tag der letzten Wochen, an dem die Sonne die Wolken verdrängen konnte, außerdem war zusätzlich Vollmond.

JW 100.4 mit Kleinwagenanhänger auf Streckenkontrolle erreichte nach Einbruch der Dunkelheit den Endbahnhof Altnagelberg - "und nur der (Voll-) Mond schaut zu!"

Schöne Weihnachten und Prosit 2008!
Der WSV-Streckenkontrollzug mit JW 100.4 erreicht am späten Nachmittag im Dunkeln den Wasserturm in Altnagelberg, ein Idyll im Vollmondschein

1./2.

Das Dezemberwochenende sah die ersten Planzüge des WSV seit Ende September. Vom Wetter mehr oder weniger begünstigt, verkehrte Dampflok 170.1 am 1. und 2. Dezember mit Lokführer S. Rott und Heizer Stefan Wurz, Zugmannschaft E. Stiftner, S. Neumann, M. Matitz und A. Trisko von Heidenreichstein nach Altnagelberg und retour. Nikolaus und Krampus - diesmal personell vom Verein gestellt - beschenkten die zahlreichen mitfahrenden Kinder.

Nikolaus und Krampus in Altnagelberg Winterdampf in Altnagelberg
Wie jedes Jahr kommen Nikolaus und sein schwarzer Gesell' ins Waldviertel, um dort die Gastfreundlichkeit des Schmalspurbahnvereins geniessen zu können. Hier halten sie inmitten ihrer Fans eine wohlverdiente Pause, während die Garnitur für die Retourfahrt gerüstet wird. Abfahrtsbereit! 170.1 macht Dampf, um die Steigung nach Langegg schaffen zu können.

^zurück

September

29.

Die Planfahrtensaison 2007 geht dem Ende zu: auf dem letzten Sommerzug nach Litschau war ÖGEG 699.103 mit einer wegen des erfreulichen Andrangs verstärkten Garnitur zum Litschauer Erdapfelfest (heuer in Schönau) unterwegs, auf dem Heidenreichsteiner Ast war WSV 170.1 Zuglok im Planeinsatz. Sie führte zusätzlich zu den Planzugpaaren Heidenreichstein-Altnagelberg auch einen Sonderzug (Ankunft in Altnagelberg gegen 12.15 Uhr).
Die Besetzung aller Züge war - nicht zuletzt auch dank des äußerst sonnigen Schönwetters nach einigen Regentagen - sehr gut, nach Litschau waren die mehr als 200 Plätze der um zwei Wagen verstärkten Garnitur zur Gänze vergeben, die Heidenreichsteiner Garnitur fuhr mit Aussichtswagen 5804, Vierachser 3349 und den Bi/s 3883 und 3890 sowie Jausenwagerl 3889 und (aufgrund der trotz Sonnenschein niedrigen Temperaturen) Generatorwagen 10007.

22.

Der WSV-Schmankerlzug verkehrte - mit 35 Teilnehmern vollständig ausgebucht - erstmalig unter dem neuen "WSV-Küchenchef" Stefan Neumann. Nach der Begrüßung am Bahnhof Heidenreichstein fuhr der Sonderzug mit Diesellok 100.4 nach Altnagelberg Herrenhaus. Die Hauptspeise wurde im Restaurant Herrenhaus eingenommen, danach ging's zu Fuß in die Glashütte Apfelthaler und von dort zum Bahnhof, wo schon der Planzug mit Dampflok 170.1 wartete.
Schmankerlzug Vorspeise Schmankerlzug Nachspeise
Schmankerlzug: Vorspeisenteller (F: Neumann) Schmankerlzug: Dessertteller (F: Neumann)

12.

Am ersten Mittwoch der Nachsaison verkehrte wie üblich die ÖBB-Diesellok 2095.12 mit den Zügen Gmünd-Litschau-Groß Gerungs. Bei der Rückfahrt von Groß Gerungs kam es bei der ehemaligen Haltestelle Ehrendorf an einer Eisenbahnkreuzung (EK) zu einer Kollission des Triebfahrzeugs (Tfz) mit einem Kraftfahrzeug (KFZ), dessen Lenker die Anordnungen der StVO bezüglich des Verhaltens beim Queren von EKs mißachtete. Das KFZ ist als Totalschaden zu vermelden, am Tfz 2095.12 entstanden an der Front, am Bahnräumer und an der Zugvorrichtung Schäden. Dem Vernehmen nach waren zum Glück weder beim schuldtragenden KFZ-Lenker noch bei den Zuginsassen Personenschäden zu vermelden.

Die Fahrt konnte bis in den Bahnhof Gmünd fortgesetzt werden, die Ankunft erfolgte mit ca. 30 Minuten Verspätung. Da kein Ersatztriebfahrzeug verfügbar war und die 2095.12 erst auf verborgene Schäden untersucht werden mußte, wurde die Weiterfahrt nach Litschau (und die Rückfahrt nach Gmünd) abgesagt. Fahrgäste in Richtung Litschau wurden mit Taxis an ihre Ziele befördert. An den Haltestellen Neunagelberg, Altnagelberg, Schönau und Litschau wartende Fahrgäste mußten auf den parallel verkehrenden Postbuskurs 1346 verwiesen werden.

