Seite erstellt: 2006.03.11./letzte Aktualisierung: 2008.01.13.


Waldviertler Schmalspurbahnen
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Aktivitäten in 2006

Dezember

31.

Der originale WSV-Silvesterzug verkehrte dieses Jahr bei aperem Wetter. Im Gegensatz zum Vorjahr war die reine Zweiachsergarnitur mit rund 60 Reisenden, die den Zug in der Haltestelle ERGO-Kindlinger zur Einnahme eines Kesselgulaschs und anschliessender Fackelwanderung zum Volksheim verließen, gut besetzt. Die Leergarnitur wendete gegen 21 Unr in der Haltestelle Herrenhaus und wartete dann bis zur Abfahrtszeit gegen 1.15 Uhr in der Hst. ERGO-Kindlinger. Die Teilnehmer des Silvesterzuges nahmen am Ball im Nagelberger Volksheim teil, wo nach dem Essen auch eifrig getanzt werden konnte. Nach Ankunft in Heidnereichstein - nach 2.00 Uhr - wurde noch Blei gegossen und mit dem verbliebenen Sekt das Neue Jahr begrüßt.

28.

Die in Altnagelberg Herrenhaus hinterstellte Schadlok 100.1 des WSV Christkindlzugs wurde am Vormittag nach Heidenreichstein heimgeholt.
Gegen 11 Uhr vormittags erreichte ein ÖBB Sonderzug mit 2095.12 Altnagelberg, von wo es nach einem kurzen Aufenthalt weiter nach Litschau ging. Der Sonderzug für den aus Böhmzeil stammenden Frühpensionisten Karl J. verließ Litschau um 15.30 Uhr wieder und wurde auf dem R&uulm;ckweg nach Gmünd bei einbrechender Dämmerung bei der Durchfahrt durch den Bahnhof Altnagelberg abgebildet.

Der Sonderzug am Vormittag in Richtung Litschau ... ... und am Nachmittag in Richtung Gmünd NÖ.

24.

Auch der WSV Christkindlzug war heuer wieder ausgebucht, ebenso spielte das Wetter nicht mit - diesmal trübte dichter Nebel die Sicht. Auf dem Retourweg wurde JW 100.1 noch in Altnagelberg, bei Kilometer 1.0 schadhaft, sodass die ganze Garnitur zurück nach Altnagelberg Herrenhaus schob, wo 100.1 im Gleisstutzen bis zum 28. Dezember hinterstellt wurde.

Die Heimholung der schadhaften 100.1, aus dem Gleisstutzen von 100.4 gezogen. Diesellok 100.4 vor der Sonderzuggarnitur, die 100.1 wartet noch beim Wasserkran.
Das Christkindl in Altnagelberg nach Ankunft von Heidenreichstein Die beiden Jenbacher Dieselloks 100.1 und 100.4 bespannten die aus den Wagen
10007, 6483, 3883, 3890, 3889, 3348 und 3349 zusammengesetzte Sonderzuggarnitur
in Doppeltraktion. Die Rückfahrt nach Heidenreichstein verzögerte sich durch einen
Schaden der 100.1 ein wenig.

16.

Auf dem Südast war am "Silbernen Adventsamstag" ein Dieselzug nach Groß Gerungs und zurück unterwegs.
Auch der WSV-Vorstand hatte seine vorweihnachtlichen Arbeiten rechtzeitig abgeschlossen und konnte die Fahrt am Samstag genießen.

Der ÖBB-Sonderzug beim Aufenthalt in der ehemaligen Wasserstation Bruderndorf, die seit einigen Jahren - nach dem Ende von Filmdreharbeiten - als "Mariefred" angeschrieben ist. Die Fahrgäste wurden von einer Bläsergruppe empfangen. Hochrangiger Besuch im Süden: Vereinsobmann Rott mit dem 2. Vizeobmann Schwingenschlögl und dem 1. Schriftführer Matitz während des Aufenthalts in Bruderndof/Mariefred.

2./3.

Die Nikolauszüge des WSV waren auch 2006 - wie seit Bestehen - ausgebucht. Leider spielte das Wetter nicht ganz mit: die Temperatur stimmte zwar ungefähr, aber der Schnee fehlte. Dem Treiben der Gefährdeten, Nikolaus und vor allem Krampus, tat dies allerdings keinen Abbruch. Keine Angst - die Kinder hatten nichts zu befürchten!

Nikolaus und Krampus in Altnagelberg nach Ankunft von Heidenreichstein Der Nikolauszug in Altnagelberg
Dampflok 170.1 nach dem Wasserfassen am Wasserkran Altnagelberg Der Krampus - alle gegen ihn? Retten wir alte Überlieferung und trotzen dem Zeitgeist!

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November

2.

Auf der WSV-Strecke finden seit der zweiten Oktoberhälfte Erhaltungsarbeiten statt. Zu Allerseelen, nach dem ersten Schneefall des Winters 2006/2007, arbeiteten Manfred Schwingenschlögl, Erich Stftner und Christian Böhmer bei Kilometer 9,5.

