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Aktualisierung/update: 2008.01.13. by schmalsp
URBAhN

Waldviertler Schmalspurbahnen

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Dezember

Mittwoch 24.12.

Nachdem in den beiden Tagen vor Weihnachten sowohl Schnee fiel als auch die Quecksilbersäule auf Temperaturen weit unter den Gefrierpunkt absank, und zusätzlich strahlender Sonnenschein herrschte, waren die Teilnehmer am ebenfalls wieder gut besuchten WSV-Weihnachtszug so richtig in der Stimmung für die nachfolgende Bescherung daheim. Die extrem tiefen Temperaturen (in Heidenreichstein hatte es laut Hoher Warte am 24.12. morgens 24 Grad unter dem Gefrierpunkt!) verursachten einige Probleme für die Lokmannschaft, aufgrund des Zuggewichtes wurde entschieden, zusätzlich zum PlanTfz 2091.07 die mittlerweile einer Motorrevision unterzogene JW100.4 vorzuspannen. Das Bild zeigt den Christkindlzug 2003 knapp vor dem Endpunkt Altnagelberg Herrenhaus (Bild: Urban).

Samstag 6./Sonntag 7.12.

Die beiden mit Dampflok 170.1 geführten Nikolauszüge waren zu je mehr als 100 Prozent ausgebucht, leider spielte das Wetter nicht mit und war alles andere als vorweihnachtlich.

Samstag 6.12.

Informationssitzung für alle WSV-Mitglieder und Interessenten im Anschluß an die letzte Vorstandssitzung des Jahres. Ort: 3860 Kleinpertholz 9, Gasthaus "Dorfwirt" Weinstabl, Zeit: ab 18.00 Uhr.

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November

Samstag 22.11.

Für ein Reisebüro verkehrte vormittags ein Sonderzug Heidenreichstein-Altnagelberg, zur Abwechslung einmal in der Zusammensetzung JW100.4 (die damit ihr Debut nach der Motorüberholung dieses Jahr gab), C4i/s 3348 und WR/s 3889. Für diese Zuszusammensetzung bewährt sich die Ausstattung des Vierachsers mit einem Kohlenofen, da kein 24V-Gleichstrom für den Betrieb der WEBASTO-Geräte zur Verfügung stand: der Generatorwagen 10007 war in Aalfang hinterstellt und konnte erst beim Zwischenstop während der Fahrt nach Altnagelberg eingereiht werden.

Montag 17.11.

Letztmalig in 2003 verkehren die WSV-Züge anläßlich des Heidenreichsteiner Martinimarktes. Die Zukunft der Marktzüge ist aufgrund der sinkenden Bedeutung der Markttage nicht gesichert.

Samstag 15.11.

In den nächsten Tagen erfolgt die Umstellung der Weiterleitung der auf die Vereins-eMail-Adresse eingegangenen mails an Obmann Siegfried Rott, der interimistisch die Agenden des Schriftführers bis zu einer Neubesetzung dieses obligatorischen Vorstandspostens übernommen hat.

Wochenende 8. und 9.11.

Freunde von der Feistritztalbahn (Weiz - Birkfeld, Oststeiermark) besuchten an diesem Wochenende den Waldviertler Schmalspurbahnverein und übernachteten in Heidenreichstein. Die Anreise von Wien erfolgte mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Bahn bis Gmünd, Postbus bis Altnagelberg). Die Zeit bis zur Abfahrt des Dampfzuges am Samstag Nachmittag wurde durch Mittagessen im Restaurant Herrenhaus und den Besuch der Glashütte Apfelthaler überbrückt. Die Rückfahrt am Sonntag erfolgte mit WSV-Dieselzug bis Altnagelberg, weiter in Richtung Wien mit Postbus und Franz-Josefsbahn.

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Oktober

Freitag, 31.10.

Mittags verkehrte ein Dieselsonderzug für ein Oberösterreichisches Reisebüro. Dabei konnten insgesamt rd. 200 Personen befördert werden.

Mit dem Ablauf dieses Tages endete die über 14-jährige Dienstzeit des bisherigen Schriftführers Gerhard Urban, er war seit August 1989 in dieser Funktion für den WSV tätig und hat damit alle bisherigen Präsidenten des Vereins (Kadrnoska, Ertl, Schwingenschlögl, Golitschek, Rott) unterstützt. Er wird auch weiterhin für den WSV unterstützend aktiv sein, so werden unter anderem Internetpräsenz, Verteilung des Posteinganges, einfache Werbemaßnahmen, Organisation diverser Veranstaltungen und Mithilfe im Zugbetrieb durch ihn erledigt werden.