8.

Rechtzeitig zu Beginn der Nachsaison 2007 war die WSV 170.1 nach ihrer Kesseluntersuchung und einigen Reparaturen wieder im Planeinsatz. Sie führte die beiden Nachmittagszugpaare Heidenreichstein-Altnagelberg und retour.

7.

Im Schmalspurteil des Bahnhofes Gmünd konnte heute der Schmalspurgleisbauzug (siehe auch
in der Chronik 2004/September!) aus St. Pölten auf den Normalspurtransportwagen gesichtet werden. In den kommenden zwei Wochen werden sowohl der Südast als auch die Nordäste von den beiden Fahrzeugen "bereist" werden.

5.

Der letzte WSV-Mittwochverkehr in 2007 fand bei schlechtem Wetter statt, es waren nur mehr wenige Fahrgäste zu begrüßen, die von der NÖVOG bezahlten Züge der ÖBB werden noch bis 26. September fahren.

In der heutigen Ausgabe der Niederösterreichischen Nachrichten (NÖN) gab es einen Bildbericht über WSV-Mitglied Thomas Neureiter und sein "Baby" 2091.02.

1./2.

Wie angekündigt verkehrte am Samstag die ÖGEG-Dampflok 699.103 noch einmal auf dem Heidenreichsteiner Ast, sie erreichte Altnagelberg von Gmünd kommend um 10.30 Uhr und führte ab 12.00 Uhr alle WSV-Züge. Eisenbahnfreunde, die wegen der WSV 170.1 gekommen waren, waren zwar enttäuscht, aber kamen doch auf ihre Rechnung. Die Rückführung erfolgte als Leerfahrt Heidenreichstein-Altnagelberg- Gmünd (Aufenthalt in Altnagelberg zum Wassernehmen 19.45 bis 20.10 Uhr)

Am Sonntag verkehrten alle WSV-Züge mit Diesellok 100.4, die letztmalig in 2007 verkehrenden ÖBB-Sonntagzüge Gmünd-Altnagelberg-Litschau waren mit der ÖGEG-Lok bespannt. Nachdem am Samstag noch teilweise Sonnenschein vorherrschte, verschlechterte sich das Wetter am Sonntag zusehends, nachmittags begann es zu regnen.

^zurück

August

29.

Die warme Jahreszeit neigt sich dem Ende zu, trotzdem sind die Mittwochzüge von Heidenreichstein und Litschau gut besetzt.

Wie bekannt wurde, kommt am Samstag 1. September die 699.103 der ÖGEG doch noch einmal auf WSV-Gleisen zwischen zum Einsatz. Sie wird Altnagelberg im Laufe des Vormittags ereichen und die Züge ab Altnagelberg 12.00 und 15.00 Uhr, sowie ab Heidenreichstein 14.00 und 16.30 Uhr führen. Nach 17.30 Uhr wird sie wieder Richtung Gmünd fahren, um am Sonntag den 2. die letzten Litschauer Dampfzüge zu bespannen.

18.

Der Besuch der ÖGEG-Gastlok "Stadt Steyr" 699.103 war doch etwas kürzer als ursprünglich vorgesehen: aufgrund eines Achslagerschadens der Gmünder ÖBB-Dampflok 399.01 (verursacht durch Auflaufen auf eine Vermurung am (Update) 8. August nahe Bruderndorf auf dem Südast) kommt für den Rest der Dampfzugsaison die 699.103 anstelle der (und nicht zusätzlich zur) 399er zum Einsatz. (Update: der fragliche Zug war als Sonderzug für eine Gruppe englischer Eisenbahnfreunde unterwegs. Die Garnitur wurde nach dem Eingleisen der 1. Kuppelachse der 399.01 mit einer aus Gmünd herbeigeholten Diesellok Rh. 2095 zurückgeholt, die beschädigte Dampflok wurde in der folgenden Woche zur Reparatur nach Waidhofen an der Ybbs abtransportiert. Dem Vernehmen nach könnte auch der Rahmen im Zuge der Entgleisung beschädigt worden sein)

Am Samstag 18.8. kam die 699.103 noch auf den WSV-Zügen zwischen Heidenreichstein und Altnagelberg zum Einsatz. Nach der letzten Ankunft (18.30 Uhr Heidenreichstein) wurde Kohle und Wasser gefaßt und als Lokzug die Überstellung nach Gmünd in die Wege geleitet.

ÖGEG 699.103 in Altnagelberg Doppeleinfahrt in
       Altnagelberg
ÖGEG-Dampflok 699.103 beim Wasserkran Altnagelberg ÖBB 2095.12 aus Litschau und WSV 100.4 aus Heidenreichstein in Altnagelberg

15.