Bereits aufgearbeiteter Streckenabschnitt bei km 9,5 Der Arbeitszug mit JW 100.4, Arbeitszugdienstwagen 6715
Manfred Schwingenschlögl, Erich Stiftner und Christian Böhmer sind am Nachmittag bereits von der Winterkälte gezeichnet Manfred Schwingenschlögl mit dem Schlagschrauber

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Oktober

29.

Dampfsonderzug Heidenreichstein - Altnagelberg und zurück: das extrem sonnige und warme Herbstwetter der letzten Tage hat einer feuchten Witterung Platz gemacht ...

Am letzten Oktobersonntag 2006 verkehrte ein Dampfsonderzug mit WSV 170.1 für eine Reisegruppe, dabei kam aufgrund der Reisendenzahl (126 Personen) die verstärkte WSV-Garnitur 3449, 3448, 3889, 3890, 3883, 6493 und Generatorwagen 10007 zum Einsatz.
Der Zug nach Ankunft in Altnagelberg.
WSV 170.1 und 18 Achsen bei der Abfahrt, das feuchte Wetter und die Anhängelast wird dem Triebfahrzeug auf der 3km langen Steigung nach Mexiko noch einiges abverlangen!


26.

Auf der WSV-Strecke finden in der zweiten Oktoberhälfte wieder Erhaltungsarbeiten statt. Erstmalig konnte dabei der erst Ende September zum WSV gekommene Di/s 6715 (noch nicht angeschrieben) nach Neulackierung im Bahnhof Altnagelberg gesichtet werden.

Arbeitszug mit WSV 100.4, Gw/s 11656 und Di/s 6715 in Altnagelberg Der neue 6715 von hinten ...
... von links (in Fahrtrichtung Heidenreichstein gesehen) ... ... und von rechts.
Im Streckenabschnitt 8.9 bis 9.9 (vor der Diebsbrücke) wurden etliche Schwellen getauscht. Neben den "regulars" Manfred Schwingenschlögl und Erich Stiftner halfen unter anderen Michael Matitz, Alex Schwab, Christian Böhmer, Gerd Kaller, Ernst und Mario Weissenböck.

25.

Am Mittwoch verkehrte ein Dieselsonderzug Gmünd-Litschau und retour. Anlaß waren TV-Aufnahmen für die ORF-Sendung "Klingendes Österreich" mit dem Moderator Sepp Forcher. Die Fahrt fand bei strahlendem Sonnenschein statt, die Sendung wird am 8. Dezember um 20.15 Uhr im 2. Programm des ORF ausgestrahlt.

21.

Fr eine Gruppe verkehrte nachmittags ein Dieselsonderzug Heidenreichstein-Altnagelberg, der planmäßige Schmankerlzug fiel mangels genügend Interessenten aus.

Das Bild zeigt den Sonderzug mit WSV 100.4 nach Ankunft im Bf. Altnagelberg


7.

Sowohl der Photosonderzug (zumindest dieser bei Schönwetter) als auch die Waldviertler Whiskydampffahrt verkehrten planmäßig mit der Dampflok WSV 100.13 - wenngleich die Auslastung beider Fahrten nicht so gut wie wünschenswert war.

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September

30.

Der letzte WSV-Plandampfzug der Sommersaison 2006 verkehrte mit Lok WSV 100.13 heute am späten Nachmittag. Nachdem die Kesselfrist dieser Lok bald abläuft, muß der Vorstand demnächst über die weiteren Schritte entscheiden, zumal auch bei der zweiten Dampflok 170.1 in den kommenden Jahren eine Kesselrevision notwendig werden wird.

Die folgenden Bilder wurden zwischen Ankunft von und Abfahrt des letzten Zuges nach Heidenreichstein im Licht der tiefstehenden Abendsonne von schmalspURBAhN am 30.9.2006 "geschossen".
Bild 01: Bf. Altnagelberg - WSV 100.13 vor dem Wassernehmen Bild 02: Bf. Altnagelberg - zur Abfahrt bereitstehender WSV-Zug (ab 17.40 Uhr) (100.13, WRi/s 3889, Bi/s 3890 + 3883, Di/s 6493)


29.

Dampfsonderzug Heidenreichstein-Altnagelberg für
Austria Wirtschaftsservice/ERP-Fonds, mit WSV 170.1 und 24 Achsen.

27.

Dampfsonderzug Heidenreichstein-Altnagelberg für eine Reisegruppe, zum Einsatz kam die WSV 170.1.

23.

Der letzte Wochenendzug nach/von Litschau in der Sommersaison 2006 verkehrte mit Diesellok 2095.12 als "Erdapfelzug" zum Litschauer Erdapfi-Fest, das diesmal in Reitzenschlag stattfand. Zwischen dem Bahnhof Litschau und Reitzenschlag verkehrte ein kostenloser Busshuttle für die Besucher. Da der Anschlußzug von Wien mehr als 45 Minuten verspätet war, fuhr der Schmalspurzug erst um 10.45 (statt 9.55) von Gmünd ab.
Bild 01: WSV 170.1 mit dem Zug ab Heidenreichstein 16.00 erreicht Altnagelberg Bild 02: ÖBB 2095.12 passiert mit dem letzten Sommerwochenendzug den Altnagelberger Wasserturm
Bild 03: Abfahrbereiter Zug nach Gmünd, im Hintergrund der WSV-Zug


9.