Sonntag, 26.10.

Am Nationalfeiertag verkehrte zusätzlich zu den Planzügen mit Diesellok auch ein dampfbespannter Photozug als Gemischter Zug (GmP). Die Zugkreuzungen fanden dabei in Aalfang statt. Das erste Bild zeigt den Zug auf der 1:40 Steigung vor der Haltestelle Brand Süd. Weitere Aufnahmen zeigen den GmP bei der Ausfahrt aus dem Wald nahe Mexiko, bei der Kreuzung mit dem Planzug (2091.07) in Aalfang, und beim kurzen Aufenthalt in Altnagelberg Nord.

Samstag, 13.10.

Vorstandssitzung

ab Mittwoch, 1.10.

... eine erfreulich große Zahl an Sonderzügen (sowohl Diesel- als auch Dampflok-bespannt) im ganzen Monat läßt das Herz des geplagten Kassiers höher schlagen ...

Weniger erfreulich ist hingegen die mittlerweile endlose Geschichte "WSV-Einfahrt in den Bahnhof Altnagelberg": anderslautenden Meldungen (Presseaussendung der NÖVOG vom September 2003) zum Trotz ist die Einfahrt der WSV-Züge noch immer nicht möglich. Grund dafür sind entgegen den ursprünglich erhaltenen Angaben weit überhöhte Kosten für den (notwendigen, aber einfachen) Umbau der Sicherungsanlagen.

September

Samstag, 27.9.

Führung aller Planzüge mit Dampflok (Heidenreichstein ab 9.00, 15.00 und 17.05 Uhr, Altnagelberg Herrenhaus ab 10.05, 16.00 und 18.05 Uhr). Der ursprünglich für diesen Tag vorgesehene Dampfzug mit Whiskyverkostung wird auf Mai 2004 verschoben.

Der WSV-Zug ab Altnagelberg 10.05 Uhr war durch seine Fahrgastzusammensetzung als "international" zu bezeichnen: neben 2 Österreichern - einer Abordnung des Vereins "Freunde der Mariazellerbahn" - waren mehrere tschechische und eine größere Gruppe schwedischer Eisenbahnfreunde auf dem durch Lok 170.1 geführten Zug versammelt. Das Bild zeigt die WSV-Garnitur knapp vor Erreichen der Eisenbahnkreuzung mit der Brand-Langegger Straße, bei der Durchfahrt durch die Bedarfshaltestelle Brand Süd.
Der gleiche Zug hier bei Überquerung der Braunaubrücke zwischen Langegg und Aalfang, das nächste Bild zeigt die Ausfahrt aus der Haltestelle Aalfang.

Freitag, 26.9.

Dieselsonderzug Altnagelberg-Heidenreichstein

Donnerstag, 25.9.

Dieselsonderzug Heidenreichstein-Altnagelberg

Mittwoch, 24.9.

Dampfsonderzug Heidenreichstein-Altnagelberg und zurück, erstmalig in Verbindung mit einem Besuch der neueröffneten Glasbläserei A. Apfelthaler, die als publikumsträchtige Ergänzung des bereits seit einigen Jahren bestehenden Glasmuseums mit der Dauerausstellung "Glas und Glaube" wirkt.

Samstag, 20.9.

Die an diesem Abend zwischen 18.00 und 01.00 Uhr durchgeführte "Lange Nacht der Museen" - eine Aktion des Österreichischen Rundfunks ORF fand erstmals auch im Waldviertel - ohne Beteiligung des WSV - statt, wobei die werbliche Unterstützung durch den ORF kaum bemerkbar ausfiel.
In Kleinpertholz waren das Moor- und Torfmuseum der Gemeinde Heidenreichstein und die Galerie Zeh die einzigen Teilnehmer aus dem Bezirk Gmünd an der bundesweiten Veranstaltung beteiligt.
Der Schriftführer forderte im Oktober 2002 (!) vom ORF Einreich- und Infomaterial für eine WSV-Beteiligung in 2003 an, die Antwort darauf kam in der ersten Junihälfte 2003, 2 Tage vor dem Einreichschluß. Nichtsdestotrotz wird der Vorstand versuchen, für 2004 gemeinsam mit Museen entlang der Strecke eine Beteiligung zu schaffen.