(Updated) Am 15. August sollte im ÖBB-Planzug Gmünd-Litschau (ab 0800) ein Kurswagenteil zum Langegger Familienwandertag (Altnagelberg an 0835/ab 0845, Langegg an 0900, Heidenreichstein an 0925) verkehren, mangels Fahrgästen in Richtung Langegg wurde allerdings beschlossen, diesen Kurswagenlauf entfallen zu lassen. Der ÖBB-Zug verkehrte plangemäß mit Diesellokomotive Rh2095 (Gmünd-Litschau-Gmünd), die auch den Abschnitt nach Groß Gerungs (ursprünglich mit Dampflok 399.01 vorgesehen) fuhr - zusätzlich zum feiertäglichen Dieselplanzug Gmünd-Groß Gerungs-Gmünd.

Das erste Zugpaar (Heidenreichstein ab 0730/Altnagelberg an 0815 /ab 0845 /Heidenreichstein an 0925) wurde mit Diesellok 100.4 bespannt, alle weiteren Züge fuhren mit Gastlok 699.

Die geplante Rückführung des Kurswagenlaufs mit dem WSV-Planzug Nr. 109 mit Ankunft in Altnagelberg um 1440 Uhr entfiel, da die zweite Gmünder Diesellok Rh 2095, die den Wagen nach Gmünd führen sollte, für den Feiertagszug nach Groß Gerungs benötigt wurde.

Der ÖBB-"Candle Light"-Zug (Groß Gerungs-) Gmünd-Litschau und retour verkehrte abends -bei extrem schönem Wetter- eine halbe Stunde später (ab Gmünd 17.35 Uhr). Wegen der großen Andrangs an Fahrgästen mußten die Litschauer und die Groß Gerungser Zuggarnituren vereint geführt werden. Die Fahrt wurde von geschätzt 250 Fahrgästen frequentiert. Die Rückfahrt (Plan: 22.30 Uhr ab Litschau) verzögerte sich um rund eine Stunde, um Mitternacht erreichte der Zug erst die Haltestelle Brand.

12.

Vom 4. August bis voraussichtlich 1. September werden die Plandampfzüge des WSV mit der Gastlok 699.103 "Stadt Steyr" bespannt, da die WSV-Dampfloks 100.13 und 170.1 derzeit nicht betriebsfähig sind. Die ehemalige Heeresfeldbahnlok steht im Eigentum der Österreichischen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (ÖGEG) und ist derzeit an die ÖBB-Personenverkehr AG (GB Erlebnisbahn) vermietet.

Da auf den WSV-Zug 104 eine größere Gruppe mit Fahrrädern gebucht war, wurde die WSV-Garnitur verstärkt: In Richtung Heidenreichstein fuhren die Waggons 6105 (Fahrradtransportwagen), 3349, 3890, 3883 und Aussichtswagen 5804.
ÖGEG 699.103 und ÖBB
       2095.12 in Altnagelberg Abfahrt! vom Bahnhof
       Altnagelberg
WSV Zug 104 mit ÖGEG-Dampflok 699.103 und ÖBB- Zug mit Diesellok 2095.12 vor Ausfahrt vom Bahnhof Altnagelberg "Abfahrt!" von Zugchef R. Mauritz für den WSV-Zug 104.

^zurück

Juli

21.

Die vergangene Woche war mit durchgängig hohen Temperaturen deutlich über 30 Grad Celsius in den Medien als "Rekordhitze" apostrophiert worden. Da in den Nächten lokale Gewitter mit zum Teil enormen Niederschlagsmengen (22 Liter je Quadratmeter im Raum Heidenreichstein alleine vom 20. auf den 21. Juli) auftraten, ist die Wald- und Flurbrandgefahr als kaum existent zu sehen.

WSV-Zug 103/106 verkehrte außerplanmäßig mit Diesellok 100.4, da die Dampflok 170.1 zur Abfahrtszeit um 9.30 Uhr nicht betriebstauglich war.

15.

Die sonntäglichen ÖBB-Züge Gmünd-Litschau und zurück sowie Litschau- Altnagelberg u.z. verkehrten außerplanmäßig mit der Dampflok ÖGEG 699.103. Anlaß dazu war das in Litschau zwischen 12. und 15. Juli erstmalig veranstaltete Schrammelfestival (Litschau ist der Geburtsort des Vaters der später in Wien mit ihrer Musik bekanntgewordenen Brüdern Schrammel). Der Morgenzug wurde von der Schrammelgruppe "16er Buam" musikalisch begleitet. Zwischen Altnagelberg Bahnhof und der Gabelung fand die reguläre Doppelausfahrt mit dem von der Dampflok 170.1 gezogenen WSV-Zug 104 statt, in dessen Aussichtswagen 5804 das aus Kontragitarre und Knöpferlharmonika bestehende Duo eine kurze Vorstellung bot. Die Veranstaltungen des Festivals erhielten in den Medien sehr gute Kritiken, es konnten trotz einer Vielzahl von lokalen Konkurrenzveranstaltungen mehr als 2500 zahlende Besucher registriert werden. Wegen des in diesem Umfang nicht erwarteten Erfolgs soll das Schrammelfestival auch 2008 wieder stattfinden. Der Kulturbahnhof Litschau war Bühne für das "Schrammelfrühstück", zu dem der Ö1-Sprecher Nikolaus Schauerhuber in Schaffneruniform als Moderator anreiste - wenngleich der Zug bei Ankunft am Enabdhnhof eine halbe Stunde Verspätung hatte.