Am Samstag verkehrte nur der Dampfzug ab Heidenreichstein 14.00 Uhr. Das letzte Zugpaar fiel wegen Schaden am Tfz 100.13 aus.

2.

Am Samstag verkehrten nur die Dampfzüge ab Heidenreichstein 09.30 und 14.00 Uhr. Das letzte Zugpaar fiel aus bislang ungeklärter Ursache aus.

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August

28.

Am Montag war die technische Gruppe des WSV aktiv und schüttete mit dem bereits seit rund 2 Wochen vorbereiteten Material den Bahnsteig zwischen den Gleisen 2 und 4 im Bahnhof Altnagelberg. Dank geht an Marktgemeinde Brand-Nagelberg, die den Verein durch die Zurverfügungstellung von Fahrzeugen des Bauhofs unterstützte.
Jetzt fehlt eigentlich nur noch, daß der Brand-Nagelberger Bürgermeister die schon von seinem Vorgänger versprochene Aufstellung eines Abfallbehälters endlich veranlaßt - an Tagen mit vielen Fahrgästen meint man, auf einer Müllhalde zu sein, da weder ÖBB, WSV noch die Gemeinde sich bislang für den Mist zuständig fühlen.

12.

Auf Vorstandsbeschluß verkehren an den ersten beiden Septemberwochenenden (2./3., 9./10.) die WSV-Züge wie im Juli und August, der Nebensaison-Fahrplan tritt erst an 16./17. September in Kraft.
BERICHTIGUNG vom 3.9.2006:
An den beiden Samstagen 2. und 9. September wird wie an den Samstagen im Juli/August gefahren, an allen Sonntagen im September fahren Dieselzüge nach dem Nebensaisonfahrplan!

Gegenüber 2005 ist bei den Fahrgastzahlen bis Ende Juli 2006 ein Rückgang von rund 10 Prozent zu vermerken. Grund dafür sind vermutlich größtenteils die Wetterkapriolen (Mai, Juni kalt und regnerisch, Juli extrem heiß). Der August ist bis Monatsmitte für die Jahreszeit als eindeutig zu kalt zu werten.

5.

Beim ersten Samstagnachmittagszug (ab Heidenreichstein 14.00 Uhr) wurde das Dampftriebfahrzeug 100.13 im Streckenkilometer 12.0 (Hst. Kleinpertholz GH Weinstabl) untauglich. Der liegengebliebene Zug wurde mit Diesellok 100.4 in den Bf Heidenreichstein zurückgeschleppt, wo die Lok zur Reparatur ins Heizhaus gebracht wurde. Der Planzug wurde mit der Diesellok als Ersatztriebfahrzeug um 45 Minuten verspätet in Richtung Altnagelberg abgefertigt. Neue Abfahrtszeit in Altnagelberg war 15.45 Uhr.

3.

Nach dem aktuellen Kälteeinbruch und teilweise starken Regenfällen beschlossen ÖBB und WSV, am kommenden Wochenende (5./6. August) die Planzüge mit Dampflok zu führen, da nach Ansicht beider eine Waldbrandgefahr eindeutig nicht mehr besteht. Zur Erinnerung: im Norden des Bezirks herrschten trotz der Hitze immer wieder teilweise heftige Regenfälle vor, sodaß dort die Gefahr von Feuersbrünsten nie gegeben war.

2.

Auf dem jeden Mittwoch verkehrende Zugplänen 17001/17002/17003/17004 Gmünd-Litschau-Groß Gerungs und retour wird das Jausenwagerl (BB BRi/s 5901) bereits seit 2005 durch den WSV betrieben. Generell sind diese Fahrten gut, in einigen Abschnitten (Weitra-Langschlag) sehr gut besetzt. Bekanntlich wurden die Züge Litschau-Südast auf Wunsch der Stadtgemeinde Litschau eingesetzt, um den Gästen des Feriendorfes Königsleitn die Möglichkeit zur Schmalspurbahnfahrt zu bieten.

Nachdem die Neuübernahme des Feriendorfes erst im März stattfand, starteten Werbemaßnahmen erst danach, sodaß leider erst ab Ende Juli der gewünschte Erfolg in Form von Buchungen im Schmalspurzug offenkundig wurde. Dies und die für Urlauber doch sehr zeitigen Abfahrten (Gmünd ab 8.00 - leider kein Anschluß von Wien FJB -, Litschau ab 9.32) stellen wohl die Hauptursache für die im Juni und Juli 2006 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres augenscheinlich geringeren Fahrgastzahlen der Litschauer Züge (sowohl Mittwoch als auch Sonntag) dar.

Aus Erfahrungen des WSV lässt sich sagen, daß das jetzige Zugangebot auf den Nordästen seitens des Landes (NÖVOG) und des ÖBB PV Vorstandes auf jeden Fall ohne große Änderungen auch die nächsten Jahre beibehalten werden muß, um das Konzept nachhaltig - durch steigende Bekanntheit - umzusetzen.

1.