Samstag, 13.9.

In der besonderen Vorstandssitzung wurden die Planungen für die Saison 2004 diskutiert. Es wurde einhellig festgestellt, daß die - von Einigen forcierten - oftmaligen Fahrten aufgrund der resultierenden extrem niedrigen Auslastung für den WSV wirtschaftlich nicht tragbar sind.
Dies betrifft auch insbesondere die - an sich erfreulichen - NÖVOG-Fahrten von Litschau nach Gmünd, die aufgrund der terminlich und zeitlich ung¨nstigen Lage und des hohen Leerfahrtanteils kaum Umsteigewillige bei den Anschlüssen aufwiesen.

Auf Wunsch der Stadtgemeinde Litschau sollen in Juli und August 2004 Fahrten Litschau-Gmünd-Abschlag Fassldorf und zurück an jedem Mittwoch stattfinden, wobei daran gedacht ist, WSV-Anschlußzüge von Heidenreichstein zu führen. Aus Sicht des WSV ist dies überlegenswert, es müsste aber eine Deckelung entstehender Verluste aufgrund ungenügender Einnahmen zugunsten des Vereins erfolgen. Ein zusätzliches, nicht zu unterschätzendes, Problem stellt der akute WSV-Personalmangel dar (insbesonders an Werktagen)

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11./12. bis 21.9.

Am 11. September (zwischen 7.45 und 8.00 Uhr) war die Gmünder Bahnmeisterdraisine im Bf Altnagelberg anwesend (Bild), wo sie wendete, um nach Gmünd zurückzukehren, um vergessenes Material bzw. Werkzeug zu laden. Die Fahrt zur Baustelle bei Schönau erfolgte danach (Durchfahrt Altnagelberg 10.12), Draisine und Wagen übernachteten dort auf freier Strecke (!), während die Streckenarbeiter mit PKW abgeholt wurden.

Die Garnitur kehrte erst am nächsten Tag nach Gmünd zurück. In der folgenden Woche erfolgte erneut eine Zufahrt zur Schönauer Baustelle, die Rückfahrt am Donnerstag 18.9. fand bereits im ehemaligen Bf Neunagelberg ein Ende - ob wegen eines Fahrzeugschadens oder einfach so (Erreichen des Dienstschlusses?), ist nicht bekannt - wo sie über das Wochenende auf dem Gleis 1 abgestellt war. Zusätzliche Sicherungsmaßnahmen waren nicht zu bemerken.

Mittwoch, 3./Donnerstag 4.9.

Die Gmünder Bahnmeisterdraisine verkehrte am Mittwoch mit Schienen, auf drei Wagen verladen, von Gmünd in Richtung Litschau (Durchfahrt in Altnagelberg 11.49 Uhr) und kehrte erst am nächsten Wag wieder zurück (Altnagelberg durch ca. 11.00 Uhr).

Der Umbau der Sicherungsanlage im Bf Altnagelberg läßt noch auf sich warten, damit bleibt Altnagelberg Herrenhaus jedenfalls bis zum Ende der Sommersaison Endstelle der WSV-WACKELSTEIN Expreßzüge.

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August

Wochenende 30./31.8.

Da sich die Wettersituation aufgrund von Temperatursturz und Regenfällen entspannte, konnten die Nachmittagszüge am 30.8. planmäßig mit Dampflok bespannt werden. Da dadurch in der Hauptsaison 2003 nur ein Wochenende mit Dampflok gefahren werden konnte, werden die Fahrten am 27.9. (Anschlußzüge zum Litschauer Erdapfelkirtag) mit Dampflok geführt werden.

Wochenende 15. bis 17.8.

Die Fahrten des WSV-Wackelstein Expreß fanden plangemäß mit Dieselbespannung statt, die Fahrten Gmünd-Groß Gerungs wurden mit Dampflokomotiven geführt.

Donnerstag, 14.8.

Die Bezirkshauptmannschaft Gmünd NÖ erließ aufgrund der Trockenheit am 11.8. eine Verordnung betreffend das Verbot offenen Feuers im Freiland (mit Strafe in Höhe von 7.270,- EUR im Falle eines Vergehens) und ersuchte am 14.8. WSV und ÖBB, bis auf Weiteres auf Fahrten mit Dampfloks zu verzichten. Der WSV-Obmann informierte, daß seitens des Vereinsvorstandes ein Dampflokbetriebsverbot seit 8. August besteht. Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme wurde in den Personenwagen, mit Ausnahme des Jausenwagerls, ein Rauchverbot verhängt.

