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Ganz és Társa Danubius Gép-, Vagon- és Hajógyár Rt., Budapest, 1914 Vierachsige leichte Elektroloks für 550V Gleichstrom mit Mittelführerstand. Neun derartige Lokomotiven wurden von Ganz&Co. in den Jahren 1913-1916 für die Preßburger Stadtstrecke der LWP/POHÉV, die Werkbahn des Kohlebergwerks der DDSG in Pécs (Ungarn) und die Militärbahn der Wöllersdorfer Munitionsfabrik (Niederösterreich) gebaut. Die Lok mit der Nummer 2 wurde 1914 gemeinsam mit zwei weiteren Lokomotiven für die DDSG zum den Abtransport der in Pécs-Szabolcs abgebauten Steinkohle gebaut. Ihre polizeiliche Abnahmefahrt fand am 20. März 1915 statt. Die Lokomotive stand bis zur Schließung des Kohlenbergwerks 1988 in Betrieb und wurde für das Museum durch die Fa. Ganz Vagon Kft. äußerlich restauriert.
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V40,016 Ganz Budapest, 33/1934 Elektrolok System Kandó für die von Kálmán Kandó elektrifizierte Strecke Budapest-Hegyeshalom, die Urform der modernen Drehstromlokomotive. Ein von Kandó entwickelter Phasenwandler formt den aus der Oberleitung entnommenen einphasigen Wechselstrom zu Drehstrom um, dieser wird den Synchron-Fahrmotoren zugeführt. Die Reihe V40 wurde in den Jahren 1932-41 in 29 Exemplaren gebaut und war bis 1967 in Betrieb, als die Fahrdrahtspannung von 16kV auf 25kV angehoben wurde.
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V41,523 Ganz Budapest, 88/1962 Als Überbrückung bis zur Entwicklung einer leistungsfähigeren Type beschaffte die MÁV ab 1958 die 30 Loks der Reihe V41, die nach dem Ward-Leonard-Prinzip funktionierten. Dabei treibt ein Wechselstrommotor einen Gleichstromgenerator an, der wiederum den Strom für die Fahrmotoren liefert. Um die Loks auf der damals noch mit 16kV elektrifizierten Strecke Budapest- Hegyeshalom einsetzen zu können, wurden sie als Zweispannungslokomotiven ausgeführt, konnten also zwischen 16kV und 25kV umgeschaltet werden.
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V42,527 Ganz Budapest, 142/1966 Als leistungsstärkere Variante der V41 wurde in den Jahren 1961-1966 die Reihe V42 in 42 Exemplaren geliefert. Die V42,527 stand vom 8. März 1966 bis zum 21. Jänner 1997 in Betrieb.
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V55,004 Ganz Budapest, 53/1954 Ab 1950 beschaffte die MÁV die 12 Universalloks der Reihe V55. Neben dem Phasenwandler war auch ein Periodenwandler installiert, der es ermöglichte, für den Antrieb die einfacheren Asynchronmotoren zu verwenden. Aus Gewichtsgründen wurde sie fünfachsig ausgeführt. Die V55,004 stand vom 16. Juli 1954 bis zum 12. Juni 1967 in Betrieb.
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