Aufgrund der anhaltend hohen Temperaturen, verbunden mit lokalem Niederschlagsmangel besteht Waldbrandgefahr. Aus diesem Grund ersuchte die Bezirkshauptmannschaft Gmünd den WSV und die ÖBB, Fahrten auf den Strecken der NÖ. Waldviertelbahnen im Bezirk unter Verzicht auf Dampftraktion durchzuführen, mit dezenten Hinweisen auf das Forstgesetz 1975 und das niederösterreichische Feuerwehrgesetz ("Herbeiführen einer Feuersbrunst").
Aus diesem Grund werden - falls die Wetterlage unverändert bleibt - bis auf weiteres keine WSV-Dampfzüge verkehren, es kommt die derzeit einzige betriebsfähige Diesellok 100.4 zum Einsatz.

- Verordnung GDL1-A-041 der Bezirkshauptmannschaft Gmünd vom 26.7.2006 (als
PDF zum Download, 42kB)
- Auszug aus dem NÖ Feuerwehrgesetz, LGBl. 4400, § 30
Allgemeine Pflichten zur Verhütung und Bekämpfung von örtlichen Gefahren
(1) Jedermann ist verpflichtet, nach Möglichkeit und Zumutbarkeit alles zu tun, was das Entstehen einer örtlichen Gefahr verhindert und alles zu unterlassen, was deren Bekämpfung erschwert.


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Juli

30.

Die anhaltende heiße Witterung führte dazu, daß die planmäß mit Dampflok 399.03 verkehrenden Züge Gmünd-Groß Gerungs dieses Wochenende mit Diesellok 2095.14 geführt wurden. Auf dem Litschauer Ast verkehrte die 2095.12, von und nach Heidenreichstein die Dampflok 100.13. Dies erschien deswegen gerechtfertigt, da in den letzten Tagen öfters schwere lokale Gewitterregen auftraten. Nichtsdestotrotz waren sich die Zugmannschaften der Situation bewußt, es wurde seitens des Vereins eigens eine Brandbeobachtung durchgeführt.

29.

Aufgrund eines Reglerschadens an der Dampflok 100.13 mußte der Vormittagszug mit der Diesellok 100.4 verkehren. Die Nachmittagszüge verkehrten gewohnterweise wieder mit Dampf.

28.

Der an diesem Tag vorgesehene gecharterte Photogüterzug (Lz Heidenreichstein-) Aalfang-Altnagelberg und zurück mußte kurzfristig auf Bestellerwunsch abgesagt werden, ein neuer Termin steht noch nicht fest.

22./23., 26.

Die Fahrgastbesetzung der Planüge (sowohl von WSV als auch die der ÖBB) wurde durch die herrschenden hohen Temperaturen (ca. 30 Grad) stark beeinträchtigt, wenngleich die Mittwochfahrten vergleichsweise stark besetzt waren.

2.

Die Züge der Sommersaison 2006 verkehren erstmals - ein lange ausgesprochener Wunsch - jeden Sonntag im Juli und August, zusätzlich alternierend jedes Wochenende mit Diesel- oder Dampflok. Am 2., 16. und 30. Juli sowie am 13. und 27. August verkehren die ÖBB-Züge mit Diesellok der Rh. 2095, am 9., 23. Juli und 6. und 20. August wird die Dampflok Rh. 399 "Zugpferd" sein. Der erste Sommerzug wurde mit der frisch lackierten 2095.12 bespannt, die Garnitur wurde nach Ankunft in Litschau durch die Gattin des NÖVOG-Geschäftsführers, Martina Knoll, auf den Namen "Herrensee-Expreß" getauft.

Zu diesem Anlaß wurde auch vom Modellbauhersteller Stängl und Salber ein Kleinserienmodell der 2095.12 im Kulturbahnhof Litschau präsentiert.

Bild 01: Vor der Doppelausfahrt am Vormittag Bild 02: Nahaufnahme 2095.12
Bild 03: DI Otfried Knoll wartet auf einen günstigen Fotozeitpunkt Bild 04: Portrait der 2095.12 - beachtenswert die "narbige" Front!

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Juni

12.-17.

Der neue Schmalspurbahnsteig zur Bereitstelllung für die Litschauer Züge (dzt noch nicht mit Bahnsteignummer beschildert) wurde am Pfingtsonntag 4.6.2006 "eingeweiht" und erscheint als fertig. Auffällig, aber aus den beiden Abbildungen nicht ersichtlich, ist, daß er für die Zuglänge inklusive Triebfahrzeug nicht ausreicht, bei Ankunft muß die Lok bis über die Grenzmarke vorziehen.

Bild 01: rechts der neue Litschauer Bahnsteig mit Zuggarnitur, die Weiche im Vordergrund trägt die Signalnummer 100 Bild 02: die gesamte Litschauer Garnitur, im Vordergrund die liebevoll zur Verschönerung plazierten Blumenkisten. Interessant ist, daß an Tagen ohne Zugverkehr nach Litschau die Gerungser Garnitur am (alten) Bahnsteig 21 bis zum Prellbock geschoben wird, um den Zugang zum neuen Bahnsteig zu sperren
Bild 03: Das linke Bild zeigt die Situation am Standort der ehemaligen Haltestelle Breitensee, wo die seit 1986 unbenutzten Bahnsteigkanten nach dem Entfernen gestapelt liegen. Bild 04: Ähnlich die Situation nahe Brand, Schienen und Schwellen sind auch hier ausgebracht
Auch 2006 werden aufgrund des Infrastrukturvertrages zwischen Land Niederösterreich (vertreten durch die NÖVOG) und dem Bund einige Streckenteile der Waldviertler Schmalspurbahnen von Grund auf saniert. Zwischen den Kilometern 5.1 und 6.0 und 15.1 bis 15.4 der Litschauer Strecke wurde zwischen 12. und 14.5. mit den vorbereitenden Arbeiten (Ausbringen der neuen Schienen - Profil S49 - und Schwellen mittels Rollwagen!, Entfernen der alten Bahnsteigschwellen und den Resten der auf dem Bahnsteig angebrachten Sitzbank in Breitensee) begonnen.