ÖBB Netz/Schwarzenau übermittelte dem Verein eine Anordnung zur Benützung des Bahnhofs Altnagelberg bei WSV-Zugfahrten. Dabei hat der Triebfahrzeugführer aus Heidenreichstein kommend bei der Trapeztafel des Bf Altnagelberg anzuhalten und sich beim Fahrdienstleiter Gmünd telefonisch anzumelden und die Freigabe der Einfahrt anzufragen, ebenso das Verlassen des Bahnhofes mitzuteilen. Bei gleichzeitigen Fahrten auf der Strecke Gmünd-Litschau haben ÖBB-Züge bei den jeweiligen Trapeztafeln Altnagelbergs anzuhalten und das Signal "Kommen" des WSV-Triebfahrzeuges abzuwarten.
Die Umbauarbeiten (Versetzung der Gleissperrschuhe und Anpassung der Sicherungsanlagen) werden im Lauf der nächsten zwei Wochen durchgeführt, die neue Fahrordnung tritt mit dem darauffolgenden Monatsersten in Kraft.

Freitag, 8.8.

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit besteht steigende Entzündungsgefahr sowohl in den Wäldern als auch entlang der Wiesen und Felder. Aus diesem Grund wurde vom technischen Leiter in Absprache mit dem Vorstand ein generelles Dampflok-Fahrverbot verhängt, das ab sofort bis auf Weiteres in Kraft tritt. Alle im Plan als Dampfzug bezeichneten Züge werden daher mit Diesellok bespannt, und eine entsprechende Information der Öffentlichkeit in den WSV-Haltestellen veranlaßt.

Ein für heute 8.8. angesetzter ÖBB-Dampfsonderzug Gmünd-Groß Gerungs kam nur bis Weitra mit Dampflok, die Weiterfahrt wurde aus Brandschutzgründen mit Diesellok beschlossen.

Samstag, 2.8.

Aufgrund eines Schadens am Regler mußten die für Samstag Nachmittag geplanten Dampfzüge mit Diesellok 2091.07 bespannt werden. Dampflok 170.1 konnte im Laufe des Sonntages wieder vollständig betriebsfähig gemacht werden.

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Juli

Freitag, 31.7.

Obmann und Schriftführer unterzeichneten den Zusatzvertrag zum Bestandsvertrag mit den ÖBB. Damit sind die Weichen für eine Einfahrt der WSV-Züge in den Bahnhof Altnagelberg gestellt. Aufgrund der notwendigen Befassung der ÖBB-Dienststellen Fahrweg und Signaltechnik wird die Bahnhofsbenützung Altnagelberg allerdings nicht vor dem 23. August möglich sein. Aufgrund betrieblicher Erfordernisse müssen zu diesem Zeitpunkt geringfügige Anpassungen der Fahrpläne, insbesondere an Sonntagen (ÖBB-Verkehre Litschau-Gmünd NÖ), erfolgen.

Freitag, 25.7.

Wie vom neuen Obmann Siegfried Rott bereits anläßlich der 17. oGV im Mai verkündet, findet am 25.7.2003, ab 1900 Uhr, eine Informationssitzung für alle WSV-Mitglieder, im Anschluß an eine Sitzung des Vorstands, am Bahnhof Heidenreichstein (im Wagen 3348) statt. Der Zutritt ist nur für WSV-Mitglieder gestattet (Mitgliedsausweis!)

Samstag, 12.7.

Vorstandssitzung in Kleinpertholz

Freitag, 11.7.

Neuerliches Treffen zwischen WSV, NÖVOG und ÖBB (Gmünd) zur Klärung von Detailfragen.

Montag, 7.7.

Besuch einer NÖVOG/ÖBB-Delegation am WSV-Standort Heidenreichstein zur Abklärung der Einstellung von WSV-Wagen bei den ÖBB. Wenn dies möglich wird, können WSV-Fahrzeuge (wieder) auf ÖBB-Schmalspurstrecken verkehren. Allerdings wird die Umsetzung aufgrund von Kapazitätsproblemen noch mindestens bis Mitte 2004 auf sich warten lassen.

Wochenende, 5./6.7.