Die beiden nachmittäglichen WSV-Zugpaare 109/110 und 113/114 wurden aus Feuerschutzgründen mit der Diesellok 100.4 geführt.

14.

Nach einer Woche bei niedrigen Temperaturen konnte der Samstag mit schönstem Wetter und und hohen Temperaturen von mehr als 30 Grad aufwarten. Dies wirkte sich allerdings leider auch auf die Fahrgastfrequenzen der Dampfzüge aus - ein Platz im Schwimmbad strahlte doch mehr Anziehungskraft aus.

Der mit dem ÖBB-Planzug am Mittwoch 11. Juli von Litschau überstellte und auf Gleis 2 hinterstellte Wohn- und Werkstättenwagen 97304 aus dem Fuhrpark von S. Rott wurde mit Zug 110 von Altnagelberg (ab 15.00 Uhr) nach Aalfang gebracht.

8.

Der sonntägliche Dampfzug Gmünd-Litschau verkehrte mit ÖGEG 699.103 "Stadt Steyr" und war - wegen 35 minütiger Verspätung des Anschlußzuges aus Wien - bei der Abfahrt aus Gmünd rund 30 Minuten verspätet. Wegen der Notwendigkeit in Altnagelberg Wasser zu nehmen, wuchs die Verspätung auf insgesamt 40 Minuten an.

Der erste WSV-Planzug des Sonntags (Heidenreichstein ab 09.30 Uhr) verkehrte außerplanmäßig mit Diesellok 100.4 (Wagengarnitur 5804, 3449, 3890) und wartete den Anschluß an den Gmünder Zug ab.

WSV170.1 in Altnagelberg ÖGEG 699.103 vor Altnagelberg
WSV Zug 109 mit 170.1 hat den Bahnhof Altnagelberg erreicht. Die ÖGEG 699.103 ist wieder im Waldviertel. Am Sonntag 8.7. führte sie den Litschauer Zug, der mit einer halben Stunde Verspätung in Altnagelberg eintraf.

7.

Der Zug 109 (ab Heidenreichstein 14 Uhr) erreichte Altnagelberg mit 10 Minuten Verspätung, Grund dafür lag in der Notwendigkeit, Dampf zu sammeln. Bei der Rückfahrt des Dampfzugs 110 (mit 170.1) verursachte die Lok vermutlich wegen Funkenfluges durch den stürmischen Wind ein Brandereignis nahe Langegg, das durch Wasser aus dem Tender und mit Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr Langegg gelöscht werden konnte. Wie sich in weiterer Folge herausstellte, war an der "Funkenfreudigkeit" sowohl die schlechte Qualität der Lokkohle, als auch der dadurch bedingte übermäßige Schlackenanfall, der zur Überfüllung des Aschekastens führte, schuld.

Der WSV konnte eine Gruppe aus der Steiermark begrüssen. Die (ehemaligen) Mitarbeiter des Stahlwerkes Donawitz kannten die 170.1 noch aus der aktiven Zeit dieser Lok, als sie die Roheisen- Transporte zwischen Hochofen und Gießerei durchführte. Die 170.1 war bekanntlich bis 1972 im Stahlwerk Donawitz der Österreichisch Alpine Montan Gesellschaft (ÖAMG) im Einsatz.

6.

Im Juli 2007 begannen die Arbeiten zur Abtragung der Telephonfreileitung zwischen Neunagelberg und Litschau. Der WSV konnte vereinbaren, daß die Leitung für den Heidenreichsteiner Ast zwischen Bahnhof Altnagelberg und dem nördlichen Ortsrand nahe der WSV-Haltestelle Altnagelberg Nord bei Streckenkilometer 1.8 erhalten bleibt, um die Erreichbarkeit entlang der Strecke zu gewährleisten. Dazu ist allerdings die Reparatur einiger Leitungsteile, insbesondere in den Waldstücken des Heidenreichsteiner Astes, erforderlich.

^zurück

Juni

16.

Auf der Litschauer Strecke verkehrte ein Sonderzug mit 2095.12 und der Groß Gerungser Wagengarnitur für eine Gruppe Reisender von Altnagelberg nach Litschau. Der wahrscheinlich um 9.55 Uhr von Gmünd abgefahrene Leerzug erreichte gegen 10.25 Uhr den Bahnhof Altnagelberg.