10.

 WSV 100.4 mit Planzug (ab 14.00 Uhr Heidenreichstein) vor der Haltestelle Herrenhaus

Die planmäßigen Dampfzüge des Samstagnachmittags mußten als Dieselzüge gefahren werden. Grund dafür war die Lieferung einer für Traktionszwecke ungeeigneten Steinkohle, die bei den Anheizversuchen zu verlegten Rauchrohren führte und aufgrund ihres extremen Schwefelgehaltes den Unwillen nicht nur der Anrainer des Heimatheizhauses Heidenreichstein weckte.

3.

Am Vormittag des Pfingstsamstages herrschte nicht nur im Heizhaus (wo die Dampflok 100.13 zu den Eröffnungsfahrten der Saison 2006 angeheizt wurde), sondern auch in Altnagelberg Betriebsamkeit:

Bild 01: Der Tieflader mit dem Schienenbagger ist verspätet aus Tschechien angekommen Bild 02: Im strömenden Regen wird das neue Schienenfahrzeug umgesetzt
Bild 03: Erich Stiftner und Alexander Schwab beim Eingleisen Bild 04: Der SS/s 35804 wird gedreht und kann danach wieder nach Heidenreichstein zur Fertigstellung des Umbaus gebracht werden
Der einzige 36-Tonnen-Autokran in Niederösterreich nördlich der Donau setzte einen aus der ehemaligen DDR (Schmalspurstrecke Radebeul-Radeburg) über Böhmen ins Land gekommenen Schienenbagger vom Tieflade-LKW auf die WSV-Schienen. Zur Überbrückung der aufgrund organisatorischer Probleme tschechischerseits entstandenen Wartezeit wurde der gerade im Ausbau zu einem ungedeckten, offenen Aussichtswagen ("Cabrio") befindliche Rungenwagen SS/s 35804 um 180 Grad gedreht wieder "auf Schiene gebracht".

2.

Nachdem er am Vormittag in Weitra geheiratet hatte, lud der WSV-Obmann S. Rott die Hochzeitsgäste zu einer Fahrt mit dem WSV-Wackelstein Expreß. Auf dem Weg nach Altnagelberg hatte das frisch getraute Paar einige auf den Ehestand vorbereitende Aufgaben zu erledigen, die aber, teilweise mit tatkräftiger Unterstützung von Hochzeitsgästen und Zugmannschaft, erfolgreich gelöst werden konnten. Der Verein wünscht der jungen Familie eine glückliche Ehe.

Bild 01: Obmann Siegfried Rott mit seiner Silvia vor dem WSV-Hochzeitszug Bild 02: Das Brautpaar beim Wasserschöpfen zum Füllen des Loktenders (die Lokmannschaft hatte den Weichenschlüssel vergessen und daher nicht zum Wasserkran zufahren können)
Bild 03: Sigi Rott und ein Hochzeitsgast beim Füllen des Tenders Bild 04: Der WSV-Zug bereit zur Abfahrt nach Heidenreichstein

Zum Einsatz kamen die Dampflok 100.13, Dienstwagen 6493 und die Zweiachser 3883, 3889 und 3890. In Altnagelberg stand der neue C4i 3349 als "Salon"-Wagen mit einer kräftigenden Jause bereit.

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Mai

27.

Für deutsche, holländische und österreichische Eisenbahnphotographen verkehrte ein Güterzug mit Personenbeförderung, bespannt mit ÖBB 399.03, zwischen Gmünd und Litschau. Bis Altnagelberg fuhr die noch immer im Waldviertel befindliche ÖGEG 699.103 als Vorspann. Hier setzte sich die 699 an die vom WSV in den Vortagen bereitgestellte Garnitur, bestehend aus den Wagen Di 6493, Gw 11656, Gw 10007 und den beiden Bi 3890 und 3883, zu einer Doppelausfahrt. Bis zur Rückkehr des Güterzuges aus Litschau stand die Garnitur auf Gleis 2 des Bahnhofs Altnagelberg hinterstellt (die ÖBB-Personenwagen waren auf Gleis 3 abgestellt), um gegen 15.30 Uhr mit dem aus WSV-Wagen bestehenden Zug nach Heidenreichstein zu fahren. 399.03 fuhr nach Verschubmanöver mit den ÖBB-Wagen, darunter einem auf Rollwagen aufgeschemelten zweiachsigen Güterwagen, retour nach Gmünd. Knapp vor 19.00 Uhr erreichte 699.103 mit den Bi 3890 und 3883 und den Photographen wieder Altnagelberg, von wo sie nach dem Wasserfassen am Wasserkran als Lokzug zurück nach Gmünd fuhr. Die WSV-Diesellok 100.4 retournierte die beiden Bi und den Rungenwagen 6105 gegen 20.15 Uhr nach Heidenreichstein.