Samstag war erster Betriebstag der Hochsaison 2003 mit den Fahrten zur Grenzüberschreitenden Kooperation WSV-JHMD. Neu in 2003 ist, daß aufgrund behördlicher Genehmigung nunmehr der Busverkehr zwischen Heidenreichstein und Nova Bystrice mit einem Oldtimer (Skoda RTO, Baujahr 1960, 36 Plätze) erfolgen kann.

Am Sonntag wurde ein verdichteter Fahrplan wegen des "2. Glasfestes" in Altnagelberg gefahren. Leider ohne Vorankündigung wurde auch seitens ÖBB ein zusätzlicher Zug betrieben, der zwischen 13 und 14 Uhr in Altnagelberg Aufenthalt hatte.

Mittwoch, 2.7.

Oberbauarbeiten zwischen Heidenreichstein und Altnagelberg. Durch maschinellen Einsatz beim Gleisstopefen konnte auf einem erheblichen Teil der Strecke eine wesentliche Verbesserung der Fahrteigenschaften erreicht werden, so sind mehrere bislang bestandene Langsamfahrstellen weggefallen, wodurch u.a. der Pünktlichkeitsgrad der Züge erhöht werden konnte.

Dienstag, 1.7.

Besprechung von WSV-Vorstandsvertretern mit ÖBB Immobilien und Recht Ost bezüglich Vertrag zur Erlaubnis der Einfahrt von WSV-Zügen in den Bf Altnagelberg. Unterzeichnung soll nach Aussage I+R bis Mitte Juli erfolgen.

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Juni

Dienstag, 24.6.

Gemeinsame Besprechung von WSV-Vorstandsvertretern mit der Geschäftsführung der NÖVOG betreffend offene Fragestellungen im Verhältnis zueinander. Dabei wurde die WSV-Einfahrtsmöglichkeit in den Bf Altnagelberg angesprochen, die wesentlich im Interesse von NÖVOG und WSV liegt. Die Intervention bei der zuständigen Abteilung der Bundesbahn ermöglicht einen eigens anberaumten Termin am Dienstag, 1. Juli, wo hoffentlich eine allseits zufriedenstellende Lösung des altbekannten Problems erfolgen sollte.

Samstag, 21.6.

Der bestbesuchte WSV-Schmankerlzug seit Bestehen verwendete erstmalig den "neuen" Vierachser 3348. Positiv fielen die für Schmalspurverhältnisse üppigen Platzverhältnisse sowie die Laufruhe auf.

Samstag, 14.6.

Besprechung mit JHMD-Vorstand und der JH-Bus s.r.o.-Geschäftsführung in Jindrichuv Hradec anläßlich der Anfang Juli startenden 2. Saison der grenzüberschreitenden Kooperation "Uzkokolejky na pomezi - Schmalspurbahnen an der Grenze"..

Sonntag, 8.6.

Die durch die NÖVOG gesponsorten Züge der ÖBB zwischen Litschau und Gmünd fahren doch: die Garnitur muß frühmorgens nach Litschau überstellt werden, da der erste Zug um 8.10 Uhr Litschau verlassen soll. Am heutigen Morgen knapp vor halb sieben Uhr morgens verließ 2095.012 mit einer Garnitur aus 6 Zweiachsern den Bf Gmünd. Das Bild zeigt den Überstellzug um 7:00 Uhr bei der Durchfahrt im ehemaligen Bf Altnagelberg (DigImage by schmalspURBAhN©2003).

Der erste ÖBB-Anschlußzug von Gmünd zeigte trotz vorgesehenen Anschlußhaltes keine Lust am Treffen mit dem WSV-Zug. Auch am Nachmittag, trotz Umsteigewilliger, wurde durch die ÖBB kein Anschluß ermöglicht. Der Geldgeber NÖVOG wurde von den nicht eingehaltenen Anschlüssen informiert, klärende Gespräche werden stattfinden.

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Mai

Samstag, 31.5.

Vorstandssitzung

Kooperation mit der Waldviertler Astronomischen Gesellschaft anläßlich der teilweisen Sonnenfinsternis bei Sonnenaufgang. Bei klarem Himmel und Bodennebel konnten die Teilnehmer die maximal rd. 76%ige Bedeckung der aufgehenden Sonne zwischen 5.03 und 6.21 mit Hilfe der W4AG-Mitglieder und deren Teleskopen beobachten. (Bild 1-einige der Beobachter vor Sonnenaufgang, 2-die bedeckte Sonne nach Aufgang, 3-die Projektion der Bedeckung nach dem Maximum, 4-der WSV-Zug mit Dampflok 170.1 nahe Langegg)

Arbeitswochen 19. bis 30.5.