Der erste WSV-Planzug des Samstages (Heidenreichstein ab 14.00 Uhr) verkehrte planmäßig mit Dampflok 170.1 (Wagengarnitur 5804, 3449, 3890 und 3883), nach Rückkehr mußte aufgrund Problemen mit der Dampferzeugung die Lok abgestellt werden. Für das Zugpaar 115/116 (ab Heidenreichstein 16.30 Uhr) kam Diesellok 100.4 zum Einsatz (aus Belastungsgründen mit verkürzter Garnitur 5804, 3449 und 3890).

14.

Auf der Seite
www.schmalspur-europa.at/schmalsp_40.htm wurde von WSV-Mitglied H.-J. Rosner und FdMzB-Mitglied F. Straka eine Beschreibung der Geschichte des neuen WSV-Aussichtswagens OCi4/s 5804 (ex-SS/s 35804) veröffentlicht.

Für einen privaten Besteller verkehrte ein WSV-Sonderzug Altnagelberg-Heidenreichstein.

9.

Beim ersten samstäglichen Dampfzug geriet auf der Heimfahrt nahe der Brander Kreuzung Laub zwischen den Schienen in Brand, vermutlich wegen der Löscheklappe der WSV 170.1. Da der WSV bei trockener Witterung Brandschutzvorsorge betreibt, war der Löschzug mit Diesellok 100.4 und dem Wasserwagen P101 rasch aus Aalfang am Brandort und konnte Schlimmeres vermeiden. Der Wasserwagen dient auch dazu, die Vegetation unter Kontrolle zu halten.

6.

Die Mittwochfahrten der ÖBB Erlebnisbahn begannen mit großem Zuspruch: schon beim ersten Zugpaar Gmünd-Litschau und zurück konnten neben einigen Einzelreisenden 120 bzw. 160 Kinder als Fahrgäste begrüßt werden, die die erste Waldviertler Kinderwerkstatt "HUKI" besuchten.

ÖBB 2095.014-3 vor Altnagelberg WSV Wasserwagen in Altnagelberg
Der Abendzug Groß Gerungs - Gmünd - Litschau erreicht in Kürze den Bahnhof Altnagelberg, Triebfahrzeug ist die 2095.014-3 der ÖBB mit Lokführer Illetschek aus Neunagelberg. Der privat beim WSV eingestellte dreiachsige Wasserwagen P101 kommt im Frühjahr und Sommer häufig zum Einsatz: als Brandschutzwagen und zur Vegetationskontrolle.

^zurück

Mai

24.

Dritter Dampfsonderzug der Saison: Altnagelberg - Heidenreichstein.

19.

Der zweite Dampfsonderzug der Saison von Heidenreichstein nach Altnagelberg und zurück hatte wesentlich besseres Wetter als zwei Tage zuvor und verkehrte aus Anlaß des Achtzigsten Geburtstages von Hans Pichler Senior mit WSV 170.1.

In Aalfang fand am Nachmittag das Bahnhofsfest der Kulturinitiative Amaliendorf-Aalfang statt.

WSV 170.1 vor Abfahrt Dampfzugfahrt
Geburtstagssonderzug mit 170.1 vor Abfahrt im Bahnhof Heidenreichstein Das schöne Wetter verlockte zur Nutzung des Aussichtswagens - trotz Dampf und Rauch

17.

Für eine Gruppe von Schweizer Eisenbahnfreunden verkehrte der erste Dampfsonderzug der Saison von Altnagelberg nach Heidenreichstein.

Dampfsonderzug mit WSV 170.1  
Der erste Dampfsonderzug der Saison 2007 mit 170.1 vor der Abfahrt von Altnagelberg  

12.

Auch an diesem Samstag verkehrte ÖBB 2095.12 mit einem Leerzug Gmünd (Abfahrt vor 09.50 Uhr) nach Altnagelberg, wo wieder Fahrgäste nach dem Besuch der Apfelthalerschen Glashütte zustiegen und nach Litschau fuhren. Die Leergarnitur des rückkehrenden Zuges konnte um 12.01 Uhr bei der Durchfahrt in Neunagelberg gesichtet werden.

5.

Auf dem Sonderzugsektor herrschte am Samstag Hochbetrieb: ÖBB 2095.12 verkehrte als Leerzug Gmünd (ab 9.55)-Altnagelberg, wo rund 200 Mitglieder des Diplomatischen Corps auf Einladung des Außenministeriums nach dem Besuch der Apfelthalerschen Glashütte nach 10.30 Uhr zustiegen und nach Litschau fuhren. Die Leergarnitur wurde um 12.26 Uhr bei der Durchfahrt in Altnagelberg gesichtet.

Um die Mittagszeit (12.30 Uhr) verließ WSV JW 100.4 mit ihrer Garnitur (Gw/s 10007, Aussichtswagen, C4i/s 3349 und Fahrradtransportwagen O/s 306 den Bahnhof Heidenreichstein , um nach einem Zwischenhalt in Aalfang bis Altnagelberg zu verkehren. Nach einem halbstündigen Aufenthalt fuhr die Gruppe wieder zurück zum Ausgangspunkt Heidenreichstein.