Bild 01: Der Kleinwagen X616.905 des zuständigen Bahnmeisters Schwarzenau ist auf Gleis 3a in Altnagelberg hinterstellt und wartet für die Unkrautbekämpfung auf trockene Witterung Bild 02: Der Sonderzug bei Ankunft in Altnagelberg. Beachtenswert: der aufgeschemelte zweiachsige Güterwagen in Zugmitte, neben dem Gütermagazin
Bild 03: Großes Beratschlagen - "Wie mach ma's denn?" Bild 04: Scheindoppelausfahrt der Dampfloks 699.103 und 399.03 aus dem Bahnhof Altnagelberg
Bild 05: Der Heidenreichsteiner GmP wartet auf die nachmittägliche Ausfahrt Bild 06: 699.103 kehrt mit einem kurzen Personenzug in strömenden Regen aus der Burgstadt zurück. Da der Heidenreichsteiner Ast großteils abseits von Straßen verläuft, fuhren die Photographen in den Personenwaggons mit

20.

Der für diesen Samstag geplante Schmankerlzug mußte - trotz strahlenden Sonnenscheins - abgesagt werden.

12.

Die 20. ordentliche Generalversammlung fand um 19.00 Uhr im Gasthof Dorfwirt Weinstabl, Kleinpertholz 9 statt und dauerte von 19.20 bis 20.15 Uhr.

Der Obmann berichtete von der erfreulichen Entwicklung in 2005, die mit einem Plus von rund 8 Prozent sowohl bei den Fahrgastzahlen (erstmalig knapp unter 8.000 Reisenden) als auch beim Jahresumsatz noch besser als Anfang Dezember 2005 erwartet ausfiel. Wegen der im letzten jahr durchgeführten Statutenänderung aufgrund des Vereinsgesetzes 2002 und der damit verbundenen Verlängerung der Funktionsperioden der Vorstandsmitglieder auf vier Jahre waren heuer nur die Rechnungsprüfer zu wählen.

6.

Der erste WSV-Photozug des Jahres 2006 war bei strahlendem Sonnenschein sehr gut besucht, zum Einsatz kam die Dampflok 100.13. Im Gegensatz dazu fiel der für den Abend vorgesehene Whiskyzug kurzfristig aus.

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April

29.