Der technische Leiter Manfred Schwingenschlögl (Tel. 0664-3500015) freut sich über "helfende Hände" zur Behebung diverser Schäden (Durchlässe, Telefonleitung) und Standarderhaltungen (Schwellen schrauben, Schotter gabeln, Schwellen nachstopfen, Fahrzeugrevisionen, Sichtraum freihalten, etc.). Der ursprünglich geplante Tausch von Schwellen mußte aus technischen Gründen auf die im Herbst erfolgende Arbeitswoche verschoben werden.

Samstag, 17.5.

17. ordentliche Generalversammlung in 3950 Gmünd, Albrechtser Straße 1: Gasthaus "Zum Schachner": 14.00 Uhr

In der jährlichen Hauptversammlung wurden die erfreulicherweise zahlreich anwesenden Mitglieder von Präsident Golitschek über die Tätigkeiten des WSV im abgelaufenen Jahr informiert, und Schatzmeister Rott berichtete über die trotz August-Hochwasser erfreuliche Entwicklung der Vereinsfinanzen. Die Rechnungsprüfer berichteten über das erfolgte Audit der Vereinsfinanzen und schlugen die Entlastung von Kassier und Vorstand vor, was einstimmig angenommen wurde. Im folgenden Tagesordnungspunkt erklärte der Präsident, daß er aus persönlichen Gründen nicht für eine weitere Periode kandidieren würde, und brachte den Wahlvorschlag des Vorstands zur Abstimmung. Die folgende Abstimmung erfolgte einstimmig (ohne Enthaltungen und Gegenstimmen), neuer Obmann ist Ing Siegfried Rott, neuer Schatzmeister Rupert Wurz, Schriftführer (auf eigenen Wunsch bis 31.10.2003) Ing Gerhard Urban, kaufmännischer Beirat Gerd Kaller (bisher Vizeobmann), technischer Beirat Manfred Schwingenschlögl.

Freitag, 16.5.

Vorstandssitzung

Samstag, 10.5.

4. Malzwhiskyverkostung im WSV-Dampfzug. Dieser Zug war mit Abstand der erfolgreichste der WSV-Whiskyzug-Geschichte, von den 51 Teilnehmern waren 38 Connoisseurs der "uisge-béatha" schottischer und irischer Provenienz. Die Leitung der Verkostung erfolgte in bewährter Art und Weise durch KR Dr Mario Prinz vom Verein für Kulturaustausch (Wien), die gastronomische Betreuung erfolgte durch den WSV-Mitgliedsbetrieb "Gasthaus Zur Poststation", Gerhard und Elfi Schmidt, in Langegg. Auch das Wetter hielt entgegen allen Voraussagen durch.

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April

Dienstag, 29.4.

Nachdem sich in den letzten Wochen Gerüchte häuften, daß die für den Sommer 2003 geplanten, vom Land Niederösterreich (durch die NÖVOG) gesponsorten Fahrten von Litschau nach Gmünd u.v.v. nun doch geführt würden, konnte am heutigen Tag, um 11.07 ein Bauzug, bespannt mit 2095.012 und bestehend aus 2 vierachsigen Flachwagen Res (beladen mit Neuschwellen aus Holz) auf 4 Schmalspurrollwagen WW/s sowie zwei mit Schotter beladenen Tds auf je einem WW/s, bei der Durchfahrt in Altnagelberg bildlich festgehalten werden (digImage©2003 by schmalspURBAhN).

Gerüchten nach soll die Wiederbefahrbarmachung der Litschauer Strecke (im Abschnitt Brand-Gopprechts-Schönau b. L.) neben Schwellentausch und Schotterung auch die Reparatur mehrerer Wasserdurchlässe erfordern und rund EUR 250.000,- kosten.

Montag, 21.4.

Sonderzug für Photographen: mit Dampflok 170.1. Heidenreichstein Abfahrt ca. 13.00 Uhr.

Samstag, 19.4.

Osterhasenzüge mit Dampflok 170.1 (14.00 und 16.00 Uhr)

Montag, 7.4.

Vorbereitungen für den richtigen Start der Saison 2003 beginnen: Heidenreichsteiner Schatzsuche ab Ostern - auch mit dem WSV!

Freitag, 4.4.

Vorstandssitzung

März

Montag, 24.3.