Der Zugführer des Litschauer Zuges verständigte den Technischen Leiter des WSV, dass auf dem zweigleisigen Abschnitt drei Bäume auf dem Heidenreichsteiner Gleis lägen. Eine Oberbauschnelleingreiftruppe, bestehend aus Manfred Schwingenschlögl, Erich Stiftner und Gerhard Urban lokalisierte die Blockade im Ortsgebiet Altnagelberg bei Streckenkilometer 0.9, nächst der EK Brunnenweg, und konnte mit Einsatz des "Fichtenmopeds" das Hindernis in ausreichender Zeit vor dem Eintreffen des Sonderzugs beseitigen.

Streckenunterbrechung nahe Brunnenweg Diesel-Sonderzug vor Abfahrt
Die Streckenunterbrechung nahe der Eisenbahnkreuzung Brunnenweg. Diesellok WSV 100.4 mit dem Sonderzug nach dem Umsetzen im Bahnhof Altnagelberg, bereit zur Rückfahrt.

1., 4. und 5. "Der Watschenkrieg am Ochsenhof"

Die Abfahrt des Shuttlezuges erfolgt um 19.30 Uhr von Heidenreichstein, die Rückkehr vor 22.00 Uhr. Der Fahrpreis ist in der Theaterkarte inkludiert. Das Plakat als A4-PDF gibt es
HIER zum Download (ca. 230kB).

Im Durchschnitt wurden je Betriebstag 80 Theaterbesucher befördert, damit konnten in Summe über 1.060 Fahrgäste im WSV-Zug begrüßt werden, womit mehr als 50% der Besucher mit der Bahn zum Theater kamen. Als Nebeneffekt konnten Gesamt durch Wegfall von 280 Autofahrten zu knapp 500 km rund 1/2 Tonne Kohlendioxid eingespart werden.

^zurück

April

27.-30. "Der Watschenkrieg am Ochsenhof"

Der WSV erfüllt an den Abenden 27., 28., 29. und 30. April, sowie 1., 4. und 5. Mai eine lokale Verkehrsaufgabe. Anläßlich einer Serie von Aufführungen des bäuerlichen Schwanks "Watschenkrieg am Ochsenhof" der Laienbühne Heidenreichstein im Rahmen der alljährlich stattfindenden "Lenziade" im Heuboden des Hetzendorfer-Stadels in Kleinpertholz werden die Zuseher vom Bahnhof Heidenreichstein zu einer provisorisch eingerichteten Haltestelle nahe des Spielorts gebracht und nach Ende der Vorstellung wieder zurück. Grund dafür ist, daß einerseits beim Aufführungsort nicht genügend Parkplätze vorhanden sind, andererseits vom 28.4. bis 1.5. wegen der Heidenreichsteiner Minimesse die Straße nach Kleinpertholz gesperrt ist.
Die Abfahrt des Shuttlezuges erfolgt um 19.30 Uhr von Heidenreichstein, die Rückkehr vor 22.00 Uhr. Der Fahrpreis ist in der Theaterkarte inkludiert. Das Plakat als A4-PDF gibt es
HIER zum Download (ca. 230kB).

Haltestelle Ochsenhof Shuttlezug aus Heidenreichstein
Die neue Haltestelle "Ochsenhof" in km 12.4 mit dem Heustadl in der Abendsonne. Der Schwank wird anläßlich der Lenziade 2007 der Laienbühne Heidenreichstein aufgeführt. Diesellok WSV 100.1 an der Zugspitze des Shuttlezuges nahe der Stadtgrenze Heidenreichsteins kurz vor Erreichen des temporären Haltepunkts "Ochsenhof".

20.

ÖBB PV, NÖVOG und Wirtschaftskammer Niederösterreich luden heute zum "Wirtezug", um Vertretern der lokalen Gastronomie das Fahrtangebot der Waldviertler Schmalspurbahnen näher zu bringen. "Der Multiplikatoreffekt der Gastronomie- und Tourismusbetriebe der Region dürfe nicht unterschätzt werden" gab NÖVOG-Geschäftsführer DI Otfried Knoll zu denken. Bei dieser Fahrt, an der Vertreter der Gemeinden der Region ebenso teilnahmen wie die örtlichen Tourismusinformationsbüros (Gästeservices), waren neben den zuständigen ÖBB-Mitarbeitern auch Vorstand und Aktive des WSV (Rott, Kaller, Schwingenschlögl und Neureiter) vertreten.
Der Zug fuhr um 9.55 vom Bahnsteig 21 des Bahnhofs Gmünd ab und verkehrte, mit einer Pause im Faßldorf Abschlag, bis Langschlag. Triebfahrzeug war die frisch aus Meiningen (Deutschland) von der Reparatur zurückgekehrte Dampflok 399.03.