70 Jahre Diesellok Reihe 2091 (BBÖ Rh 2041/s, DR BR VT137.3) und 100 Jahre Dampflok Reihe 399 (NÖLB und BBÖ Rh Mh, DR BR 99.11) wurden von WSV, ÖBB, NÖBB und Stadtgemeinde Litschau mit einem großen Programm gefeiert. DigImages by schmalspURBAhN, alle vom 29. April.
Bild 01: Der Sonderzug mit 699.103, 399.03 und 2091.07 als Triebfahrzeuge bei Durchfahrt in Gmünd Böhmzeil Bild 02: Der Sonderzug bei Durchfahrt im WSV-Bahnhof und Vereinssitz Neunagelberg
Bild 03: Vor Einfahrt in Altnagelberg Bild 04: Die beiden Dampflokomotiven 699.103 und 399.03 bei der Zugtrennung im Bahnhof Altnagelberg
Bild 05: Der Litschauer Zugteil mit den beiden Dampflok erreicht die "Gabelung", aber wo bleibt der Heidenreichsteiner Zug mit 2091.07 und der aus Heidenreichstein herangefahrenen 2091.09? Bild 06: Nach einigen Minuten bangen Wartens erscheint der Heidenreichsteiner Zug. Die 2091.07 - über den Winter mit schadhaftem Generator zur Reparatur in Gmünd - erlitt kurz nach der Abfahrt in Altnagelberg erneut einen Schaden an der Kraftumwandlung. Nach diesem Bild schob der Dieselzug retour in den Bahnhof Altnagelberg, die 2091.07 wurde auf Gleis 2 hinterstellt, und die Fahrt nach Heidenreichstein konnte nochmals in Angriff genommen werden
Bild 07: Der Dampfzug erreicht die ehemalige Halte- und Ladestelle Brand. Am rechten Bildrand ist der Mannschaftswagen der Gleismeisterei zu sehen, er ist seit Herbst 2005 auf dem Ladegleis hinterstellt Bild F: Dipl.-Ing. Otfried Knoll, Geschäftsführer der NÖVOG, bei seiner Ansprache am Bf Litschau
Bild 08: Im Ortsbereich Gopprechts folgt die Bahntrasse den Mäandern des Reißbachs, der kurz nach dieser Stelle das österreichische Staatsgebiet in Richtung Tschechischer Republik verläßt Bild 09: Der erste Sonderzug ist im Bahnhof der Stadtgemeinde Litschau angekommen. Im Erdgeschoß war eine liebevoll gestaltete Austellung über die Geburtstagskinder 399.03 und 2091 zu besichtigen, Modellbahnfreunde konnten Fahrmaterial im Maßstab 1:87 erwerben.
Bild 10: Die ÖGEG-Lokomotive 699.103 hat ihre Heimatdienststelle im Heizhaus Grünburg an der Steyrtalbahn. Da die Gmüner 399.03 ab Oktober zur Reparatur in Meiningen weilte, lieh sich ÖBB Personenverkehr AG die Museumsbahnlok aus Bild 11: Die 399.03 erhielt über den Winter eine Behandlung in Meiningen, kehrte nach Ostern wieder heim und feierte in Litschau ihren 100. Geburtstag
Bild 12: Während in Litschau Grußadressen des Litschauer Bürgermeisters Huslich, des Personenverkehrsverantwortlichen der ÖBB PV Zöchmeister und des NÖVOG- Geschäftsführers Knoll die beeindruckenden Menschenmengen empfingen, war in Heidenreichstein - trotz Minimesse - wenig los. Die Abfahrt des 13-Uhr-Zuges erweckte außer dem Interesse einer Handvoll Eisenbahnfreunde wenig Aufsehen Bild 13: Der Dieselzug mit der Nicht-Jubilarin 2091.09 (zweite Bauserie, geliefert 1940) verläßt den Wald und wird in Kürze in der ehemaligen Halte- und Ladestelle Aalfang eintreffen
Bild 14: Die 2091.09 mit ihrer für Waldviertler Verhätnisse langen Garnitur beschleunigt nach dem Aufenthalt in der Haltestelle Langegg (km 6.55) auf der bis ca. Streckenkilometer 5 reichenden Steigung Bild 15: Der Heidenreichsteiner Zug mit Diesellok hat in der Haltestelle Altnagelberg ERGO-Kindlinger (km 1.7) auf den Dampfzug aus Litschau gewartet. Parallel fahren beiden in Richtung Bahnhof, aufgenommen hinter dem Altnagelberger Sportplatz
Bild 16: Photoparade einmal anders. Die Triebfahrzeuge 2091.09, 2091.07, 699.103 und 399.03 (v.l.n.r.) besichtigen die angereisten Eisenbahnphotographen Bild 17: Der ÖBB PV Produktionsleiter und WSV-Mitglied C. Böhmer bespricht mit dem 2. WSV-Vizepräsidenten und Zugbegleiter M. Schwingenschlögl Details der bevorstehenden Abfahrt von Altnagelberg
Bild 18: Verspätete Abfahrt der Nachmittagszüge. Links der Heidenreichsteiner Zug mit Doppeltraktion 399 und 699, rechts der Litschauer Zug mit 2091 zur im dortigen Heizhaus hinterstellten, bereits im grünen Anstrich der Fünfziger- und Sechziger Jahre befindlichen "Schwester" 2091.02, der wahren Jubilarin Bild 19: Leider wechselte das Wetter nachmittags von bedeckt auf strömenden Regen, sodaß vernünftige Photos praktisch nicht mehr möglich waren. Nun befindet sich die Dieseltraktion auf der Heimfahrt nach Gmünd an der Zugspitze, die 2091.07 (hinter ihrer geringfügig jüngeren Schwester 2091.09) wird "kalt" mitgeschleppt.

28.

Die im Schmalspurteil des Bahnhofs Gmünd NÖ durchgeführten Umbauarbeiten neigen sich - rechtzeitig vor dem Saisonstart am 29. April mit den Feiern zu 70 Jahre Rh.2091 (BBÖ 2041/s) und 100 Jahre Rh.399 (NÖLB Rh.Mh) - dem Ende zu. Wie sich anhand der Abbildungen zeigt, wurde für die Nordast-Züge nach Litschau und Heidenreichstein ein neuer Bahnsteig geschaffen, um auch in Gmünd eine Möglichkeit zur Doppelausfahrt zu bieten. Alle Bilder vom 28. April.


Bild D: Der neue Bahnsteig im Bild vorne rechts, im Hintergrund der bestehende Bahnsteig 21 mit den Gmünder Wagen.

Bild E: Der neue Bahnsteig aus Sicht ankommender Züge gesehen. Rechts davon das Umfahrungsgleis und der bestehende Bahnsteig 21.

15.

Die beiden Osterhasenzüge verkehrten 2006 mit einer um den während der Wintermonate innen ausgebauten Vierachser 3349 verstärkten Garnitur und der 100.13. Die Garnitur (3349, 3883, 3889, 3890 und 3348) wies eine Kapazität von 126 Sitzplätzen auf, es waren beiden Züge ausverkauft.


Bild 1: Dampflok 100.13 mit der um den 3349 (hinter der Lok) verstärkten WSV-Garnitur erreicht die ehemalige Halte- und Ladestelle Aalfang, wo vor der Weiterfahrt die Lok umgesetzt wurde (digImage©schmalspURBAhN, 15.4.2006)

Bild 2: Der erste Zug hält beim "Hasenbühel", die Osterhasen beschenken die kleinen Fahrgäste (digImage©schmalspURBAhN, 15.4.2006)

Bild 3: Dampflok 100.13 und der erste Osterhasenzug auf der Heimfahrt beim Überqueren der Braunaubrücke (digImage©schmalspURBAhN, 15.4.2006)

Bild 4: Diesellok 100.4 mit dem ehemaligen Ischlerbahnwagen 3570, der zum Transport der Osterhasen Verwendung fand (digImage©schmalspURBAhN, 15.4.2006)

Im Schmalspurteil des Bahnhofs Gmünd NÖ begannen nach der Saison 2005 massive Umbauarbeiten, die zum Teil durch den Bund (ÖBB Infrastruktur Bau AG), zum Teil durch das Land Niederösterreich (NÖVOG) finanziert werden. Ziel war, zusätzlich zum bestehenden Bahnsteig 21 auch die Bereitstellung eines Nordastzuges nach Litschau oder Heidenreichstein zu ermöglichen. Die erste Doppelausfahrt wird am Pfingstsonntag, 4. Juni, erfolgen, danach jeden Sonntag im Juli und August.