Erste Fahrttermin der Saison 2003 anläßlich des Heidenreichsteiner Jahrmarktes.

Samstag, 22.3.

Erste Betriebsvorschriften-Schulung 2003 (2. Termin 24.5.2003 abends, Anmeldung bitte beim Technischen Leiter M. Schwingenschlögl, 0664-3500015), abgehalten in Gmünd.

Samstag, 1.3.

Dampfsonderzug Jindrichuv Hradec-Kamenice n. Lipou-Jindrichuv Hradec. Lok U46.001 (Resita/Rumänien, Schwesterlok der neben dem Heizhaus Heidenreichstein stehenden Lok IAC4) führte den Jubiläumssonderzug (JH ab 1025, KnL an 1120/ ab 1445, JH an 1545) anläßlich "5 Jahre Übernahme der Neuhauser Schmalspurbahnstrecken ins Eigentum der JHMD a.s.". Vorstand und Aktionäre der JHMD konnten als prominenten Besuch den aus Jindrichuv Hradec gebürtigen Premier der Tschechischen Republik, Spidla, und dessen Gemahlin begrüßen. Die offizielle Teilnahme des WSV erfolgte durch eine Delegation des Vereinsvorstandes, die dem JHMD-Vorstandsvorsitzenden Ing. Jan Satava eine kleine Erinnerung an den Start der Kooperation WSV-JHMD überreichte.

Die Anfang Juni 2002 beschädigte Verbund-Mallet-Lok U47.001 ist derzeit wegen notwendiger Nacharbeiten am Ersatz-Zylinderblock noch nicht einsatzfähig. Der Kessel der Dampflok U37.008 (ehemalige Rh U der k.k.StB.) des Technischen Museums Prag ist derzeit zur Aufarbeitung in einem Unternehmen nahe Kamenice n.L.
Eine Diesellok der Reihe T(U)47 (705.918) wurde nach kompletter Revision wieder in Betrieb gehen und konnte in Kamenice n.L. besichtigt werden. Der originale CKD-Motor (Leistung ca. 200 PS) wurde gegen einen LIAZ-LKW-Motor getauscht und eine elektronische Steuerung eingebaut. Als positiver Nebeneffekt dieser Maßnahmen ist die vollständige Mehrfachsteuerung anzumerken (die im Original vorhandene mechanische Mehrfachsteuerung hatte keine Rückmeldemöglichkeit für Motor- und Elektrikzustände). Der Umbau wird seitens der JHMD-Betriebsleitung als Erfolg verbucht: sowohl aus Umweltschutz-("Flüsterlok") als auch in ökonomischer Sicht - bei gleichem Leistungsprogramm beträgt die Kraftstoffeinsparung der umgebauten Lok 60 Prozent (!) gegenüber der Ursprungsausführung.

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Februar

Freitag, 28.2.

Auf Anfrage bei der niederösterreichischen Verkehrsorganisationsgesellschaft über den Streckenzustand der Schmalspurbahnstrecke Gmünd NÖ-Altnagelberg-Litschau wurde bekannt, daß diesbezüglich seit Dezember 2002 keine Änderung eintrat, eine Befahrbarkeit also derzeit nicht gegeben ist. Die erste vorgesehene Fahrt soll zu Pfingsten erfolgen (So, 8.6.: zweimal Litschau-Gmünd-Litschau, mit Diesellok Rh.2095), bis dahin könnte allerdings die Zeit für notwendige Reparaturen etwas knapp werden.
Schwierig erweist sich dabei die Finanzierung der Wiederbefahrbarmachung: Mittel der NÖVOG können dabei - aus Gründen einerseits des EU-Wettbewerbsrechtes, andererseits auch des Gesellschaftszweckes - nicht herangezogen werden, eine Bundesfinanzierung ist nur bei Vorhandensein eines Regelverkehrs möglich.

Die 2. Runde der SCHIG-Ausschreibung (ursprünglich für Oktober 2001 vorgesehen), mittels derer Betreiber der Infrastruktur für 12 von den ÖBB stillgelegte Nebenstrecken in Kärnten, Ober- und Niederösterreich gesucht werden sollten, steht noch immer aus. Über die Schuld an der Verspätung gab es zwischen dem Leiter der Obersten Eisenbahnbehörde im BMVIT und der ausschreibenden Organisation SCHIG gegenseitige Schuldzuweisungen. Über den weiteren Zeitplan der nächsten Stufe gibt es derzeit keine Informationen. Es steht zu befürchten, daß jeder Tag ohne Schienengüterverkehr auf den (nach Wiederinbetriebnahme der Strecke St. Paul-Lavamünd in Kärnten) 11 verbleibenden Strecken eine wirtschaftliche Wiederinbetriebnahme weiter erschwert.