17.

ÖBB Traktion GmbH führte am Dienstag dieser Woche eine Fahrt mit 2095.12 durch, um die Streckenkenntnis der Gmünder Triebfahrzeugführer zu erneuern. Die Lok wurde gegen 10.30 Uhr bei der Durchfahrt in Neunagelberg gesichtet, die Retourfahrt konnte gegen 15.30 Uhr wieder bei der Querung der Eisenbahnkreuzung vor dem Grenzübergang Neunagelberg/Halamky beobachtet werden.

7. Osterhasenzüge

Die Osterhasenzüge des Jahres 2007 waren wie seit Bestehen der "totale Renner": beide Fahrten waren seit dem Nachmittag des 29. März ausverkauft. Im Endeffekt wurden in den beiden Zügen rund 520 Passagiere befördert. Den Anfragen, sogar noch am Karsamstag, zufolge hätte ein dritter Zug noch sehr gut gefüllt werden können. Kurzfristig scheiterte dies an den Osterhasen, die mit gewerkschaftlichen Maßnahmen drohten, da sie bereits den ganzen Vormittag in der Heidenreichsteiner Innenstadt tätig sein mußten.

zwischen Aalfang und Langegg Ausfahrt aus Heidenreichstein Bahnhof
Die Osterhasen müssen auch irgendwie zum Zug gebracht werden: JW100.4 und der ehemalige "Max Böhm"-Wagen Ci/s 3571 ex-SKGLB hier auf dem Weg zum Hasenbühel vor Langegg Die Zugmannschaft wurde von den Osterhasen zur nichtdiskriminatorischen Anpassung überredet, wie beim Lokführer zu erkennen ist. Die Ausfahrt des zweiten Zuges aus Heidenreichstein zeigt eine eher untypische Ansicht - der Tender verdeckt die Zuglok 170.1
bei der Braunaubachbrücke hinter Kleinpertholz
Der erste Osterhasenzug auf der Heimfahrt nach dem Queren der Braunaubrücke Ebenfalls auf der Heimfahrt hinter der Firma Amstetter bei Kleinpertholz

^zurück

März

30. Osterhasenzüge AUSVERKAUFT!

Der Obmann des WSV teilte heute mit, daß die Plätze der beiden Osterhasenzüge am Karsamstag 7. April zur Gänze ausverkauft sind. Damit werden in Summe 512 Fahrgäste am ersten Tag der Fahrplansaison 2007 befördert werden. Wir hoffen, daß dies ein gutes Zeichen für die neue Fahrtensaison darstellt.

Das Waldviertler Jausenwagerl, WRi/s 3889, wird bis zu den ersten Fahrten aufgrund der noch ausständigen Reparaturarbeiten nicht fertig werden, als Ersatz gelangt der Behelfsjausenwagen 6493 zum Einsatz.

11. - Nachtrag zum Februar

Wie der Obmann des WSV in der Newsgroup "wsv-diskussion" aufklärte, ist bei der Informationsübermittlung ein Ziffernsturz passiert: der neue Arbeitsdienstwagen heißt richtig: 6715 und nicht, wie irrigerweise bekanntgegeben, 6517. Die ursprüngliche Wagennummer betrug 715.

^zurück

Februar

Nachtrag zum 19.

Die ÖBB-Fahrt nach Litschau wurde von Thomas Neureiter begleitet und photographiert. Dabei konnte die 2095.014-7 als aktives Triebfahrzeug vor der 399.03 identifiziert werden. Beachtenswert ist, daß die Dampflok zwischen Litschau und Meiningen auf der Straße unterwegs war und doch dabei immer im Bereich einer Eisenbahn war: als Straßentransportfahrzeug war ein Tieflader der Preßnitztalbahn Gesellschaft unterwegs.
Traurig, daß selbst für ein Eisenbahnunternehmen wie die ÖBB der Straßentransport billiger kommt als der auf der Schiene. Was ist daran schuld? Alles nur auf die EU zu schieben ist ein billiger Trick - ihr kann man allerdings vorwerfen, die Mitgliedsstaaten nicht ausreichend an der Kandare zu halten: alles Gerede von Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene - ein Lippenbekenntnis?
in Neunagelberg in Altnagelberg
in Altnagelberg in Gopprechts
in Gopprechts zwischen Gopprechts und Schönau
in Litschau Verladen

26.

Die Arbeiten am Jausenwagerl 3889 wurden nach der - arbeitsbedingten - Sonntagspause zu Wochenbeginn wieder fortgesetzt. Der neu eingesetzte Unterboden bekam eine Isolierschicht und teilweise neue Schiffbodenhölzer. Für die ab Freitag vorgesehenen Schweißarbeiten an der Wagenaußenhaut wurde mit der Vorbereitung der Blecheinsätze begonnen.

25.