Bild A: Blick von der Heizhausausfahrt über die Eisenbahnkreuzung mit dem neugestalteten Schmalspurteil

Bild B: Blick vom Gleisabschluß des Schmalspurbahnsteigs 21 mit der Weiche zum Lokgleis.

Bild C: Die zuvor erwähnte Weiche für das Umsetzen des Triebfahrzeugs im Vordergrund, auf dem Umfahrungsgleis stehen derzeit nahezu alle in Gmünd stationierten Personenwagen aufgereiht.

8./9.

Seit dem 31. Dezember befuhr kein Schienenfahrzeug mehr die WSV-Strecke Heidenreichstein-Altnagelberg, da diese aufgrund der Schneemassen und des Schneebruchs unpassierbar war. Die erste Veranstaltung der WSV-Fahrtensaison 2006 findet am kommenden Karsamstag, 15. April, statt, weswegen eine Truppe um Oberbauchef und 2. Vizeobmann M. Schwingenschlögl am 8. April eine Schneeräum- und Streckenfreimachfahrt durchführten. Neben Schneeräumen und Beseitigen umgestürzter Bäume wurden auch die Spurrillen der mehr als 60 Eisenbahnkreuzungen gereinigt.

Die Räumfahrt erreichte nach 20.15 Uhr bei einbrechender Dunkelheit den Bahnhof Altnagelberg, die Garnitur wurde nach dem Umsetzen des Triebfahrzeugs 100.4 auf Gleis 4 bis zum darauffolgenden Tag hinterstellt.


Bild: WSV 100.4 mit Rungenwagen 6105, Dreiachser 656 und Schneepflug 17 im Bahnhof Altnagelberg (digImage©schmalspURBAhN, 9.4.2006)

2.

In den tieferen Lagen entlang der WSV-Strecke ist der Schnee bis auf wenige Haufen verschwunden, in den Walddurchfahrten (Kleinpertholz-Aalfang, Mexiko-Altnagelberg) ist jedoch noch kein Durchkommen möglich. Die vergleichsweise hohen Temperaturen führten zu lokalen kleineren Überschwemmungen, die anders als in den Bezirken Waidhofen/Thaya und Gänserndorf jedoch nicht zu Evakuierungen führten.

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März

26.

Die monatelang vorhandene Schneedecke beginnt sich bei Temperaturen um 10 Grad C (in Altnagelberg) langsam aufzulösen.

3.-5.

Am Freitagnachmittag beginnende Schneefälle dauerten bis Sonntag an, der Schneezuwachs in Altnagelberg betrug rund 20 Zentimeter.

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Februar

18.

Eine kurze Schadensaufnahme an den nördlichen Strecken der Waldviertler Schmalspurbahn ergab, daß alle leicht zugänglichen Streckenteile an Waldrändern und dergleichen durch Schneebruch von Bäumen blockiert sind, eine exakte Bestimmung der zu erwartenden Schäden kann erst nach der Schneeschmelze erfolgen. Die am schwersten betroffenen Streckenteile liegen zwischen Böhmzeil und Breitensee, Neunagelberg bis Brand/Langegg, Gopprechts bis Schönau und Aalfang bis Kleinpertholz.

Wenngleich die Schneefälle Anfang des Jahres von bislang unerreichter Quantität blieben, führten weitere Niederschläge in Verbindung mit teilweise sehr niedrigen Temperaturen zu einem Weiterbestand der geschlossenen Schneedecke.

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Jänner

1. bis 4.

Schwere Schneefälle führten zu Schneehöhen um 1 Meter, die anfänglich feuchtschweren Massen verursachten große Schäden an Bäumen und Sträuchern, später auch an Dächern. So drückten die Neuschneemengen am Abend des 3. Januars den größeren Teil des Hallendachs der ehemaligen Stölzle Glasfabrik in Altnagelberg ein. Aufgrund der Weihnachtsferien in der nunmehrigen Firma COPAL GmbH waren keine Personenschäden zu vermerken, allerdings wurden einige in der Halle abgestellte Firmenfahrzeuge verschüttet. En alteingesessener Ortsbewohner Altnagelbergs wies darauf hin, daß er sich nicht erinnern könne, seit seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft 1946 jemals wieder so viel Schnee in seiner Heimatgemeinde erlebt zu haben.


Kleiner Ausblick auf die Schneesituation am 12. Februar in Altnagelberg / Ehemalige Stölzle-Halle am 18.2.2006
(alle Aufnahmen by schmalspURBAhN)

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