| Streckenbeschreibungen
AUßERFERNBAHN: · Kempten - Pfronten-Steinach Bildergalerien: |
AUßERFERNBAHN Die Allgäu-Tirol-Oberbayerische |
Streckenbeschreibung: |
| Streckenverlauf
Pfronten-Steinach - Reutte i.T. Grenzhaltestelle auf Östereichischer Seite ist Schönbichl. Interessant ist vor Vils die Unterquerung der Lorenseilbahn des dortigen Portland-Zementwerkes Schretter & Cie. Vorbei an der Haltestelle Ulrichsbrücke-Füssen (Möglichkeit einer rund zweistündige Wanderung auf der "Fürstenstraße" zu den Königsschlössern Neuschwanstein und Hohenschwangau) sind in Pflach die beiden Brückenbauwerke über den Archbach ("Archbachbrücke") und den Lech ("Lechbrücke") interessant. Mit Reutte i. T. wird der Hauptort des Außerfern erreicht. |
Pfronten-Steinach
- Reutte i. T. Eröffnung: 16. Dezember
1905
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| Reutte i.
T. - Garmisch-Partenkirchen Eröffnung:
30. Mai 1913 Höchster
Punkt: Lähn (1.106 m), Betriebsstellen Abschnitt Reutte i. T. - Staatsgrenze:
Betriebsstellen Abschnitt Staatsgrenze - Garmisch-Partenkirchen:
Aufgelassene
Betriebsstellen: |
Streckenverlauf
Reutte i. T. - Garmisch-Partenkirchen Von Reutte i. T. aus steigt die Strecke bis zum "Katzenbergtunnel". Ab da verläuft sie neben der Fernpass-Bundesstraße bis zur aufgelassenen Halteestelle Thanellerkur, um sich von hier nach Heiterwang-Plansee hinabzusenken. Nächste Station ist Bichlbach-Berwang, wo die Strecke dann an der Straßenbrücke die Talseite wechselt. Es folgt Lähn, mit 1.106,6 Meter Seehöhe der Scheitelpunkt der AUßERFERNBAHN und die Wasserscheide zwischen Lech und Isar. Von dort verläuft sie weiter entlang der nördlichen Talseite nach Lermoos, dem berühmten Urlaubsort, wo sich der schönste Blick auf das Zugspitzmassiv und das Wettersteingebirge bietet. Weiter geht es am nördlichen Rand des Talkessels bis zum Bahnhof Ehrwald. Hier besteht Anschluss an die österreichische Zugspitzbahn. Die Strecke windet sich nun durch das enge Loisachtal, um bei ÖBB-Kilometer 30,45 (= DB-Kilometer 14,85) die Staatsgrenze zu passieren. Erster Bahnhof auf deutscher Seite ist Griesen. Danach verläuft die Strecke weiter im Loisachtal. Es folgt die Haltestelle Untergrainau. Schon bald verläuft sie parallel zum Streckengleis der Bayerischen Zugspitzbahn, um dann in das Gleisnetz der "Karwendelbahn" ("Mittenwaldbahn") einzumünden. In Garmisch-Partenkirchen schließlich endet die AUßERFERNBAHN. Vier Kunstbauten mussten für diesen Streckenabschnitt errichtet werden: ein großes Viadukt mit fünf gemauerten Öffnungen bei Ehrwald, ein ähnliches Viadukt am Lichtenberg und zwei Tunnels mit 512,5 ("Katzenbergtunnel") und mit 105,6 Metern Länge. |

Foto: Siegfried Bufe