Das schöne und sonnige Wetter ausnutzend, galt es einen kleinen Spaziergang rund um den Heidenreichsteiner Bahnhof zu machen - voila, und was war da zu finden? - Ein kleiner Ausflug in die Heidenreichsteiner und Waldviertelbahngeschichte!

Das nachstehende Bild wurde aus zwei am 25.2. aufgenommenen Digitalphotos kombiniert.

ehemaliges Heidenreichsteiner Bahnhofshotel
Der Zahn der Zeit bringt Altes wieder ans Tageslicht: das ehemals erste Haus in Heidenreichstein, das "Hotel Bahnhof" an der Südseite des Bahnhofsplatzes in Heidenreichstein. Nach wechselvoller Geschichte als "Fünf Stern-Hotel", Textilfabrik, Wohnhaus, etc., steht das Haus nunmehr, sichtlich herabgekommen, leer. Interessant ist der durch Abblättern der Farbschichten wieder sichtbar gewordene Schriftzug, der im unteren Bildteilzu sehen ist.

24.

Am Samstag Nachmittag arbeitet eine kleine Gruppe am Jausenwagerl 3889. Dabei werden Teile des Holzunterbodens und der Auflagehölzer erneuert. Der Austausch von Teilen der äußeren Blechhaut rund um die Fenster muß noch erfolgen.
Detailansicht einer Fensteröffnung auf der "Wetterseite" des WSV-Jausenwagerls während der Renovierungsarbeiten. Detailansicht der Fensterwand des 3889 von innen, am unteren Rand sieht man die Auflagen für den Unterboden (noch nicht eingesetzt).

19.

Heute befuhr eine ÖBB-Zugfahrt die Strecke Gmünd-Litschau und zurück. Eine nicht näher spezifizierte Diesellok der Reihe 2095 - wahrscheinlich die 2095.12 - zog die nicht betriebsfähige 399.03 nach Litschau, wo die Dampflok auf einen Tieflade-LKW verladen wurde. Vorliegenden Informationen zufolge soll das Fahrzeug nach Meiningen (Deutschland) ins dortige Dampflok-Ausbesserungswerk zur Aufarbeitung gebracht worden sein.

18.

Ron Ferguson von der Austrian Railway Group (
ARG) besichtigte in seinem Österreichurlaub den WSV-Bahnhof und Heizhaus Heidenreichstein sowie Thommy Neureiter, der im Heizhaus Litschau an seiner 2091.02 arbeitete.
Das Innere des "ausgeräumten" Jausenwagerls 3889 mit Blick auf Schadstellen. 2091.02 im Heizhaus Litschau.



16.

Eine Delegation unserer Freunde von der Bregenzerwald Museumsbahn ("Bähnle") besuchte das Waldviertel und den WSV-Bahnhof und Heizhaus Heidenreichstein.

Die Arbeiten an den Wagen 6715, 3889 und 3890 (siehe Jänner) werden weitergeführt, bis zum 16. Februar ist der 6715 (fast) fertiggestellt.

^zurück

Jänner

Im Gegensatz zum Vorjahr zeichnet sich der heurige Winter durch nahezu vollkommene Schneelosigkeit aus. Aus diesem Grund sind die Aktiven des Vereines emsig wie die Ameisen. Die Wagen 3889 (Jausenwagerl), 3890 (neues Tischerlwagerl) und der neue Arbeitsdienstwagen 6715 stehen seit Jänner in Bearbeitung. Am 6715 wurden folgende Arbeiten durchgeführt: Neulack, Bodenbedielung erneuert. Die Beschriftung ist mangels Schablonen noch ausständig.

Bei den beiden vierachsigen Personenwagen wurden die Fenstereinsätze auf der "Wetterseite", das heißt auf der dem Bahnhofsgebäude Heidenreichstein abgewandten Seite, entfernt und mit der Beseitigung der zum Teil größeren Rostschäden begonnen. Diese Arbeiten müssen bis zu den ersten Zügen der Saison 2007 am 7. April (Osterhasenzüge) beendet sein.

Die zweite Jännerhälfte war durch mehrere Starksturmepisoden gekennzeichnet, so beispielsweise am 18./19. d.M. durch das Sturmtief "Kyrill" mit Windspitzen bis 130 km/h, das europaweit zum Teil große Schäden, im nördlichen Waldviertel in erster Linie in den Wäldern, verursachte. Der WSV-Streckenabschnitt Heidenreichstein-Altnagelberg ist dabei insbesondere zwischen Kleinpertholz über Aalfang und Langegg bis zur Brander Straße betroffen, die Freimachung der Strecke muß ebenfalls bis zur Karwoche - in Abhängigkeit von der Witterung und der Verfügbarkeit freiwilliger Mitarbeiter - erfolgen.

Konzept und Realisation: schmalspURBAhN
Dank Unterstützung von: Ronny
Webspace: Freunde der Mariazellerbahn
Diese und alle anderen Seiten wurden privat erstellt und erheben keinen Anspruch auf offiziellen Status.