Dienstag, 18.2.

Besprechung von WSV und JHMD a.s. mit dem Geschäftsführer des Grenzüberschreitenden Impulszentrums Nord (GIZ Nord) und Vertretern von Gemeinden der EUregio Oberes Waldviertel-Südbömen über die Möglichkeiten und Chancen der Intensivierung der gemeinsamen grenzüberschreitenden Aktivitäten.

Nach Erörterung der ersten Ergebnisse der Erhebungen durch Vorstandsmitglieder des WSV und JHMD über Potentiale im Güterverkehr auf den Schmalspurbahnstrecken von Waldviertel und Südböhmen bestand Konsens, daß weitere Erhebungen und Interviews für zu erwartende Aufkommen sinnvoll sind, parallel dazu werden die ökonomischen Parameter für verschiedene Varianten von Güterbedienungen ermittelt.

Samstag, 1.2.

Dampfsonderzug Heidenreichstein-Altnagelberg-Heidenreichstein. Lok 170.1 passiert die Haltestelle Kleinpertholz GH Weinstabl in km 12.0 während der Fahrt in Richtung Altnagelberg (digImage by schmalspURBAhN)

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Jänner

Freitag, 31.1.

Mit dem heutigen Tag beendete der langjährige ÖBB-Generaldirektorstellvertreter, DI Helmut Hainitz, sein Berufsleben. Er war im ÖBB-Vorstand für die Belange des Geschäftsbereiches Infrastruktur zuständig. Hainitz war - im Gegensatz zu anderenden seiner damaligen Vorstandkollegen - Aktivitäten der Bahnvereine immer aufgeschlossen. Der WSV dankt dem ehemaligen GDStv für seine Unterstützung und wünscht dem "Jungpensionisten" für den neuen Lebensabschnitt alles Gute und Gesundheit.
Nachfolger von Hainitz im ÖBB-Vorstand für den Unternehmensbereich Infrastruktur wird per 1.2.2003 der bisherige Leiter der Technischen Services, DI Dr Alfred Zimmermann.

Mittwoch, 29.1.

Vorstandssitzung

Donnerstag, 16. bis Sonntag, 19.1.

Wie in den vergangenen Jahren warb der WSV auf Einladung der Stadtgemeinden Litschau und Heidenreichstein auf der Wiener Ferienmesse (Messegelände Wien) für die Fahrten der Saison 2003. Seitens Litschau sind Otto Böhm und der Geschäftsführer des Rogner Feriendorfs Königsleitn, Leopold Hofbauer, seitens Heidenreichstein Romana Kranner vertreten. Schriftführer Gerhard Urban konnte am 17.1. unter anderen den NÖ Wirtschaftsrat Dr Ernest Gabmann sowie den neuen Geschäftsführer der Heidenreichsteiner Anderswelt, Ing. Thomas Hetzendorfer, begrüßen.

Sonntag, 12.1.

Für Filmaufnahmen und Photos wurde von einer bekannten Bahnvideofirma die WSV-Garnitur, bestehend aus 2091.07, Di 6493, Bi 3890, Bi 3883 und G3 11656, gechartert. Die Aufnahmen erfolgten bei strahlendem Sonnenschein, als Beispiel hier ein Bild der Garnitur am nördlichen Ortsrand von Altnagelberg (Streckenkilometer 1.5; digImage©2003 by schmalspURBAhN)

Donnerstag, 9. bis Sonntag, 12.1.

Der WSV wurde vom Kooperationspartner JHMD a.s., Jindrichuv Hradec, eingeladen, gemeinsam auf der Tourismusmesse "Region Tour/Go 2003" in Brünn das Gemeinschaftsprogramm "Schmalspurbahnen an der Grenze 2003" zu bewerben. Schriftführer Gerhard Urban vertrat den Verein auf dem JHMD/WSV-Stand. (Bilder von Martin Graf, JHMD: 1, 2)

Samstag, 4.1.

Vorstandssitzung

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Die vorstehende Auflistung der Aktivitäten ist nicht vollständig, sondern umfaßt nur jene Neuigkeiten, die dem Verfasser direkt bekanntgeworden sind.

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